19.12.2022

Interspar startet Drive-IN: Online bestellte Lebensmittel direkt in den Kofferraum

Es beginnt in Fürstenfeld.
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(c) Spar - Drive-IN: Die Produkte werden auf Wunsch kontaktlos in den Kofferraum geliefert.

Lebensmittelhändler in Österreich haben seit Pandemiebeginn verstärkt ihre analoge Üblichkeit verlassen und auf Innovation gesetzt. Click & Collect gehört da ebenso dazu, wie – mittlerweile funktionierende – Lieferungen nach Online-Bestellungen. Interspar testet nun etwas Neues aus.

Interspar Fürstenfeld als Testpilot

Beim Interspar-Hypermarkt in Fürstenfeld gibt es ab sofort den ersten Drive-IN in der Supermarkt-Branche. So können Kundinnen und Kunden vorab von zu Hause aus im Interspar-Onlineshop ihre Lebensmittelbestellung aufgeben.

Nachdem ein gewünschtes Zeitfenster ausgewählt wurde, ist es möglich, die Produkte danach auf den für den Drive-IN eigens gekennzeichneten Parkplätzen abzuholen. Die Bestellung wird dort von Mitarbeiter:innen direkt in den Kofferraum geliefert.

„Immer am Puls der Zeit denken wir die Dinge laufend neu und entwickeln innovative Services. Der Drive-In in Fürstenfeld ist eine österreichweite Neuheit bei Interspar. Ich bin schon sehr gespannt auf das Feedback unserer Kundschaft“, erklärt Interspar Österreich Geschäftsführer Johanes Holzleitner.

Online-Auswahl und Drive-IN-Glocke

So geht’s: Online auf interspar.at/lebensmittel eine Auswahl treffen – 20.000 Produkte stehen hier zur Verfügung. Ist die Bestellung einmal aufgegeben, erhalten Kundinnen und Kunden per E-Mail die Bestellnummer.

Als Abholungsart kann folglich der Drive-IN in Fürstenfeld und das bestimmte Zeitfenster ausgewählt werden. Die Kundschaft muss über die Drive-IN-Glocke, die neben den Parkplätzen aufgestellt ist, läuten und den Namen sowie die Bestellnummer bekannt geben. Dann wird zum Auto geliefert.

Drive-IN-Rollout noch offen

Ob es österreichweit weitere Drive-INs geben wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Auf Nachfrage erzählt Konzern-Sprecherin Nicole Berkmann, dass man sich die künftige Vorgangsweise absichtlich offen halte: „Fürstenfeld ist eine Testphase, die nun gestartet ist“, sagt sie, „Wir müssen erst evaluieren, wie die Idee angenommen wird.“

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Christoph Knogler, CEO von KEBA (links) und Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik (rechts). (c) KEBA

Das 1987 nahe Dijon gegründete Unternehmen Transtechnik hat sich auf passgenaue Automatisierungslösungen in Frankreich spezialisiert. Das Unternehmen betreut einen breiten Kundenstamm in verschiedenen Branchen, darunter Kosmetik, Verpackung und Lebensmittel.

KEBA und Transtechnik verbindet bereits eine jahrelange Zusammenarbeit im Bereich der Industrieautomation. Jetzt wird Transtechnik SAS Teil der KEBA Group, genauer Teil des Geschäftsfelds Industrial Automation der KEBA Group.

„Logischer Schritt“ für KEBA

Die Übernahme sei ein wichtiger strategischer Schritt beim Ausbau des Frankreich-Geschäfts, heißt es in einer Aussendung von KEBA. Das österreichische Unternehmen mit Hauptsitz in Linz ist in 15 Ländern weltweit vertreten.

„Die Übernahme von Transtechnik ist ein logischer Schritt in unserer Wachstumsstrategie für Frankreich. Sie stärkt unsere lokale Präsenz in einem der wichtigsten Automatisierungsmärkte Europas und legt den Grundstein, um unser Geschäft dort langfristig weiter auszubauen. Gleichzeitig verbinden wir die Markt- und Anwendungskompetenz von Transtechnik mit der technologischen Breite der KEBA Group. Mittelfristig können wir mit diesem ersten Standort in Frankreich einen Hub etablieren, den wir für die lokale Geschäftsentwicklung über alle KEBA-Geschäftsfelder hinweg nutzen werden“, kommentiert Christoph Knogler, CEO der KEBA Group AG die Übernahme.

Management-Team bleibt

Die Marke Transtechnik und der Standort in Ahuy bei Dijon bleiben ebenso erhalten wie alle Arbeitsplätze, die vollständig in die KEBA Group übergehen. Die bisherigen Inhaber werden das Geschäft in Frankreich als lokales Management-Team weiterhin leiten und die künftige Entwicklung von KEBA vor Ort maßgeblich begleiten.

„Teil der KEBA Group zu werden, eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Lösungsangebot weiterzuentwickeln und unsere Kunden weiterhin zuverlässig und mit hoher technischer Expertise zu betreuen. Gleichzeitig bleiben die Marke Transtechnik, unser Team und unser Standort in Ahuy bei Dijon erhalten – das sorgt für Kontinuität bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern“, so Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik.

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