16.09.2019

brutkasten KMU-Roadshow kommt nach Salzburg

Am 17. September legt die brutkasten KMU-Roadshow ihren mittlerweile vierten Halt ein und kommt nach Salzburg. Die Veranstaltung wird im Casino Salzburg stattfinden. Am Programm stehen Lightning Talks, zwei Podiumsdiskussionen sowie ein Matchmaking, das KMU, Startups und Corporates vernetzen wird.
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KMU-Roadshow
(c) fotolia.com - porterre

„KMU meet Startups & Corporates“ – unter diesem Motto vernetzt der brutkasten derzeit mittelständische Unternehmen mit Startups und globalen Playern im Rahmen einer österreichweiten Roadshow, die durch alle neun Bundesländer führt. Nach einem erfolgreichen Auftakt in Klagenfurt, Amstetten und Graz wird die Roadshow diesen Dienstag, den 17. September, in Salzburg ihren mittlerweile vierten Halt einlegen – genauer gesagt im Casino Salzburg.

+++ Alle Informationen zur Roadshow +++ 

Highlights der KMU-Roadshow in Salzburg

In Salzburg erwartet das Publikum zu Beginn der Veranstaltung eine Keynote durch die Casinos Austria und die Österreichischen Lotterien. Anschließend wird das Linzer Startup presono, das eine innovative Präsentationssoftware entwickelt hat, sowie die Wiener Städtische Versicherung AG einen Lighting Talk halten.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen wieder zwei Panels zu den Themen “Erfolge und Learnings von Digitalisierungsmaßnahmen innerhalb eines Unternehmens”  sowie  “Chancen & Möglichkeiten der Zusammenarbeit von KMU, Startups und Corporates”. Die Panels sind mit Experten, Gründern sowie Hidden Champions aus der Region Salzburg besetzt. Unter ihnen wird auch das Salzburger Beratungsunternehmen NeuroPerformanceGroup sein, das sich zum Ziel gesetzt hat, junge Unternehmen in Wandlungsprozessen zu unterstützen – der brutkasten berichtete bereits.

Während des Events wird es wieder die Möglichkeit zum ungezwungenen Networking geben. Dabei sind auch 1:1 Meetings möglich, die durch das Austria Wirtschaftservice im Rahmen von speziellen Matchmaking-Sessions organisiert werden.

Danke an dieser Stelle an unsere Partner vor Ort: Casino Salzburg und Österreichische Lotterien

Das Programm im Detail

17:00 Uhr
>>> Einlass*

*Bitte beachten Sie, dass beim Einlass zum Event neben dem Ticket ein Lichtbildausweis vorzuweisen ist. Der Besuch der Veranstaltung bei den Casinos Salzburg ist erst ab dem 18. Lebensjahr möglich.

17:45 Uhr
>>> Begrüßung der Gäste durch derbrutkasten – Founder Dejan Jovicevic‘

17:50 Uhr
>>> Keynote durch die Casinos Austria & Österreichischen Lotterien

Im Anschluss
>>> Lightning Talk der Wiener Städtischen
>>> Lightning Talk der Präsentationssoftware presono
>>> Podiumsdiskussion zum Thema “Erfolge und Learnings von Digitalisierungsmaßnahmen innerhalb eines Unternehmens”

18:45 Uhr
>>> Pause mit der Möglichkeit zu 1:1 Meetings per Matchmaking

19:15 Uhr
>>> Lightning Talk durch SVEA Ekonomi
>>> Podiumsdiskussion zum Thema “Chancen & Möglichkeiten der Zusammenarbeit von KMU, Startups und Corporates”

Im Anschluss
>>> Matchmaking & Networking bei Essen & Getränken

Hard Facts

Wann? 17. September 2019 | ab 17:00 Uhr
Wo? Casino Salzburg | Kleßheim 1, 5071 Salzburg
Jetzt registrieren auf kmu-roadshow.at
Hier geht’s zum Facebook Event


Die Veranstaltung wird durch folgende Sponsoren und Netzwerkpartner ermöglicht:

 

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v.l. Matthias Schabetsberger, Managing Director Polestar Österreich, mit dem stellvertretenden schwedischen Botschafter Anders Lindgren. | © René Lueger

Der Ort war kein Zufall. „Wir sind eine schwedische Marke”, sagte Schabetsberger vor den Gästen in der schwedischen Botschaft, wo Polestar in Kooperation mit der schwedischen Handelskammer seit Jahren regelmäßig zu Gast ist. Neben Design, Performance und Nachhaltigkeit zahlten die Markenwerte stark auf gesellschaftliche Werte ein, die in Skandinavien hoch gelebt würden: Inklusion, Vielfalt, Gender Equality.

Wie schwedisch das Unternehmen ist, machte er an Zahlen fest: Von den etwas mehr als 2.000 Mitarbeitern arbeiten mehr als zwei Drittel in Schweden. Entwickelt, abgestimmt und designt wird in Schweden, wo die Verbindung zur Schwestermarke Volvo nach wie vor eng ist. Entstanden ist Polestar vor rund zehn Jahren aus einem schwedischen Rennteam, mit einem klaren Bekenntnis zum reinen Elektroantrieb. “So wollen wir als kleine schwedische reine Elektroauto-Marke der Challenger sein für die große Automobilindustrie”, so Schabetsberger.

Der stellvertretende schwedische Botschafter Anders Lindgren nannte Polestar ein gutes Beispiel dafür, wie Innovation den Übergang zur Elektromobilität in praktische Lösungen übersetzt. Die Erfahrung Schwedens zeige, dass Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit einander verstärken.

Fünf Jahre Polestar in Österreich: Jubiläumsempfang in der schwedischen Botschaft im 9. Wiener Bezirk. | © René Lueger

“Wir waren ein Startup und sind jetzt ein Scaleup”

Im Gespräch mit brutkasten zog Schabetsberger eine Parallele zur Gründerszene. Polestar sei ein junges Unternehmen: “Wir waren ein Startup und sind jetzt ein Scaleup.” Diese Dynamik habe man bewusst gewählt, ebenso den Anspruch, Dinge anders zu denken als klassische Mitbewerber. Einen typischen Polestar-Fahrer gebe es nicht, die Marke sei über alle Altersklassen hinweg beliebt, mit einem relativ ausgeglichenen Anteil männlicher und weiblicher Kunden. Was sie verbinde: die Einstellung zur Elektromobilität und zu gesellschaftlichen Werten. Als skandinavische Marke sei Polestar Europas einzige rein elektrische Automarke.

Polestar ist darüber hinaus eng mit dem schwedischen Innovationsökosystem verbunden. In Göteborg ist Polestar Partner von MobilityXlab, einem Innovationshub am Lindholmen Science Park, der Tech-Startups mit Unternehmen wie Ericsson, Volvo Group und Zenseact zusammenbringt. Ursprünglich auf Mobilität und Konnektivität fokussiert, öffnet sich die Plattform seit September 2026 auch für weitere Industrien. Ausgewählte Startups arbeiten eng mit Polestar an Proofs of Concept, etwa für digitale Customer Journeys und das Erlebnis im Fahrzeug.

Quiet Luxury statt noch mehr Touchscreens

Auf die Frage nach dem Design antwortete Schabetsberger mit einem Begriff aus der Mode: Quiet Luxury. Für Polestar heiße das: “wir brauchen aus unserer Sicht nicht mehr, sondern besser”. Während viele Premiumhersteller im Innenraum mit Holz, Alu, Leder, vielen Lichtvarianten und immer mehr Bildschirmen arbeiten, gehe Polestar einen anderen Weg: klare Linien, reduziertes, funktionales Design. “Wir finden immer mehr Kunden, die in einer aufgeregten Welt mit ständig neuen Produkten und ständiger Veränderung genau dieses reduzierte Design, diesen Quiet Luxury schätzen.” Das Prinzip gelte auch für den Auftritt der Marke: “Man muss jetzt nicht unbedingt immer laut schreien, um gehört zu werden.”

Der Polestar 5 vor der schwedischen Botschaft in Wien: Der vollelektrische Grand Tourer ist das neue Flaggschiff der schwedischen Marke und leistet in der Performance-Version bis zu 650 kW. | © René Lueger

Weniger Bildschirme heißt dabei nicht weniger Technologie. Beim neuen Polestar 4 SUV zieht mit Google built-in der KI-Assistent Google Gemini ins Auto ein. Dank der engen Partnerschaft mit Google ist dieser sukzessive auch in weiteren Modellen verfügbar. Funktionen wie Vehicle-to-Load und ein Camping Mode kommen per Software-Update. Die Transparenz, die Schabetsberger betont, hat eine Zahl: Für den Polestar 4 SUV weist Polestar den CO2-Fußabdruck bis zum Werkstor aus, 20,2 Tonnen CO2-Äquivalent bei der Rear-Motor-Variante. Bis 2030 will Polestar die Treibhausgasemissionen pro verkauftem Fahrzeug halbieren, bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral sein. Und Polestar Charge bündelt mehr als 1,25 Millionen Ladepunkte in Europa über ein Konto, inklusive Tesla Supercharger.

Von drei auf 13 Standorte

Gestartet ist Polestar in Österreich mit einem Direct-to-Consumer-Modell und einem Polestar Space in der Wiener Herrengasse, später kamen Graz und Linz dazu. Im Vorjahr wurde das Modell erweitert: Online bestellen geht weiterhin, zusätzlich können Kunden bei regionalen Partnern in einem Agentursystem Probe fahren, kaufen und das Fahrzeug ausgeliefert bekommen. Die Zahl der Standorte wuchs von drei auf 13, von Dornbirn bis Wien.

Dahinter steht eine Marktbeobachtung: Traditionell seien Flottenkunden die Early Adopter gewesen, in den vergangenen zwölf bis 24 Monaten komme das Wachstum aber vor allem von Privatkunden und Kleinunternehmen. Um sie in Vorarlberg, Tirol oder Salzburg zu erreichen, brauche es regionale Partner. Fünf Jahre nach dem ersten Polestar Space blickt Schabetsberger nach vorne, auf “weitere Jahrzehnte in enger Kooperation”.

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