19.03.2026
SAVE THE DATE

Innovator of the Year 2026: brutkasten macht den Award zum Flaggschiff-Innovationsevent

In eigener Sache. Nach der erfolgreichen Premiere auf der physischen Bühne im vergangenen Jahr hebt brutkasten den Innovator of the Year erneut auf das nächste Level. Am 5. November 2026 wird das Palais Berg in Wien zum Schauplatz eines exklusiven Innovationsevents, das die wichtigsten Köpfe aus Startups, Scaleups und Corporates zusammenbringt.
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© Grafik: brutkasten/Haris Dervisevic

Österreichs Innovationslandschaft lebt von einer starken Forschungsbasis, mutigen Unternehmen und einer dynamischen Startup-Szene. Doch im Zentrum dieses Erfolgs stehen die Menschen, die Ideen in Fortschritt verwandeln. Mit dem „Innovator of the Year“-Award rückt brutkasten jedes Jahr genau jene Persönlichkeiten ins Rampenlicht, die den Wirtschaftsstandort nachhaltig prägen.

Was im vergangenen Jahr als feierliche Award Ceremony begann, wird 2026 größer gedacht: brutkasten erweitert das Format zu einem halbtägigen Innovationsevent – bewusst mit Fokus auf Qualität statt Quantität.

Save the Date

  • Wann: 5. November 2026
  • Wo: Palais Berg, Schwarzenbergplatz 3, 1010 Wien
  • 14:00 Uhr: Beginn des Innovationsevents 
  • Am Abend: „Innovator of the Year“-Awardverleihung

Ein kuratiertes Programm für das gesamte Ökosystem

Die Gäste erwartet ein Programm, das die zentralen Zukunftsfragen der Innovationswelt adressiert. Auch heuer bleibt die Teilnehmer:innenzahl bewusst limitiert, um einen Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen. In ausgewählten Panels und Keynotes sprechen führende Köpfe aus Österreich ebenso wie internationale Top-Speaker über die Zukunft von Innovation und die transformativen Kräfte künstlicher Intelligenz.

Abseits klassischer Konferenzformate setzt brutkasten auf gezieltes Networking und bewusst gestaltete Experiences, bei denen man innovative Technologien hautnah erleben kann. Beim brutkasten-Event entstehen neue Verbindungen zwischen Gründer:innen, Investor:innen und Corporate-Entscheider:innen. Der Community-Gedanke zieht sich durch den gesamten Nachmittag: Synergien sichtbar machen, neue Impulse setzen und echte Zusammenarbeit ermöglichen.

Die feierliche Award-Verleihung

Den Höhepunkt bildet am Abend die feierliche Award-Verleihung. In einem sorgfältigen redaktionellen Auswahlprozess nominiert die brutkasten-Redaktion die innovativsten Köpfe des Landes in mehreren Kategorien. Wie gewohnt hat die Community das letzte Wort und entscheidet per Voting, wer die „Innovator of the Year“-Awards 2026 mit nach Hause nimmt.

Alle weiteren Informationen zum Programm, den Speaker:innen und dem Start des Ticket-Kontingents folgen in den kommenden Wochen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch die Zukunft zu gestalten.

Zum Aftermovie: Die „Innovator of the Year“-Award Ceremony 2025


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Bildunterschrift: V. l. n. r.: Jonathan Grothaus (CEO & Founder myflexbox), Martin Trittler (CFO DeinFach), Lukas Beckedorff (CEO DeinFach) und Peter Klima (CTO & Founder myflexbox) | (c) myflexbox

Der Salzburger Paketstationen-Anbieter myflexbox und DeinFach, eine Tochter der Deutschen Post AG, schließen sich zusammen. Das gaben die DHL Group und myflexbox am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Die anbieteroffenen Automatennetze der beiden Unternehmen sollen künftig unter der Marke myflexbox geführt werden. Die Marke DeinFach wird schrittweise in myflexbox überführt.

Laut Aussendung betreibt myflexbox rund 3.000 Paketstationen in Deutschland und Österreich. Sie ergänzen das deutsche Automatennetz aus rund 19.000 DHL-Packstationen, Poststationen und DeinFach-Automaten. Nach Angaben der Unternehmen entsteht damit das mit Abstand größte anbieteroffene Paketstationsnetz im deutschsprachigen Raum. Das Modell, Stationen für verschiedene Paketdienstleister bereitzustellen, soll erhalten bleiben.

Verkauf an die DHL-Gruppe

Wie der Deal rechtlich und wirtschaftlich ausgestaltet ist, geht aus der Aussendung nicht hervor. Dort ist von einem Zusammenschluss die Rede, Angaben zu Anteilen, Kaufpreis und künftiger Führung fehlen.

Laut einem Bericht von salzburg.ORF.at wird myflexbox an die DHL-Gruppe verkauft. Der Kauf erfolge über die DHL-Tochter AZL GmbH, die bisher die Marke DeinFach betreibt. Verkäufer sei Star Capital, zum Kaufpreis gebe es keine Angaben.

brutkasten hat bei der Deutschen Post AG zur Deal-Struktur angefragt. Bis zum Erscheinen dieses Artikels gab es keine Rückmeldung.

50.000 Paketautomaten bis 2030

Die Deutsche Post AG verbindet mit dem Schritt ein Ausbauziel. Bis 2030 will sie Verbraucher:innen in Deutschland insgesamt rund 50.000 Paketautomaten zur Verfügung stellen. Mehr als die Hälfte davon sollen anbieteroffene myflexbox-Stationen sein. Langfristig soll die große Mehrheit der Menschen in Deutschland eine Paketstation in fünf bis zehn Gehminuten erreichen.

„Gemeinsam bringen wir den Ausbau des größten offenen Paketstations-Netzwerks auf eine neue Ebene“, wird myflexbox-CEO und Founder Jonathan Grothaus in der Aussendung zitiert. DeinFach-Geschäftsführer Lukas Beckedorff erklärt, man nutze bestehende Standorte, erschließe zusätzliche und verkürze damit die Wege für Verbraucher:innen.

Gegründet bei der Salzburg AG

myflexbox wurde 2018 als Corporate-Startup der Salzburg AG gegründet und 2022 ausgegründet. Im Februar 2023 holte das Unternehmen 75 Millionen Euro vom Star IV Fonds, der von Star Capital Partnership LLP verwaltet wird (brutkasten berichtete). Seither stand es im Mehrheitsbesitz eines Investorenkonsortiums.

Zuletzt ist das Unternehmen stark gewachsen. Im September 2025 betrieb myflexbox fast 1.400 Paketstationen in Deutschland und Österreich, davon 660 in Österreich (brutkasten berichtete). Mit den nun genannten rund 3.000 Stationen hat sich das Netz in etwa einem Jahr mehr als verdoppelt.

Mitgründer und Ex-Co-CEO Lukas Wieser ist seit Mai 2026 als Interim Head of Growth beim Linzer HR-Tech teamecho tätig (brutkasten berichtete).

Post und DPD als Partner in Österreich

In Österreich zählen unter anderem die Österreichische Post und DPD zu den Logistikpartnern. Die Post mietet seit 2024 Abholfächer in den myflexbox-Stationen (brutkasten berichtete). DPD sicherte sich im Vorjahr rund 9.000 Fächer und damit fast ein Viertel der hierzulande verfügbaren Fächer. Wie sich der Deal mit einer Tochter der Deutschen Post AG auf diese Partnerschaften auswirkt, lässt die Aussendung offen.

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