25.02.2026
B2B-ANGEBOT

krankenversichern.at: „Ein Obstkorb verkürzt keine 63-tägige Wartezeit auf einen Arzttermin“

Das oberösterreichische Startup krankenversichern.at ist auf die Vermittlung privater Krankenversicherungen spezialisiert. Mit der vergangenes Jahr gestarteten B2B-Schiene konnte man zuletzt Axians ICT Austria als großen Kunden an Land ziehen.
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(vl.) die krankenversichern.at-Gründer Benjamin und Sebastian Arthofer | (c) krankenversichern.at
(vl.) die krankenversichern.at-Gründer Benjamin und Sebastian Arthofer | (c) krankenversichern.at

Eine private Krankenversicherung bedeutet in Österreich längst mehr als nur höhere Convenience. Kassenärzt:innen, vor allem Spezialist:innen, sind bekanntlich heillos überlaufen. Wer schnell drankommen, dann aber nicht eilig „durchgenommen“ werden will, muss zum Wahlarzt. Und das kostet extra – wenn man nicht privat versichert ist, was einem freilich noch weitere Vorteile bringt.

2020 gestartet, seit 2025 B2B-Angebot

Das Welser (OÖ) Startup krankenversichern.at, hinter dem die AVERS Versicherungsmakler GmbH steht, hat sich seit 2020 auf die digitale Vermittlung privater Krankenversicherungen spezialisiert. Insgesamt hat man so mittlerweile mehr als 3.900 Kund:innen gewonnen. Zum B2C-Angebot kam vergangenes Jahr auch eine B2B-Schiene dazu.

Mittelstand soll im War for Talents profitieren

Mit dieser will man die private Krankenversicherung als zeitgemäßen Mitarbeiter:innen-Benefit positionieren – und zwar auch für KMU, Startups und Scaleups. „Ein Obstkorb heilt keinen Bandscheibenvorfall und verkürzt keine 63-tägige Wartezeit auf einen Facharzttermin. Fachkräfte fordern heute echte, spürbare gesundheitliche Absicherung. Mit unserer B2B-Plattform geben wir dem Mittelstand jetzt genau den Benefit in die Hand, um im Recruiting wieder gegen die großen Konzerne zu gewinnen“, sagt Sebastian Arthofer, der krankenversichern.at gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin Arthofer gegründet hat.

Weniger Krankenstände als Verkaufsargument

Neben dem Wegfall langer Wartezeiten auf Facharzttermine sollen die von krankenversichern.at vermittelten privaten Versicherungen Mitarbeiter:innen der Unternehmenskunden noch Zugang zu mehr als 50 Gesundheitsleistungen bringen, darunter etwa auch Massagen oder Trainings. Hierfür steht ein festgelegtes Gesundheitsbudget zur Verfügung. Das zentrale Verkaufsargument des Startups ist dabei einfach: Durch Gesundheits-Leistungen und verkürzte Wartezeiten verringern bzw. verkürzen sich die Krankenstände, was unterm Strich mehr Kosten sparen soll, als durch die Privatversicherung als Benefit entstehen.

Axians ICT Austria mit mehr als 400 Mitarbeiter:innen als neuer Kunde

Nun verkündete das Welser Unternehmen, einen weiteren großen Kunden an Bord geholt zu haben: das IT-Unternehmen Axians ICT Austria. Das mehr als 400 Mitarbeiter:innen starke Unternehmen sei nicht das erste aus der Tech-Branche, das man gewinnen konnte. Doch die Akquise des „Branchenschwergewichts“ sei der „nächste wichtige Meilenstein in der Marktdurchdringung“, heißt es von krankenversichern.at.

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Die Österreichische Nationalbank (OeNB) hat Oliver Schütz für den Vorstand der Finanzmarktaufsicht (FMA) nominiert. © FMA / Cati Donner

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) leitet die Neubesetzung in der Doppelspitze der Finanzmarktaufsicht (FMA) ein. Nach dem angekündigten Abgang von Helmut Ettl, der als Executive Director zum Internationalen Währungsfonds (IWF) nach Washington wechselt, folgt ihm jetzt Oliver Schütz als neues Vorstandsmitglied. Das OeNB-Direktorium hat das einstimmig beschlossen.

Hearing-Prozess und Bestellung

Dem Beschluss ging ein öffentliches Ausschreibungsverfahren voraus. Von 16 eingegangenen Bewerbungen wurden drei Kandidat:innen zu Hearings eingeladen. Die Nominierung obliegt laut Finanzmarktaufsichtsbehördengesetz jener Institution, die das ausscheidende Mitglied namhaft gemacht hat. In diesem Fall der Nationalbank.

Wie Der Standard und der ORF übereinstimmend berichten, ist nicht restlos geklärt, inwiefern die Politik bei der Personalentscheidung involviert war. Dem aktuellen Regierungsprogramm zur Postenbesetzung zufolge fällt SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler das Nominierungsrecht für die Ettl-Nachfolge zu, nachdem zuvor ÖVP-Kanzler Christian Stocker bei der Bestellung von Kühnel am Zug gewesen war.

Die finale rechtliche Bestellung für die fünfjährige Funktionsperiode beginnend mit dem 1. November 2026 übernimmt letztlich der Bundespräsident auf Vorschlag der Bundesregierung.

Interne Nachbesetzung mit Industrieerfahrung

Mit Schütz rückt ein FMA-Insider an die Behördenspitze auf. Der studierte Jurist ist bereits seit 2015 als Bereichsleiter für Bankenabwicklung in der FMA tätig. Zuvor sammelte er operative Erfahrung auf Bankenseite: Von 2010 bis 2012 fungierte er als Head of Group Regulatory Affairs bei der Erste Group Bank AG, bevor er als Head of Compliance zur UniCredit Bank Austria wechselte.

Fokus auf Fachexpertise

Die OeNB begründet die Wahl mit der reinen Fachkompetenz des Kandidaten. Das Direktorium hält sachlich fest, dass Schütz „umfassende Expertise in der Finanzmarktaufsicht und -regulierung sowie langjährige Führungserfahrung“ mitbringe und die Voraussetzungen für die Funktion erfülle. Schütz wird die Aufsichtsbehörde künftig gemeinsam mit Mariana Kühnel, die bereits seit Juli 2025 im Amt ist, leiten.

Auf das neue Führungsduo warten unter naderem mit der finalen Umsetzung der europäischen Krypto-Verordnung MiCA, sowie der fortschreitenden Regulierung von KI-Anwendungen im Fintech-Sektor wichtige regulatorische Aufgaben für den österreichischen Markt.

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