01.10.2021

Löwenkind: Startup entwickelt Lösung gegen Rotznäschchen und Bauchweh

Simone Hilble hat einen Weg gefunden Babys und kleinen Kindern bei Krankheit und Schlafproblemen mittels Kräutern zu helfen.
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Löwenkind, Body Pad, Body, Kräuter
(c) Anna Winat - Simone Hilble, Gründerin von Löwenkind, erfand Bodys mit Kräuterpads.

Simone Hilble (34), Tochter eines Heilpraktikers, war schon immer mit der Natur und ihren heilenden Kräften verbunden. Sie sagt: „Mein Interesse an der heilenden Wirkung von Kräutern kam mir bei einem Schlüsselerlebnis, das ich vor vier Jahren mit meiner Tochter hatte, zugute. Deswegen gibt es jetzt Löwenkind.“

Löwenkind mit integrierter Kräuter-Brusttasche

Als ihre Tochter mit einer Erkältung im Bett lag, legte sie ein Lavendel-Kräutersäckchen neben das Kopfkissen und war erstaunt über die positive Wirkung. Da sich ihre Kleine im Schlaf jedoch viel bewegte, suchte Hilble nach einer Lösung, damit sie sowohl nachts als auch tagsüber von der Wirkung der Kräuter profitieren könne. Das Ergebnis war Löwenkind, ein Body mit integrierter Kräuter-Brusttasche für Heilkräuterpads.

(c) Löwenkind – Der Löwenkind-Body mit Täschchen für Kräutersackerl.

Hilbles Idee dahinter: „Durch die Körperwärme aktiviert das Baby die Wirkkraft der Kräuter und nimmt diese mittels der Düfte auf einfache und schonende Art über die Atemwege auf. Die verschiedenen Kräutermischungen können bei Schlafproblemen, Unruhe, Erkältung, Blähungen, Bauchweh, Krämpfen, Unzufriedenheit und Quengeln helfen“.

Von Rotznäschen und Wonnebäuchlein

Der Body selbst besteht aus 100 Prozent Bio-Baumwolle; Das Löwenkind-Sortiment umfasst zudem noch verschiedene Kräutermischungen, wie etwa „Gute-Nacht“, „Rotznäschen“ oder „Wonnebäuchlein“. Diese sollen bei den typischen Leiden Babys und Kleinkinder unterstützen. Außerdem findet sich im Onlineshop noch ein Halstuch mit integrierter Tasche, das für größere Kinder und Erwachsene geeignet sei.

Näheres zu Löwenkind am Monat Abend in der „Höhle der Löwen„. Weiters dabei: Shavent, LYMB.iO, MyTaag und bluegreen.

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fluctus, aws
© fluctus - Anna Kurpierz und Christian Sattlecker von fluctus.

Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.

fluctus mit End-to-End

„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.

Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.

„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“

Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.

Wettbewerb steigern

„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“

Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.

„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“

Zielgruppen von fluctus

Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.

Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.

Hürden überwunden

Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“

© fluctus – Das fluctus-Team.

Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.


Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt

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