07.05.2020

LILO: Bei Nackenschmerzen und Sodbrennen einfach virtuell zum Arzt gehen

LILO ermöglicht es, den Arzt virtuell zu besuchen. In Zeiten des Coronavirus ist das nützlich - und derzeit auch gratis.
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(c) Lilo.Health

Viele Menschen überlegen sich derzeit genau, ob sie wegen nicht-akuter Probleme wie Nackenschmerzen oder Sodbrennen einen Arzt aufsuchen. Sie würden gern den Hautausschlag oder die Augenentzündung ihres Kindes abklären lassen, zögern aber wegen der Corona-Infektionsgefahr. Genau hier setzt das webbasierte Angebot von LILO an: Auf der Website tragen sich Patienten für einen Termin ein und können dann via Videotelefonie ihr gesundheitliches Problem mit einem Arzt besprechen.

„Wir konnten seit Beginn der Covidkrise beobachten, dass die telemedizinische Videokonsultation in einer Vielzahl von Fällen eine Lösung liefern kann, ohne Patienten dem Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus in einer Ordination oder Ambulanz auszusetzen“, sagt LILO Geschäftsführer Stefan Speiser: „Auch Rezepte, Krankschreibungen oder Überweisungen können aktuell auf digitalem Weg übermittelt werden.“

Uniqa stellt LILO gratis zur Verfügung

Uniqa stellt bis Ende Juni ein begrenztes Kontingent bei LILO zur Verfügung. Die Kosten für die Anrufe und Konsultationen werden von Uniqa übernommen – unabhängig davon, ob sie bei Uniqa versichert sind oder nicht.

Peter Eichler, im Uniqa Vorstand verantwortlich für Personenversicherung: „Dieser Service steht allen Patienten offen, die jetzt Hilfe in medizinischen Belangen brauchen. Uniqa als führender privater Gesundheitsversicherer übernimmt Verantwortung in diesen herausfordernden Zeiten und hilft mit das Gesundheitssystem zu entlasten. Uns ist es wichtig zu lernen, wie solche neuen und innovativen Angebote von der Bevölkerung angenommen werden.“

Weitere Informationen dazu unter diesem Link.

So nutzt man die Telemedizin von LILO

Um den Service zu nutzen ist keine Anmeldung oder Registrierung bei Uniqa nötig. Der Dienst steht jedem offen, der medizinische Beratung braucht. „Uns war wichtig, dieses Angebot nicht nur auf unsere Kunden zu beschränken, denn Covid betrifft alle Menschen“, so Eichler.

Die Beratung erfolgt in drei Schritten:

1. Termin vereinbaren: Unter http://www.lilo.health zuerst einen Wunschtermin und den Arzt auswählen. Terminbuchung mit Angabe der erforderlichen Daten und Erstellen eines Accounts abschließen.

2. Videoberatung starten: Zum vereinbarten Termin findet das Gespräch mit dem gewünschten Arzt über den Webbrowser statt.

3. Nach dem Arztgespräch bekommen die Patienten in einem persönlichen Account einen Arztbrief zugestellt. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten rund um Covid können Rezepte elektronisch direkt an eine gewünschte Apotheke gesendet werden.

Noch ein paar Worte zum Thema Datensicherheit: Alle Patientendaten werden vom behandelnden Arzt streng vertraulich behandelt und nach den rechtlichen Vorgaben geschützt. Es findet kein Datenaustausch zwischen Uniqa und LILO statt.

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REEDuce-Gründerin Birgit van Duyvenbode (Mitte) bei der Eröffnung der neuen Schilf-Lärmschutzwand | (c) Strabag

An der A1 Westautobahn bei Völlerndorf nahe St. Pölten geht eine neue Lärmschutzanlage in Betrieb. Statt auf herkömmliche Materialien wie Beton oder Aluminium setzt diese auf Schilf, Thermoholz und Lehm. Dahinter steckt das Wiener Startup REEDuce rund um Gründerin und CEO Birgit van Duyvenbode. Gemeinsam mit der Asfinag und dem Baukonzern Strabag wurde die Technologie nun auf einem rund einen Kilometer langen Autobahnabschnitt umgesetzt.

REEDuce-Geschäftsführerin Birgit van Duyvenbode, Infrastrukturminister Peter Hanke und ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl bei der Präsentation der neuen Schilf-Lärmschutzwand an der A1.

4.000 Schilfbündel für einen Kilometer Lärmschutz

Die Anlage entstand im Zuge der Sanierung der A1 zwischen St. Pölten und Völlerndorf. Auf einer Fläche von rund 2.690 Quadratmetern wurden Lärmschutzelemente mit einem Rahmen aus thermisch behandeltem Holz, einer Lehmfüllung und beidseitiger Schilfabdeckung verbaut.

Das verwendete Schilf stammt aus dem Raum Neusiedler See. Für den rund einen Kilometer langen Abschnitt wurden insgesamt 4.000 Schilfbündel benötigt. Das entspricht etwa 1,5 Prozent der gesamten österreichischen Schilfernte. Die Nutzung des Rohstoffs soll gleichzeitig zur Pflege des Ökosystems am Neusiedler See beitragen.

Anders als konventionelle Lärmschutzwände soll die Konstruktion nach Angaben von REEDuce vollständig kreislauffähig sein. Zugleich soll sie dieselben technischen Anforderungen hinsichtlich Lärmschutz und Haltbarkeit erfüllen, wie herkömmliche Systeme.

„Mit dem ersten Autobahn-Kilometer unserer Lärmschutzwand aus Schilf, Thermoholz und Lehm erreichen wir einen wichtigen Meilenstein“, sagt Gründerin van Duyvenbode. Die Technologie zeige, dass Lärmschutz und Umweltschutz gemeinsam funktionieren können.

Von der Idee des Vaters zum Startup

Der Ursprung der Idee reicht bis ins Jahr 2008 zurück. Damals entwickelte das Sägewerk von van Duyvenbodes Vater im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts eine ökologische Lärmschutzwand, die an der A22 bei Langenzersdorf errichtet wurde. Die Gründerin griff die Idee später auf und entwickelte die Technologie unter dem Namen REEDuce weiter.

Bereits Anfang 2022 berichtete brutkasten über das Startup. 2023 wurde REEDuce bei der #glaubandich Challenge zum „Startup des Jahres“ gekürt. Im selben Jahr folgte ein erstes Pilotprojekt mit der Asfinag: An der S33 bei Herzogenburg wurde eine 16 Meter lange Testwand errichtet, um die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben.

Mit der neuen Anlage an der A1 kommt die weiterentwickelte Technologie nun in deutlich größerem Umfang zum Einsatz. Für die Asfinag ist das Projekt zugleich eine Möglichkeit, weitere Erfahrungen mit der Bauweise aus regionalen Naturmaterialien zu sammeln.

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AI Summaries

LILO: Bei Nackenschmerzen und Sodbrennen einfach virtuell zum Arzt gehen

  • Auf der Website tragen sich Patienten für einen Termin ein und können dann via Videotelefonie ihr gesundheitliches Problem mit einem Arzt besprechen.
  • Uniqa stellt bis Ende Juni ein begrenztes Kontingent bei LILO zur Verfügung.
  • Die Kosten für die Anrufe und Konsultationen werden von Uniqa übernommen – unabhängig davon, ob sie bei Uniqa versichert sind oder nicht.
  • Um den Service zu nutzen ist keine Anmeldung oder Registrierung bei Uniqa nötig.

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