05.06.2020

5 Home Office-Tools aus Österreich: Alternativen zu Zoom, Slack und Co

Um die Lösungen der Tech-Giganten aus den USA und China und deren Umgang mit Daten kommt man gerade im Remote Work nicht herum? Stimmt nicht!
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Home office-Tools und Remote Work - das neue Normal - Calipio asynchrones Screensharing
(c) Adobe Stock / yossarian6

Es gibt für nahezu alle großen Home Office-Tools eine heimische Alternative – wenn auch natürlich mit jeweils eigenem USP und nicht genau dem gleichen Funktionsumfang. Die Auswahl ist so groß, dass wir hier nur einen winzigen Auszug abbilden können. Eine umfassende Aufstellung ist in der Web-App Tech Made in Europe zu finden.

+++ 7 Tipps für effektives Arbeiten im Home Office +++


Zoom → Eyeson

Kein Unternehmen hat in der Coronakrise weltweit so sprunghaft seine Userzahlen erhöht wie der Video Conferencing-Anbieter Zoom. Doch auch massive Datenschutz-Mängel wurden bekannt. Mit Eyeson gibt es eine etablierte Zoom- und Microsoft Teams-Alternative aus Graz, die schon zahlreiche Tests gewonnen hat. Sie wurde übrigens in Kooperation mit A1 während des Lockdown gratis angeboten.

Slack → Grape

Ein auf den Business-Usecase ausgelegtes Chat-Programm – das kann nicht nur Weltmarktführer Slack, sondern auch Grape aus Wien. Das Startup punktet mit besonderer Datensicherheit – das Tool kann von Kunden komplett am internen Server betrieben werden. Übrigens verfügt Grape auch über eine Video-Chat und Telefonie-Funktion, ersetzt also noch mehr als nur Slack.

Trello → MeisterTask

Gemeinsam als Team im Web und mobil die Übersicht darüber behalten, welche To-Dos noch ausstehen und welche bereits erledigt sind: Klingt nach Trello? Kann aber auch MeisterLabs aus Wien mit seinem Tool MeisterTask – und zwar komplett über Server in der EU. Mit MindMeister betreibt das Unternehmen übrigens auch die weltweite Nummer 1 unter den Mindmapping-Tools.

Dropbox → myPrivacy

Der Usecase ist beim Wiener Startup myPrivacy der gleiche wie bei Dropbox oder Google Drive. Der Fokus ist jedoch, wie man bereits am Namen sieht, ein anderer. Das Unternehmen hat sich auf die besonders sichere Übermittlung und Verschlüsselung von Daten spezialisiert und will so vor allem dort punkten, wo besonders viel Wert auf Datensicherheit gelegt wird.

Google Calendar → Butleroy

Wer Google-Dienste verwendet, nutzt meist Google Calendar; wer Microsoft-Dienste verwendet, nutzt meist den Microsoft-Kalender. Auch für dieses essenziellen Tools gibt es eine (mit allen großen Anbietern kompatible) heimische Alternative – mit mehreren smarten Zusatz-Funktionen. Butleroy aus Linz punktet vor allem mit seiner KI, die den User aktiv bei der Terminplanung unterstützt.


Dieser Beitrag zu Home Office-Tools erschien in gedruckter Form im brutkasten Magazin #10 „Re-Startup nach der Coronakrise“


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Eologix-Ping
© Eologix-Ping.

Eologix-Ping, ein Anbieter für kontinuierliche Rotorblattüberwachung, hat den größten Auftrag seiner Geschichte in den USA an Land gezogen: Fast 300 zusätzliche Windenergieanlagen werden künftig von den Steirern überwacht.

Eologix-Ping: Start mit Pilotprojekt

Angefangen hat alles mit einem Pilotprojekt, ein paar Überwachungssystemen und Betreibern, die erst einmal sehen wollten, ob kontinuierliche Rotorblattüberwachung auch unter echten amerikanischen Bedingungen hält – von Eisstürmen im Mittleren Westen bis zu Blitzeinschlägen an der Golfküste.

Dann wuchs die Kundenbasis, die sich heute über das ganze Land erstreckt, wie das Startup miteilt. Aus dieser Schritt-für-Schritt-Strategie ist dann der größte US-Auftrag der Firmengeschichte geworden: „Wir sind in den USA nicht mit einer großen Flotte gestartet. Wir haben sie uns verdient, eine Anlage, ein Standort, ein Erfolg nach dem anderen“, sagt Thomas Schlegl, CEO und Co-Founder von Eologix-Ping. „Dieser Auftrag ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit: Betreiber sehen, dass unsere Technologie funktioniert, erzählen es weiter und kommen zurück. Fast 300 Anlagen in einem Auftrag zu gewinnen, zeigt, dass aus dem Vertrauen von damals inzwischen echte Größe geworden ist.“

Blattschäden, Blitzeinschläge und Vereisung

Der Deal stehe vor allem dafür, zu demonstrieren, wie sich das Denken amerikanischer Windparkbetreiber verändert hat: Schäden an Rotorblättern und wetterbedingte Ausfälle zählen weiterhin zu den häufigsten Ursachen für ungeplante Stillstandszeiten in der US-Windflotte, so der Founder. Statt erst zu reagieren, wenn Probleme bereits aufgetreten sind, setzen nun immer mehr Betreiber auf eine „verlässliche, laufende Datenquelle“ zum Zustand ihrer Rotorblätter.

„Blattschäden, ein Blitzeinschlag, Vereisung, die sich nicht erklären lässt: Genau für solche Fälle gibt es uns. Wir wollen der erste Ansprechpartner sein, wenn an einem Rotorblatt etwas nicht stimmt, egal ob man es sieht, hört oder einfach spürt“, sagt Schlegl.

Und Matthew Stead, Co-Founder von Eologix-Ping, ergänzt: „Wachstum ist für uns das Ergebnis von disziplinierter, kontinuierlicher Produktverbesserung. Jeder Einsatz bringt neue Erkenntnisse: über Betriebsbedingungen, über Entscheidungen, die Betreiber treffen müssen, und darüber, wo wir unsere Erkennungsalgorithmen noch schärfen können. Dieses Wissen fließt direkt zurück in die Produktentwicklung. Dieser Auftrag bestätigt genau diesen Ansatz.“

Eologix-Ping baut US-Präsenz aus

Weil die US-Flotte wächst, baut das Unternehmen jetzt eine eigene Präsenz in den USA auf, um Betreiber direkt vor Ort zu unterstützen, begleitet von weiteren Investitionen in Überwachungstechnologie und Kundensupport für ganz Nordamerika. Der Rollout der fast 300 neuen Windenergieanlagen läuft in den kommenden Wochen.

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