04.11.2025
FINANZBILDUNG

Kambis Kohansal Vajargah launcht Plattform zur Kinder-Finanzbildung

Kambis Kohansal Vajargah und seine Frau Tetyana Kohansal launchen das Teen Finance Lab - eine Online-Plattform zur Finanzbildung von Kindern und Jugendlichen. Außerdem rufen die beiden eine neue Workshop-Reihe ins Leben - mit derselben Intention.
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Kambis Kohansal Vajargah und Tetyana Kohansal mit ihrem Kinderbuch "Sammy und das Geheimnis der Goldmünzen" | Foto: Philipp Tikowsky.

Er hat schon einige Schriftwerke auf den Markt gebracht. So unter anderem das „erste Fachbuch für Startup-Gründungen“ im Jänner dieses Jahres – brutkasten berichtete. Unter dem Titel „How to Start-up“ hat er nach eineinhalb Jahren intensiver Arbeit verschiedene Bereiche der Startup-Gründung in einem Werk zusammengefasst. Von der Wahl der passenden Gesellschaftsform über Tax-Compliance und Businessplan bis hin zu Förderungen, Investor:innen, Skalierung und Verkauf.

Sein Talent als Autor hat er auch mit seinem zweiten Buch, dem Kinderbuch „Sammy und das Geheimnis der Goldmünzen“ bewiesen: Wie auch sein Startup-Fachbuch hat er das Kinderbuch mit seiner Frau Tetyana Kohansal verschriftlicht. Zweiteres ist im März dieses Jahres erschienen und widmet sich der spielerischen Vermittlung von Finanzwissen.

Nicht nur für Erwachsene

Nun präsentiert Kambis Kohansal Vajargah mit seiner Frau Tetyana ein neues Projekt mit ähnlicher Intention: der Finanzbildung für „Kids & Teens“. Mit der neuen Eventreihe „Young Money Makers“ laden die beiden am 8. November Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 15 Jahren in Wien ein, die Finanzwelt aktiv zu entdecken. Auf Kinder warten spielerische Übungen und Challenges, die Finanzwissen „greifbar“ machen und zeigen sollen, „dass Business nicht nur etwas für Erwachsene ist“.

Online-Plattform für Finanzbildung

Gleichzeitig launchen die beiden die Online-Plattform Teen Finance Lab mit Workshops, interaktiven Investment- und Unternehmertum-Challenges. Das Ziel der neuen Plattform ist es, Kindern und Teenagern Finanzbildung spielerisch beizubringen, „nicht nur, damit sie verstehen, wie man spart und kluge Entscheidungen trifft, sondern auch, wie man eigene Projekte und Ideen erfolgreich umsetzt.“

Tetyana Kohansal hat fundiertes Hintergrundwissen in der Finanz- und Versicherungsmathematik. Aktuell ist die Finanzmathematikerin und Managing Partnerin bei KS Actuaries in Österreich. Kambis Kohansal Vajargah ist Head of Startup-Services der WKÖ. Beide „verfolgen das Ziel, finanzielle Bildung nicht erst im Erwachsenenalter, sondern schon frühzeitig zugänglich zu machen“. Das soll „kindgerecht, verständlich, motivierend und nachhaltig“ passieren.

Wir möchten Jugendlichen zeigen, dass sie schon heute die Grundlagen für ihre finanzielle Zukunft legen können,“ werden Tetyana und Kambis in einer Pressemeldung zitiert. Mit dem Teen Finance Lab launchten die beiden nun eine Lernplattform in englischer Sprache, die finanzielle Bildung mit interaktiven Inhalten, Investment Challenges, Worksheets und Videotutorien aufbereiten soll. Das Themenspektrum deckt dabei Inhalte rund um die Grundlagen der Budgetplanung bis hin zur Entwicklung eigener Geschäftsideen ab.

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Ekaterina Zaharieva spricht beim European Innovation Council Summit in ein Mikro auf einer Bühen
Ekaterina Zaharieva beim Eropean Innovation Council Summit in Brüssel. (c) Lumentio/European Union, 1995-2026

„In Rekordzeit haben wir den Scaleup Europe Fund vom Konzept bis zum Launch gebracht“, postet die EU-Kommissarin für Startups, Forschung und Innovation Ekaterina Zaharieva gestern auf ihrem LinkedIn-Account. Der Fonds wurde bei der Rede zur Lage der Nation von EU-Präsidentin Ursula von der Leyen im September 2025 angekündigt und nun im Zuge des European Innovation Council Summit (EIC) in Brüssel präsentiert.

Fokus auf Deep-Tech Unternehmen

Mit dem Scaleup Europe Fund will die Europäische Union den Mangel an großvolumigen Finanzierungen für Europas Deep-Tech-Unternehmen in kritischen Wachstumsphasen bekämpfen. Der fünf-Milliarden-Euro-Fonds richtet sich an strategische Technologien in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Halbleitertechnologien, Robotik und autonome Systeme, Energietechnologien, Weltraumtechnologien, Biotechnologien, Medizintechnologien, fortschrittliche Materialien und Agrartechnologie.

Nach der offiziellen Vorstellung des Fonds auf dem EIC-Summit am 3. Juni 2026 wird nun die rechtliche Finalisierung vorangetrieben, die ersten Investments seien für Herbst 2026 geplant.

EQT als Manager des Fünf-Milliarden-Euro-Fonds

Der Europäische Innovationsrat hat die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT nach einem wettbewerbsintensiven Auswahlverfahren als Fondsmanager für den Scaleup Europe Fund ausgewählt. Getragen wird das Projekt von einer Koalition aus der Europäischen Kommission und namhaften europäischen Gründungsinvestoren, darunter Novo Holdings, EIFO, CriteriaCaixa, Santander/Mouro Capital, Allianz sowie dem niederländischen Pensionsfonds ABP. Der Fonds ist unter dem bestehenden EIC-Dach angesiedelt, wird jedoch von EQT vollständig privat und marktbasiert geführt, um unabhängige Investitionsentscheidungen zu garantieren, heißt es.

Paneldiskussion beim EIC „Die Finanzierung von Europas Zukunft: Erschließung institutionellen Kapitals für Innovationen“. (c) Lumentio/European Union, 1995-2026

„Es fehlt an Kapital in Europa“

In einer Paneldiskussion am EIC vom vierten Juni hebt Zaharieva die Wettbewerbsfähigkeit Europas hervor. Europa sei demnach der weltweit beste Ort für Wissenschaftler:innen und biete sehr gute Unterstützung in der frühen Gründungsphase. Das Problem entstehe erst, wenn Unternehmen global wachsen wollen: „Wenn Unternehmen bereit sind zu wachsen und global zu werden, fehlt es uns in Europa immer noch an Kapital.“

Dabei liege das Problem laut Zaharieva keineswegs an einem Mangel an finanziellen Mitteln, da Europa ein überaus reicher Kontinent sei. Das Problem liege vielmehr in der Mobilisierung des Kapitals: Würden europäische Pensionsfonds nur einen ähnlich großen Anteil in Wagniskapital (VC) investieren wie ihre US-amerikanischen Pendants, könnten in den nächsten Jahren rund 250 Milliarden Euro in das System fließen. Dieses Kapital würde ausreichen, um vielversprechenden Unternehmen die Skalierung und den globalen Durchbruch direkt aus Europa heraus zu ermöglichen.

Um das Potenzial freizusetzen, müssten EU-Kommission, EIB und institutionelle Investoren an einem Strang ziehen. Neben Talenten und Wissenschaftler:innen verfüge Europa über eine enorm stark etablierte Industrie und große Konzerne, was „ebenfalls eine sehr wichtige Zutat für das Wachstum und die Skalierung dieser Technologieunternehmen“ sei.

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