11.09.2015

Launch von Edaole in Wien: Die mobile „Einkaufstasche“ für Touristen aus China

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(c) Edaole: Das Management Team in Europa.

Mehr als 100 Millionen Chinesen reisten im letzten Jahr ins Ausland und blieben dabei nicht ganz untätig: Über 150 Milliarden Euro haben sie dabei ausgegeben – Das sind die Zahlen, die Edaole vorliegen. Der „mobile Shopping Guide“ für Touristen aus China, die nach Europa reisen, launchte nun neben weiteren 14 Destinationen auch in Wien. Das Ziel: chinesische Touristen sollen per App zu ausgewählten Partnern im Einzelhandel geführt werden.

Edaole könnte damit auf den richtigen Markt gesetzt haben: Dem Team liegt eine Studie vor, wonach chinesische Touristen mit durchschnittlichen Ausgaben von 736 Euro pro Einkauf das mit Abstand höchste Einkaufsbudget mitbringen.

Gründer und Geschäftsführer Fred Klinkert von Edaole dazu: “Schon heute ist China die größte und wachstumsstärkste Reisenation der Welt. Und das ist gerade erst der Anfang – aktuell besitzen nur 5%2 der Chinesen überhaupt einen Reisepass. Im Einzelhandel spielen Chinesen eine immer wichtigere Rolle. Wer sich richtig darauf einstellt hat einen signifikanten Wettbewerbsvorteil.”

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Edaole kommt aus dem Chinesischen: 一道乐 und wird „I-DAU-LE“ ausgesprochen. Der mobile Shopping Guide funktioniert per Website oder App. Dort empfiehlt Edaole den Usern Shops, wobei der Guide alle relevanten Informationen, wie Öffnungszeiten, Sortiment oder Zahlungsarten zur Verfügung stellt – in chinesischer Sprache.

Zusätzlich gibt es eine integrierte Karte mit Navigationsfunktion. Beim Vorzeigen der App in den Partner-Shops erhalten die App-User attraktive Rabatte, Geschenke oder besonderen Service. “Mit der Einbindung auf unserer Plattform bringen wir diese enorme Kaufkraft zu unseren Partnern”, meint Klinkert. Eine Chatfunktion ermöglicht mit dem Team von Edaole außerdem rund um die Uhr in Kontakt zu treten.

Das größte Problem der Touristen aus China, die nach Europa kommen, sind kulturelle Barrieren. Ohne Tourguides sind viele Reisende aufgeschmissen: Vor allem Shopping und Restaurantbesuche können zu großen Problemen führen. Auf Händler Seite gibt es ebenfalls ein Problem: Durch die Sperrung von Google, Facebook, Twitter, YouTube und Instagram, fallen vertraute Marketing-Kanäle weg – chinesische Touristen fallen damit unter den Radar. “Strategisches Marketing gestaltet sich in China sehr ähnlich wie in Europa – doch die operative Umsetzung ist grundverschieden”, so Klinkert.

Diese Probleme will das Konzept von Edaole nun lösen: Kaufkräftige Chinesen auf Europatour werden mit den Partnershops „gematcht“. Über die Website können sich Einzelhändler in wenigen Minuten anmelden. Die Zusammenarbeit basiert dabei unkompliziert und transparent auf Provisionsbasis.

Edaole bekommt finanzielle Unterstützung und wird mit dem Know-How von Technologie-Unternehmer Michael Brehm, dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden von Tchibo, dem CEO der Kaufhof AG Dr. Jens Odewald und dem chinesischen VC TaishanXD unterstützt. Außerdem sollen laut eigenen Angaben weitere Investoren aus Europa und den USA an Board sein.

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Nach dem ersten Kreditcheck hat man auch die Möglichkeit, sich direkt von Kafaji zu den Ergebnissen beraten zu lassen. „Es gibt manchmal auch sehr komplexe Fälle, und da ist es einfach von Vorteil, wenn erfahrene Finanzexperten für den Kunden die Situation einschätzen und analysieren.“ Der selbstständige Unternehmensberater sieht durch die Kombination von digitaler und persönlicher Beratung die beste Möglichkeit, um Fehlentscheidungen im Kreditwesen zu vermeiden. Durch seine Expertise stellt er auf kredity.at zusätzliches Insiderwissen zur Verfügung.

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Die Plattform ist erst seit einer Woche online, dennoch seien die Anfragen laut Kafaji auffallend hoch. „Die Anfragen sind auf jeden Fall höher, als ich erwartet habe“, zeigt sich der Wiener überrascht. Dies zeige sich unter anderem in zahlreichen täglichen Anfragen über WhatsApp, die Nutzer:innen direkt im Anschluss an den digitalen Check stellen. Finanziert wird die Plattform durch Kooperationen mit den jeweiligen Kreditanbietern, die Kafaji durch seine Arbeit als Vermögensberater bereits gewonnen hatte. Werden Nutzer:innen an eine passende Bank weitergeleitet, entsteht hier der wirtschaftliche Wert.

Pläne für die Zukunft

„Mir ist es einfach ein Anliegen, dass Menschen nicht in die Hände von Betrügern fallen, was in der Praxis häufig passiert. Ich richte mich also immer nach dem Use Case. Ich glaube an Dinge, die den Menschen einen Mehrwert bringen. Und wenn etwas einen Wert hat, wird es auch wirtschaftlichen Wert generieren“, blickt Kafaji in die Zukunft. Der Gründer will die digitalen Möglichkeiten noch erweitern und überlegt derzeit, wie das Implementieren von KI-Systemen helfen könnte, die Ersteinschätzungen noch präziser zu machen. Ebenso geplant sind weitere Kooperationen mit Kreditanbietern, „weil ich sehe, dass österreichweit die Anfrage wächst“.

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