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Heute ist erstmals seit 53 Jahren wieder eine Crew zu einer NASA-Mondmission aufgebrochen. Der zehntägige Flug um den Mond ist ein wichtiger Meilenstein des internationalen Artemis-Programms, denn erstmals nach langjähriger Entwicklung und Erprobung werden die Orion-Raumkapsel und ihr Launch-System für den Serieneinsatz verwendet. Produkte von TTTECH stellen hier die sicherheitskritische Datenkommunikation sämtlicher Lebenserhaltungs- und Steuerungssysteme sicher.
„Ausfallssichere Computersysteme Grundvoraussetzung“
„Artemis ist das Raumfahrtprogramm unserer Generation, das nach über 50 Jahren Menschen zum Mond zurück und später zum Mars bringen wird. Es schafft die Voraussetzung einer kommerziellen Nutzung der Ressourcen des Mondes. Ausfallssichere Computersysteme sind hier eine Grundvoraussetzung für den Erfolg der Mission. Wir sind unglaublich stolz, hier mit anderen Technologieführern aus den USA und Europa einen Beitrag dazu leisten zu können“, sagt Christian Fidi, Leiter des Bereichs Luft- und Raumfahrt bei TTTECH.
Bereits im November 2022 startete die „Artemis I“-Mission erfolgreich ins All. Hier wurden die NASA-Orion-Raumkapsel und ihr europäisches Servicemodul erstmals zusammen eingesetzt und in Vorbereitung des nun stattfindenden ersten bemannten Fluges „auf Herz und Nieren“ geprüft.
Mit Artemis II soll nun der Grundstein für die erste Mondlandung seit der letzten Apollo-Mission im Jahr 1972 gelegt werden, die 2028 mit Artemis IV erfolgen soll. Dann werden erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen den Mond betreten – und das soll erst der Anfang der zukünftigen Forschungs- und Explorationsaktivitäten am Mond sein.
TTTECH unterstützte bereits ESA- und Airbus-Partner
Die NASA Orion Raumkapsel wird vom US-Unternehmen Lockheed Martin gebaut, das Flugsteuerungssystem liefert Honeywell Aerospace. TTTECH und Honeywell Aerospace arbeiten seit Jahrzehnten zusammen. In Europa hat TTTECH jahrelang die Projektpartner der europäischen Raumfahrtagentur ESA und Airbus dabei unterstützt, alle Datenverbindungen im europäischen Servicemodul und zur Orion-Kapsel zu testen. Das österreichische Unternehmen baut dabei auf mehr als 25 Jahre branchenübergreifende Erfahrung in der Luft- und Raumfahrt, der Industrie, Energiewirtschaft und kritischen Infrastruktur, sowie auch bei mobilen Maschinen und dem automatisierten Fahren.
„Im Weltall gibt es keinen ÖAMTC, keine Wartungsmöglichkeiten. Elektronische Systeme müssen so ausgelegt und abgesichert sein, dass sie nicht nur über Jahrzehnte lang einwandfrei funktionieren, sondern auch der Strahlung im Weltraum widerstehen können“, sagt Fidi. „Unsere Lösungen haben wir dank der ESA-Beiträge Österreichs und der Unterstützung der FFG entwickeln und auf den Markt bringen können. Heute werden sie in allen Modulen des Lunar Gateway und weit darüber hinaus eingesetzt – so leistet auch die österreichische Raumfahrtindustrie einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der bemannten Raumfahrt.“





