17.09.2020

HR Inside Summit wird auf Sommer 2021 verschoben

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird der HR Inside Summit, der am 14. und 15. Oktober in der Wiener Hofburg stattfinden hätte sollen, auf den 16. und 17. Juni 2021 verschoben. Workshops und Sessions sollen allerdings über den Herbst und Winter als Kleinevents stattfinden. Die Gala des HR-Awards am 14. Oktober ist vorerst nicht betroffen.
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HR Inside Summit
(c) HR Inside Summit
kooperation

Der HR Inside Summit ist der größte HR-Event Österreichs und hätte dieses Jahr am 14. und 15. Oktober in der Wiener Hofburg mit knapp 2000 Teilnehmern über die Bühne gehen sollen.

Aufgrund der aktuellen COVID-19 Auflagen für Veranstaltungen ist eine Durchführung des HR Inside Summits in gewohnter Form nicht möglich. Der Summit wird daher auf den 16. und 17. Juni 2021 verschoben – bei einer HR Inside Summit Summer Edition im Schloss Laxenburg.

HR Inside Summit Summer Edition

„Wir planen einen HR Inside Summit als Summer Edition, bei der wir das Mainstage-Programm von 2020 nachholen werden. Das Konzept dazu präsentieren wir am 14. Oktober in einem kurzen Online Event“, so Veranstalterinnen, Sindy Amadei und Victoria Schmied. Der Online-Event wird am 14. Oktober von 09:30 bis 12:00 Uhr stattfinden. Das dazugehörige Programm soll laut den Veranstalterinnen in Kürze folgen.

Workshops, Sessions und HR-Award

Im Rahmen des HR Inside Summits hätten zudem Workshops und kleinere Sessions stattfinden sollen. Dazu heißt es: „Die Sessions werden über den Winter in kleinen Einzelevents mit 50 Personen stattfinden – so können wir deren Umsetzung und auch die Sicherheit der Teilnehmer gewährleisten.“ In Kürze soll es weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit geben.

Zudem ist die Gala des HR-Awards, die am 14. Oktober 2020 ab 18 Uhr stattfinden soll, vorerst von der Verschiebung des HR Inside Summits nicht betroffen. „Die HR Award Gala wird, soweit es möglich ist, als Abendveranstaltung am 14. Oktober über die Bühne gehen. Wie genau, das wird noch sehr spontan zu entscheiden sein, da man die aktuelle Ampelschaltung zu diesem Zeitpunkt beachten muss“, so die Veranstalterinnen. Für den Award gab es 2020 knapp 100 Einreichungen.


Disclaimer* Der brutkasten ist Kooperationspartner des HR Inside Summit

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(c) Tony Sebastian via Unsplash
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Die jüngere Geschichte des deutschen Essenzustellungs-Konzerns Delivery Hero, der u.a. vom Österreicher Markus Fuhrmann (mittlerweile mit Gropyus erfolgreich) mitgrgründet wurde, ist durchaus durchwachsen. Ausgerechnet im Heimatmarkt räumte man bereits 2018 durch einen Verkauf des gesamten Deutschland-Geschäfts an die niederländische Takeaway.com, zu der unter anderem Lieferando gehört, das Feld. Ein kurzer Comeback-Versuch mit der asiatischen Marke Foodpanda im Zuge des Lieferbooms der Corona-Pandemie wurde abgeblasen.

Anders sieht die Situation in eine Reihe weiterer globaler Märkte aus: Im arabischen Raum und in asiatischen Ländern wie Südkorea ist man über diverse Tochtermarken teils Marktführer. In mehreren lateinamerikanischen und europäischen Ländern zählt man zu den wichtigsten Playern. Auch in Österreich steht Delivery Hero mit der Marke Foodora auf Platz zwei hinter Takeaway.com mit Lieferando.

Konsolidierung Richtung USA: Uber Eats wird durch Übernahme zu globaler Nummer 1

Nun werden die Karten aber neu gemischt: Denn wie Uber heute bekanntgab, legte man ein Übernahmeangebot für den börsennotierten Berliner Konzern und will diesen für umgerechnet rund 12,7 Milliarden Euro aufkaufen. Das Angebot liegt dabei deutlich über dem aktuellen Aktienkurs. Geht der Deal durch, bedeutet das eine massive Marktkonsolidierung in Richtung USA. Uber betreibt mit Uber Eats selbst einen globalen Player in der Essenzustellung, der etwa Marktführer in Frankreich, Japan, Australien, Mexiko und Kanada ist – im Heimatmarkt USA aber recht weit hinter Konkurrent Doordash liegt.

Durch die geplante Übernahme von Delivery Hero kauft sich Uber führende Positionen in einer ganzen Reihe von Ländern ein. Mit 99 Märkten und einem Bruttowarenvolumen von 236 Milliarden Dollar (auf Basis der Werte aus 2025) wäre es nachher nach eigenen Angaben das größte Lieferdienst-Unternehmen der Welt.

14 Märkte, darunter Österreich, wegen Kartellrecht an anderen Käufer

Insgesamt 14 Märkte spart Uber bei der Übernahme aber bewusst aus. Diese sollen auf Basis eines Vertrags mit der New Yorker Investmentfirma SSW Partners von dieser für umgerechnet rund 1,4 Milliarden Euro übernommen werden. Das betrifft bis auf Chile, Ecuador und die Türkei europäische Länder, darunter etwa Schweden, Spanien und auch Österreich. Um die Marken geht es dabei nicht – Foodora (Europa), Glovo (Europa/Asien/Afrika) und PedidosYa (Lateinamerika) gehen mit ihren nationalen Töchtern teilweise an Uber und teilweise an SSW Partners.

Grund für die sehr selektive Aufspaltung ist das Kartellrecht. Laut offizieller Uber-Aussendung zum geplanten Deal übernehme SSW Partners „insbesondere dort, wo sich Uber Eats und Delivery Hero bereits überschneiden“. Sprich: Es werden proaktiv Märkte ausgespart, wo Kartell-Klagen und ein Einschreiten von Wettbewerbsbehörden vorprogrammiert sind.

Österreichischer Markt als Spezialfall

Im Fall von Österreich, wo Uber Eats nach einem gescheiterten ersten Versuch momentan gar nicht am Markt ist, geht es vor allem um die EU-Wettbewerbshüter, die den Gesamtmarkt im Blick haben. Durch den Schachzug steht gleichzeitig dem bereits kommunizierten Wiedereinstieg mit der Marke Uber Eats in den österreichischen Markt nichts im Wege.

Die New Yorker Investmentgesellschaft wird übrigens nicht dauerhaft Eigentümerin von Foodora Österreich und den weiteren Töchtern bleiben. Man werde „den Prozess leiten, um die besten langfristigen Heimstätten für diese Unternehmen zu finden, in denen sie weiterhin florieren können“, heißt es von SSW Partners.

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HR Inside Summit wird auf Sommer 2021 verschoben

  • Der HR Inside Summit ist der größte HR-Event Österreichs und hätte dieses Jahr am 14. und 15. Oktober in der Wiener Hofburg mit knapp 2000 Teilnehmern über die Bühne gehen sollen.
  • Aufgrund der aktuellen COVID-19 Auflagen für Veranstaltungen ist eine Durchführung des HR Inside Summits in gewohnter Form nicht möglich.

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