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Auf den ersten Blick mag ein 360° Hunde-Hüftgurt nach Nische klingen. Doch allein ein Blick auf die beliebten Jogging- und Radrouten der Welt zeigt: Es gibt sehr viele Menschen, die ihren Hund gerne zum Laufen oder Radfahren mitnehmen. Und die meisten von ihnen wurden dabei wohl schon das eine oder andere Mal von ihrem Hund mit der Leine umwickelt. Dieses Problem will das Startup mamo pet sports mit Sitz im steirischen Leoben gelöst haben.
„Unsere Produkte sollen das tägliche Erlebnis mit den Vierbeinern ein kleines Stück sicherer, komfortabler und natürlich aufregender gestalten“, sagt Gründer Daniel Thonhofer, der seit Anfang 2017 im Gründerzentrum Leoben an der Umsetzung gearbeitet hat und diesen September mit mamo pet sports auf den Markt ging. Die Idee sei bereits 2016 entstanden. Die Tatsache, dass die Mobilität von fixen Leinenanbindungen am Gurt sehr eingeschränkt ist, habe ihn dazu gebracht, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, erzählt Thonhofer. Von Beginn der Entwicklung an, habe seine Cocker Spaniel Hündin Lilly als Produkttesterin fungiert.
mamo pet sports: System mit mehreren möglichen Zusatzfeatures
Im „360° infinity belt system“ kann die eingehängte Leine zwischen dem Geschirr des Hundes und dem Hüftgurt des Besitzers jederzeit manuell entlang des Gurtes um den Körper geführt werden, etwa um einer möglichen Sturzgefahr frühzeitig entgegenzuwirken. Dazu bietet das Startup Zusatz-Features wie eine Notöffnung für Gefahrensituationen, ein Konnektor für zwei Hunde, eine Tasche im Rückenbereich und die Möglichkeit, die Leinen auch ohne Hüftgurt zu verwenden. Derzeit ist das Basis-System für rund 150 Euro zu haben.







