02.02.2021

Huawei startet mit Bluecode Mobile-Payment-Lösung in Österreich

Die Mobile-Payment-Lösung Bluecode steht in Österreich ab sofort Nutzern der "Huawei Wallet" zur Verfügung. Aktuell akzeptieren rund 85 Prozent des heimischen Lebensmitteleinzelhandels die Bezahlmethode des Fintechs.
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Bluecode
(v.l.n.r.) Bluecode CEO & Gründer Christian Pirkner Georg und Hanschitz - Ecosystem Development & Partnerships

Erst letzte Woche verkündet die Mobile-Payment-Lösung Bluecode im Rahmen des PF19 Paymentfestivals den Ausbau seines Netzwerks mit heimischen Finanzinstituten – der brutkasten berichtete. Diese Woche steht nun eine neue Partnerschaft an: Wie Bluecode am Dienstag bekannt gab, bietet Huawei in Österreich ab sofort seinen Kunden die Mobile-Payment-Lösung an und integriert sie in die „Huawei Wallet“.

„Huawei Bluecode“ in „Huawei Wallet“

Konsumentinnen und Konsumenten können die Zahlungslösung „Huawei Bluecode“ einfach in der digitalen Geldbörse (Huawei Wallet) am Handy hinzufügen und direkt mit ihrem Girokonto verknüpfen. Wie „Bluecode-Kennern“ bereits bekannt ist, bedarf es dafür keiner Bankomat- oder Kreditkarte. Der Einkaufsbetrag wird nämlich direkt vom Girokonto, das mit Bluecode verknüpft ist, abgebucht.

Beim Einkaufen zeigt „Huawei Bluecode“ am Smartphone den für Bluecode typischen blauen Barcode an, der das mobile Bezahlen im Handel ermöglicht. Für jeden Bezahlvorgang wird ein einmalig gültiger und anonymer Code generiert. „Auf Basis unserer Mobile-Payment-Lösung bleiben sensible Zahlungsinformationen sicher bei der Hausbank des Kunden verwahrt“, so Bluecode Gründer & CEO Christian Pirkner.

Der Bluecode wird anschließend, wie jeder andere Barcode auch, an der Kasse berührungslos eingescannt – damit ist der Bezahlvorgang abgeschlossen. Der Einkaufsbetrag wird anschließend vom Girokonto des Kunden abgebucht.

85 Prozent des Lebensmitteleinzelhandels akzeptieren Bluecode

Die mobile Zahlung ist bei allen Händlern möglich, die Bluecode akzeptieren – darunter befinden sich laut Bluecode aktuell mehr als 85 Prozent des heimischen Lebensmitteleinzelhandels, wie Billa, Merkur, Spar, sowie Händler wie Bipa, Hervis, Hartlauer, die Bäckerei Felber und viele weitere.


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© invest.austria

Am 4. November 2026 lädt der Branchenverband invest.austria in den Apothekertrakt des Schlosses Schönbrunn. Unter dem Motto „Postcard or Powerhouse: The European Imperative“ versammelt das Event mehr als 500 Gäste, darunter Business Angels, Venture-Capital- und Private-Equity-Investor:innen sowie Family Offices aus Österreich, der DACH-Region und CEE.

Vor dem Hintergrund aktueller makroökonomischer Herausforderungen soll ein Weckruf an das Ökosystem formuliert werden: „Europa steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Wir können nicht länger nur die malerische Postkarten-Kulisse der Welt sein, wir müssen zu einem echten wirtschaftlichen Powerhouse werden“, so Niki Futter, Präsident von invest.austria.

Europa soll seine Industriestärke ausspielen

Inhaltlich gliedert sich die Konferenz in drei Schwerpunkte: die Nutzung industrieller Kernkompetenzen, eine klare geopolitische und technologische Positionierung sowie die Beschleunigung von Kapitalflüssen. Im Fokus stehen neben Robotik und industrieller KI auch Investitionen in Souveränitäts- und Verteidigungstechnologien.

Wie sich universitäre Forschung zu einem marktführenden Deep-Tech-Unternehmen entwickeln lässt, skizziert Georg Kopetz, Co-Gründer und CEO von TTTech, in seiner Keynote. Kopetz forderte im brutkasten-Interview bereits eine stärkere Vernetzung europäischer Börsenplätze, um heimischen Tech-Akteuren bessere Wachstumsbedingungen zu bieten.

Auch das Thema Künstliche Intelligenz ist prominent besetzt: Mit Dennis Just spricht ein Vertreter des europäischen KI-Unternehmens Mistral. Just sorgte im Frühjahr für Schlagzeilen: Mistral übernahm das von ihm mitgegründete Linzer Startup Emmi AI (brutkasten berichtete).

„Unser Ziel ist es, Österreich und die CEE-Region noch stärker als attraktiven Investitions- und Innovationsstandort zu positionieren“, beschreibt Daniela Haunstein, Geschäftsführerin von invest.austria, die Mission der Konferenz.

Wo das Wachstumskapital herkommen soll

Neben der technologischen Ausrichtung steht die Mobilisierung von Wachstumskapital im Vordergrund. Dabei wird konkret die Rolle des geplanten österreichischen „Startup & Scale-Up Fund“ diskutiert. Ein eigenes Panel thematisiert, inwiefern Dachfonds als Brückenbauer die Finanzierungslücke zwischen Tech-Unternehmen und institutionellem Kapital schließen können.

Valentin Krenkel, stellvertretender Geschäftsführer von invest.austria, betont: „Ein leistungsfähiger Kapitalmarkt braucht mehr als nur die Finanzierung junger Startups. Von der ersten Wachstumsphase über die internationale Skalierung bis hin zu Unternehmensnachfolgen und erfolgreichen Exits spielt privates Kapital eine entscheidende Rolle. Genau diese Bandbreite wollen wir auf der invest.austria conference sichtbar machen.“

Details zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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