31.07.2019

Keine Sorge, Libra kommt.

Meldungen über in einem Quartalsbericht an die US-Börsenaufsicht SEC geäußerte Zweifel der Facebook Inc., ob die Digtialwährung Libra überhaupt zustande kommt, geistern dieser Tage durch die Medien. Wir haben uns den Bericht angesehen.
/artikel/libra-zweifel-sec-bericht
Facebook, neuer Name, Google
(c) Facebook - Facebook CEO Mark Zuckerberg mit neuen Plänen für Facebook.

Wenn man dieser Tage häufig zitierte Passagen aus einem Quartalsbericht der Facebook Inc. an die US-Börsenaufsicht SEC liest, scheinen Zweifel, ob die Digitalwährung Libra jemals tatsächlich zustande kommt, berechtigt. Im Wortlaut heißt es im Bericht im Volltext (ins Deutsche übersetzt; häufig zitierte Passagen fett hervorgehoben):

Unsere Beteiligung an der Libra Association wird uns erheblichen aufsichtsrechtlichen Prüfungen und anderen Risiken aussetzen, die sich nachteilig auf unser Geschäft, unseren Ruf oder unsere Finanzergebnisse auswirken könnten.

Wir haben kürzlich unsere Teilnahme an der Libra Association angekündigt, die eine geplante digitale Währung auf Basis der Blockchain-Technologie überwachen wird; und unsere Pläne für Calibra, eine digitale Wallet für Libra, die wir voraussichtlich im Messenger, in WhatsApp und als eigenständige Anwendung auf den Markt bringen werden.

Libra basiert auf einer relativ neuen und unerprobten Technologie, und die Gesetze und Vorschriften rund um digitale Währungen sind unsicher und entwickeln sich weiter. Libra wird von Regierungen und Regulierungsbehörden in mehreren Gerichtsbarkeiten streng kontrolliert und wir gehen davon aus, dass diese Kontrolle fortgesetzt wird. Als Hauptsponsor der Initiative beteiligen wir uns an der Beantwortung von Anfragen von Regierungen und Aufsichtsbehörden. Negative Regierungs- oder Regulierungsmaßnahmen bzw. negative Publicity, die sich aus einer solchen Beantwortung ergeben, können unseren Ruf beeinträchtigen und unserem Geschäft schaden.

Im Zuge der Weiterentwicklung dieser Initiative unterliegen wir möglicherweise einer Vielzahl von Gesetzen und Vorschriften in den Vereinigten Staaten und internationalen Rechtsordnungen, einschließlich derjenigen, die Zahlungen, Finanzdienstleistungen und die Bekämpfung von Geldwäsche regeln. In vielen Ländern ist die Anwendung oder Auslegung dieser Gesetze und Vorschriften nicht klar, insbesondere wenn es um sich erst entwickelnde Gesetze und Vorschriften in Bezug auf Blockchain und digitale Währung geht. Diese Gesetze und Vorschriften sowie alle damit verbundenen Anfragen oder Untersuchungen können die Einführung von Libra sowie die Entwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen verzögern oder behindern, unsere Betriebskosten erhöhen, viel Zeit und Aufmerksamkeit des Managements erfordern oder anderweitig unser Geschäft beeinträchtigen.

Darüber hinaus ist die Marktakzeptanz dieser Währung mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Daher kann nicht garantiert werden, dass Libra oder unsere damit verbundenen Produkte und Dienstleistungen rechtzeitig oder überhaupt zur Verfügung gestellt werden. Wir haben keine nennenswerten Vorerfahrungen mit der digitalen Währungs- oder Blockchain-Technologie, was unsere Fähigkeit, diese Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu entwickeln und zu vermarkten, beeinträchtigen kann. Darüber hinaus entstehen uns erhöhte Kosten im Zusammenhang mit unserer Beteiligung an der Libra Association und der Entwicklung und Vermarktung damit verbundener Produkte und Dienstleistungen, und unsere Investitionen sind möglicherweise nicht erfolgreich. Jedes dieser Ereignisse könnte sich nachteilig auf unsere Geschäfts-, Reputations- oder Finanzergebnisse auswirken.

Warum so viel Selbstzweifel?

Waren die großen Ankündigungen der vergangenen Monate also etwa alle auf Sand gebaut? Woher kommt plötzlich so viel Selbtzweifel, den man von Facebook nicht gewohnt ist?

Die Antwort liegt in der Natur des Textes. Das insgesamt 79 Seiten starke Paper ist, wie oben erwähnt, ein Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC. Der Text dient der juristischen Absicherung des Tech-Giganten. Er ist ein Konvolut an gesicherten Zahlen, Daten und Fakten. Dazu kommt eine insgesamt mehr als 20 Seiten umfassende Aufzählung von „Warnhinweisen“ (unter dem Titel „Risikofaktoren“), die all jene Bereiche betreffen, die eben nicht gesichert sind. Es ist quasi das „Kleingedruckte“, um sich von (potenziellen) Anlegern keine Vorwürfe machen lassen zu können, wenn etwas doch nicht wie geplant läuft.

„Wettbewerb“ und Zuckerberg persönlich als „Risikofaktoren“

Dass die Facebook Inc. im Bereich „Risikofaktoren“ ihres Berichts keine neutralen Einschätzungen oder gar Voraussagen trifft, sondern Worts-Case-Szenarien aufzeigt, um sich abzusichern, zeigen weitere Passagen. Hier eine kleine Auswahl an genannten Risiken:

  • „Wenn es uns nicht gelingt, bestehende Benutzer zu halten oder neue Benutzer zu gewinnen, oder wenn unsere Benutzer ihr Engagement mit unseren Produkten verringern, können unsere Einnahmen, Finanzergebnisse und Geschäfte erheblich beeinträchtigt werden.“
  • „Wir erzielen im Wesentlichen den gesamten Umsatz mit Werbung. Der Verlust von Marketern oder die Reduktion der Ausgaben von Marketern könnte unser Geschäft ernsthaft beeinträchtigen.“
  • „Unser User-Wachstum, unser Engagement und unsere Monetarisierung auf mobilen Geräten hängen vom effektiven Betrieb mit mobilen Betriebssystemen, Netzwerken, Technologien, Produkten und Standards ab, die wir nicht kontrollieren.“
  • „Unser Geschäft ist sehr kompetitiv. Der Wettbewerb stellt eine ständige Bedrohung für den Erfolg unseres Unternehmens dar.“
  • „Sicherheitsverletzungen, unsachgemäßer Zugriff oder Offenlegung unserer Daten oder Benutzerdaten bzw. andere Hacking- und Phishing-Angriffe auf unsere Systeme oder andere Cyber-Vorfälle können unseren Ruf schädigen und unser Geschäft beeinträchtigen.“
  • „Wir waren bereits Gegenstand von behördlichen Untersuchungen, Durchsetzungsmaßnahmen und Vergleichen, und wir gehen davon aus, dass wir auch in Zukunft von solchen Verfahren und anderen Untersuchungen betroffen sein werden, die uns erhebliche Kosten verursachen oder uns dazu zwingen könnten, unsere Geschäftspraktiken in einer Weise zu ändern, die unserem Geschäft wesentlich widerspricht.“
  • „Wir sind in zahlreiche Sammelklagen und andere Rechtsstreitigkeiten verwickelt, die teuer und zeitaufwendig sind und, wenn sie nachteilig gelöst werden, unserer Geschäftstätigkeit sowie unserer Finanz- und Ertragslage schaden könnten.“
  • „Unser CEO hat die Kontrolle über wichtige Entscheidungen, da er die Mehrheit der Stimmrechte an unserem ausstehenden Aktienkapital besitzt.“
  • „Wir sind möglicherweise nicht in der Lage, unsere Akquisitionen erfolgreich zu integrieren, und die Integration und Unterstützung der von uns erworbenen Unternehmen verursacht erhebliche Kosten.“

Also keine Sorge: Libra kommt.

Diese Auflistung ließe sich noch lange weiterführen. Ebenso, wie nicht davon auszugehen ist, dass die Facebook-App bald nicht mehr von Smartphones unterstützt wird, alle Unternehmen gleichzeitig mit Facebook-Werbung aufhören, oder Mark Zuckerberg plötzlich eine Wahnsinnsentscheidung trifft, die das ganze Business zerstört, ist auch das Eintreten aller Negativ-Szenarien in der oben erwähnten Libra-Passage extrem unwahrscheinlich. Andernfalls würden Unternehmen wie Mastercard, Visa, PayPal, PayU, Stripe, eBay, die Booking Holdings, Uber und Spotify nicht Mega-Beträge investieren. Dass sicher nicht alles ganz nach Plan läuft, ist bei so einem Vorhaben klar. Vom Bericht an die SEC muss man sich aber nicht verunsichern lassen. Also keine Sorge: Libra kommt. Ob das jetzt eine gute oder schlechte Nachricht ist, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

⇒ Der Bericht an die Börsenaufsicht als pdf

brutkasten-Video-Talks zum Thema Libra

#rooftop.talks #2: Blockchain Special

Der Live Rooftop Talk #2 über die aktuelle rechtliche Situation rund um Libra, die Gefahr für die Weltordnung, die Umverteilung nach oben, Krypto-Visa uvm mit Oliver Völkel, Co-Founder von Stadler Völkel Rechtsanwälte, @Christian Piska, (disruptiver) Prof. für Öffentliches Rech am Juridicum – Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien und Andreas Petersson, dem Founder von Capacity.

Gepostet von DerBrutkasten am Dienstag, 16. Juli 2019

Live Talk zu den aktuellen Entwicklungen der Facebook Libra

Live Talk zu den aktuellen Entwicklungen der Facebook Libra mit dem Blockchain Experten von Accenture DACH, Andreas Freitag und dem Co-Founder von Bitpanda, Paul Klanschek.

Gepostet von DerBrutkasten am Montag, 24. Juni 2019

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Hier eine BU zur Maschine selbst, in zwei Schärfegraden: Variante 1, kompakt für Social: Oft als komplexeste Maschine der Welt bezeichnet: Eine EUV-Anlage von ASML besteht aus rund 100.000 Bauteilen und ist etwa so groß wie ein Bus. | (c) ASML

Es gibt Sätze, die mehr über die Lage Europas verraten als jedes Strategiepapier. Einer davon fiel auf der diesjährigen VivaTech, gesprochen von einem Mann, den man schwer des europäischen Selbstmitleids verdächtigen kann: Christophe Fouquet, CEO von ASML.

Fouquet war nach Paris gekommen, um zu erklären, wie ein Chip überhaupt entsteht, etwas, das fast jede und jeder im Publikum täglich nutzt, ohne es zu kennen. Im Zentrum steht die EUV-Lithografie und die Maschine dahinter, die laut Fouquet das Wall Street Journal im Dezember 2024 „die unverzichtbarste Maschine der Welt“ nannte. Sie überträgt mit Licht feinste Strukturen auf den Wafer, die runde Siliziumscheibe, aus der später die einzelnen Chips geschnitten werden.

ASML ist der einzige Hersteller dieser Anlagen weltweit. Ohne sie entsteht kein einziger der fortschrittlichsten Chips, und ohne diese Chips läuft keine der KI-Anwendungen, über die in Paris vier Tage lang geredet wurde. „KI braucht Chips, und Chips brauchen EUV“, brachte es Fouquet auf der Bühne auf die einfachste Formel. So weit, so beeindruckend. Doch der Satz, der hängen blieb, war ein anderer.

Billionen fließen, aber nicht hierher

Fouquet skizzierte, was viele in der Branche längst als Gewissheit handeln: In den kommenden zwei bis drei Jahren werden Billionen in KI-Infrastruktur investiert, in Rechenzentren, Beschleuniger, Wafer. Es ist die erste Runde eines Aufbaus, der KI in jede Industrie tragen soll. Und dieser Aufbau hat eine klare Geografie. Laut BloombergNEF entstanden Ende September 2025 rund drei Viertel der weltweit im Bau befindlichen Rechenzentrumskapazität in den USA. Allein die fünf größten US-Hyperscaler, Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta und Oracle, haben für 2026 zusammen zwischen 660 und 690 Milliarden Dollar an Investitionen angekündigt, fast eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Fouquets Stegreifzahl von 80 Prozent steht also auf solidem Grund, und sein „Europa ein bisschen“ ebenso.

ASML-CEO Christophe Fouquet (links) und Siemens-Chef Roland Busch bei der VivaTech in Paris, wo beide über KI, Industrie und Europas technologische Wettbewerbsfähigkeit sprachen. (c) LinkedIn Christophe Fouquet / VivaTech

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Der Chef von Europas strategisch wertvollstem Technologiekonzern, auf einer europäischen Bühne, vor einem europäischen Publikum, rechnet vor, dass der Kontinent beim wichtigsten Infrastrukturaufbau dieses Jahrzehnts eine Randnotiz ist. Das ist keine Klage eines Subventionsempfängers. Es ist die nüchterne Buchführung dessen, der die Maschinen liefert und daher genau weiß, wohin sie gehen.

Genau hier wird aus einem Technik-Vortrag eine Standortfrage.

Warum ausgerechnet ASML der Hebel ist

Die Wucht der Zahlen, die Fouquet auffuhr, macht klar, worum es geht. Jensen Huangs These „Moore’s Law is dead“ bedeutet in der Praxis: Statt einer Verdopplung der Transistoren alle zwei Jahre verlangt das KI-Zeitalter eine Verzehnfachung. Schon ein einzelner Blackwell-Chip von NVIDIA vereint 208 Milliarden Transistoren. Und der Hunger nach Silizium wächst rasant: Laut ASML beansprucht ein komplettes Blackwell-System heute die Kapazität von rund 50 Wafern, das für 2027 geplante Rubin-Ultra-System soll die fünffache Menge benötigen, also rund 250 Wafer pro System.

(c) ASML

Diese Explosion der Nachfrage trifft auf ein Nadelöhr, und das Nadelöhr heißt ASML. Die Komplexität der Technik ist dabei kein Marketing: Um das nötige EUV-Licht zu erzeugen, beschießt ASML laut Fouquet 60.000 Mal pro Sekunde ein winziges Zinntröpfchen mit Lasern und erzeugt ein Plasma von 220.000 Grad Celsius. Die Spiegel, die das Licht lenken, seien, so Fouquet, tausendmal präziser als jene des Hubble-Teleskops, präzise genug, um vom Boden aus eine Münze auf dem Mond anzupeilen. Vierzig Jahre Entwicklung, 1984 aus einem Joint Venture rund um Philips mit 31 Mitarbeiter:innen hervorgegangen, stecken in diesem Vorsprung. Genau deshalb kann ihn so schnell niemand kopieren, und genau deshalb hängt die Welt an einem einzigen europäischen Unternehmen.

1984 als Joint Venture rund um Philips mit 31 Mitarbeiter:innen gestartet, ist ASML heute Europas wertvollster Technologiekonzern. Im Bild der Hauptsitz im niederländischen Veldhoven. (c) ASML

Das ist die paradoxe Ausgangslage Europas: Es kontrolliert den unverzichtbaren Engpass der KI-Revolution, partizipiert am Wertzuwachs darüber aber nur am Rand.

Die europäische Gegenwette

Dass ASML diese Lücke kennt, zeigt sein eigener Schritt. Im September 2025 führte der Konzern mit 1,3 Milliarden Euro die Series-C-Runde von Mistral an, sicherte sich rund elf Prozent am Pariser KI-Champion und einen Sitz im Strategieausschuss. Bewertung der Runde: 11,7 Milliarden Euro. In Paris erklärte Fouquet die Logik dahinter mit einer These, die man sich merken sollte: Der eigentliche Wert von KI liege nicht im Modell, sondern in den Daten. ASML sitzt auf einem Datenschatz von rund 120 Petabyte, allein in den Fabs der Kund:innen entstehen 15 Terabyte pro Stunde. Mistral bekommt Zugang und bettet eigene Leute bei ASML ein, ASML bekommt maßgeschneiderte Modelle für Design, Fertigung und Forschung.

Im Reinraum von ASML im niederländischen Veldhoven entsteht die EUV-Lithografie, jene Maschine, die laut Fouquet das Wall Street Journal die „unverzichtbarste Maschine der Welt“ nannte. (c) ASML

Es ist, auf dem Papier, die europäische Idealgeschichte: Der Engpass-Monopolist und der Hoffnungsträger der europäischen KI verbünden sich, statt das Geld nach Kalifornien zu tragen. Eine Wette auf Souveränität entlang der gesamten Halbleiter-Wertschöpfungskette.

Nur sollte man sich diese Wette ehrlich ansehen. Mistral ist gegenüber OpenAI und Anthropic weiterhin der kleinere Player, dessen Modelle ihren industriellen Mehrwert erst beweisen müssen. Und die Hardware, auf der am Ende alles läuft, kommt weiterhin von NVIDIA. Europa kontrolliert den Anfang der Kette, die Lithografie, und versucht nun, sich ein Stück der Mitte, die Modelle, zu sichern. Das Ende der Kette, die Beschleuniger und Rechenzentren, in denen das eigentliche Geld verdient wird, liegt anderswo.

Was Fouquets Rechnung für uns bedeutet

Die Botschaft aus Paris ist damit zweischneidig. Europa ist nicht abgehängt, im Gegenteil: Es hält mit ASML den einen Hebel, ohne den die gesamte KI-Welt stillstünde. Aber Hebel und Vorsprung sind nicht dasselbe wie Teilhabe am Wachstum. Solange der Großteil des Geldes anderswo investiert wird, bleibt der Kontinent der unverzichtbare Zulieferer einer Revolution, die anderswo zu Geld gemacht wird.

Die ehrliche Frage, die Fouquets Nebensatz aufwirft, ist nicht, ob Europa mitspielen kann. Es spielt längst mit, an der entscheidendsten Stelle. Die Frage ist, ob es bereit ist, aus einer Position der technologischen Unverzichtbarkeit endlich auch eine Position der wirtschaftlichen Stärke zu machen. Die Antwort darauf wird nicht in Veldhoven oder Paris gegeben, sondern in den Budgets der nächsten zwei, drei Jahre.

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