03.05.2021

Laori: Startup orientiert sich bei der Herstellung von alkoholfreiem Gin an französischen Parfüms

Stella Strüfing und Christian Zimmermann wagen den Versuch mit Laori eine alkoholfreie Gin-Alternative auf den Markt zu bringen. Dabei orientiert man sich an der Parfüm-Destillation aus Frankreich.
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Laori, Gin- Esratz, alkoholfreier Gin,
(c) Laori - Die beiden Laori-Gründer Stella-Oriana Strüfing und Christian Zimmermann.

Die Idee für eine alkoholfreie Variante von Gin hatten Laori-Gründer Christian Zimmermann und Stella Strüffing aus einem einfachen Grund: Dem Kater nach einem Gin-Abend. Sie haben dafür ein extra Verfahren entwickelt, bei dem sie sich an der Destillation von Parfüm in Frankreich orientieren. Dabei werden alle Kräuter und Gewürze schonend mit Wasser destilliert.

Schonend destilliert

„Wir nutzen die jahrelange Erfahrung traditioneller Herstellungsweisen der Parfümherstellung in Frankreich. Unsere Kräuter und Gewürze werden dabei in einem besonders schonenden Verfahren einzeln auf Wasserbasis destilliert. So können wir viel besser auf die einzelnen Bedürfnisse der Kräuter eingehen und das volle Aroma aus der Pflanze gewinnen. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Geschmack, der vergessen lässt, dass Laori alkoholfrei ist“ sagen die Gründer.

(c) Laori/FB – Ernte von wildem Lavendel bei der Laori-Partner-Destillerie in Frankreich.

Der besagte Gin-Abend fand in einer Berliner Bar statt. Strüffing war mit Freunden aus und wollte keinen Alkohol trinken, um am nächsten Tag fit zu sein. Sie landete bei Limonade, alkoholfreien Saft-Cocktails oder Wasser. Was ihr alles recht langweilig erschien. „Ich wollte doch einfach nur einen Gin Tonic ohne den Alkohol“, erklärt sie und nahm die Idee dazu in sich auf. Destilliert wurde in der eigenen Küche bis sie den Lebensmitteltechnologe Zimmermann traf und sie als Team an der Vision von Laori arbeiteten.

Rund eineinhalb Jahre später benutzen die beiden Wasser, Kräuter-und Gewürz-Destillate, natürliches Wacholderaroma, Verdickungsmittel Pektin, Säuerungsmittel Apfelsäure, Konservierungsstoff Kaliumsorbat und das Süßungsmittel Steviolglycoside, um die alkoholfreie Alternative zu Gin herzustellen. Greifen dabei auf französische Partner zurück und wollen heute Abend Laori den Investoren in der „Höhle der Löwen“ schmackhaft machen. Weiters dabei: Ndyefoods, primoza, SmartQ und ajuma.

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(c) BKA / Valentin Brauneis

Rund 60 kostenlose Bildungsangebote, mehr als 145 Kurse und über 1.200 Stunden digitale Lerninhalte: Das ist der Umfang des ersten Maßnahmenpakets der DKO-Wirtschaftsplattform, das Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll am Dienstag im Bundeskanzleramt präsentiert hat. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft unterzeichnete er den DKO-Pakt für digitale Kompetenzen.

Die Angebote sind für die gesamte österreichische Bevölkerung kostenlos und laut Staatssekretariat zu mehr als 70 Prozent orts- und zeitunabhängig online absolvierbar. Inhaltlich stehen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Programmieren, digitale Grundkompetenzen und Datenkompetenz im Mittelpunkt, ergänzt um Themen wie digitale Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit. Gebündelt werden die Angebote zentral auf der Plattform digitalaustria.gv.at. 15 Partner haben bereits konkrete Angebote in das erste Paket eingebracht.

„Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, so Pröll. Durch den Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft übernehme man „gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Standorts“.

Konzerne als Content-Lieferanten

Auffällig ist die Zusammensetzung der 30 Partner: Neben Ministerien, Sozialpartnern und heimischen Playern wie A1, ÖBB oder Dynatrace prägen vor allem US-Techkonzerne das Angebot, darunter Google, Microsoft, Amazon, Apple, IBM, Oracle und Cisco. Auch das südkoreanische Unternehmen Samsung ist dabei. Viele der eingebrachten Programme wie IBM SkillsBuild oder die Google Zukunftswerkstatt bestanden bereits und werden nun unter dem staatlichen Dach zusammengeführt. Als konkret neues Commitment kündigte Google 2.000 zusätzliche Stipendien für Google Career Certificates über die Plattform The Female Factor an.

Der Pakt selbst verfolgt drei Ziele: die digitalen Basiskompetenzen der Bevölkerung zu heben, mehr Menschen für IT-Berufe zu gewinnen und digitale Kompetenzen anhand gemeinsamer Standards vergleichbar zu machen. Als Orientierung dienen der Nationale Referenzrahmen Digitale Kompetenzen, der europäische Rahmen DigComp und das österreichische KI-Basiscurriculum.

Das Bildungsangebot ist der erste von drei Umsetzungsschritten. Im September soll ein zentraler Infopoint zu IT-Berufswegen folgen, der Informationen zu Ausbildungen mit Praxisangeboten wie Praktika und Schulbesuchen bündelt. Für November sind österreichweite Aktionstage zu KI-Kompetenzen mit Workshops und Open Company Days geplant, bei denen die Bevölkerung Künstliche Intelligenz unmittelbar ausprobieren kann.

„Die DKO-Wirtschaftsplattform ist damit nicht nur ein Bekenntnis, sondern eine gemeinsame Arbeits- und Umsetzungsplattform“, so Pröll abschließend.

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