22.06.2020

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

Am Donnerstag, dem 18.6., fand in der Hofburg der Innovation.network.talk DX statt. Unter der Patronanz der First Lady, Doris Schmidauer, streifte das female-only-Format nicht nur spannende Zukunftsthemen über Arbeit und Wirtschaft nach Covid-19, sondern warf einen scharfen Blick auf die Rolle der und Gefahr für Frauen in der Coronakrise. Der brutkasten war als Eventpartner und technischer Umsetzer involviert und streamte die Veranstaltung gemeinsam mit 4Gamechangers auf verschiedenen Kanälen.
/artikel/innovation-talks-uberraschungsgast-van-der-bellen-gleichstellung-a-zache-gschicht
Innovation.Talks, Cornelia DanielAlexander van der Bellen, Corinna Milborn, Iris Rauskala, Janice Goodeneough, Farmira Mühlberger, Kaps,
(c) BMK/Cajetan Perwein - Bundespräsident Alexander van der Bellen und First Lady Doris Schmidauer äußerten ihre Ansichten zur Gleichstellung der Frau bei den Innovation.Talks.
kooperation

Es gibt sie. Frauen in hohen Positionen, als Entscheidungsträgerinnen oder als hochqualifizierte Fachkräfte und Expertinnen. Doch trotz einer leicht spürbaren Verbesserung der Situation mit mehr Frauen in der Öffentlichkeit: Zwischen der Existenz der Damen in Schlüsselpositionen und deren Sichtbarkeit herrscht ein großer Unterschied, der systematischer Natur scheint. Ganz zu Schweigen von Frauen, die einzig allein wegen ihres Geschlechts von „Orten der Macht“ fern gehalten werden. Unter anderem aus diesem Grund wurden die Innovation.Talks als „female-only“-Format erfunden.

+++ Ein Startup holt zum Weltfrauentag Wiener Frauen vor den Vorhang +++

Vorstände ohne Frauen, All-Male-Panels zu den drängendsten Fragen unserer Zeit, Gehälter-Ungleichheiten und vorgefertigte Rollenbilder aus einem anderen Jahrtausend – all diese Dinge offenbaren sich als Instrumente der Diskriminierung, denen sich Frauen in industriellen Gesellschaften seit 120 Jahren gegenübersehen. Als erstes europäisches Land gab 1906 Finnland mit seiner Landtagsordnung vom 1. Juni Frauen das Wahlrecht. In Österreich erhielten Frauen das allgemeine Wahlrecht am 12. November 1918. Seitdem war der Kampf um die Gleichstellung der Frau „a zache Gschicht“, wie es Überraschungsgast und einer von zwei männlichen „Vertretern“ bei den Innovation.Talks Bundespräsident Alexander van der Bellen bezeichnete.

„Bühne in sonst männlich dominierten Sparte“

Die Idee hinter dem Event als „female only“ kam von Bettina Resl, die neben ihrer Tätigkeit bei Sanofi als Country Head Public Affairs auch Vizepräsidentin des Frauennetzwerks „Club alpha“ ist. Es ging ihr und Co-Founderin  Maria Rauch-Kallat, die zugleich den Alpha Club leitet, darum, Frauen zu vernetzen und ihnen eine Bühne zu geben in einer sonst männlich dominierten Sparte.

Großer Frauenanteil im Nationalrat

Eine aktuelle Studie von MediaAffairs gibt einen kleinen Überblick, warum derartige Events, die sich auf Frauen als Speakerinnen konzentrieren, auch 2020 nötig sind. Bereits 2018 sagte Geschäftsführerin Maria Pernegger, bezogen auf die politische Macht von Frauen: „Offensichtlich ist die Bevölkerung manchmal noch nicht bereit für eine weibliche Politikerin auf Kommunalebene. Weil das oft nicht in das typische Frauenbild passt. […] Auf 100 Jahre gesehen ist die Entwicklung hier zwar sehr langsam, aber es gibt positive Tendenzen. Aktuell haben wir im Nationalrat den größten Frauenanteil, sowie eine Opposition, die nur von Frauen geführt wird.“.

80 Prozent Politiker als Sprecher in der Coronakrise

Passend dazu analysierte MediaAffairs während der Coronakrise vom 10. März bis 31. Mai 9.100 Artikel der größten heimischen Tageszeitungen. Der Fokus dieser Studie lag darauf zu eruieren, wie oft Frauen als Kommunikatorinnen in den Medien vorkommen. Das Ergebnis: Zu 80 Prozent wurde die Krise in der politischen Berichterstattung von Männern kommentiert.

+++ Mehr zur Coronakrise auf unserer Sonderseite +++ 

Und das, obwohl 50 Prozent Frauen in der Regierung und knapp 40 Prozent im Parlament sitzen und für die Zeit der Pandemie wichtige Ressorts, wie das Wirtschaftsministerium, Arbeitsmarkt und Europapolitik innehaben. Ein weiteres Indiz dafür, dass „Zentren der Macht“ für Frauen und ihre Wahrnehmung weiterhin ein schwer einnehmbares Feld bleiben. Nicht der letzte Grund für die Entwicklung der Innovation.Talks.

Hochkarätige Runde

Es war eine hochkarätige Runde, die sich am Donnerstag dem 18. Juni unter der Moderation von Corinna Milborn in den edlen Hallen der Hofburg einfand. Zwei hochaktuelle Key Notes wurden von den Wissenschafterinnen, Rektorin der Technischen Universität Sabine Seidler und Univ. Doz.Ulrike Furmira-Mühlberger (WIFO) gehalten.

+++ WKÖ: Rekordwert bei Neugründungen durch Frauen +++

Umweltministerin Leonore Gewessler und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck widmeten sich in den Panels gemeinsam mit Michaela Fritz, Vizerektorin Medizinische Universität Wien, Iris Rauskala (Sektionschefin im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) und mit Cornelia Daniel, Gründerin Dachgold, den wichtigsten Diskursen rund um Innovation und Wirtschaft nach Corona. Als zweiter männlicher Gast komplettierte Wolfgang Kaps, Geschäftsführer des Pharmakonzerns Sanofi Österreich, die illustre Runde.

Zusätzlich gab es drei Breakout-Rooms mit Irene Fialka, CEO INiTS Gründerservice, Sophie Martinez, CEO of Seinfeld Professionals, und Yvonne Martins, Head of Legal Sanofi, in denen Themen zu Legal-Tech mit Interessierten diskutiert wurden.

„All Male Panels Usus“

Die Diskussion begann mit einer Erklärung, warum die Innovation.Talks ins Leben gerufen wurden: „Weil wir seit Jahrzehnten damit konfrontiert sind, dass auf den Podien immer nur Männer sitzen. Und Veranstalter immer wieder sagen, wir finden keine Frauen“, erklärte Rauch-Kallat die Beweggründe: „Wir wollten diese Frauen vor den Vorhang holen und miteinander vernetzen“.

Bei diesem Vorhaben spielen Unternehmen und die Zusammensetzung von Führungspositionen eine wichtige Rolle. Wolfgang Kaps, der bei Sanofi Österreich im Leitungsgremium auf eine paritätische Besetzung, jeweils 50 Prozent Männer und Frauen, setzt, erzählte von den Schwierigkeiten, so eine Haltung zu etablieren.

Alexander van der Bellen, Corinna Milborn, Iris Rauskala, Janice Goodeneough, Farmira Mühlberger, Kaps,
(c) BMK/Cajetan Perwein – Die beiden männlichen Gäste, Bundespräsident Alexander van der Bellen und Sanofi Österreich-Geschäftsführer Wolfgang Kaps, beim „all female“-Format.

Unternehmerische Gleichstellung bedarf Organisation

Er sagte: „Die erste Schwierigkeit zeigt sich bereits dabei, das Vorhaben als Maxime im ganzen Unternehmen durchzusetzen. In der Größenordnung eines Unternehmens wie Sanofi bedarf es ein, bis zwei Jahre Organisation. Der zweite Punkt betrifft den Auswahlprozess, bei dem man sicherstellen muss, dass man am Ende des Tages nicht eine Frau anstellt, die als zweite Wahl gilt. Die Auswahlkriterien müssten exakt die gleichen sein.“.

Rauch-Kallat stimmte zu, dass, es vor allem an der fehlenden Geisteshaltung scheitere. Und dass, obwohl es Studien gebe, so die ehemalige Ministerin, die bescheinigen, dass gemischte Teams erfolgreicher agieren, als männlich konforme.

Gleichstellung: Unternehmen müssen Flexibilität etablieren

Bettina Resl zeigte danach mit einem Beispiel einen „best practice“-Case bei dieser Thematik auf. Als Mutter von drei Kindern sei es ihr trotzdem möglich, eine Führungsposition im Unternehmen innezuhaben, ohne die Kinderbetreuung auszulagern, weil ihr Arbeitgeber Sanofi derart flexibel (auch für Väter) auf seine Mitarbeiter eingehe.

Wertschätzung, Frauenquote – letzteres laut Rauch-Kallat ein wenig elegantes, aber zurzeit noch nötiges Instrument – und eine flexible Grundhaltung seien in einem Unternehmen die Schlüsselpunkte, wie es für Frauen als Führungspersönlichkeiten gut funktionieren könne.

Corona als Gefahr, in alte Rollen zurück zu fallen

Dass die Frauen-Problematik bereits vor der Krise ein Problem darstellte, ist kein Geheimnis. Die Pandemie jedoch hat laut Rauch-Kallat  besonders das weibliche Geschlecht getroffen, insbesondere jene mit Schulkindern. „Corona darf nicht der Anlass sein, in alte Rollen zurück zu fallen, in denen sich der Mann in ein Zimmer zurückzieht und die Gattin den Rest regelt“, so die Ex-Ministerin.

Häusliche Gewalt nimmt zu

Neben der Gefahr in das alte Familienbild der kochenden und sich um Kinder kümmernden Frau zurück zu fallen, hat die Krise auch die häusliche Gewalt (Hilfe gibt es hier) ansteigen lassen. Im Februar sprach zum Beispiel die österreichische Polizei 874 Betretungs- und Annäherungsverbote aus, im März gab es einen Anstieg auf 961. Und das sind nur die erfassten Fälle.

Österreich hat Nachholbedarf bei Entlohnung systemrelevanter Berufe

Neben diesem düsteren Blick auf familiäre Verhältnisse, zeigten sich die Innovation.Talks grundlegend optimistisch und konstruktiv. Bundespräsident Alexander van der Bellen riet Frauen dazu, Netzwerke zu gründen und sich formell und informell auszutauschen. „In der Coronakrise ist besonders deutlich geworden, welchen Nachholbedarf Österreich hat, was die Entlohnung von systemrelevanten Berufen betrifft, in denen vorrangig Frauen vertreten sind“, sagte er.

+++ Rekord-Arbeitslosigkeit in der Coronakrise als Risikofaktor für häusliche Gewalt +++

Die Gründe dafür verortete das Staatsoberhaupt in einer Reihe von Ursachen. Ungleichgewichte bei Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt, ein schwacher, gewerkschaftlicher Organisationsgrad, Schwächen in den Lohnverhandlungen und eine systemische Benachteiligung nannte er als die Knackpunkte bei der Problematik der Benachteiligung von Frauen.

Informelle Treffen als Männer-Vorteil?

Die Gleichstellung der Frau, das als Thema seit rund 120 Jahren in den Gesellschaften verankert ist, würde laut van der Bellen zu langsam vorangehen. Er nannte es wie erwähnt „a zache Gschicht“ und wies auf einen Aspekt hin, der bei Männern ausgeprägter zu sein scheint: Informelle Treffen.

Er brachte die Selbsthaltung der Frau ins Spiel, als er dazu sagte: „Männer wären eher geneigt sich nach der Arbeit ‚auf ein Bier‘ zu treffen und sich auszutauschen. Auch in Sachen Selbstbewusstsein und Selbstdarstellung reagieren Frauen eher bescheiden. Ich finde diese Verhaltensweisen sympathisch. Sie könnten am Arbeitsmarkt aber ein Nachteil sein“, so der Bundespräsident.

Corona als Innovationsschub

Nach dieser Einschätzung, widmete sich die Runde des „Innovation.network.talk DX“dem zweiten Schwerpunkt des Tages. Neben der Gleichstellung der Frau wurde die Frage behandelt, wie man mit dem Innovationsschub durch Corona umgehe und welche Zukunftschancen sich daraus ergeben.

„Land hat gelernt, mit Tools umzugehen“

TU-Rektorin Sabine Seidler bezeichnete Daten als das „Gold des 21. Jahrhunderts“ und meinte, dass in dieser Krise das Land gelernt habe, mit Tools umzugehen, deren Namen man vorher nicht kannte. Umweltministerin Leonore Gewessler stimmte zu und hob die Bereitschaft zu gesellschaftlicher Innovation in einer bisher undenkbaren Geschwindigkeit hervor. „Wir habe Dinge wie Videokonferenzen und Online-Services integriert, die bleiben werden“, sagte sie.

Die Wiederentdeckung der Wissenschaft und Natur

Während Michaela Fritz, Vizerektorin der Medizinischen Universität Wien, und Daniela Haluza, Lektorin dort, den erhöhnten Stellenwert der Wissenschaft und die Wiederentdeckung der Natur in der Krise als das gesellschaftlich „Neue“ betonten, erzählte Dachgold-Gründerin Cornelia Daniel von der Erfolgsstrategie ihres Unternehmens.

Hillinger, Gschwandtner, Schneider, Haselsteiner, Rohla, Kuntke, Zech, REWE, Startup
(c) BMK/Cajetan Perwein – Dachgold-Gründerin Cornelia Daniel (li.) neben Umweltministerin Leonore Gewessler gab Einblicke in ihr Unternehmen Dachgold während der Coronakrise.

Newsletter statt direkter Kontakt

Cornelia Daniels Photovoltaik-Unternehmen hat während des Lockdown statt dem Kundenkontakt, der vorrangig B2B stattfindet, auf Newsletter-Aussendungen gesetzt. Dabei konnten die Adressaten unterscheiden, ob sie weiteren Kontakt wünschen, ihn gänzlich ablehnen oder trotz schwieriger Phase versuchen Geschäftsgespräche am Leben zu halten. Dachgold erstellte Webinare und beriet seine Kunden online.

Zeitenwende: „Normaler zu sagen, ich muss mich um die Kinder kümmern“

„Ein besonderes Learning war aber, dass es viel normaler wurde zu sagen, ich muss mich um die Kinder kümmern“, sagt Daniel und gab eine Anekdote preis, in der ihr Kollege die Kinder nach einem Augenarzt-Termin, weil gleich lokal gelegen, zum Kundengespräch mitnahm. „In der Ecke spielten die Kinder, während man mit dem Kunden sprach. Es fühlt sich wie eine Zeitenwende, in der viel möglich ist“, so die Gründerin weiter.

Slideshow: Die Highlights des Events in der Hofburg

Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image

Negative Effekte von Pandemien bleiben 40 Jahre lang bestehen

Neben diesem hoffnungsfrohen Zugängen, war bei diesen Talks besonders der Bericht von Ulrike Farmira-Mühlberger, stellvertretende Leiterin Wifo, bemerkenswert, weil er sich von den positiven Aussagen der anderen Teilnehmerinnen sehr unterschied. Die Ökonomin wies darauf hin, dass laut wirtschaftshistorischen Studien Pandemien seit dem 14. Jahrhundert makroökonomische Effekte erschaffen haben, die vier Jahrzehnte lang geblieben sind. „Es bleibt abzuwarten, ob unsere Zeit eine resilientere Wirtschaft kreiert hat, die negative Effekte verkürzen wird“, sagte sie. Und holte weiter aus.

KMU würden die negativen Auswirkungen stärker spüren. Auch gebe es massive Probleme im Bereich Investitionstätigkeiten: 41 Prozent der Unternehmen hätten Investitionsprojekte aufgeschoben, 21 Prozent gestrichen. Jedoch sehe man, dass Unternehmen, die aktiv in F&E tätig sind, leichter durch Krisen kommen. „Sie weisen eine höhere Resilienz auf“, sagte sie.

Wie bestellt, bestätigte Patricia Neumann, Geschäftsführerin IBM Österreich, danach diese Aussage: „Alle Unternehmen, die weiter fortgeschritten in Sachen Digitalisierung waren, haben sich in dieser Krise leichter getan“ sagte sie und verwies darauf, dass 98 Prozent der weltweiten 350.000 IBM-Mitarbeiter im Home Office waren. Sie appellierte daran, das Gelernte nicht jetzt „wegzuwerfen“, sondern es im wiederkehrenden Arbeitsalltag „aufzusetzen“.

Potential und „rapid prototyping“

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck dagegen fokussierte nach den negativen Ausblicken und Warnungen von Famira-Mühlberger auf das Potential, das die Krise ausgelöst habe. Man habe eine noch nie gesehene weltweite  Zusammenarbeit erlebt, sagte sie und verwies darauf, dass Europa durch lokale Produktion stärker werden müsse. In Österreich wären ihren Angaben nach 94 Prozent der Unternehmen bereit, alle Mitarbeiter nach der Kurzarbeit wieder zurückzunehmen.

Spannend war, was die Ministerin durch Beispiele andeutete und zugab, dass Österreich zwar Vieles, aber nicht alles richtig gemacht habe, was die Abfederung der Krise betraf. Sie meinte in Richtung Kritiker, dass man zum ersten Mal gemeinsam eine Pandemie erlebe und die Arbeitsweise des „rapid prototyping“ sich bewähre. Die Hilfsleistungen würden rasch „raus“ gehen, dann müsse man schauen, wo Dinge angepasst gehören. „Das Motto, niemand wird zurückgelassen, gilt nach wie vor“, sagte sie: „Jetzt muss man das Geld zu den Firmen und EPU bringen“.

Schramböck attestierte der aktuellen Pandemie eine Andersartigkeit im Vergleich zu vergangenen und nannte Digitalisierung, Vernetzung, neue Geschäftsmodelle der einzelnen Unternehmen als Triebfeder, die einen optimistischen Blick in die Zukunft wagen lassen.

Kritischere Investoren

Hydrogrid-CEO Janice Goodenough lenkte die Diskussion danach auf Startups, die zwar schnell mit Home-Office-Umstellung reagiert hätten, nun aber härter getroffen werden. „Investoren schauen kritischer in einer neuen Welt, ob das Geschäft einen Bestand hat“, sagte sie. Auch Neumann sah es ähnlich und sprach von einer Investitionszurückhaltung. Neue Projekte würden verschoben werden, man brauche Zeit, die Krise zu verarbeiten.

HYDROGRID
(c) Hydrogrid – Die Geschäftsführerin von Hydrogrid, Janice Goodenough, lenkte den Fokus beim Online-Event auf den Sozialstaat und Steuergerechtigkeit.

Hybride Welt und sozialer Aspekt

Neumann meinte zudem, sie sehe in Zukunft eine hybride Welt entstehen. Traditionelles und Digitales würden zusammenkommen, Investitionen ins Unternehmen würden getätigt werden, nicht nur um Kosten zu senken, sondern schneller und besser zu sein, neue Geschäftsmodelle zu finden. „Ein digitales Produkt ist resilienter“, sagte Neumann, während Goodenough den oft übersehenen sozialen Aspekt einwarf.

„Fakt ist, dass die Krise Ungleichheiten verstärkt. Amazon boomt, während kleine Geschäfte eingehen“, sagte sie. Die Gründerin nannte die nahende Zeit eine Periode des Schmerzes und meinte, dass „cracks in the foundation“ offensichtlicher werden. „Wir in Österreich stehen aber gut da, weil wir ein starkes Sozialsystem haben. Ich fürchte eine kurzfristige Verstärkung von negativen Tendenzen, die aber auch Chancen bringt, Dinge zu lösen. Besonders mit Hinblick auf die Steuergerechtigkeit. Man hat klar gesehen, welche Jobs die wahren Leistungsträger einer Gesellschaft sind“, so Goodenough.

Nach letzter Krise Stärkung des Populismus

Diese negativen Tendenzen sieht auch Puls 4-Info-Chefin Corinna Milborn. Sie brachte am Ende der Diskussion die Finanzkrise von 2008/09 auf und meinte, dass wir als Gesellschaft wissen, was passiert, wenn man Menschen zurücklässt. „Der Populismus kam stark auf“, sagte sie an Margarete Schramböck gewandt. Die Wirtschaftsministerin blieb der Parteilinie treu und meinte, eine gute Wirtschaftspolitik sei die beste Sozialpolitik.

Innovation.Talks, Schramböck
(c) BKA Andy Wenzel – Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck: „Die Technologien um Menschen Möglichkeiten zu bieten, sind alle da.“.

Schramböck bei Innovation.Talks: „Jährlich bis zu 30.000 Jobs“

„Das wichtigste ist es, Jobs zu schaffen in unterschiedlichsten Bereichen. Durch die Digitalisierung entstehen jährlich bis zu 30.000 neue Arbeitsplätze“, sagte Schramböck und verwies darauf, dass man auch auf jene schauen müsse, die nicht „AI-Hacker“ sein könnten. Das Bieten von Möglichkeiten sei eine europäische Aufgabe: „Denn Technologien dafür sind alle da“.

Warnung an die Frauen

Konkreter zu den Gefahren einer Post-Pandemie-Welt wurde da schon Maria Rauch-Kallat. Die ehemalige Politikerin warnte Frauen davor zu glauben, dass alles bisher Erreichte an Frauenrechten in Stein gemeißelt sei. „Krisen sind nicht nur Chancen, sondern auch Gefahren. Wir müssen aufpassen“, sagte sie.

„Nicht gefallen lassen“

Und die Hausherrin und First Lady Doris Schmidauer stimmte in die Mahnungen ein: „Wir Frauen müssen sehr darauf achten, wie sich die Maßnahmen auswirken“, sagte sie und gab sich bezüglich der Gefahr wegen der Corona-Krise gesellschaftlich in alte Frauenrollen zurück gedrängt zu werden kämpferisch: „Wir lassen uns das nicht gefallen“.

Innovation.Talks: Der komplette Event zum Nachsehen

⇒ Club alpha

⇒ Sanofi

⇒ Hydrogrid

⇒ Dachgold

⇒ Wifo

Redaktionstipps

Deine ungelesenen Artikel:
28.10.2026

Scalable-Co-CEO über Österreich-Expansion: „Mit Bitpanda sehen wir wenig Überschneidung“

Seit Anfang Oktober betreibt Scalable Capital eine Bankniederlassung in Wien und bietet damit steuereinfaches Investieren in Österreich an. Im Interview spricht Co-CEO Erik Podzuweit über die Ziele im heimischen Markt, das Zukunftsdepot und darüber, warum bereits 20.000 KI-Agenten täglich auf Scalable-Konten aktiv sind.
/artikel/scalable-capital-podzuweit-interview
28.10.2026

Scalable-Co-CEO über Österreich-Expansion: „Mit Bitpanda sehen wir wenig Überschneidung“

Seit Anfang Oktober betreibt Scalable Capital eine Bankniederlassung in Wien und bietet damit steuereinfaches Investieren in Österreich an. Im Interview spricht Co-CEO Erik Podzuweit über die Ziele im heimischen Markt, das Zukunftsdepot und darüber, warum bereits 20.000 KI-Agenten täglich auf Scalable-Konten aktiv sind.
/artikel/scalable-capital-podzuweit-interview
Scalable-Capital-Co-CEO Erik Podzuweit beim Interview in Wien | Foto: brutkasten
Scalable-Capital-Co-CEO Erik Podzuweit beim Interview in Wien | Foto: brutkasten

Die Münchner Banking- und Investmentplattform Scalable Capital verwaltet mittlerweile über 60 Milliarden Euro an Kundenvermögen. Seit Anfang Oktober hat das Unternehmen eine offizielle Bankniederlassung in Wien, damit können österreichische Kund:innen erstmals steuereinfach investieren. Das bedeutet: Scalable führt die Kapitalertragsteuer (KESt) auf Gewinne, Dividenden und Zinsen automatisch an das Finanzamt ab, Anleger:innen müssen ihre Kapitalerträge also nicht mehr selbst in der Steuererklärung angeben. Co-Founder und Co-CEO Erik Podzuweit war zum Start in Wien. brutkasten traf ihn zum Gespräch über die Expansionspläne, den Mitbewerb und seine Vision vom „Finanzcoach in der Tasche“.


brutkasten: Scalable Capital war in Österreich schon länger aktiv, seit Anfang Oktober gibt es eine Bankniederlassung in Wien. Warum gerade jetzt?

Erik Podzuweit: Wir sind als App auf den Systemen einer anderen Bank gestartet und haben in den letzten Jahren unsere gesamte technische Infrastruktur selbst entwickelt und vertikalisiert: mit eigenem Kernbankensystem, eigenem Market Making über einen Handelsplatz, den wir gemeinsam mit der Börse Hannover betreiben, sowie eigener Konto- und Depotführung. Diese Plattform können wir jetzt nutzen, um viel schneller und flexibler in andere Länder wie Österreich zu gehen.

Man konnte schon vor Jahren als Österreicher Kunde werden, aber nicht steuereinfach. Dafür mussten wir zwei Dinge tun: eine offizielle Bankniederlassung gründen, wie wir es auch vor kurzem in Italien getan haben, und die Steuersoftware entweder einkaufen oder selbst bauen. Für Österreich haben wir sie selbst gebaut. Dank moderner KI-Anwendungen geht das heute extrem effizient im eigenen Haus. Das waren die letzten Schritte zu einem massentauglichen Produkt in Österreich. Jetzt bauen wir das lokale Team weiter aus und fahren das Marketing hoch. Ab Mitte Oktober werden wir in ganz Österreich mit Werbung deutlich präsenter sein. Und es kommen weitere Produkte: im November Festgeld und später ein Kreditangebot.

Wie wollt ihr in die breite Masse gehen? Anbieter wie Bitpanda setzen stark auf Sportsponsoring.

Wir setzen sehr stark auf Außenwerbung, parallel spielen wir die ganze Klaviatur des Online-Marketings. Sportsponsoring machen wir nur in kleinem Umfang, da gibt es viele Streuverluste. Und wir sind in einem zyklischen Markt: Bei volatilen Börsen muss man das Marketing zurückfahren können. Bei Krypto hat man das gesehen, da ist das Handelsvolumen eingebrochen, und es war schwer, aus mehrjährigen Verträgen wieder rauszukommen.

Welche Zielgruppe sprecht ihr in Österreich an?

Vor ein paar Jahren waren wir viel nischiger. Unsere klassische Kundschaft waren die sogenannten Smart Busy Professionals: Menschen, die noch nicht zwangsläufig reich sind, aber gut ausgebildet, mit gutem Einkommen, oft städtisch, die in der Wirtschaft oder als Programmierer arbeiten. Bei einer klassischen Bank fallen diese Kundinnen und Kunden oft durchs Raster: Sie passen noch nicht ins Private Banking, sind aber auch keine Retailkunden, denen man irgendeinen Fonds verkauft. Mit der Zeit werden sie immer attraktiver. Heute gehen wir eine viel breitere Masse an. Neben dem Investieren haben wir mit Tagesgeld und Festgeld auch den Bereich Sparen. 2,6 Prozent Zinsen versteht jeder. Damit gewinnt man auch Kunden, die wenig Risiko wollen oder in Rente sind, und zwar von klassischen Banken. Die Smart Busy Professionals kommen eher von anderen Online-Banken zu uns.

Wer ist euer direkter Mitbewerber?

Mit Bitpanda sehen wir wenig Überschneidung. Wir haben ein Kryptoangebot, Bitpanda hat ein Aktienangebot, aber das sind zwei getrennte Welten. Dann schon eher alle Banken. Wenn man aber auf Preis, Zins, Gebühren und das Nutzererlebnis schaut, sind die klassischen Banken keine direkte Konkurrenz für uns. Der direkteste Mitbewerber ist Trade Republic. Aber es gibt Unterschiede im Preismodell und bei den Zinsen. Unser Zins ist etwas besser. Wir liegen bei 2,6 Prozent versus 2,5 Prozent.

Warum braucht es ein lokales Team in Wien, wenn Geldanlage ein globales Geschäft ist?

Wenn ein österreichischer Kunde eine Tesla-Aktie kauft, ist das dieselbe Aktie wie für einen italienischen Kunden. Aber im Kundengeschäft braucht man lokale Präsenz. Auch BlackRock hat ein Büro in Wien und eins in Mailand, man kann Europa nicht allein aus New York steuern, und wir nicht allein aus München. Die regionalen Unterschiede liegen vor allem auf der Steuerseite. Jetzt fangen auch einzelne Staaten der EU an, gezielte steuerliche Anreize und Zuschüsse zum Investieren zu geben. In Deutschland kommt das Altersvorsorgedepot, in Österreich wird das Zukunftsdepot diskutiert. Da muss man die Entscheidungen nah verfolgen und ein lokales Produkt bauen. Sobald das Zukunftsdepot kommt, werden wir es maßgeschneidert in Österreich anbieten.

Welche Ziele habt ihr euch für Österreich gesetzt?

Der österreichische Markt ist zwar kleiner als der deutsche, aber die durchschnittlichen Depotgrößen sind hier sogar etwas höher. Ziel ist es, in den nächsten Jahren ein Kundenvolumen von zehn bis zwanzig Milliarden Euro in Österreich aufzubauen. Aktuell liegen wir bei über 60 Milliarden auf der gesamten Plattform. In vier bis sechs Jahren soll die Hälfte des Kundenstamms von außerhalb Deutschlands kommen. Dabei sind wir klar auf Europa fokussiert, eine Expansion darüber hinaus planen wir nicht.

Ihr habt Agentic Investing eingeführt. Was ist die Idee, und wer nutzt das?

Wir haben zwei Schnittstellen geöffnet – technisch nennt sich die eine CLI (Command Line Interface) und die andere MCP (Model Context Protocol). Über die erste kann ein Kunde seine eigene KI-Anwendung anschließen. Über die MCP-Schnittstelle können auch Leute ohne Programmierkenntnisse in wenigen Minuten beispielsweise ChatGPT oder Claude mit ihrem Scalable-Konto verknüpfen. Man stellt die Freiheitsgrade ein: Im Read-Only-Modus sieht und analysiert der Agent das Portfolio, erstellt Charts oder aggregiert Newsfeeds. Wer möchte, kann ihn aber auch bis zum Ausführen von Trades und Trading-Strategien freischalten. Geblockt ist aus Sicherheitsgründen jede Zahlung, es kann nie Geld abfließen. Das Feature ist vor ein paar Wochen gestartet, die ersten 20.000 Agenten sind täglich aktiv. Noch nutzt es eher die technologieaffine Kundschaft, vor allem für Portfolioanalysen, manche fahren aber bereits aktive Strategien.

Und die Zukunft?

Ich erwarte nicht, dass jeder Kunde komplexe Trading-Strategien umsetzt, das macht für die meisten auch gar keinen Sinn. Die Vision ist eine Welt, in der jeder einen persönlichen Agenten hat. Der sagt nicht nur, dein Konto bei Bank XY hat zu wenig Zinsen, sondern eröffnet direkt ein Konto und Depot bei Scalable. Man sagt: “Ich habe zehn Euro im Monat übrig und möchte mit mittlerem Risiko anlegen” und der Agent sucht die passenden ETFs heraus und setzt einen Sparplan auf. Der Anspruch ist dabei nicht die zusätzliche Rendite, sondern dass der Zugang zum Kapitalmarkt einfacher wird. 80 Prozent der Menschen haben noch nie investiert. Ein Finanzcoach in der Tasche, der auch aktiv werden kann, das ist die Zukunft der Geldanlage. Das kommt nicht von heute auf morgen, aber in den nächsten Jahren. Private Geldanlage ist im Aufwind, Anbieter wie wir senken Hürden und Gebühren, und jetzt kommt KI dazu. Das ist ein ideales Zusammenspiel.


Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

  • Krise birgt besonders für Frauen neben Chancen auch die Gefahr in alte Muster gedrängt zu werden.
  • Gleichstellung der Frau in Unternehmen ein langer Prozess.
  • Hybride Welt ist im Kommen.
  • Gesellschaft hat in Corona schnell reagiert.
  • Mehr Verständnis für Kinder als neuer normaler Faktor.
  • Monatlich 30.000 Jobs durch Digitalisierung geschaffen.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

  • Krise birgt besonders für Frauen neben Chancen auch die Gefahr in alte Muster gedrängt zu werden.
  • Gleichstellung der Frau in Unternehmen ein langer Prozess.
  • Hybride Welt ist im Kommen.
  • Gesellschaft hat in Corona schnell reagiert.
  • Mehr Verständnis für Kinder als neuer normaler Faktor.
  • Monatlich 30.000 Jobs durch Digitalisierung geschaffen.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

  • Krise birgt besonders für Frauen neben Chancen auch die Gefahr in alte Muster gedrängt zu werden.
  • Gleichstellung der Frau in Unternehmen ein langer Prozess.
  • Hybride Welt ist im Kommen.
  • Gesellschaft hat in Corona schnell reagiert.
  • Mehr Verständnis für Kinder als neuer normaler Faktor.
  • Monatlich 30.000 Jobs durch Digitalisierung geschaffen.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

  • Krise birgt besonders für Frauen neben Chancen auch die Gefahr in alte Muster gedrängt zu werden.
  • Gleichstellung der Frau in Unternehmen ein langer Prozess.
  • Hybride Welt ist im Kommen.
  • Gesellschaft hat in Corona schnell reagiert.
  • Mehr Verständnis für Kinder als neuer normaler Faktor.
  • Monatlich 30.000 Jobs durch Digitalisierung geschaffen.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

  • Krise birgt besonders für Frauen neben Chancen auch die Gefahr in alte Muster gedrängt zu werden.
  • Gleichstellung der Frau in Unternehmen ein langer Prozess.
  • Hybride Welt ist im Kommen.
  • Gesellschaft hat in Corona schnell reagiert.
  • Mehr Verständnis für Kinder als neuer normaler Faktor.
  • Monatlich 30.000 Jobs durch Digitalisierung geschaffen.

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

  • Krise birgt besonders für Frauen neben Chancen auch die Gefahr in alte Muster gedrängt zu werden.
  • Gleichstellung der Frau in Unternehmen ein langer Prozess.
  • Hybride Welt ist im Kommen.
  • Gesellschaft hat in Corona schnell reagiert.
  • Mehr Verständnis für Kinder als neuer normaler Faktor.
  • Monatlich 30.000 Jobs durch Digitalisierung geschaffen.

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

  • Krise birgt besonders für Frauen neben Chancen auch die Gefahr in alte Muster gedrängt zu werden.
  • Gleichstellung der Frau in Unternehmen ein langer Prozess.
  • Hybride Welt ist im Kommen.
  • Gesellschaft hat in Corona schnell reagiert.
  • Mehr Verständnis für Kinder als neuer normaler Faktor.
  • Monatlich 30.000 Jobs durch Digitalisierung geschaffen.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

  • Krise birgt besonders für Frauen neben Chancen auch die Gefahr in alte Muster gedrängt zu werden.
  • Gleichstellung der Frau in Unternehmen ein langer Prozess.
  • Hybride Welt ist im Kommen.
  • Gesellschaft hat in Corona schnell reagiert.
  • Mehr Verständnis für Kinder als neuer normaler Faktor.
  • Monatlich 30.000 Jobs durch Digitalisierung geschaffen.

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Innovation.Talks-Überraschungsgast van der Bellen: „Gleichstellung a zache Gschicht“

  • Krise birgt besonders für Frauen neben Chancen auch die Gefahr in alte Muster gedrängt zu werden.
  • Gleichstellung der Frau in Unternehmen ein langer Prozess.
  • Hybride Welt ist im Kommen.
  • Gesellschaft hat in Corona schnell reagiert.
  • Mehr Verständnis für Kinder als neuer normaler Faktor.
  • Monatlich 30.000 Jobs durch Digitalisierung geschaffen.