03.05.2021

SmartQ: Die Tapezierbürste mit dem Namen einer High-Tech-Software

Michael Heide hat ein altes Werkzeug hergenommen und sich darüber Gedanken gemacht, wie man die Handhabung und Funktionalität verbessern kann. Heraus kam die Tapezierbürste mit dem Namen SmartQ.
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SmartQ
(c) SmartQ/FB - Mit der Tapezierbürste SmartQ sollen Hausarbeiten leichter werden.
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zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Michael Heide hat all sein Erspartes, über 100.000 Euro, in sein Startup gesteckt. Es heißt SmartQ und täuscht auf den ersten Klang mit seinem Produkt. Es handelt sich trotz seiner schnittigen Form nicht um ein IoT-Gerät, keine AR/VR-Applikation oder einem AI-Datencrawler. Der Gründer hat all seine Energien in die Entwicklung einer ergonomische Tapezierbürste gesteckt, die einfach für mehr Bewegungsfreiheit sorgen soll und in die Hosentasche passt.

SmartQ mit 2-Zonen-Borstenstruktur

Der Rundgriff von SmartQ soll einen festen Halt ermöglichen und beim Arbeiten das Handgelenk entspannen. Dank der längeren Borsten in der Spitze reiche die Bürste auch an schwer zugängliche Stellen, wie Ecken oder hinter Heizungskörper. Der Gründer hat sich in der Entwicklungsphase den größten Problemfeldern bei Wohnzimmerarbeiten angenommen. Die Bürste verfügt daher über eine 2-Zonen-Borstenstruktur, bei der die spezielle Borstenanordnung für „Nachgeben“ bei zu viel Druck sorgt. Die Borsten vorne sind stärker als hinten. Der Griff selbst ist gummiert und soll für eine sichere Haltung sorgen.

SmartQ, Bürste, Tapete, Tapezieren.
(c) SmartQ/FB – Gründer Michael Heide mit dem End- und Anfangsprodukt seiner Bürsten-Idee.

Die Idee zu seinem Produkt kam dem Gründer bei der Arbeit. Als selbstständiger Maler war Heide eines Tages am Tapezieren und arbeitete mit einer gängigen Tapezierbürste aus Holz. Abends fühlte er von der unergonomischen Arbeit die Handgelenke und Fingerknöchel schmerzlich. Auch seine Kollegen hatten dieses Problem, für das es auf dem Markt jedoch noch keine Lösung gab. Daher entschloss sich der Gründer eine eigene Lösung zu entwickeln. Nach einigen Prototypen und Tests war SmartQ fertig.

(c) SmartQ – Der erste Prototyp der Taperzier- und Haushaltsbürste SmartQ.

Michael Heider versucht heute Abend in der „Höhle der Löwen“ einen Investor von seiner Bürste zu überzeugen. Weiters in der Show sind mit dabei: primoza, Ndeyefoods, Laori und ajuma.

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Die heimische Abfallwirtschaft und ihre Treibhausgase

Die heimische Abfallwirtschaft emittierte laut einem Bericht des Umweltbundesamtes im Jahr 2021 rund 2,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent. Seit dem Jahr 1990 konnten die Treibhausgasemissionen halbiert werden.
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(c) Adobestock

Das Umweltbundesamt veröffentlicht jährlich seine Treibhausgas-Bilanz. Die Zahlen für den jüngsten Berechnungszeitraum zeigen, dass in Österreich die Treibhausgase von 2020 auf 2021 um 4,0 Prozent gestiegen sind. Sie liegen bei 77,5 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent. Nach dem Rückgang der Emissionen im Pandemiejahr 2020 kam es im Jahr 2021 in vielen Sektoren somit wieder zu deutlichen Zuwächsen.

Treibhausgase seit 1990 halbiert

Ein Sektor, der hingegen leicht rückläufig ist, ist die heimische Abfallwirtschaft. Laut dem Bericht des Umweltbundesamtes emittierte der Sektor im Jahr 2021 ca. 2,3 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent und somit etwas weniger (minus 0,8 % bzw. 0,02 Mio. Tonnen) als im Jahr 2020. Diese Reduktion ist in erster Linie auf die gesunkenen Emissionen aus der Abfalldeponierung zurückzuführen, so der Verband österreichischer Entsorgungsbetriebe in einer Aussendung.

Seit 1990 soll sich zudem der CO2-Ausstoß der Branche von 4,7 auf 2,3 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent verringert haben. Das entspricht einem Rückgang von minus 51 Prozent. Laut dem Verband sei die Abfall- und Ressourcenwirtschaft jener Sektor mit dem größten Rückgang an Treibhausgasemissionen, gefolgt von Gebäude (minus 29 Prozent) und Landwirtschaft (minus 16 Prozent). Der starke Rückgang seit 1990 sei hauptsächlich auf die verstärkte Abfalltrennung und die verpflichtende (Vor-)Behandlung von Abfällen gemäß Deponieverordnung zurückzuführen.

Bundes-Abfallwirtschaftsplan: Verpackungsverbrauch steigt stark an

Einen sehr detaillierten Einblick in die heimische Abfallwirtschaft gibt auch der Bundes-Abfallwirtschaftplan 2023, der Anfang Jänner von der Bundesregierung veröffentlicht wurde. Und der Bericht nennt auch Zahlen, wobei sich im Vergleich zu den emit­tie­ren Treibhausgasen ein anderes Bild zeigt: So gab es von 2014 bis 2020 in Österreich eine Zunahme des Verpackungsverbrauchs um 10,3 Prozent. Von den jährlich rund 296.000 Tonnen an Kunsstoffverpackungen, die in Österreich anfallen, werden derzeit lediglich 31 Prozent rezykliert. Ingesamt ist das Aufkommen an Primärabfällen von 57,10 Millionen Tonnen im Jahr 2015 auf 66,95 Millionen Tonnen im Jahr 2020 und damit um 17 Prozent gestiegen.


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