LE Audio: Wie ein neuer Bluetooth-Standard unseren Alltag verändern wird
Bei der CES 2020 in Las Vegas präsentierte die hinter Bluetooth stehende Special Interest Group (SIG) den neuen Standard LE Audio, für den es schon dieses Jahr die ersten kompatiblen Geräte geben soll. Die neuen Möglichkeiten könnten den Audio-Konsum im Alltag massiv verändern.
Man stelle sich vor, man sieht durch ein Schaufenster auf einen Bildschirm und bekommt eine Audio-Spur dazu geliefert. Oder man sitzt in der Straßenbahn und bekommt Ton zum Infoscreen. Man geht ins Museum und bekommt Erklärungen zu den Exponaten. Oder man hört bei einer Konferenz eine Simultan-Übersetzung. Und das alles nicht über irgendein Zusatzgerät sondern standardmäßig über die eigenen Kopfhörer. Das und noch mehr kann der neue Bluetooth-Standard LE Audio, der nun von der hinter Buetooth stehenden Special Interest Group (SIG) bei der CES 2020 in Las Vegas präsentiert wurde.
Weniger Energieverbrauch, niedrigere Bitrate, bessere Qualität
Das „LE“ in LE Audio steht für „low energy“. Deutlich niedriger als bisher soll nicht nur der Energieverbrauch bei der kabellosen Übertragung sein. Auch die notwendige Bitrate, um eine reibungslose Datenübertragung durchzuführen soll um 50 Prozent niedriger sein – und das bei höherer Übertragungsqualität. Jenes Feature, das aber sicher die größte Auswirkung auf den Audio-Konsum im Alltag haben wird, ist das oben angedeutete: Mit dem neuen Standard kann eine theoretisch unbegrenzte Anzahl an Empfängergeräten gleichzeitig verbunden werden und Audio-Spuren empfangen und abspielen.
LE Audio: Ein Device für alle – alle Devices für eines
Gelöst wird damit etwa das Problem, dass es mitunter Verzögerungen in der Wiedergabe zwischen dem linken und rechten Bluetooth-Kopfhörer gibt. Der Grund: Bislang wird nur einer der beiden direkt verbunden und sendet das Audio-Signal dann an den anderen weiter. Mit LE Audio werden beide gleichzeitig verbunden. Anwenden kann man den neuen Standard dann natürlich auch auf eine beliebige Anzahl an Boxen, um größere Areale ohne Zusatzgerät simultan zu beschallen. Oder eben, um im öffentlichen Raum, bei Konferenzen oder wo auch immer jeden, der sich „einloggt“, mit einer Tonspur zu versorgen. Die neuen Möglichkeiten sind enorm. So kann dann übrigens jeder einfach über sein Smartphone eine Art kleinen Radiosender für die Umgebung starten.
Zudem kann mit dem neuen Standard ein Empfängergerät auch mit mehreren Sendern gleichzeitig verbunden werden. So kann man etwa mit den Kopfhörern Musik hören und gleichzeitig ohne Unterbrechung mit einem Smart Speaker wie Alexa kommunizieren.
Erste Geräte noch dieses Jahr erwartet
Von einem Tag auf den anderen wird das alles allerdings nicht funktionieren. Denn erst einmal müssen freilich entsprechende Geräte her – mit einem Software-Update ist die Sache nämlich nicht erledigt. Die SIG geht allerdings davon aus, dass noch dieses Jahr die ersten mit LE Audio ausgestatteten Devices auf den Markt kommen. Mit der Verfügbarkeit des vollen Funktionsumfangs rechnet man innerhalb der kommenden drei Jahre.
Der aws Gründungsfonds investiert in ein breites Spektrum an Zukunftstechnologien. Seit 2013 sind gemeinsam mit nationalen und internationalen Co-Investoren mehr als 750 Millionen Euro Venture Capital in über 45 heimische Startups geflossen. Vier ausgewählte Beteiligungen zeigen beispielhaft, wie österreichische Innovationen internationale Märkte erschließen und zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Innovationsstandorts beitragen.
Der aws Gründungsfonds investiert in ein breites Spektrum an Zukunftstechnologien. Seit 2013 sind gemeinsam mit nationalen und internationalen Co-Investoren mehr als 750 Millionen Euro Venture Capital in über 45 heimische Startups geflossen. Vier ausgewählte Beteiligungen zeigen beispielhaft, wie österreichische Innovationen internationale Märkte erschließen und zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Innovationsstandorts beitragen.
Das Team des aws Gründungsfonds | (c) aws Gründungsfonds
Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von August 2026 Aufbrechen erschienen.
refinq macht Klimarisiken berechenbar
Dass ein Umspannwerk in einem Überflutungsgebiet steht, weiß der Betreiber – was ihn das pro Jahr kostet, weiß er selten. Genau hier setzt refinq an: Beim Wiener Startup lädt ein Unternehmen seine Standorte hoch und bekommt sie auf einer Karte angereichert mit Klimaszenarien und Naturdaten zurück. Ein Klick auf einen Standort zeigt, welche Gefahren dort drohen, von Hochwasser über Hitze bis Dürre, was sie kosten und welche Maßnahmen das Risiko senken; von der Landkarte zur Kennzahl zum Eurobetrag.
Wie konkret das wird, zeigt die Arbeit mit europäischen Stromnetzbetreibern: In einem Programm von Terna, Elia, Swissgrid und weiteren Netzbetreibern setzte sich refinq gegen mehr als 85 Bewerbungen durch und unterstützt nun bei der Absicherung der Leitungen und Umspannwerke gegen Extremwetter. Auch die Wiener Stadtwerke prüfen mit der Plattform mehr als 5.000 Standorte, um die Wiener Energieversorgung zu schützen. Weil jede Kennzahl offen dokumentiert ist, lassen sich die Ergebnisse zugleich als Nachweis für CSRD, EU-Taxonomie und TNFD exportieren. Im Februar führte der aws Gründungsfonds die Seed-Runde über 2,2 Millionen Euro an.
Das Team von refinq | (c) refinq
Kickscale befreit den Vertrieb von Admin-Arbeit
Verkaufsgespräche sind die am schlechtesten dokumentierte Ressource vieler Unternehmen: Was im Termin besprochen wurde, landet bestenfalls in einer kurzen Notiz. Kickscale ändert das und geht dabei weiter als ein reiner Notizassistent – die Plattform erfasst Meetings, Calls und CRM-Daten, wertet sie mit KI aus und befüllt die CRM-Felder nach jedem Gespräch automatisch, samt Follow-ups und nächsten Schritten. Dazu kommt Coaching aus echten Gesprächsdaten statt aus Vermutungen: Sichtbar wird, was die besten Verkäufer anders machen – und wie wahrscheinlich der Abschluss eines erfolgreichen Deals ist.
Bei Lufthansa City Centers spart das nach Unternehmensangaben 85 Prozent der Zeit für die Nachbereitung. Mehr als 200 Kunden nutzen die Plattform, der Schwerpunkt liegt im deutschsprachigen Raum, dazu kommen Japan, Polen, Norwegen und die Niederlande. Der Serverstandort in Deutschland, die ISO-27001-Zertifizierung und die Ausrichtung auf die Anforderungen des EU AI Act sind insbesondere für europäische Unternehmen wichtige Kriterien bei der Beschaffung. Die Seed-Runde über 2,1 Millionen Euro wurde vom aws Gründungsfonds angeführt.
Die Gründer von Kickscale | (c) Michael Stabentheiner
Invisible-Light Labs spürt kleinste Spuren auf
Wer wissen will, welche Chemikalie in einer Probe steckt, braucht davon eine entsprechende Mindestmenge. Die Analyse scheitert dabei oft genau dort, wo es interessant wird: bei Nanoplastik in Luft und Wasser, bei Aerosolen in der Atmosphäre, bei Wirkstoffen, die nur in geringsten Konzentrationen vorliegen. Invisible-Light Labs, ein Deeptech-Spinoff der TU Wien, hat dafür EMILIE entwickelt, einen Sensor, der selbst Mengen im Billionstel-Gramm-Bereich und damit bislang kaum messbare Spuren nachweisen kann. Bestehende Infrarot-Spektrometer muss dafür niemand austauschen, und die winzigen Messchips lassen sich dorthin bringen, wo die Proben entstehen. Bei den Innovation Awards des Fachmagazins The Analytical Scientist landete EMILIE 2024 auf Platz eins. Seit 2025 baut eine strategische Partnerschaft mit Bruker Optics die internationale Verfügbarkeit des gemeinsam gebrandeten Systems aus.
An Bord der Tara Polar Station, die im September im Packeis einfriert, schickt ein EPFL-Team die Chips an einem Fesselballon in die Wolken, um kleinste Partikel zu untersuchen und besser zu verstehen, wie sie die Wolkenbildung und die Erwärmung der Arktis beeinflussen. Im Juni 2026 schloss Invisible-Light Labs eine Pre-Seed-Runde über 1,5 Millionen Euro ab, angeführt vom aws Gründungsfonds gemeinsam mit XISTA Science Ventures.
Invisible-Light Labs wurde 2019 als Spin-off der TU Wien gegründet| | (c) Invisible-Light Labs
HeartBeat.bio erkennt Herzrisiken früher
Ob ein Wirkstoff dem Herzen schadet, zeigt sich oft erst spät in der Entwicklung. Genau das will HeartBeat.bio ändern: Das Unternehmen aus dem Vienna Biocenter lässt aus Stammzellen sogenannte Cardioids wachsen: winzige schlagende Herzkammern, die dem menschlichen Herzen näher kommen als herkömmliche Zellkulturen. In automatisierten Testreihen lassen sich daran Risiken früh erkennen und Wirkstoffe gegen Herzerkrankungen suchen.
Angewendet wird das bereits: Mit Boehringer Ingelheim arbeitet HeartBeat.bio an Gentherapien gegen erbliche Herzmuskelerkrankungen, mit Molecular Devices ist eine Testlösung für die Herzsicherheit von Wirkstoffen auf den Markt gekommen. Der aws Gründungsfonds begleitet das Unternehmen seit 2023 und investiert damit in österreichische Spitzenforschung.
Automatisierte Zellkultur im Labor von HeartBeat.bio | (c) HeartBeat.bio
Der aws Gründungsfonds ist ein österreichischer Venture-Capital-Investor mit einem Fondsvolumen von rund 140 Millionen Euro. Er investiert im Rahmen von Frühphasenfinanzierungen in wachstumsstarke österreichische Technologieunternehmen und mobilisiert gemeinsam mit erfahrenen Co-Investoren zusätzliches privates und internationales Kapital. Als langfristiger Partner an der Seite der Gründungsteams begleitet der Fonds Startups über weitere Wachstums- und Finanzierungsphasen bis zum Exit. So trägt er dazu bei, Schlüsseltechnologien langfristig im Markt zu etablieren, international wettbewerbsfähige Unternehmen aufzubauen und den österreichischen Innovationsstandort nachhaltig zu stärken.
Hier könnt ihr mehr über den aws Gründungsfonds erfahren: gruendungsfonds.at
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LE Audio: Wie ein neuer Bluetooth-Standard unseren Alltag verändern wird
Man stelle sich vor, man sieht durch ein Schaufenster auf einen Bildschirm und bekommt eine Audio-Spur dazu geliefert.
Oder man sitzt in der Straßenbahn und bekommt Ton zum Infoscreen.
Man geht ins Museum und bekommt Erklärungen zu den Exponaten.
So kann dann übrigens jeder einfach über sein Smartphone eine Art kleinen Radiosender für die Umgebung starten.
Zudem kann mit dem neuen Standard ein Empfängergerät auch mit mehreren Sendern gleichzeitig verbunden werden.
Die SIG geht allerdings davon aus, dass noch dieses Jahr die ersten mit LE Audio ausgestatteten Devices auf den Markt kommen.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
LE Audio: Wie ein neuer Bluetooth-Standard unseren Alltag verändern wird
Man stelle sich vor, man sieht durch ein Schaufenster auf einen Bildschirm und bekommt eine Audio-Spur dazu geliefert.
Oder man sitzt in der Straßenbahn und bekommt Ton zum Infoscreen.
Man geht ins Museum und bekommt Erklärungen zu den Exponaten.
So kann dann übrigens jeder einfach über sein Smartphone eine Art kleinen Radiosender für die Umgebung starten.
Zudem kann mit dem neuen Standard ein Empfängergerät auch mit mehreren Sendern gleichzeitig verbunden werden.
Die SIG geht allerdings davon aus, dass noch dieses Jahr die ersten mit LE Audio ausgestatteten Devices auf den Markt kommen.
AI Kontextualisierung
Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
LE Audio: Wie ein neuer Bluetooth-Standard unseren Alltag verändern wird
Man stelle sich vor, man sieht durch ein Schaufenster auf einen Bildschirm und bekommt eine Audio-Spur dazu geliefert.
Oder man sitzt in der Straßenbahn und bekommt Ton zum Infoscreen.
Man geht ins Museum und bekommt Erklärungen zu den Exponaten.
So kann dann übrigens jeder einfach über sein Smartphone eine Art kleinen Radiosender für die Umgebung starten.
Zudem kann mit dem neuen Standard ein Empfängergerät auch mit mehreren Sendern gleichzeitig verbunden werden.
Die SIG geht allerdings davon aus, dass noch dieses Jahr die ersten mit LE Audio ausgestatteten Devices auf den Markt kommen.
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
LE Audio: Wie ein neuer Bluetooth-Standard unseren Alltag verändern wird
Man stelle sich vor, man sieht durch ein Schaufenster auf einen Bildschirm und bekommt eine Audio-Spur dazu geliefert.
Oder man sitzt in der Straßenbahn und bekommt Ton zum Infoscreen.
Man geht ins Museum und bekommt Erklärungen zu den Exponaten.
So kann dann übrigens jeder einfach über sein Smartphone eine Art kleinen Radiosender für die Umgebung starten.
Zudem kann mit dem neuen Standard ein Empfängergerät auch mit mehreren Sendern gleichzeitig verbunden werden.
Die SIG geht allerdings davon aus, dass noch dieses Jahr die ersten mit LE Audio ausgestatteten Devices auf den Markt kommen.
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
LE Audio: Wie ein neuer Bluetooth-Standard unseren Alltag verändern wird
Man stelle sich vor, man sieht durch ein Schaufenster auf einen Bildschirm und bekommt eine Audio-Spur dazu geliefert.
Oder man sitzt in der Straßenbahn und bekommt Ton zum Infoscreen.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?
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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?
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