12.12.2025
EXPANSION

Jobiqo stärkt Deutschland-Geschäft mit Übernahme von jobs.de

Die Wiener Jobplattform-Software Jobiqo übernimmt die deutsche Plattform jobs.de. Mit dem Schritt will das Unternehmen seine Marktposition in Deutschland festigen und sein Produktportfolio erweitern.
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Jobiqo-Geschäftsführer Martin Lenz. | © Marko Zlousic

Jobiqo wurde 2011 gegründet und bietet eine Softwarelösung für Betreiber von Jobplattformen an. Derzeit arbeitet das Unternehmen von Standorten in Wien, Linz, Bratislava, London und Boston aus und betreut nach eigenen Angaben mehr als 200 Kund:innen weltweit. 2019 holte Jobiqo den Investor Russmedia International an Bord, der seither eine Mehrheitsbeteiligung von 50,1 Prozent hält (brutkasten berichtete).

Expansion in deutschen Markt

Nun folgt für Jobiqo unter Geschäftsführer Martin Lenz der nächste strategische Schritt – diesmal in Richtung deutscher Markt. “Mit der Übernahme von jobs.de schließen wir eine strategische Lücke gegenüber dem Wettbewerb und erweitern unser Angebot in Richtung eines vollständigen Recruiting-Ökosystems, das Technologie, Reichweite, Performance und Outcome-Optimierung vereint”, heißt es in einer Presseaussendung.

Bereits seit Frühsommer 2025 ist jobs.de technisch in die Systeme von Jobiqo integriert. Die Plattform soll laut Unternehmen “stark im organischen Traffic” wachsen. Mit der Übernahme sichere man die Nachhaltigkeit und kontinuierliche Verfügbarkeit dieses Kanals, der für Jobplattformen ein zentraler Erfolgsfaktor sei.

Vollständiges Ökosystem schaffen

Aus dem Deal erhoffe man sich auch neue Vertriebsmöglichkeiten. So entstehen laut Jobiqo zusätzliche “Premium-Produkte, die exklusiv zu attraktiven Einkaufskonditionen weiterverkauft werden können”. Damit lasse sich nationale Reichweite in bestehende Angebote integrieren – ohne Markenverwässerung und ohne Abhängigkeit von konkurrierenden Services. Das soll nicht nur das Leistungsversprechen stärken, sondern auch zusätzliche Monetarisierungsoptionen eröffnen.

Mit der Übernahme will Jobiqo ein Recruiting-Netzwerk aufbauen, das “regionale Stärke, nationale Sichtbarkeit, Conversion-Qualität und Hiring Outcomes” kombiniert. Das Unternehmen strebt an, ein stabiles, im deutschsprachigen Raum verankertes Ökosystem zu schaffen, das sich laufend weiterentwickelt und nachhaltige Wettbewerbsvorteile generiert.

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Neue Modellreihe: EnerCube und Panasonic gehen strategische Partnerschaft ein

Die neuen Wärmepumpen-Heizzentralen von EnerCube und Panasonic forcieren einen Einsatz in Gewerbe, Industrie und kommunalen Gebäudebeständen und sollen so die Wärmewende vorantreiben.
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v.l.n.r.: David Riedl und Laurenz Sutterlüty, die beiden Gründer und Geschäftsführer von EnerCube | © Kathrin Gollackner

Die Nächte werden länger, die Temperaturen beginnen zu sinken. Kurzum: Die Heizsaison beginnt. Der Salzburger Heizzentralen-Hersteller EnerCube bietet mit seinen Wärmepumpen-Heizzentralen eine nachhaltige Heizungsmöglichkeit an. Nun bringt er im Zuge der strategischen Partnerschaft mit Panasonic eine neue Modellreihe auf den Markt, die vor allem für große Gebäude gedacht ist. Damit soll die Wärmewende in Gewerbe, Industrie und kommunalen Gebäudebeständen vorangetrieben werden.

Fertigung in Europa

EnerCube integriert bei der neuen Reihe Luftwärmepumpen der Big Aquarea M-Serie von Panasonic in seine Heizzentralen. Gefertigt werden die Wärmepumpen in Europa in einer tschechischen Panasonic-Fabrik in Pilsen. EnerCube verantwortet die Entwicklung und ganzheitliche Fertigung der Heizzentralen und greift dabei auf die etablierte Wärmepumpentechnologie von Panasonic zurück.

Schneller Tausch, geringe Investitionskosten

Das Salzburger Unternehmen setzt auf vorgefertigte Heizzentralen, wobei die einzelnen Komponenten bereits im Werk zusammengesetzt werden. Das soll einen schnellen Tausch garantieren. Zusätzlich seien die Investitionskosten laut dem Salzburger Unternehmen geringer als bei bestehenden Modellreihen. „Wir wollen den Heizungstausch so einfach machen, dass sich auch große Gebäudebestände mit überschaubarem Aufwand und wirtschaftlich tragfähigen Investitionskosten auf eine nachhaltige Wärmeversorgung umstellen lassen“, sagt David Riedl, Co-Gründer und Geschäftsführer von EnerCube.

Co-Gründer und ebenfalls Geschäftsführer Laurenz Sutterlüty ergänzt: „Mit der neuen Modellreihe erweitern wir unser Angebot an vorgefertigten Heizzentralen auf Basis von Panasonic Luftwärmepumpen und schaffen damit Lösungen, die durch ihre kompakte Bauweise, hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit überzeugen.“ Die neuen Geräte erreichen bis zu 180 kW Wärmepumpenleistung, wodurch größere Gebäude mit einer Einheit, auch Cube genannt, versorgt werden können. Die Einheiten werden außerhalb der Gebäude aufgestellt und benötigen laut EnerCube nicht mehr Platz als die Fläche eines Autoparkplatzes. Neben dem Heizen können die Cubes auch zum Kühlen und zur Warmwasserbereitung verwendet werden.

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