02.09.2021

Laufmaus: Mit Pistolenfingern entspannter Laufen

Nach einem schweren Unfall entwickelte Horst Schüler ein Gerät, das für eine gesündere Körperhaltung sorgen soll.
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Laufmaus, Schüler, Höhle der Löwen, DHDL
(c) Laufmaus/FB - Die Laufmaus soll für extra Entspannung beim Laufen sorgen und gegen Ermüdung helfen.

Horst Schüler ist Facharzt, Sport- und Allgemeinmediziner sowie nicht zuletzt Erfinder. Er und Martin Rutemöller, Geschäftsführer, Vertrieb und Marketing, Oliver Baumgärtel (Finanzen) und Thomas Pieper (Produktion) haben mit der Laufmaus ein Griffelement entwickelt, dessen Handhabung automatisch für eine entspannte und gesündere Körperhaltung sorgen soll.

Anlass für diese Erfindung war ein persönlicher Schicksalsschlag von Horst Schüler. 2007 hatte der Arzt einen schweren Autounfall, bei dem ihm ein LKW hinten ins Auto krachte und den Gründer samt Sitz aus dem Auto schleuderte.

Verkrampfungen im Bereich der Hände

„Ich erlitt Rückenmarksverletzungen im Bereich der Halswirbelsäule und verlor die Kontrolle über meine Arme und meine Beine. Es begannen sieben harte Jahre mit einer komplizierten Operation und Reha. Ich hatte starke Verkrampfungen im Bereich der Hände und Arme, aber ich fand eine Entlastungsposition, die meine Verkrampfungen minderten“, erzählt er.

Prototyp der Laufmaus aus Knetmasse

Schüler formte aus Knetmasse ein Tool, das ihm half, eine bestimmte Position seiner Arme und Hände ermüdungsfrei beibehalten zu können. „Dieses kleine Hilfsmittel brachte mich tatsächlich wieder auf die Beine. Ich begann sogar wieder mit dem Lauftraining und bin heute zu hundert Prozent wieder beschwerdefrei“, erzählt der 69-Jährige heute.

Damit auch andere von dieser Erfindung profitieren können, hat er gemeinsam mit seinen Partnern die Laufmaus entwickelt. Eine ergonomisch geformte Leicht-Konstruktion, die dafür sorgt, dass sich bei der Nutzung der Handrücken leicht nach außen dreht, der Daumen nach vorn oben zeigt und der Zeigefinger durch eine Klettschlaufe gestreckt bleibt. Ein pistolenartiger Griff mit einem bestimmten Resultat: Im Unterarm soll eine Entspannung eintreten, der Oberkörper sich aufrichten und stabiler sein.

Kontakt zur Lebenslinie

„Hat man die Laufmaus in der Hand, entsteht ein Kontakt entlang der Lebenslinie und zu den dort befindlichen außerordentlichen Meridian-Akupunkturpunkten. Dieser sensorische Effekt der Akupressur führt zu einer Verbesserung der Gesamtvitalität und Leistungsfähigkeit“, so der Gründer.

Promo Video zu Laufmaus

Wer Schüler näher kennenlernen möchte, hat am Montag Abend in der „Höhle der Löwen“ die Gelegenheit dazu. Weiters dabei: Classplash, Osmans Töchter und Astalea.

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CleanLoop
Österreichs Nationalteam-Goalie Alexander Schlager (r.) und Geschäftspartner Roman Hörantner .

Die im Frühjahr 2025 gegründete CleanLoop FlexCo bietet eine Lösung für den Handel mit Restbeständen von Reinigungsmitteln an. Die kostenlose App dient dabei als digitale Plattform, um überschüssige Reinigungsprodukte österreichweit zu verkaufen und zu kaufen. ÖFB-Nationaltormann Alexander Schlager war von Anfang an beim Unternehmen als Investor und Co-Founder dabei, wie brutkasten berichtete.

CleanLoop mit Fokus au Deutschland

Nach der Etablierung in Österreich richtet CleanLoop den Blick nun auf Deutschland. Auch wenn der Markt als stark fragmentiert und preissensibel gilt, biete er die idealen Voraussetzungen für ein Modell, das Kostenersparnis und Nachhaltigkeit verbindet, heißt es per Aussendung.

„Mit unserem Ansatz ‚Wiederverwenden statt Ressourcen verschwenden‘ wollen wir Betriebe und Privatpersonen zu nachhaltigem Handeln motivieren und diesen Schritt auch erleichtern“, erklärt Unternehmensgründer Roman Hörantner. Neben den ökologischen Vorteilen biete laut dem Gründer der Handel mit Reinigungsprodukten aus zweiter Hand auch wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten: Verkäufer:innen vermeiden, dass Maschinen oder Reinigungsmittel ungenutzt in Abstellräumen oder Kellern von Betrieben verbleiben, und sie können gleichzeitig zusätzliche Einnahmen erzielen. Käufer:innen profitieren indes davon, dass sie diese Produkte in der Regel um rund 50 bis 70 Prozent günstiger erwerben können als vergleichbare Neuware, so der Claim.

Wachstumspotenzial

Das Ziel des Re-Use-Geschäftsmodells ist es, die Umwelt zu schonen und dabei Unternehmen zu helfen, Geld zu sparen. Nach dem Markstart in Österreich kann die CleanLoop-App nun auch in Deutschland genutzt werden.

Dort lag der Umsatz laut der Statistik-Plattform Statista im Wasch-, Putz- und Reinigungsmittelmarkt 2025 bei rund 15,7 Milliarden Euro. Insbesondere in den Bereichen umweltfreundliche und nachhaltige Produkte zeige der Markt ein großes Wachstumspotenzial. Aber, so der Clean-Loop-Founder, der Reinigungsbedarf hinterlasse einen nicht unwesentlichen ökologischen Fußabdruck. Denn Produktion, Verpackung, Transport und die spätere Entsorgung verbrauchen wertvolle Ressourcen und Energie.

Demgegenüber stehe die deutsche Reinigungsbranche durch steigende Kosten und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen unter massivem Druck. Hier möchte CleanLoop mit seinem Re-Use-Modell ansetzen.

Schlager: „Smarter Umgang mit Ressourcen“

„In vielen Betrieben lagern Produkte, die nicht mehr verwendet werden – sei es durch Lieferantenwechsel, Überbestellungen oder geänderte Anforderungen. Diese Ressourcen machen wir nutzbar“, sagt Hörantner. Die Motivation für das Re-Use-Geschäftsmodell basiert auf Hörantners jahrzehntelanger Erfahrung in der Reinigungsbranche. „Für viele Geräte in Hotellerie, Gastronomie oder Industrie benötigt es spezielle Reinigungsmittel, die bei einem Gerätetausch oder Lieferantenwechsel meist über Jahre ungenützt in den Lagern zurückbleiben oder aber entsorgt werden, obwohl sie noch verwendbar wären. Es ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch umweltfreundlich, solche Produkte halb voll oder ungebraucht zu entsorgen.“

Bedarf ortet Hörantner hier vor allem bei Jungunternehmer:innen, die bei der Anschaffung von Spül- oder Waschmaschinen Budget sparen wollen und daher auf Second-Hand-Geräte setzen.

Für Investor und Goalie Schlager ist das CleanLoop-Modell mehr als nur ein Geschäftsansatz: „Im Leistungssport lernst du schnell: Erfolg entsteht nicht nur durch mehr Einsatz, sondern durch den smarteren Umgang mit Ressourcen“, sagt er. „Und genau dieses Prinzip überträgt CleanLoop auf eine ganze Branche. Das ist ein klares 1:0 für die Umwelt.“

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