10.12.2019

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

FlowCV ist ein Online-Tool, mit dem jedermann gratis einen professionellen Lebenslauf erstellen kann. Künftig wollen die Gründer außerdem weitere kostenpflichtige Add-ons anbieten.
/artikel/lebenslauf-gratis-online-erstellen-tool-flowcv
FlowCV online tool gratis lebenslauf gestalten
FlowCV ist ein Online-Tool, mit dem man gratis seinen Lebenslauf gestalten kann. (c) FlowCV

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren.

++Startup-Jobs finden mit der Jobplattform des brutkasten+++

Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. „Wir hätten damals nicht gedacht, wie schnell es aus einem Programmier-Projekt ein Produkt wird, das von Usern auf der ganzen Welt verwendet wird“, sagt Zeman. Den ersten großen Auftritt hatten die beiden Österreicher auf der Website ProductHunt, wo sie gleich zum „Produkt des Tages“ gewählt wurden und innerhalb weniger Tage mehrere tausend User akquirierten.

FlowCV hat User in 150 Ländern

Diese Erfolgswelle setzt sich fort – denn das Online-Tool zur Erstellung von Lebensläufen ist gratis und adressiert eine recht breite Zielgruppe. „Derzeit haben wir User aus über 150 Ländern, von Schülern über Studenten bis hin zu Geschäftsführern“, sagt Zeman – und die Userzahl wächst weiterhin organisch, da ein entsprechender Need am Markt vorhanden ist.

„Seit Launch sind wir eigentlich nur daran, User-Feedback einzuarbeiten“, sagt Zeman hinsichtlich der sehr motivierten Community: „Zum Glück haben wir eine sehr begeisterte und engagierte Userbase. Das macht es wesentlich einfacher, sinnvolle Verbesserungen zu entwickeln. Das war gerade im ersten Jahr sehr schwierig, als wir außer Feedback von Freunden nicht wussten, ob das, was wir entwickeln, auch wirklich einen Wert hat.“

Gratis-Tool für Erstellung von Lebensläufen

Im Kurztest durch den brutkasten zeigt sich, dass es tatsächlich sehr einfach ist, seinen Lebenslauf online mit Hilfe des FlowCV-Tools zu erstellen: Zuerst werden Inhalte wie Kontaktdaten, Foto, Ausbildung und Berufserfahrung hinterlegt, im zweiten Schritt das Design festgelegt und angepasst – und schon kann der Lebenslauf heruntergeladen werden.

+++Mehr Tipps zu Job und Karriere+++

„Wir kümmern uns darum, dass das Design passt. Man hat aber trotzdem absolute Gestaltungsfreiheit, sofern man das möchte“, sagt Zemann: Für viele User sei es am Anfang „ein Wow-Effekt“, dass sie mit ein paar Klicks ihren Lebenslauf komplett umgestalten können.

Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Daher können zum Beispiel auch Datumsformate angepasst werden, damit diese dem jeweiligen kulturellen Kontext entsprechen.

FlowCV: Gratis Lebenslauf Online-Tool
Eine Auswahl von Templates der Lebenslauf-Designs (c) FlowCV

Lebenslauf-Erstellung – auch am Smartphone

FlowCV ist eine Web-App, die sowohl im Front- als auch im Backend mit JavaScript programmiert wurde. Als solche funktioniert das Online-Tool auch auf jedem modernen Smartphone – für den Fall, dass man sich theoretisch auch unterwegs in der Ubahn rasch bewerben möchte.

Die meisten User verwenden FlowCV allerdings auf ihrem Computer, erläutert Zemann: „Das macht auch Sinn, da der ganze Bewerbungsprozess im Normalfall eher auf dem Computer erledigt wird.“

Startup entsteht im Sidepreneurship

Derzeit wird das Projekt FlowCV von den Gründern allerdings nicht fulltime, sondern parallel zu ihren Brotberufen betrieben. Das ist nicht immer einfach, wie die Founder verraten: Erstens, weil sie natürlich auch private Verpflichtungen haben und zweitens, weil sie oft nicht zur gleichen Zeit am selben Ort sind: Bernhart hat zum Beispiel einige Zeit von Südamerika aus an FlowCV gearbeitet und Zeman ist derzeit bei einem Fintech in London  beschäftigt.

+++Wie Peronalpolitik bei Zalando funktioniert+++

Dementsprechend versuchen die beiden FlowCV-Gründer, ihre Zeit zu effizient wie möglich zu nutzen. „Daher priorisieren wir knallhart und automatisieren alles, was zu automatisieren geht“, sagt Zeman: „Zapier übernimmt zum Beispiel unsere Rechnungsverwaltung, wir verwenden jede Menge Textvorlagen für unsere Support-Mails und schreiben auch oftmals ein shell script, um alle möglichen manuellen Tasks zu automatisieren. Außerdem sind wir große Fans von Produktivitäts-Tools, weil wir gesehen haben, dass das richtige Tool einen enormen Einfluss haben kann.“

Die Zukunftspläne der FlowCV-Gründer

Und wie geht es weiter mit dem jungen Startup? Neben der stark wachsenden Userbase profitieren die Gründer auch von vergleichsweise niedrigen laufenden Kosten, da sie alles selbst konzipieren, designen und entwickeln. „Die Serverkosten halten sich soweit im Rahmen, dass wir sie aus eigener Tasche tragen können“, ergänzt Zeman.

Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben. Allerdings wollen die FlowCV-Gründer in Zukunft auch Add-ons, wie etwa 1:1 Feedback von professionellen Recruitern, anzubieten. „Der heilige Gral im Bereich Jobs für uns ist derzeit wohl, den richtigen Bewerber mit dem richtigen Job zu matchen“, sagt Zeman: „Für unsere User wäre FlowCV daher eine logische Anlaufstelle, um gleich auf den für sie passenden Job aufmerksam zu werden — und sich idealerweise auch gleich nahtlos dort bewerben zu können.“

==> zur Website des Tools

Redaktionstipps
Deine ungelesenen Artikel:
07.08.2026

„Co-Founder as a Service“: Wie Decoto International MedTech-Firmen in neue Märkte bringt

Das ursprünglich von Tokio nach Graz gewanderte Netzwerk Decoto International begleitet MedTech-Unternehmen als „Co-Founder as a Service“ beim Eintritt in neue Märkte. Nun stellt sich das Netzwerk organisatorisch breiter auf.
/artikel/co-founder-as-a-service-wie-decoto-international-medtech-firmen-in-neue-maerkte-bringt
07.08.2026

„Co-Founder as a Service“: Wie Decoto International MedTech-Firmen in neue Märkte bringt

Das ursprünglich von Tokio nach Graz gewanderte Netzwerk Decoto International begleitet MedTech-Unternehmen als „Co-Founder as a Service“ beim Eintritt in neue Märkte. Nun stellt sich das Netzwerk organisatorisch breiter auf.
/artikel/co-founder-as-a-service-wie-decoto-international-medtech-firmen-in-neue-maerkte-bringt
v.l.n.r.) Sergio Rodríguez, Alejandro Huenich und Günter Winkler beim Decoto-Netzwerktreffen „Beyond the Pitlane 2026" am Red Bull Ring | (c) brutkasten

Millionenbudgets, erfahrene Business Developer und am Ende trotzdem kein einziger Abschluss: An diesem Muster scheiterten japanische Medizintechnik-Unternehmen immer wieder bei ihren Expansionsversuchen in die USA. „Zu Decoto kamen Unternehmen, die zuvor Millionen in ihr Business Development in den USA investiert und ihre besten japanischen Mitarbeiter dorthin geschickt hatten und nach zwei oder drei Jahren trotzdem keinen Umsatz erzielen konnten“, erzählt Alejandro Huenich im Gespräch mit brutkasten.

Aus genau dieser Beobachtung heraus gründete Sean Yoshikawa vor rund vier Jahren Decoto International in Tokio: als Antwort auf Handelshemmnisse, Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede, an denen die Internationalisierung von MedTech-Unternehmen häufig scheitert.

Huenich, der zuvor in der österreichischen Blockchain-Szene aktiv war, stieg später als Co-Founder ein. Kennengelernt hatten sich die beiden bereits Jahre zuvor bei einer Startup-Live-Veranstaltung in Österreich, an der Yoshikawa auf Einladung der WKO teilgenommen hatte. In die Medizintechnik kam Huenich zunächst ohne Branchenerfahrung: Innerhalb von 48 Stunden erhielt er zwei voneinander unabhängige Anfragen aus dem MedTech-Bereich, neben Yoshikawas Anruf auch eine Vermittlung zum Wiener Medizintechnik-Unternehmen Aurimod. „Das Universum hat mir innerhalb von 48 Stunden gleich zweimal MedTech auf den Tisch geknallt“, sagt Huenich.

Seit Jänner 2026 führt Huenich Decoto als Geschäftsführer und hat die Marke übernommen. Gründer Yoshikawa ist aus privaten Gründen aus dem operativen Geschäft ausgestiegen, begleitet das Netzwerk jedoch weiterhin punktuell beratend. Eine spätere Rückkehr bleibt offen.

Mit dem Wechsel an der Spitze kam auch eine strategische Neuausrichtung: „Ich habe Decoto stärker europäisch ausgerichtet“, sagt Huenich. Graz soll künftig als „Gateway to Europe“ dienen und internationalen MedTech-Unternehmen den Zugang zu europäischen Märkten erleichtern. Gleichzeitig bleibt das globale Modell bestehen: Partner in Mexiko öffnen den Zugang zu Lateinamerika, das Netzwerk in Japan zu Südostasien, weitere Partner decken Europa und die USA ab.

Ein Netzwerk ohne Angestellte

Decoto ist in mehr als elf Ländern aktiv, mit Schwerpunkten in Südostasien, Japan, Korea, den USA, Lateinamerika und Europa. China und die Schweiz sollen als nächste Märkte hinzukommen. Das Konstrukt dahinter ist ungewöhnlich: „Decoto ist ein System ohne Angestellte“, erklärt Huenich. Im Ökosystem arbeiten eigenständige Unternehmen, Expert:innen und Einzelunternehmer:innen projektbezogen zusammen, vergleichbar mit einer international aufgestellten Anwaltskanzlei. Vergütet wird, wer tatsächlich an einem Projekt beteiligt ist. Das hält die Struktur schlank und schafft für die Partner einen Anreiz, ihre Expertise einzubringen und das Netzwerk aktiv weiterzuentwickeln. Klassisches Marketing betreibe Decoto kaum, die Projektpipeline sei dennoch gut gefüllt.

Das Netzwerk unterscheidet sich nach Huenichs Verständnis jedoch nicht nur durch seine Struktur, sondern auch durch die Art, wie Partnerschaften aufgebaut und Geschäfte gemacht werden. „We are not a business company with some spiritual qualities. We are a spiritual company doing business“, beschreibt er den Ansatz. Im Gespräch wechselt er zwischen Deutsch und Englisch. Gemeint ist eine Unternehmenskultur, in der Achtsamkeit, Wertschätzung, Transparenz, Reflexion und kaufmännische Integrität die Grundlage der Zusammenarbeit bilden.

(v.l.n.r.) Günter Winkler, Alejandro Huenich, Sergio Rodríguez und Amel Havkic beim Decoto-Netzwerktreffen „Beyond the Pitlane 2026″ am Red Bull Ring. | (c) Decoto International

„Gute Beziehungen, Freude an der Zusammenarbeit und geschäftlicher Erfolg sind für uns kein Widerspruch, sie gehören zusammen“, sagt Huenich. Gerade die Monetarisierung von Netzwerken sei schwierig: Viele verfügten über starke Kontakte, schafften es jedoch nicht, daraus nachhaltige Projekte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Decoto sieht seinen bisherigen Erfolg deshalb in der Verbindung gemeinsamer Werte mit einer klaren Methodologie, definierten Rollen und konkreten wirtschaftlichen Zielen.

Gleichzeitig ist Huenich überzeugt, dass die zwischenmenschliche Ebene künftig noch wichtiger wird. Künstliche Intelligenz werde zunehmend Prozesse übernehmen, Vertrauen, persönliche Beziehungen und die Qualität der Zusammenarbeit ließen sich jedoch nicht auf dieselbe Weise automatisieren. Eine ähnliche Haltung verfolgt er als Founding Member von Conxious (brutkasten berichtete), einer Initiative für bewusstere und werteorientierte Formen des Unternehmertums.

Decoto versteht sich ausdrücklich nicht als reine Unternehmensberatung. Beratung ist zwar ein Bestandteil der Arbeit, der Ansatz geht jedoch deutlich darüber hinaus: Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern beteiligt sich Decoto aktiv an der Umsetzung und begleitet MedTech-Unternehmen beim Eintritt in neue Märkte. Unter dem Modell „Co-Founder as a Service“ übernimmt beispielsweise ein lokaler Partner den Aufbau der Aktivitäten vor Ort, bis das Unternehmen eigene Strukturen geschaffen hat und selbst übernehmen kann.

Die Partner kennen die jeweiligen Gesundheitssysteme, Marktmechanismen, kulturellen Besonderheiten und relevanten Entscheidungsträger. Dadurch erhalten die Unternehmen nicht nur strategische Empfehlungen, sondern auch operative Unterstützung und Zugang zu den notwendigen lokalen Netzwerken.

Wie finanziert sich Decoto?

Das Geschäftsmodell ruht auf drei Säulen: klassischer Beratung, Venture Building im Sinne des „Co-Founder as a Service“-Modells sowie erfolgsabhängigen Vergütungen im Vertrieb, die jeweils mit einem Retainer kombiniert werden. Beteiligungen an Unternehmen nimmt Decoto nur in Ausnahmefällen. „Equity ist nicht nur gut, es ist auch eine Verantwortung“, sagt Huenich. Inhaltlich konzentriert sich das Netzwerk auf MedTech und Life Sciences, von Digital Health bis Longevity. Pharma ist ausdrücklich ausgeschlossen.

Projekte von Decoto

Zu den aktuellen Projekten zählen laut Huenich die Ansiedlung eines iranischen Startups in Graz, die laufende Ansiedlung eines indischen Unternehmens, die Zusammenarbeit mit einem koreanischen Unternehmen im Demenzbereich sowie die Unterstützung österreichischer Startups.

Als Referenzprojekt nennt Huenich das koreanische Unternehmen Seven Point One, das mit „AlzWIN“ ein KI-gestütztes, sprachbasiertes Screening zur Früherkennung von Demenzrisiken entwickelt hat. Das Unternehmen war bereits in Korea etabliert und laut Huenich auch in Japan erfolgreich, kam beim Eintritt in den US-Markt jedoch zwei Jahre lang kaum voran.

Gemeinsam mit den Decoto-Partnern wurden anschließend unter anderem der FDA-Prozess, das Branding, die Kapitalaufnahme und die ersten Verkäufe an Krankenhäuser bearbeitet. Nach acht Monaten sei das Unternehmen bereit gewesen, seine Aktivitäten in den USA zu skalieren.

Das zentrale Learning daraus beschreibt Huenich so: „Wenn du als ausländisches Unternehmen in einen neuen Markt gehst, wirst du zunächst immer als ausländisches Unternehmen wahrgenommen. Es gilt fast überall: America first, Japan first oder India first.“ Deshalb brauche es lokale Partner, die nicht nur den Markt kennen, sondern auch über das notwendige Vertrauen und die richtigen Beziehungen verfügen.

Eine zentrale Rolle in diesem internationalen Modell übernimmt Sergio Rodríguez. Neben Alejandro Huenich und Günter Winkler ist er der dritte Co-Founder des neu ausgerichteten, stärker europäisch verankerten Decoto-Unternehmens. Rodríguez ist seit mehr als 17 Monaten Teil des Netzwerks, leitet die Aktivitäten in Spanien und Lateinamerika und verantwortet die Bereiche Projektmanagement und Finanzen.

Der Strukturbauer: Günter Winkler

Ab Herbst wird Günter Winkler das Team von Decoto verstärken. Der Wirtschaftsingenieur war lange in der Automotive-Branche tätig, zunächst bei einem OEM in Stuttgart, danach zehn Jahre beim Grazer Technologieunternehmen AVL, wo er zuletzt ein internationales Entwicklungsteam in Indien, Ungarn und Österreich leitete. Seit 2022 ist er Geschäftsführer von Ottronic, einem obersteirischen Entwicklungs- und Fertigungspartner für Medizintechnik-Unternehmen mit Sitz in Fohnsdorf. Bis Ende Oktober ist er noch Geschäftsführer von Ottronic, wie er gegenüber brutkasten erläutert.

Sein Weg zu Decoto begann zunächst als Kunde. Ausgangspunkt war die Wachstumsfrage von Ottronic: Der DACH-Markt allein passte nicht mehr zu den internationalen Zielen des Unternehmens. Die Zusammenarbeit begann mit einem geförderten Internationalisierungsprojekt, in dessen Rahmen Winkler gemeinsam mit Huenich zur World Health Expo und zur MedTech World nach Dubai reiste. Darauf folgte ein gemeinsames Südamerika-Projekt in Kooperation mit dem Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) mit einem Volumen von knapp 50.000 Euro.

In Zukunft wird es seine zentrale Aufgabe sein, aus dem bislang bewusst lose organisierten Zusammenschluss internationaler Expert:innen und Partner ein professionell strukturiertes Unternehmen zu entwickeln, das dem aktuellen Wachstum nachhaltig standhalten kann. Die organisatorische Weiterentwicklung ist notwendig, um die wachsende Nachfrage und die bestehende Projektpipeline künftig zuverlässig bedienen zu können.

Dabei soll Decoto vor allem in organisatorischer und struktureller Hinsicht professionalisiert werden, ohne jene bewährten Aspekte aufzugeben, die das Netzwerk bisher erfolgreich gemacht haben: seine Flexibilität, die persönliche Zusammenarbeit und die enge Verbindung zwischen den internationalen Partnern.

Die Arbeitsteilung bringt Huenich auf den Punkt: „Günter baut das Unternehmen, ich kümmere mich um die Menschen.“

Die klinische Perspektive: Amel Havkic und EvoMed

Mit Amel Havkic erweitert Decoto sein Netzwerk um klinisch-medizinische Expertise. Der Frankfurter Pneumologe ist Ärztlicher Leiter für Weaning und Heimbeatmung am St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt und Gründer von EvoMed Consulting. Als Partner im Decoto-Netzwerk bringt er insbesondere seine Erfahrung in der klinischen Bewertung und Clinical Adoption ein – also bei der Frage, wie medizinische Innovationen sinnvoll in den klinischen Alltag integriert und von den späteren Anwender:innen angenommen werden können.

Huenich und Havkic lernten sich zunächst über LinkedIn kennen. Persönlich trafen sie sich kurz darauf bei der von Dylan Attard gegründeten MedTech World Dubai. Decoto ist Partner der internationalen Veranstaltungsreihe und regelmäßig bei deren Events vertreten. Im November soll ein großer Teil des Decoto-Netzwerks bei der MedTech World Europe auf Malta zusammenkommen.

„Statt uns als Konkurrenz zu betrachten, haben wir schnell erkannt, dass sich unsere Kompetenzen sehr gut ergänzen“, sagt Havkic. Den strategischen Wert der Partnerschaft sieht Huenich vor allem in Havkics Nähe zur klinischen Praxis: „Er kennt den medizinischen Bereich und den Alltag der Menschen, die eine Innovation später im Krankenhaus anwenden müssen. Dieser Aspekt ist unglaublich wichtig und wird häufig massiv unterschätzt.“

Für Havkic ist Clinical Adoption eine der entscheidenden Erfolgsmetriken im Gesundheitswesen: Wenn Ärzt:innen und Pflegepersonal ein Produkt im Alltag nicht sinnvoll einsetzen können oder darin keinen konkreten Mehrwert erkennen, kann selbst die beste Technologie scheitern.


Wie die Netzwerkarbeit funktioniert

Wie Decoto Netzwerkarbeit versteht, zeigte sich zuletzt am Red Bull Ring. Beim ADAC Racing Weekend lud das Unternehmen gemeinsam mit CESA und Reiter Racing zum Event „Beyond the Pitlane 2026“ – einer kuratierten Runde aus Spitzensport, MedTech und Venture Capital. Das Programm reichte vom Lunch im Fahrerlager über den Renntag in der Box von Reiter Racing, dessen Team an diesem Wochenende den zweiten Platz belegte, bis hin zu einer Paneldiskussion.

Netzwerkveranstaltung am Red Bull Ring | (c) brutkasten

Auf dem Podium diskutierten unter anderem Amel Havkic von EvoMed Consulting, Lejla Pock von Human.technology Styria, Matthew Foran von Meadow Valley Capital, Guillermo Fernando Pezzetto von AVL Racetech, Aleksandra Krajnc vom Know Center und Shavini Fernando von OxiWear. Moderiert wurde die Diskussion von Alejandro Huenich.

Das Event war zugleich Teil eines aktuellen Decoto-Projekts: Peak Performance MedTech. Die Initiative soll eine Brücke zwischen medizinischer Innovation und Spitzensport schlagen. Der Motorsport bietet dafür ein besonders geeignetes Umfeld, da der menschliche Körper hier seit Jahrzehnten an seine Grenzen gebracht wird – häufig lange bevor daraus gewonnene Erkenntnisse Eingang in die reguläre Gesundheitsversorgung finden.

MedTech-Innovationen sollen im Hochleistungssport erprobt, weiterentwickelt und sichtbar gemacht werden und von dort ihren Weg in breitere Märkte finden. Gleichzeitig zeigt das Format, wie das Decoto-Modell im Kern funktioniert: Unterschiedliche Akteure werden gezielt zusammengebracht, persönliche Beziehungen aufgebaut und daraus konkrete Projekte und Partnerschaften entwickelt.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren. Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren. Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren. Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren. Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren. Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren. Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben.

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren. Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren. Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

FlowCV: Sidepreneure entwickeln Gratis-Tool zum Erstellen von stilvollen Lebensläufen

Professionelle Lebensläufe einfach online über ein Tool erstellen: Das ist die Mission von FlowCV, dem Startup von Alexander Zeman und Lauris Bernhart. Die beiden Co-Founder kennen sich bereits seit der Schule und haben sich bei einem Maturatreffen darüber unterhalten, wie mühsam das Erstellen von Lebensläufen ist – und schon war aus diesem Need heraus die Idee für ihr Online-Tool geboren. Im Jahr 2018 haben die Founder mit der Entwicklung begonnen, im April 2019 ging FlowCV dann online. Wichtig ist den FlowCV-Gründern aufgrund der breiten geographischen Streuung auch, dass das Online-Tool weltweit zur Erstellung von Lebensläufen genutzt werden kann. Auch in Zukunft soll das Tool zur Online-Erstellung von Lebensläufen gratis bleiben.