11.10.2021

Iss doch Wurscht: Die Currywurst fürs traute Heim

Die Pandemie war für viele Gastronomiebetriebe ein Schlag in die Magengrube. Marc Peters machte aus der Not eine Tugend und gründete Iss doch Wurscht.
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(c) Iss doch Wurscht: Bisher war Marc Peters mit dem Foodtruck unterwegs. Mit Iss doch Wurscht geht er neue Wege.

Was für Österreich die Käsekrainer am Würstelstand ist, ist in Deutschland die Currywurst an der Imbissbude. Beides gehört im jeweiligen Land schon fast zum Kulturgut. Vor Ort schmeckt es bekanntlich am besten, doch während der Pandemie hat Marco Peters Iss doch Wurscht entwickelt. Eine Currywurst, die auch zuhause schmecken soll.

Corona holte Foodtruck von der Straße

Schon seit 2010 steht er mit seinem Currywurst-Foodtruck auf Festivals und anderen Veranstaltungen in Nordrhein-Westfahlen. Dann kam die Pandemie. Events wurden abgesagt, so fehlten die Aufträge und die Einnahmen sanken gegen null. „Das hat uns erst einmal den Boden unter den Füßen weggezogen. Doch als Selbstständiger ist Aufgeben keine Option“, meint der 49-Jährige.

Wurst ist nicht gleich Wurst

In der Not kam die Idee, die Currywurst inklusive Soße in einem Glas zu konservieren. Die Wurst besteht aus hochwertigem, regionalem Schweinefleisch. Ein örtlicher Fleischhauer übernimmt die Verarbeitung. In die Soße kommen unter anderem Tomaten, Zwiebeln und Gewürzgurken. 2019 wurde die Wurst zur „Besten Currywurst in Nordrhein-Westfalen“ gewählt.

Mittlerweile gibt es Iss doch Wurscht in fünf verschiedenen Varianten, darunter befindet auch eine vegetarische Option. Das Glas kann im Vorratsschrank gelagert werden und muss vor dem Verzehr nur noch erwärmt werden.

Um die Wurst geht es für Marco Peters auch kommenden Montag. Um 20:15 ist er mit Iss doch Wurscht bei der „Höhle der Löwen“ zu Gast. Auch in dieser Folge: Catlabs, Hackboe, Scewo Bro und HealthMe.

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contextflow, Corona, Radiologie
(c) contextflow - Das contextflow-Team.

In den vergangenen Jahren war es um das auf KI-basierte Radiologie spezialisierte Wiener Startup Contextflow medial etwas stiller. Davor, im September 2021, hatte man eine bereits kommunizierte Investmentrunde um zwei Millionen Euro auf 6,7 Millionen Euro erweitert – brutkasten berichtete.

Contextflow-Deal: Millionen und Aktien

Nun gibt es wieder Neuigkeiten. 4DMedical, ein australisches Medizintechnikunternehmen für Atemwegsmedizin mit KI-basierter Bildgebung, hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Contextflow unterzeichnet. Der Deal umfasst laut einer am Montag bei der australischen Börse eingereichten Mitteilung eine Cash-Vorauszahlung in Höhe von rund 18,6 Millionen australischen Dollar (aktuell ca. 11,5 Millionen Euro), 56.235 Aktien sowie einen Earn-out von bis zu 2,6 Millionen Optionen über einen Zeitraum von zwei Jahren. Vorbehaltlich der Erreichung bestimmter Leistungsziele.

Die Übernahme soll 4DMedical eine umfassende kommerzielle Plattform direkt vor Ort in Europa ermöglichen und die globale Wachstumsstrategie beschleunigen.

Schnelle Expansion und eine Ersparnis

Während sich die Transaktion strategisch auf die geografische Expansion konzentriert, stärke sie zugleich die Technologieplattform von 4DMedical, heißt es in der Aussendung. Die KI-basierten Erkennungs- und Workflow-Tools von Contextflow, insbesondere im Bereich des Lungenkrebs-Screenings, sollen dabei die funktionellen Bildgebungsfähigkeiten von 4DMedical ergänzen, die eine quantitative Bewertung von Ventilation, Perfusion und Lungenmechanik ermöglichen.

Durch die Übernahme von Contextflow gewinnt 4DMedical ein in Europa ansässiges Team mit kommerzieller und technischer Expertise, einen etablierten Kundenstamm sowie eine klinische Präsenz in ganz Europa. Darüber hinaus erhält das Unternehmen eine CE-gekennzeichnete Produktsuite, die bereits in routinemäßigen klinischen Workflows eingesetzt wird, sowie eine regulatorisch konforme Plattform, die den Anforderungen der europäischen Medical Device Regulation (MDR) entspricht. Diese Grundlage diene 4DMedical dazu, den Zeit- und Komplexitätsaufwand für den Aufbau einer neuen regionalen Präsenz zu umgehen.

Contextflow-CEO wird General Manager

Durch diese Kombination komplementärer Produktsuiten sei das australische Unternehmen nun konkret in der Lage, funktionelle Lungenbildgebungslösungen in etablierte europäische radiologische Workflows einzuführen, Cross-Selling innerhalb der bestehenden installierten Kundenbasis zu betreiben, in Märkte mit etablierten Erstattungspfaden – einschließlich Deutschland – zu expandieren sowie die Markteinführungszeit für neue KI-gestützte Lösungen zu verkürzen. Die Ergänzung um eine kommerziell aktive, MDR-konforme Plattform reduziere dabei zusätzliche regulatorische Reibungsverluste und ermögliche skalierbares Wachstum in mehreren europäischen Märkten.

Markus Holzer, CEO von Contextflow, übernimmt künftig die Rolle des General Managers von 4DMedical Europe, verantwortet das Wachstum des Unternehmens in der Region und berichtet direkt an Gründer und CEO Andreas Fouras.

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