28.07.2023

Künstliche Intelligenz: Shopify-Personal befürchtet Jobverlust

Shopify-Mitarbeiter:innen fürchten um ihre Stellen. Der Konzern möchte beim Customer Support immer mehr auf KI-Tools setzen.
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Foto: Unsplash/hookle.app

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz sorgt bei einigen für Unmut. Angefangen von Science-Fiction-Szenarien, in denen Roboter die Welt übernehmen, bis hin zur Furcht von der Technologie ersetzt zu werden, gibt es verschiedene Ängste.

Letzteres dürfte auf die Mitarbeiter:innen der E-Commerce-Plattform Shopify zutreffen, wie Business Insider berichtet. Demnach wurde das Support-Personal verunsichert, als die Führungskräfte des Unternehmens bei einer Mitarbeiterversammlung ihre Roadmap vorstellten. Diese stellt nämlich KI in den Mittelpunkt der Pläne der Abteilung.

Keine Job-Garantie für Shopify-Personal

Am Ende der Versammlung fragte ein Mitarbeiter, wie man den Support-Berater:innen versichern könne, dass sie ihre Arbeitsplätze behalten.  Daraufhin entgegnete der Vizepräsident der Abteilung Merchant Acceleration, dass er nicht glaube, dass irgendein Unternehmen in der Lage sei, allen Mitarbeiter:innen dies zu garantieren.

„Ich denke, wir alle, mich eingeschlossen, müssen uns jeden Tag in unserem Job beweisen“, sagte Clovis Cuqui. „Meine Ermutigung hier ist, sich immer darauf zu stützen, wie jeder Einzelne von uns seinen Beitrag leisten kann.“ Grund zur Sorge dürften auch jüngste Entlassungsrunden in der Support-Abteilung geben. So wurden im Mai 20 Prozent bzw. mehr als 2.000 Mitarbeiter:innen bei Shopify ihren Job los.

Zuerst KI dann Mensch

Konkret sollen Händler-Anfragen gefiltert werden, je nachdem, ob sie überhaupt menschliche Beratung benötigen. Kunden, die eine Frage oder Problem haben, können zuerst versuchen mit dem KI-gestützten Sidekick-Tool ihre Anfrage zu lösen. Wenn Sidekick nicht erfolgreich ist, können sie beim Helpcenter mit einem neuen KI-Assstenten interagieren. Erst wenn die Frage oder das Problem dann noch immer nicht angemessen gelöst werden konnte, werden die Händler an die Mitarbeiter:innen verwiesen. Die Berater:innen können zudem auch auf generative KI-Tool zugreifen. „Es wird wahrscheinlich spezifischere, maßgeschneiderte, neuartige Situationen geben, anstatt immer und immer wieder dieselbe Frage von Menschen beantworten zu lassen“, sagte Shopify-COO Glen Worthington.

Das Thema Künstliche Intelligenz wird wohl bei Shopify noch eine große Rolle spielen. In einem Video über KI-Neuerungen, das kürzlich auf Twitter veröffentlicht wurde, beteuerte Shopify-Präsident Harley Finkelstein, dass die Technologie den zukünftigen Handel prägen wird. „Wir glauben auch, dass AI für alle da ist. Deshalb integrieren wir AI in unser Backend und in unsere Produkte, um Händlern und Marken den Start und die Skalierung ihrer Unternehmen zu erleichtern“, so Finkelstein.

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3VC Partner Marius Istrate © 3VC

Seit heute hat 3VC einen neuen Partner: Marius Istrate. Der gebürtige Rumäne ist bei dem Venture-Capital-Unternehmen kein Unbekannter. Seit 2020 war er bereits als Scout und Venture Partner für den Wiener VC aktiv, wobei sein Fokus auf den Bereichen Personal, Talent und Organisationsentwicklung lag. Istrate wird laut Aussendung durch die Partner-Rolle nun tief in die Deal-Evaluierung und die Skalierung des Portfolios eingebunden.

Erfahrung aus Hypergrowth und Angel-Investments

Istrate bringt sowohl operative als auch investorenseitige Erfahrung mit. Als Chief People Officer begleitete er den Software-Konzern UiPath bis zur Pre-IPO-Phase und baute die dortigen HR-Strukturen auf. Zudem investierte er in den vergangenen sechs Jahren als Business Angel in 28 Startups in Rumänien, Ungarn, Kroatien und Estland und leitete die rumänische Angel-Gruppe TechAngels.

„In einer Zeit, in der der Wettbewerb für VC-Firmen härter wird, ist es wichtig, dort beizutragen, wo wir am stärksten sind“, sagt Istrate. Er wird weiterhin von Bukarest aus agieren. Eva Arh, Managing Partner bei 3VC, ergänzt: „Ihn voll an Bord zu haben, ist ein großer Gewinn für unsere Gründer und Investoren.“

Prominentes Portfolio – darunter Emmi AI

Das in Wien ansässige VC-Unternehmen, das anfangs unter dem Namen capital300 firmierte, verfolgt eine fokussierte Anlagestrategie in den Regionen DACH, CEE und dem Baltikum. 3VC konzentriert sich dabei primär auf ausgewählte Technologie-Startups ab der Series-A-Phase.

Ein prominentes Beispiel aus dem Portfolio ist das Linzer Startup Emmi AI, in das der Risikokapitalgeber investiert war. Die auf KI-Simulationen spezialisierte Firma sicherte sich 2025 ein Millioneninvestment und legte kürzlich einen Mega-Exit hin, als sie vom französischen KI-Unternehmen Mistral übernommen wurde. Neben Emmi AI zählen auch Unternehmen wie Storyblok und fynk zum Portfolio des Fonds.

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