29.04.2025
SPONSORED

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten

Nicht nur Mitarbeiter:innen profitieren vom Dienstrad-Modell von LeaseMyBike. Auch Arbeitgeber:innen und Händler:innen haben große Vorteile.
/artikel/leasemybike-ein-dienstrad-als-benefit-fuer-alle-seiten
Gerhard und Ann-Kathrin Mayrhofer | Foto: LeaseMyBike
Gerhard und Ann-Kathrin Mayrhofer | Foto: LeaseMyBike

Die voestalpine, die Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, Geberit, Teekanne oder das Scaleup neoom – sie alle bieten einen besonderen Mitarbeiter:innen-Benefit: die Option, ein Dienstrad in Anspruch zu nehmen. Möglich macht das LeaseMyBike aus Oberösterreich.

Günstigeres Rad dank Steuervorteil

Das Prinzip ist einfach. „Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter kann sich ein Rad im Fachhandel aussuchen. Die Finanzierung und Abrechnung läuft über den Arbeitgeber“, erklärt Gerhard Mayrhofer, der LeaseMyBike 2021 gemeinsam mit seiner Frau Ann-Kathrin Mayrhofer gegründet hat.

Konkret werden Leasing-Raten für das Rad vom Gehalt beglichen. Der Clou: Dank einer Gesetzesnovelle aus dem Jahr 2020 entfallen auf diesen Teil des Gehalts keine Steuern und Abgaben. „Die beglichene Leasing-Rate liegt also deutlich höher, als das Netto-Gehalt, das man ausgezahlt bekommen würde“, so Mayrhofer. Und dieser Benefit ist bei der Bemessung unabhängig von anderen Sachleistungen, die Arbeitgeber:innen ausgeben dürfen, wie etwa Essensgutscheinen. Er kann also zusätzlich genutzt werden.

Anzahlung für das Fahrrad gibt es für Mitarbeiter:innen keine, am Ende der Laufzeit kann das Rad – wie bei Leasing üblich – für einen Restbetrag gekauft werden und geht ins Privateigentum über. Und auch wenn das System von LeaseMyBike für Räder ab 750 Euro gilt – tatsächlich genutzt wird es in den meisten Fällen für deutlich höherpreisige Modelle. „Der Durchschnittspreis liegt bei rund 5.000 Euro“, sagt Mayrhofer.

„Alle Parteien müssen einen Sinn dahinter haben“

Doch nicht nur Mitarbeiter:innen profitieren von dem Angebot. „Nachdem die Steuernovelle 2020 eingeführt wurde, haben wir uns die Modelle am Markt angesehen: Entweder waren die Händler benachteiligt, es war zu komplex für die Arbeitgeber, oder die Mitarbeiter hatten davon keinen richtigen Benefit“, erzählt der LeaseMyBike-Gründer. Man habe daher ein klares Ziel definiert: „Alle Parteien müssen einen Sinn dahinter haben.“

LeaseMyBike: Schlanker Prozess aus einer Hand

Die Lösung: LeaseMyBike verbindet Arbeitgeber:innen, Mitabeiter:innen, Händler:innen, Leasingbank und Versicherung und bietet einen automatisierten, schlanken Prozess aus einer Hand. Die Partner-Händler:innen bekommen mehr Geschäft ohne mehr Aufwand. „Und die Arbeitgeber haben ebenso wie die Mitarbeiter eine Ersparnis, weil die Lohnnebenkosten auf den Betrag entfallen“, erklärt Mayrhofer. Es entstehe also eine Win-Win-Win-Situation.

Das bestätigt auch Walter Kreisel, Gründer und CEO des oberösterreichischen Scaleups neoom, das das Angebot von LeaseMyBike für seine Mitarbeiter:innen nutzt: „Es geht nicht nur um steuerliche Anreize, sondern es hilft am Ende des Tages, sich mehr körperlich zu bewegen“, so Kreisel. „In Zeiten von KI ist die Balance zwischen Geist und Körper wichtiger denn je. Die drei großen Trends sind ja Energie-, Mobilitäts- und Vitalitätswende, die wir sehr ernst nehmen. Und in allen drei Facetten ist LeaseMyBike unterwegs. Das finde ich sehr cool.“

Fokus auf Nachhaltigkeit – refurbishte Räder neu im Angebots-Portfolio

Diesen Fokus auf Nachhaltigkeit betont auch Mayrhofer. Ganz konkret hat LeaseMyBike seit einigen Monaten durch die Übernahme des Unternehmens E-Action noch einen weiteren Aspekt in sein Angebots-Portfolio aufgenommen: refurbishte Räder. „Gebrauchte Räder, auch solche von Leasing-Abbrechern, kommen zu uns und werden aufbereitet. Sie sind danach wie neu, aber entsprechend günstiger“, sagt Mayrhofer.

Nachhaltig geht es auch innerhalb des Unternehmens zu. „80 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben selbst ein Dienstrad. Vor allem in den Sommermonaten ist der Fahrradparkplatz immer voll“, erzählt der LeaseMyBike-Gründer. „Es zählt aber nicht nur der Weg in die Arbeit. Es ist auch schön, wenn das Rad privat genutzt wird. Statistiken zeigen schließlich, dass das einige Krankenstandstage reduzieren kann. Es ist also genauso eine gesundheitliche Förderung.“ Und natürlich gebe es im Unternehmen als Betriebsausflug – wie sollte es anders sein – auch gemeinsame Firmen-Radtouren.

LeaseMyBike mit neuen Möglichkeiten als Teil internationaler Gruppe

„Gemeinsam“ lautet auch das Motto der nächsten unternehmerischen Entwicklungsschritte bei LeaseMyBike. Wie brutkasten berichtete, wurde das Unternehmen kürzlich von der Münchner Green Mobility Holding übernommen, die bereits in mehreren europäischen Ländern Tochterunternehmen mit Dienstrad-Angebot hat. „Als bislang fünf einzelne Anbieter arbeiten wir gerade an einer gemeinsamen Ausrichtung“, verrät Mayrhofer. „Das ist nicht nur für uns eine riesige Chance, unsere Sichtbarkeit am europäischen Markt zu erhöhen. Für unsere international aufgestellten Kunden bedeutet es, dass sie das Angebot länderübergreifend nach den jeweils geltenden nationalen Regeln nutzen können.“

Deine ungelesenen Artikel:
24.08.2026

Reploid veröffentlicht Jahresbericht 2025: Komplexes Bild hinter glänzender Fassade

Das im direct market plus der Wiener Börse notierte Welser Scaleup Reploid legt seine Zahlen für 2025 vor. Was auf den ersten Blick nach makelloser Erfolgsgeschichte aussieht, wird bei genauerer Betrachtung doch etwas komplexer.
/artikel/reploid-veroeffentlicht-jahresbericht-2025-komplexes-bild-hinter-glaenzender-fassade
24.08.2026

Reploid veröffentlicht Jahresbericht 2025: Komplexes Bild hinter glänzender Fassade

Das im direct market plus der Wiener Börse notierte Welser Scaleup Reploid legt seine Zahlen für 2025 vor. Was auf den ersten Blick nach makelloser Erfolgsgeschichte aussieht, wird bei genauerer Betrachtung doch etwas komplexer.
/artikel/reploid-veroeffentlicht-jahresbericht-2025-komplexes-bild-hinter-glaenzender-fassade
Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz
Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz

Im Juli gab das Welser Scaleup Reploid bereits vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 bekannt, wie brutkasten berichtete. Und große Überraschungen gibt es im nun veröffentlichten kompletten Jahresbericht bei den damals genannten Kennzahlen keine:

Der Umsatz stieg demnach von 5,1 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 37,9 Millionen Euro im Jahr 2025, das Betriebsergebnis (EBIT) von 1,1 Millionen auf 12,6 Millionen Euro. Die Bilanzsumme wuchs von 7,7 Millionen auf 48,3 Millionen Euro und das Eigenkapital von 4,7 Millionen auf 19,2 Millionen Euro (jeweils zum Stichtag 31.12.). Unterm Strich stehen 9,4 Millionen Euro Gewinn.

Österreichs Scaleup-Musterschüler?

Die Zahlen sprechen für sich, will man meinen. Ist Reploid also Österreichs Scaleup-Musterschüler, dem starkes Wachstum auf allen Ebenen bei steigender Profitabilität gelingt? Ein genauer Blick in den Jahresbericht abseits der Zahlen, die es in die begleitende Presseaussendung geschafft haben, zeigt ein deutlich differenzierteres Bild.

Hoher Gewinn trifft tief negativen Cashflow

In der Presseaussendung nennt Reploid Umsatz, Betriebsergebnis, Bilanzsumme und Eigenkapital. Der Jahresüberschuss und vor allem die Cashflow-Rechnung finden sich nur im vollständigen Bericht. Und dort zeigt sich, dass die Ertragszahlen deutlich von der tatsächlichen Kassenlage abweichen: Dem ausgewiesenen Gewinn von 9,4 Millionen Euro steht ein Minus von nicht weniger als 6,5 Millionen Euro beim operativen Cashflow gegenüber. Hinzu kamen Abflüsse für Investitionen von rund 6,1 Millionen Euro. Diesen Geldbedarf deckte das Scaleup mit frischem Geld von außen: Über Eigenkapitaleinzahlungen von Investoren sowie neue Kredite holte man sich 2025 insgesamt 12,4 Millionen Euro. Mit Stichtag 31.12.2025 lag der ausgewiesene Kassenbestand bei rund 6.000 Euro, also eine „schwarze Null“.

Große offene Forderungen mit Unsicherheitsfaktor im Umsatz

Ein wesentlicher Grund für diese Schere zwischen dem verbuchten Gewinn und dem tatsächlichen Kassenstand liegt in den Verträgen für die Insektenmastanlagen, die das Scaleup für seine Kunden baut. Zwar verbuchte Reploid einen Rekordumsatz von 37,9 Millionen Euro, wartete zum Bilanzstichtag jedoch noch auf erhebliche Kundenzahlungen: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen standen netto, also bereits nach Abzug von Wertberichtigungen, mit rund 18,6 Millionen Euro in der Bilanz.

Ein Unsicherheitsfaktor: Viele Kunden müssen vertraglich erst zahlen, wenn ein behördlicher Baubescheid für die jeweilige Anlage vorliegt. Da Fälligkeit und Zahlungszeitpunkt vieler Forderungen damit unsicher sind, musste Reploid den Wert seiner Forderungen drastisch korrigieren. Zum Bilanzstichtag summierten sich die Wertberichtigungen auf 13,8 Millionen Euro, wovon allein 12,1 Millionen Euro das operative Ergebnis des Jahres 2025 als Aufwand belasteten. Wegen dieser Unsicherheiten stufte der Prüfer Deloitte die Werthaltigkeit der Forderungen im Bericht als „besonders wichtigen Prüfungssachverhalt“ ein.

Viele Geschäfte im eigenen Firmennetzwerk

Auffällig ist zudem eine enge Verflechtung im eigenen Firmennetzwerk. Zu den offenen Kundenforderungen kommen weitere Forderungen von rund 6,5 Millionen Euro gegenüber Tochtergesellschaften, davon rund 2 Millionen Euro aus Lieferungen und Leistungen und der Rest aus Finanzierungen und Verrechnungen, sowie von rund 5,3 Millionen Euro gegenüber Beteiligungsunternehmen der Gruppe. Die Forderungen gegenüber den eigenen Töchtern mussten dabei bereits mit 5,5 Millionen Euro wertberichtigt werden, das entspricht rund 46 Prozent ihres ursprünglichen Werts.

Zusätzlich stiegen die Vermögenswerte durch ein von einer Tochterfirma erworbenes Patentrecht im Wert von knapp 4,8 Millionen Euro. Frisches Geld von außen brachte dieser interne Deal freilich nicht. Zum Stichtag standen zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von knapp 6 Millionen Euro aus Verrechnungen in den Büchern.

„Kleine Kapitalgesellschaft“ Reploid muss keinen Konzernabschluss vorlegen

Ein weiterer auffälliger Punkt betrifft die Transparenz. Die Bilanzsumme wuchs von 7,7 Millionen auf 48,3 Millionen Euro, die Belegschaft auf Gruppenebene lag per Ende 2025 bei 109 Mitarbeitenden. Dennoch ist das Unternehmen formell weiterhin als „kleine Kapitalgesellschaft“ eingestuft. Zudem greifen laut Bericht die größenabhängigen Befreiungstatbestände des § 246 UGB: Reploid muss daher keinen Konzernabschluss aufstellen. Das tatsächliche Gesamtbild der Finanzen aller in- und ausländischen Tochterfirmen bleibt für die Öffentlichkeit damit teilweise intransparent. Die im aktuellen Bericht veröffentlichte Beteiligungsliste weist jedenfalls bei mehreren Tochtergesellschaften Verluste aus, was das Gesamtbild schärft.

Normaler Vorgang, außergewöhnliche Transparenz

Dass bei derartigem Wachstum ein hoher Kapitalbedarf besteht und es finanzielle Risiken und Unsicherheitsfaktoren gibt, ist bei Scaleups freilich völlig normal. Und auch dass bei den kommunizierten Zahlen eine Auswahl getroffen wird, die das Unternehmen gut dastehen lässt, ist gang und gäbe. Der Unterschied liegt freilich darin, dass Reploid als börsennotiertes Unternehmen höhere Transparenzpflichten hat. Es notiert seit Juli 2025 im direct market plus der Wiener Börse. Für Beobachter:innen bietet Reploids Jahresabschluss 2025 in Kombination mit der Presseaussendung jedenfalls ein spannendes Anschauungsobjekt, wie man mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen hantieren kann.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

LeaseMyBike: Ein Dienstrad als Benefit für alle Seiten