13.08.2021

It’s a match: Wie Senior Experts von ASEP Startups unterstützen

Im Austrian Senior Experts Pool (ASEP) tummeln sich erfahrene Unternehmer, Führungskräfte und Experten aus vielen unterschiedlichen Branchen, die ihr während ihrer aktiven Berufslaufbahn gesammeltes Know-how an die nächste Generation weitergeben wollen.
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asep und usepat
ASEP Senior Expert Michael Klemen und die beiden usePAT-Gründer Georg Heinz und Stefan Radel im brutkasten Talk mit Michaela Schellner, Chefredakteurin brutkasten Wirtschaft.

Seit mehr als 30 Jahren reichen die Senior Experts von ASEP ihre Erfahrung an Startups, Gründerzentren, Familienbetriebe, KMUs und EPUs, NGOs und NPOs sowie an Städte und Gemeinden weiter, weil „es schade wäre, wenn das über einen langen Zeitraum angesammelte Wissen am Golfplatz vertrocknet“, wie Michael Klemen im brutkasten-Talk schildert. Er ist einer dieser 160 Experten, die mittlerweile in Pension sind und jene notwendigen Voraussetzungen und Qualifikationen mitbringen, die für eine Mitgliedschaft im Verein notwendig sind.

ASEP: Breite Branchen-Erfahrung & vielfältige Persönlichkeiten

„Ich komme aus der Informationstechnologie und habe mein Leben lang für große Konzerne im Bereich Business Development gearbeitet. Dadurch habe ich mir ein großes Spektrum an Projekt- und Technologie-Know-how angeeignet“, so Klemen weiter. Andere Kollegen wiederum bringen breite Erfahrung in den Bereichen Finanzierung, Förderungen, Umgang mit Investoren, Organisationsmanagement, digitale Transformation, Marketing oder Vertrieb mit. Außerdem legt man großen Wert auf vielfältige Persönlichkeiten, die in unterschiedlichen Unternehmensgrößen und Strukturen tätig waren. So gelingt es dem unabhängigen Verein, für den Gewinnmaximierung nicht an oberster Stelle steht, einen sinnvollen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten. Die in Rechnung gestellten Honorare sind fair kalkuliert und im eigentlichen Sinne als Aufwandsentschädigung zu sehen, betont man bei ASEP. Viele Experten engagieren sich darüber hinaus auch ehrenamtlich zum Beispiel als Lernpaten von Jugendlichen, als Mentor für Lehrlinge und als Betreuer von Schulabgängern.

ASEP Senior Experts punkten mit Offenheit

Besonders wichtig ist es ASEP, an dessen Spitze Präsident und Geschäftsführer Gerhard Hirt steht, auch, die vorhandene Unabhängigkeit hervorzuheben. Man könne rasch und flexibel agieren und sei ein verantwortungsvoller Ansprechpartner, der je nach Bedarf auch auf das Wissen der anderen Senior Experts zurückgreifen kann. Zuverlässigkeit, Offenheit und Gelassenheit im Umgang miteinander verstünden sich von selbst. Und genau diese Offenheit haben auch die beiden usePAT-Gründer Georg Heinz und Stefan Radel sehr geschätzt – mittlerweile bezeichnen sie die Zusammenarbeit mit ihrem Mentor Michael Klemen sogar als freundschaftlich.

Die beiden Wiener haben ihr auf Ultraschall-basierte Messungen in industriellen Flüssigkeiten spezialisiertes Unternehmen im Jahr 2018 gegründet, bereits mehrere Investments eingesammelt und waren aufgrund ihrer beruflichen Vorerfahrung in Feldern wie Businessplanerstellung oder Organisations-Strukturen sattelfest.

Was aber schwierig war, war die Kontaktaufnahme mit großen internationalen Firmen und potenziellen Kunden, wie Heinz erklärt: „Im Rahmen unserer Finanzierungsrunden konnten wir einiges an Know-how von unseren Business Angels mitnehmen. Aufholbedarf hatten wir aber noch, wenn es um Themen wie die langfristige Zusammenarbeit mit internationalen großen Organisationen ging und wie man diese auf sich aufmerksam machen kann, da war ASEP und insbesondere Michael als unser Experte eine große Hilfe für uns.“

Matchmaking nach Angebot und Nachfrage

Damit diese Hilfe auch bestmöglich zur Verfügung gestellt werden kann, matcht ASEP Gründer und Experten je nach vorhandenen Bedürfnissen. „Wir haben in einem ersten Treffen gesagt, was wir brauchen und wo wir uns Unterstützung wünschen und sind so mit dem Michael zusammengekommen“, beschreibt Heinz den Auswahlprozess und ergänzt: „Darüber sind wir bis heute sehr froh, denn es hat von Anfang an gepasst.“ Und auch Klemen schwärmt von der Zusammenarbeit mit usePAT: „Oft braucht es eine Warm-up-Phase um sich mit Gründern abzustimmen. In dem Fall war das aber gar nicht so, denn ich habe sofort verstanden, worum es Georg und Stefan gegangen ist. Ich habe von Anfang an enormes Potenzial in dieser Technologie gesehen und damit waren wir sofort auf einer Wellenlänge.“ Für Stefan Radel hat ASEP durch seine Struktur im Vergleich zu anderen Beratungsangeboten ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal: „Es gibt ein 1:1 Verhältnis zwischen dem Startup und dem Experten. Michael ist, wenn er uns berät, zu 100 Prozent für uns da und schenkt uns seine volle Aufmerksamkeit. Und das ist schon ein Unterschied zu anderen Beratern, die man sonst so im Startup-Umfeld trifft.“

usePAT auf dem Weg zum Hidden Champion

Eine Zusammenarbeit mit ASEP eignet sich für Gründer in jedem Stadium – sowohl ganz junge, als bereits jene mit mehr Berufserfahrung können profitieren. „Das Angebot ist aufgrund seiner Breite extrem zielgenau“, ist Heinz überzeugt. Ein weiterer Vorteil aus Sicht von Klemen ist, dass man sich als Senior Expert nichts mehr beweisen müsse, weil man seine Erfahrungen schließlich schon gemacht habe. „Wir geben Tipps und Hinweise und zeigen die mögliche Richtung auf. Wie die Gründer dann damit umgehen und ob sie die richtigen Schritte setzen, bleibt ihnen selbst überlassen. Fest steht nur, gehen müssen sie den Weg selbst – das übernehmen wir nicht“, macht Klemen deutlich.

usePAT geht diesen Weg gerne, Radel im Talk mit dem brutkasten abschließend betont: Wir haben in den vergangenen drei Jahren daran gearbeitet, unsere Bekanntheit zu steigern, was uns auch gut gelungen ist. Wir bewegen uns in einem breiten Anwendungsfeld von Pharma über Lebensmittel bis hin zu Abwasser und arbeiten natürlich weiter hart daran, als Unternehmen entwicklungsfähig zu bleiben. Unser Ziel ist es, Teil dieser in Österreich bereits vorhandenen Hidden Champion-Bewegung zu sein und jeder nächste Schritt muss in diese Richtung führen.“

Den gesamten brutkasten-Talk mit Michael Klemen, Georg Heinz und Stefan Radel gibt’s nachfolgend entweder als Video zum Nachsehen oder als brutcast zum Nachhören.

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Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

ParityQC, der Quantenarchitekt aus Innsbruck, vermeldet eine Partnerschaft mit dem Quantensoftware-Unternehmen Classiq, um die Parity-Twine-Technologie der Tiroler in die Quantensoftware-Engineering-Plattform des Partners aus Israel zu integrieren. Dies soll Entwicklern und Unternehmen einen effizienteren Weg vom Entwurf von Quantenalgorithmen bis zur Ausführung auf Quantenhardware bieten.

ParityQC: Komplexität reduzieren

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf eine zentrale Chance im Quantencomputing: die Übersetzung von High-Level-Quantencomputing-Anwendungen in Schaltkreise, die effizient auf Quantenhardware mit begrenzter Qubit-Konnektivität ausgeführt werden sollen. Das universelle Optimierungsprotokoll von Classiq und die algorithmusbewussten Techniken von ParityQC ergänzen sich dabei zu einer integrierten Methodik. Ziel ist es, die Komplexität der Schaltkreise und kostspielige SWAP-Operationen zu reduzieren – ein häufiger Engpass auf heutigen Quantencomputern. In anderen Worten: Es geht darum, ein zentrales Problem zu lösen und Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient zu verbinden.

Die von ParityQC entwickelte Parity-Twine-Technologie soll, in anderen Worten, ein zentrales Problem beim Quantencomputing lösen: Wie Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient verbunden und verarbeitet werden können.

„Hürde senken“

„Die Integration der Parity Tools in die Plattform von Classiq bringt hardwarebewusste Kompilierung direkt in die High-Level-Entwicklungsworkflows und senkt so die Hürde für die Erstellung nützlicher Quantenanwendungen“, sagt Wolfgang Lechner, Co-CEO von ParityQC.

Magdalena Hauser, Co-CEO von ParityQC, ergänzt: „Bedeutende Fortschritte im Quantencomputing basieren auf Zusammenarbeit, und die Zusammenführung unserer sich ergänzenden Stärken ist das, was das gesamte Feld voranbringt.“

Interoperabilität möglich machen

Darüber hinaus konzentriert sich die Initiative auf eine skalierbare Quantensoftware-Infrastruktur für aktuelle verrauschte Quantengeräte sowie für zukünftige fehlertolerante Quantensysteme. Die Zusammenarbeit soll hardwareunabhängige Ansätze stärken und die Interoperabilität über mehrere Quantenplattformen hinweg ermöglichen.

Ökosystem unterstützen

„Quantencomputing wird in großem Maßstab nur dann praxistauglich, wenn die Softwareschicht die Lücke zwischen der algorithmischen Absicht und den Einschränkungen realer Maschinen automatisch schließen kann“, sagt Nir Minerbi, Mitgründer und CEO von Classiq.

Da Unternehmen und Regierungen ihre Investitionen in das Quantencomputing erhöhen, wird erwartet, dass eine skalierbare Architektur und entsprechende Softwaretools als fehlendes Bindeglied zwischen den theoretischen Versprechungen der Technologie und ihrer einsatzfähigen Realität dienen. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt dieses Projekt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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