07.09.2022

KittyFlap: Smarte Katzenklappe verwehrt Katzen Eintritt mit Maus im Maul

Die smarte Klappe ist mit einer Bilderkennungssoftware und einem Bewegungssensor ausgestattet.
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KittyFlap, Katzenklappe, smarte Katzenklappe
(c) Kitty Flap - Die Katzenklappe erkennt, ob eine Katze ein "Gastgeschenk" hat.

Katzen sind stolze Tiere, die aber auch einen Drang haben, Geschenke zu machen. Zu diesen Präsenten gehören meist kleine Tiere, die sie auf ihrer Jagd erbeutet haben. Mäuse etwa. Die Familie Kölbl, Gründer von KittyFlap, kennt diese Überraschungen gut, besitzen sie doch gleich drei Freigänger-Katzen.

Zwei Jahre Entwicklung für KittyFlap

Das Pfoten-Trio geht gerne in der Natur auf Mäusejagd und bringt immer wieder die Beute stolz als Geschenk für die Familie mit: „Doch einmal im Haus verlieren sie das Interesse daran. Meine Eltern und ich dürfen dann die Geschenke der Katzen jagen oder die Reste zusammenfegen“, erzählen die beiden Töchter Céline und Jasmine.

Auch dem Vater, Jean Paul, gingen die nächtlichen Jagdeinsätze so auf die Nerven, dass er beschloss, etwas dagegen zu tun. Zwei Jahre verbrachte der 58-Jährige im Bastelkeller und erfand mit KittyFlap eine Katzenklappe mit automatischer Beuteerkennung.

Mit tausenden Katzenbildern trainiert

Die Katzenklappe ist mit einer hochauflösenden Kamera, Infrarotlampen und einem Bewegungssensor ausgestattet. Die selbst entwickelte Bilderkennungssoftware analysiert die Fotos und weiß so, ob eine Katze mit oder ohne Maus kommt. Dementsprechend steuert sie die Katzenklappe und öffnet sie nur, wenn die Haustiere ohne Beute ins Haus wollen.

„Damit die KittyFlap funktioniert, haben wir sie mit tausenden Katzenbildern trainiert. Mit der dazugehörigen App kann ich etwa die Schließzeiten verändern oder direkt auf die Bilder zugreifen“, erklärt der Wirtschaftsinformatiker.


Mehr zu KittyFlap gibt es am Montag in der Höhle der Löwen zu sehen. Außerdem pitchen dort:  Memoiretrivida, MangoMates und NextFolder.

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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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