26.08.2019

Diese Woche startet die KMU Roadshow des brutkasten in Klagenfurt

Am 29. August startet die KMU Roadshow des brutkasten an der Universität Klagenfurt. Die Gäste können sich auf inspirierende Lightning Talks und interessante Panels freuen.
/artikel/kmu-roadshow-brutkasten-klagenfurt
Klagenfurt
(c) fotolia.at / Wolfgang

KMU meet Startups & Corporates – unter diesem Motto vernetzt der brutkasten mittelständische Unternehmen mit Startups und Konzernen im Rahmen einer Roadshow durch alle Bundesländer. Die erste Station der österreichweiten Tour: Der Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse, Universität Klagenfurt  (9020 Klagenfurt am Wörthersee) am 29. August.

+++Alle Informationen zur Roadshow+++

Das Programm der Roadshow unterscheidet sich stets je nach Bundesland – eine Sache haben die einzelnen Stationen aber gemeinsam: Im Mittelpunkt stehen stets der Erfahrungsaustausch, Best Practice Beispiele aus der Region und der Ausbau des persönlichen Netzwerkes.

Die Highlights der KMU Roadshow in Klagenfurt

In Klagenfurt gibt es neben einem aws Intro-Talk zum Thema “Kooperationspartner finden und Innovation konsequent fördern“, einem Lightning Talk der Wiener Städtischen  und einem Ligthning Talk der Präsentationssoftware presono auch zwei Posiumsdiskussionen mit Experten und Hidden Champions aus der Region. Die Themen der Panels: “Erfolge und Learnings von Digitalisierungsmaßnahmen innerhalb eines Unternehmens” und “Chancen & Möglichkeiten der Zusammenarbeit von KMU, Startups und Corporates”.

Vor allem aber wichtig: Während des Events gibt es die Möglichkeit zum ungezwungenen Networking, außerdem werden 1:1 Meeting per Matchmaking hosted by Austria Wirtschaftservice ermöglicht.

Die Roadshow wird vom brutkasten gemeinsam mit Austria Wirtschaftsservice (aws), Erste Bank und Sparkasse, Wiener Städtische Versicherung und A1, sowie Presono und SVEA Ekonomi und regionalen Partnern durchgeführt.

Das Programm im Detail

17:00 Uhr
>>> Einlass

17:30 Uhr
>>> Begrüßung der Gäste durch derbrutkasten – Founder Dejan Jovicevic‘

17:35 Uhr
>>> “Kooperationspartner finden und Innovation konsequent fördern – aws Intro-Talk“

Im Anschluss
>>> Lightning Talk der Präsentationssoftware presono
>>> Podiumsdiskussion zum Thema “Erfolge und Learnings von Digitalisierungsmaßnahmen innerhalb eines Unternehmens”

18:30 Uhr
>>> Pause mit der Möglichkeit zu 1:1 Meetings per Matchmaking

19:00 Uhr
>>> Lightning Talk der Wiener Städtischen 
>>> Podiumsdiskussion zum Thema “Chancen & Möglichkeiten der Zusammenarbeit von KMU, Startups und Corporates”

Im Anschluss
>>> Matchmaking & Networking bei Essen & Getränken

Hard Facts

Wann? 29. August 2019 | ab 17:00 Uhr
Wo? Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse, Universität Klagenfurt | Nautilusweg 12, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Jetzt registrieren auf kmu-roadshow.at
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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Einen Vorgeschmack auf den nun veröffentlichten Jahresabschluss 2025 gab Bitpanda gleichsam vorauseilend bereits im März dieses Jahres – brutkasten berichtete. In den damals präsentierten Zahlen war nicht nur von einer Umsatzsteigerung die Rede, sondern auch von einem Sinken des „bereinigten EBITDA“ um 75 Prozent. Dieses sei von 52 Millionen Euro auf 13 Millionen Euro gefallen, hieß es vom Wiener Unicorn. Begründet wurde das mit „gezielten Investitionen“. Das Ergebnis unterm Strich ließ man im März aber aus.

Der nun vorliegende Jahresabschluss – wohlgemerkt jener der operativen Bitpanda GmbH mit Sitz in Wien und nicht der übergeordneten AG mit Sitz in der Schweiz – bringt nun Licht ins Dunkel. Und die damit veröffentlichte Gewinn- und Verlustrechnung zeichnet ein noch deutlich drastischeres Bild als die im März kommunizierten „bereinigten“ Zahlen. Nach fast 62 Millionen Euro Nettogewinn im Jahr 2024 standen demnach vergangenes Jahr rund 14 Millionen Euro Verlust zu Buche.

„Wir haben bewusst in unsere Expansion und den weiteren Ausbau der Marke Bitpanda investiert“

Auf brutkasten-Anfrage kommentiert Bitpanda kurz und knapp mit der aus dem Frühjahr bekannten Argumentation:

Das Jahr 2025 war für die Bitpanda GmbH ein Jahr strategischer Wachstumsinvestitionen. Gleichzeitig hat sich unser Kerngeschäft stark entwickelt, was sich in einer deutlichen Steigerung unserer Umsatzerlöse zeigt.

Wir haben bewusst in unsere Expansion und den weiteren Ausbau der Marke Bitpanda investiert. Diese Investitionen waren Teil unserer langfristigen Wachstumsstrategie und spiegeln sich erwartungsgemäß im Jahresergebnis wider.

Die Aussagen zum Umsatz lassen sich dabei so auch im nun vorgelegten Bericht ablesen: Tatsächlich stieg der ausgewiesene Umsatz von 2024 auf 2025 von 7,19 Milliarden Euro auf 7,72 Milliarden Euro. Der Anstieg fällt bereinigt sogar noch größer aus: 2024 waren noch rund 613 Millionen Euro aus Krypto-Verkäufen auf externen Börsen in den Umsatzerlösen enthalten, die seit 2025 saldiert im Materialaufwand ausgewiesen werden. Bei diesen Umsatzzahlen handelt es sich wohlgemerkt um den gesamten Verkaufserlös über die Plattform. Bitpanda gab bereits im März den auf Basis der Margen berechneten, deutlich kleineren „bereinigten Umsatz“ aus: Dieser stieg von 321 auf 371 Millionen Euro. Mit Abstand größter Umsatztreiber war laut Jahresabschluss das Kerngeschäft als Broker.

Deutlich höhere Marketingausgaben, Personalkosten sinken trotz Aufstockung

Auch die Aussage, die sich auf den Nettoverlust von immerhin rund 14 Millionen Euro bezieht, deckt sich prinzipiell mit den Zahlen im Jahresabschluss. Tatsächlich stieg der Marketingaufwand um rund 56 Prozent auf fast 107 Millionen Euro. Auch die Beratungskosten legten von knapp 14 Millionen auf rund 22 Millionen Euro zu. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (FTE) wuchs zwar von 486 auf 555. Jedoch interessant dabei: Der Personalaufwand ging trotz der Aufstockung leicht zurück, von 78,6 auf 75,1 Millionen Euro. Gestiegen ist hingegen der Aufwand für Mitarbeiterüberlassung, von 5,4 auf 8,1 Millionen Euro.

Dass man (wohl dennoch nicht ganz beabsichtigt) recht deutlich in die roten Zahlen rutschte, hängt aber auch mit Faktoren zusammen, die im offiziellen Bitpanda-Statement unerwähnt bleiben. Operativ blieb Bitpanda 2025 noch knapp im Plus: Der Betriebserfolg lag bei 4,1 Millionen Euro, nach 80 Millionen Euro im Vorjahr. Ins Minus drehte das Ergebnis erst durch das Finanzergebnis von minus 18,3 Millionen Euro. Dahinter stehen Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 14,4 Millionen Euro sowie ein Zinsaufwand von 4,9 Millionen Euro, nach nur 0,2 Millionen Euro im Jahr 2024. Zu Buche stehen außerdem teilweise gestiegene Handelsverluste und ein deutlich höheres Minus in der Intercompany-Verrechnung, das von 13 auf knapp 36 Millionen Euro anwuchs.

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