10.12.2020

Livint: Immo-Plattform expandiert nach dem Investment

Die Immo-Plattform Livint vernetzt Mieter und Vermieter ohne Makler, indem ein Algorithmus die Mieter vorselektiert.
/artikel/livint
Livint Immobilien Miete
(c) Adobe Stock / Kzenon

Eine Immobilienplattform für Vermieter und Mieter ohne Immobilienmakler, dafür einfach, sicher und günstig mit Hilfe einer sogenannten „Smart Matching Technologie“: Das ist das Versprechen, welches das Startup Livint aus Vorarlberg seinen Kunden macht.

Livint sucht passende Mieter aus

Wie das Konzept funktioniert? Der Vermieter inseriert seine Wohnung und startet damit die Bewerbungsphase für interessierte Mieter. Die potenziellen Mieter werden anschließend vom Livint Matching Algorithmus analysiert, geprüft und erhalten ein Scoring anhand verschiedener Parameter.

Danach erhält der Vermieter eine Auswahl von fünf passenden Mietern für die Wohnung – geprüft wurde dabei auch zum Beispiel die Bonität. Bei der anschließenden Besichtigung kann sich der Vermieter somit auf sein Bauchgefühl verlassen, heißt es seitens Livint.

Digitale Bewerbungsmappe für Mieter

Gegenüber dem Mieter nennt Livint den Vorteil, dass dieser in seinem Profil eine „digitale Bewerbungsmappe“ vorfindet. diese muss er nur einmal ausfüllen und kann sich anschließend damit für die Wohnungen bewerben. Die Daten bleiben 30 Tage lang gespeichert.

Die nächsten Schritte

Die neue Plattform wurde in Zeiten des ersten Lockdowns gemeinsam mit der Digitalagentur Antiloop GmbH aus Götzis umgesetzt. In den kommenden Monaten wird nun das Geschäftsmodell eingeführt. Hierbei handelt es sich um ein Bewerbungskontingent für Mieter, welches eine Gültigkeit von 30 Tagen besitzt. Das bedeutet: Wer sich auf mehr als eine Wohnung bewerben möchte, muss in das Premium Profil wechseln. Die Kosten für das Premium Profil werden aktuell kalkuliert.

Von Vorarlberg möchte das Startup außerdem nach Wien expandieren. Die technologischen Voraussetzungen dafür sind bereits gegeben, heißt es. In Vorarlberg und in Wien habe man bereits strategische Partner vom Konzept überzeugen können.

Investment in der Coronakrise

Für die Entwicklung der Plattform aber auch für die Integration des Business Models soll unter anderem das Kapital genutzt werden, das man im Rahmen eines Investments Mitte März eingesammelt hat: Hier wurde ein höherer fünfstelliger Betrag von einem nicht näher genannten Business Angel investiert, welcher selber bereits digitale Plattformen aufgebaut hat.

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Die Eye-Tracking-Brille von Viewpointsystem kommt im Rahmen des EU-Projekts Manufactor in der Industrie zum Einsatz | (c) viewpointsystem
Die Eye-Tracking-Brille von Viewpointsystem kommt im Rahmen des EU-Projekts Manufactor in der Industrie zum Einsatz | (c) viewpointsystem

Einarbeitungszeiten um mehr als 35 Prozent und Fertigungsfehler um 20 Prozent reduzieren; gleichzeitig das Vertrauen der Mitarbeitenden in die eigenen Fähigkeiten um mehr als 20 Prozent steigern und die körperliche und mentale Belastung senken – das sind die ambitionierten Ziele des Projekts Manufactor.

Mit sechs Millionen Euro von Horizon Europe gefördert

14 Partner aus zehn EU-Ländern sind daran beteiligt, darunter Universitäten wie TU Darmstadt (Deutschland) und Universität Uppsala (Schweden), Industriebetriebe wie Hitachi Energy Sweden und Volkswagen Autoeuropa (Portugal) und Startups wie u-sense.it (Italien) und Viscando (Schweden). Mit dem oberösterreichischen Maschinenbauer Fill und dem Wiener Datenbrillen-Startup Viewpointsystem sind auch zwei österreichische Unternehmen bei dem im Rahmen von Horizon Europe mit sechs Millionen Euro geförderten EU-Projekt dabei.

Zusammenführung mehrerer Technologien

Um die zuvor genannten Ziele zu erreichen, sollen im Rahmen des auf drei Jahre angesetzten Forschungs- und Entwicklungsprojekts mehrere Technologien zusammengeführt werden und ein validierter Prototyp entstehen: tragbare Sensoren, XR-Brillen, Eye Tracking, 3D-Bildsensoren, KI-Agenten und Human Digital Twins. „Zusammen liefern sie Informationen über die körperliche und kognitive Situation der Mitarbeitenden und ermöglichen eine situationsgerechte Unterstützung direkt am Arbeitsplatz. Im Mittelpunkt stehen dabei der Mensch und die Frage, wie Technologie ihn bei seiner Arbeit bestmöglich unterstützen kann“, heißt es von Projektpartner Viewpointsystem in einer Aussendung.

Vom Eye-Tracking zum „Human Digital Twin“

Das Wiener Startup steuert als einer von vier zentralen Technologiepartnern eine Weiterentwicklung seiner Eye-Tracking-Brille bei. Die Eye-Tracking- und Kameradaten der Brille sollen im Projektverlauf mit weiteren Sensordaten zusammengeführt werden. Daraus soll ein Echtzeitbild der körperlichen und kognitiven Situation von Mitarbeitenden, also ein sogenannter „Human Digital Twin“ entstehen. KI-Agenten sollen diese Informationen dann nutzen, um die Unterstützung an die jeweilige Situation anzupassen, etwa durch Audioanweisungen oder direkt in der XR-Brille eingeblendete Informationen.

„KI kann ihre Unterstützung an die Person und die jeweilige Situation anpassen“

„Wirklich adaptive Unterstützung beginnt damit, den Menschen hinter der Aufgabe zu verstehen. Eye Tracking gibt uns in Echtzeit Aufschluss über die Aufmerksamkeit und kognitive Belastung eines Menschen“, erklärt Frank Linsenmaier, CTO von Viewpointsystem. „Auf dieser Grundlage kann KI ihre Unterstützung an die Person und die jeweilige Situation anpassen und damit über eine reine Automatisierung von Assistenz hinausgehen.“

Test in der Next World Factory von Fill

Getestet wird das unter anderem bei Industriepartner Fill, konkret im firmeneigenen Ausbildungs- und Lernzentrum Next World Factory. Im Projekt soll untersucht werden, wie adaptive, KI-gestützte Assistenz den Kompetenzerwerb beschleunigen und die sichere Anwendung im Arbeitsalltag unterstützen kann. Martin Muik, Forschung und Entwicklung bei Fill, nennt auch den Fachkräftemangel als Grund für das Projekt. „Mit Manufactor wollen wir erproben, wie intelligente Assistenz das Lernen individueller, effizienter und motivierender gestalten und Menschen dabei unterstützen kann, ihr Potenzial bestmöglich zu entfalten.“

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AI Summaries

Livint: Immo-Plattform expandiert nach dem Investment

  • Eine Immobilienplattform für Vermieter und Mieter ohne Immobilienmakler, dafür einfach, sicher und günstig mit Hilfe einer sogenannten „Smart Matching Technologie“: Das ist das Versprechen, welches das Startup Livint aus Vorarlberg seinen Kunden macht.
  • Ein Algorithmus macht die Vorauswahl der potenziellen Mieter.
  • Für die Entwicklung der Plattform aber auch für die Integration des Business Models soll unter anderem das Kapital genutzt werden, das man im Rahmen eines Investments Mitte März eingesammelt hat: Hier wurde ein höherer fünfstelliger Betrag von einem nicht näher genannten Business Angel investiert, welcher selber bereits digitale Plattformen aufgebaut hat.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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Livint: Immo-Plattform expandiert nach dem Investment

  • Eine Immobilienplattform für Vermieter und Mieter ohne Immobilienmakler, dafür einfach, sicher und günstig mit Hilfe einer sogenannten „Smart Matching Technologie“: Das ist das Versprechen, welches das Startup Livint aus Vorarlberg seinen Kunden macht.
  • Ein Algorithmus macht die Vorauswahl der potenziellen Mieter.
  • Für die Entwicklung der Plattform aber auch für die Integration des Business Models soll unter anderem das Kapital genutzt werden, das man im Rahmen eines Investments Mitte März eingesammelt hat: Hier wurde ein höherer fünfstelliger Betrag von einem nicht näher genannten Business Angel investiert, welcher selber bereits digitale Plattformen aufgebaut hat.

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Livint: Immo-Plattform expandiert nach dem Investment

  • Eine Immobilienplattform für Vermieter und Mieter ohne Immobilienmakler, dafür einfach, sicher und günstig mit Hilfe einer sogenannten „Smart Matching Technologie“: Das ist das Versprechen, welches das Startup Livint aus Vorarlberg seinen Kunden macht.
  • Ein Algorithmus macht die Vorauswahl der potenziellen Mieter.
  • Für die Entwicklung der Plattform aber auch für die Integration des Business Models soll unter anderem das Kapital genutzt werden, das man im Rahmen eines Investments Mitte März eingesammelt hat: Hier wurde ein höherer fünfstelliger Betrag von einem nicht näher genannten Business Angel investiert, welcher selber bereits digitale Plattformen aufgebaut hat.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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Livint: Immo-Plattform expandiert nach dem Investment

  • Eine Immobilienplattform für Vermieter und Mieter ohne Immobilienmakler, dafür einfach, sicher und günstig mit Hilfe einer sogenannten „Smart Matching Technologie“: Das ist das Versprechen, welches das Startup Livint aus Vorarlberg seinen Kunden macht.
  • Ein Algorithmus macht die Vorauswahl der potenziellen Mieter.
  • Für die Entwicklung der Plattform aber auch für die Integration des Business Models soll unter anderem das Kapital genutzt werden, das man im Rahmen eines Investments Mitte März eingesammelt hat: Hier wurde ein höherer fünfstelliger Betrag von einem nicht näher genannten Business Angel investiert, welcher selber bereits digitale Plattformen aufgebaut hat.

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Livint: Immo-Plattform expandiert nach dem Investment

  • Eine Immobilienplattform für Vermieter und Mieter ohne Immobilienmakler, dafür einfach, sicher und günstig mit Hilfe einer sogenannten „Smart Matching Technologie“: Das ist das Versprechen, welches das Startup Livint aus Vorarlberg seinen Kunden macht.
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