19.05.2023

Künstliche Intelligenz to go: OpenAI launcht die ChatGPT App

Die Nutzung von ChatGPT soll bald noch einfacher bzw. mobiler werden. Das dahinterstehende Unternehmen OpenAI verkündete in einem offiziellen Statement den Launch einer ChatGPT App.
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OpenAI verkündet den Launch seiner ChatGPT-App © ilgmyzin
OpenAI verkündet den Launch seiner ChatGPT-App © ilgmyzin

Die Nutzung des populären Chatbots von OpenAI wird nun auch mobil nutzerfreundlicher. Das US-amerikanische KI-Unternehmen verkündete am 18. Mai 2023 den Launch einer offiziellen iOS-App: Die ChatGPT App. Zunächst wird die App auf iPhones und iPads in den USA erhältlich sein. Sowohl die Erweiterung auf Android-Services als auch die Erweiterung in andere Länder sollen laut dem offiziellen Statement bald folgen.

ChatGPT App ist kostenlos

Die neue App wird laut OpenAI kostenlos erhältlich sein und dabei die Chat-Historie der Nutzer:innen aus deren Web-Version synchronisieren. Zudem wird die eigene Open-Source-Spracherkennungssoftware „Whisper“ in die neuen App integriert, was die Spracheingabe in der Mobilversion ermöglicht.

All jene Nutzer:innen, die bereits die zahlungspflichtige Version ChatGPT Plus nutzen, sollen auch in der App den exklusiven Zugang zu den ChatGPT-4 Services erhalten. Hinzu kommen der frühzeitige Zugriff auf neue Angebote bzw. Fähigkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) von OpenAI sowie schnellere Reaktionszeiten.

Konkurrenz für Google

Bisher war ein verbreiteter Ansatz für die mobile Nutzung von ChatGPT, die Verwendung der Bing-App von Microsoft. Mit der neuen App wird diese Alternative wohl überflüssig werden. Außerdem erfolgt der App-Launch ein paar Monate nachdem diverse Fake-Versionen von ChatGPT Apps den App Store und Play Store überfüllten.

Auch Google stellte erst kürzlich seinen eigenen Chatbot „Bard“ vor, welcher soweit als größter Konkurrent von ChatGPT gilt. Bard hat bisher noch keine App-Version veröffentlicht.

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Die Oceanloop-Gründer Fabian Riedel und Bert Wecker | (c) Oceanloop
Die Oceanloop-Gründer Fabian Riedel und Bert Wecker | (c) Oceanloop

„Diese Finanzierung markiert den Beginn der industriellen Skalierung von Oceanloop“, erklärt Fabian Riedel, Gründer und CEO des Aquakultur-Scaleups mit Sitz in München. Das 2023 durch eine Fusion entstandene Unternehmen kommunizierte nun eine große Finanzierungsrunde: Das Unternehmen hat sich Zusagen über bis zu 38,5 Millionen Euro gesichert, um die erste kommerzielle Riesenzackenbarsch-Zucht in Europa aufzubauen und seine softwaregesteuerte Kreislauftechnologie (Recirculating Aquaculture Systems, RAS) zu skalieren.

Millioneninvestment und riesiger EIB-Kreditrahmen

Die aktuelle Finanzierung besteht aus einem Investment und einer Kreditzusage. Angeführt wird die Eigenkapitalrunde von der Investmentfirma Hatch Blue und deren „Blue Revolution Fund“. Als strategischer Partner beteiligt sich zudem Stolt Ventures. Deren Muttergesellschaft Stolt-Nielsen bringt über 50 Jahre Erfahrung im Bereich der landgestützten Plattfischzucht in die Partnerschaft ein. Den maßgeblich größeren Anteil der Finanzierung stellt allerdings die Europäische Investitionsbank (EIB) im Rahmen einer Venture-Debt-Fazilität, also eines Kreditrahmens, über 32 Millionen Euro bereit. Dieser bereits 2024 vereinbarte Kredit wurde im Juli 2026 erweitert, um speziell die Zucht von Riesenzackenbarschen abzudecken. Abgesichert wird das Darlehen durch das InvestEU-Programm der Europäischen Union.

Zackenbarsch im Fokus, Garnelen in Planung

Der Fokus des Jungunternehmens liegt auf dem Riesenzackenbarsch, der vor allem in asiatischen Premium-Märkten für sein festes Fleisch und seine kulinarische Vielseitigkeit geschätzt wird. Mit der lokalen Produktion in Europa wolle man eine neue Premium-Kategorie für die Gastronomie etablieren und gleichzeitig eine nachhaltigere Alternative zu weit gereisten Importen bieten, heißt es vonseiten des Unternehmens in einer Aussendung. Da die verwendete Technologie modular aufgebaut und softwaregesteuert ist, bleibt sie hochgradig flexibel. Oceanloop forscht parallel an der landgestützten Garnelenzucht und führt bereits Lizenzgespräche für internationale Partnerschaften.

Zwischen Schleswig-Holstein und Gran Canaria

Die Skalierung erfolgt in zwei Schritten: Am bestehenden Entwicklungsstandort im schleswig-holsteinischen Strande bei Kiel läuft der kommerzielle Vertrieb über das Schwesterunternehmen Honest Catch bereits seit April 2026. Für das laufende Jahr wird mit einer Ernte von rund 20 Tonnen gerechnet, die im kommenden Jahr auf 40 Tonnen anwachsen soll. Noch vor Ende 2026 soll am Standort der Bau einer neuen Anlage mit einer Jahreskapazität von 250 Tonnen beginnen, die zugleich als Referenz- und Schulungszentrum dient. Ab 2029 ist schließlich der Bau einer industriellen Großanlage mit einer Kapazität von 2.000 Tonnen auf Gran Canaria geplant, wo eine Tochtergesellschaft das Vorhaben bereits vorbereitet.

„Erhebliches Interesse von Partnern“

„Landgestützte Aquakultur kann zu einer wichtigen zusätzlichen Säule der europäischen Fischversorgung werden“, betont CEO Riedel mit Blick auf die EIB-Finanzierung. Diese erlaube es dem Unternehmen, mit einer langfristigen Perspektive in Technologie und Biokapazitäten zu investieren, was durch rein klassisches Startup-Kapital nur schwer darstellbar sei. Georg Baunach, Gründer und CEO von Hatch Blue, attestiert dem Scaleup eine starke Marktstrategie sowie ein Team, „das technisches Fachwissen, biologisches Verständnis und geschäftliches Geschick vereint“. Auch CTO Bert Wecker sieht den Horizont weit über Europa hinausreichen: Die breitere Plattform sei für eine internationale Replikation konzipiert. „Wir sehen erhebliches Interesse von Partnern, die erstklassige Meeresfrüchte näher am Konsumort produzieren möchten, ohne die erforderliche Biologie, Technik, Software und betriebliche Expertise von Grund auf neu entwickeln zu müssen“, so Wecker.

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AI Summaries

Künstliche Intelligenz to go: OpenAI launcht die ChatGPT App

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Der Inhalt dieses Artikels hat eine Reihe gesellschaftspolitischer Auswirkungen. Zunächst wird die Verbreitung von KI-basierten Technologien erhöht, was eine weitere Veränderung der Art und Weise beeinflussen kann, wie Menschen miteinander interagieren. Es kann auch dazu beitragen, dass Menschen mehr auf KI-basierte Technologien zurückgreifen, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Darüber hinaus kann es auch dazu beitragen, dass Menschen mehr auf KI-basierte Technologien zurückgreifen, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Darüber hinaus kann es auch dazu beitragen, die Konkurrenzsituation zwischen Google und Microsoft zu verschärfen und die Marktmacht der beiden Unternehmen zu erhöhen. Auf lange Sicht kann dies zu einer weiteren Konzentration der Marktmacht führen, was negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des Marktes haben kann.

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Der Launch der ChatGPT App von OpenAI hat das Potenzial, eine breite Nutzerschaft zu erreichen und die Konkurrenz mit Google und anderen Chatbot-Anbietern anzufachen. Der kostenlose Zugang zu den ChatGPT-Services könnte eine große Anzahl an neuen Nutzern anziehen, wodurch sich die Umsätze des Unternehmens erhöhen könnten. Die App könnte zudem eine neue Ära der mobilen KI-Nutzung einleiten und neue Möglichkeiten für Unternehmen schaffen, die KI-Technologie für sich zu nutzen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Der Launch der ChatGPT App von OpenAI bietet Innovationsmanager:innen eine neue Möglichkeit, KI-basierte Chatbot-Lösungen auf mobilen Geräten einzusetzen. Die App ist kostenlos verfügbar und bietet exklusive Features für Nutzer:innen der zahlungspflichtigen Version ChatGPT Plus. Mit der Veröffentlichung der App wird Microsofts Bing-App als Alternative zu ChatGPT wohl überflüssig und Google erhält einen neuen Konkurrenten auf dem Markt. Diese Entwicklung bietet Innovationsmanager:innen die Chance, KI-basierte Chatbot-Lösungen zu nutzen, um ihren Kund:innen ein besseres Erlebnis zu bieten.

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