10.11.2020

HolyRecipe: Wiener Startup bringt Restaurant-Kochboxen mit Chefkoch-Video

Das Wiener Startup HolyRecipe verschickt Restaurant-Kochboxen mit den jeweiligen Zutaten und schafft die Möglichkeit, gemeinsam mit Restaurant-Köchen per Video-Anleitung das Essen zuzubereiten.
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HolyRecipe, Gastro, Corona, Restaurants, Essen, Kochen, Lockdown
(c) HolyRecipe - Die HolyRecipe-Gründer Robert Leder und Jan Raufeiser möchten mit Kochboxen und Chefkoch-Videos die Gastroszene unterstützen.

Alle wissen und spüren es. Die Gastroszene leidet unter Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen massiv. Es gibt daher viele Ideen, Restaurants und Lokale dabei zu unterstützen, durch die harte und gästefreie Zeit zu kommen. HolyRecipe, ein Wiener Startup von Robert Leder und Jan Raufeiser, hatte daher im ersten Lockdown im Frühjahr dieses Jahres eine Idee, wie der gebeutelten Szene geholfen werden kann: mit Kochboxen und Videos.

HolyRecipe liefert Kochbox innerhalb von 48 Stunden

Konkret kann der User auf der Plattform zwischen verschiedenen Gerichten wählen, die auch im Partner-Restaurant angeboten werden. HolyRecipe versendet dann eine Kochbox mit den jeweiligen Zutaten des Gerichts innerhalb von 48 Stunden und schaltet zudem auf dem angelegten Profil des Nutzers ein vorab abgedrehtes Video frei.

Chefkoch-Video als USP

Darin erklärt der Chefkoch des gewählten Restaurants, wie man die jeweilige Speise richtig nachkocht und verrät, wie Head of Marketing bei HolyRecipe Aline Martinek erklärt, Tipps und Tricks der Profis. „Mit der Video-Anleitung ist es möglich wie ein Gourmet-Koch zu kochen. Und dabei etwas zu lernen“, sagt sie.

Die Boxen von HolyRecipe sind derart konzipiert, sodass sie die Waren frisch halten und spätestens innerhalb von zwei Tagen beim Verbraucher ankommen. „Für die Lokale bieten wir mit unserem Modell eine weitere Einnahmequelle und einen wichtigen Marketingkanal“, so Martinek weiter, die von bisher fünf Partner-Restaurants berichtet. Sowohl die Gastro-Partner als auch das Startup selbst erhalten pro versandter Kochbox einen Anteil des Preises.

Mehr Regionalität als Ziel

„Diese Woche kommen noch zwei weitere Partner-Lokale dazu. Zudem befinden wir uns mit weiteren Restaurants in Gesprächen“, sagt Martinek. HolyRecipe liefert seine Zutaten-Boxen österreichweit aus und möchte in naher Zukunft verstärkt auf Regionalität achten, wenn mehr Restaurants als Kunden gewonnen werden konnten.

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KI-Agenten werden in Firmen immer mehr verwendet. | Symbolbild (c) Envato

Die aktuelle internationale Studie „State of AI 2026“ von McKinsey zeigt, dass immer mehr Unternehmen KI im beruflichen Alltag einsetzen. Dafür wurden 1.719 Personen in 97 Ländern befragt. Fast neun von zehn Teilnehmer:innen nutzen KI regelmäßig in mindestens einer Geschäftsfunktion. Auffällig ist der rasante Aufstieg der agentenbasierten KI (Agentic AI). Vor allem Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von über einer Milliarde US-Dollar treiben diese Entwicklung voran. 40 Prozent dieser Konzerne skalieren KI-Agenten bereits, im Vorjahr waren es noch 27 Prozent. Bei kleineren Unternehmen blieb dieser Anteil hingegen mit 22 Prozent nahezu unverändert.

Besonders Software-Programmieragenten verändern die IT-Budgets und Beschaffungsstrategien nachhaltig. Fast ein Drittel der befragten Organisationen (32 Prozent) gibt an, sich gegen den Kauf von externen Softwareprodukten oder -funktionen entschieden zu haben. Der Grund: Sie können diese Funktionalitäten nun mithilfe von Programmieragenten intern selbst entwickeln. Technologie-, Gesundheits- und Beratungsunternehmen sind hierbei die Vorreiter.

Finanzieller Erfolg gering, aber Mitarbeiter:innen profitieren

Trotz der tieferen Durchdringung und der neuen Möglichkeiten bei der Softwareentwicklung spiegelt sich der KI-Boom noch nicht überall im unternehmensweiten finanziellen Erfolg wider. Der Anteil der Unternehmen, die einen positiven Beitrag der KI zum operativen Gewinn (EBIT) verzeichnen, liegt unverändert bei 37 Prozent.

Gleichzeitig profitieren die Mitarbeiter:innen auf individueller Ebene: 80 Prozent der Befragten berichten, dass KI ihre persönliche Produktivität verbessert hat, und 50 Prozent treffen dank der Technologie laut eigenen Angaben bessere Entscheidungen am Arbeitsplatz. Ein Problem beim Einsatz hochentwickelter KI-Modelle sind allerdings die Betriebskosten. Rund 20 Prozent der Organisationen geben an, dass ihre Nutzung dadurch eingeschränkt ist. Dennoch bleibt die Investitionsbereitschaft hoch: 60 Prozent der Befragten erwarten, dass ihr Unternehmen die Ausgaben für Künstliche Intelligenz im kommenden Jahr weiter steigern wird.

Jobabbau rückt in den Fokus

Die Erwartungen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Belegschaft verändern sich ebenfalls. Aktuell gehen 39 Prozent der Befragten davon aus, dass der KI-Einsatz im kommenden Jahr zu einem Rückgang der Gesamtbeschäftigung in ihrer Organisation führen wird. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 32 Prozent. Tatsächlich blieben die realen Auswirkungen bisher deutlich hinter den Prognosen zurück. Nur 14 Prozent berichten von einem tatsächlichen, durch KI bedingten Personalabbau in den letzten zwölf Monaten. Eine Mehrheit von 66 Prozent verzeichnete in diesem Zeitraum keine oder kaum Veränderungen bei der Mitarbeiter:innenzahl.

KI-High-Performer

Die Studie beleuchtet auch eine kleine Gruppe sogenannter „KI-High-Performer“, die etwa sechs Prozent der Befragten ausmachen. Diese Unternehmen verzeichnen signifikante finanzielle Erfolge und setzen die Technologie anders ein. Sie nutzen KI nicht nur zur Effizienzsteigerung, sondern gezielt für Wachstum und Innovation. Zudem gestalten sie ihre Arbeitsabläufe grundlegend um, anstatt KI lediglich in bestehende Prozesse zu integrieren. Diese strategische Herangehensweise könnte für andere Organisationen wegweisend sein, um den Sprung von individueller Produktivität zu echtem wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

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HolyRecipe: Wiener Startup bringt Restaurant-Kochboxen mit Chefkoch-Video

  • HolyRecipe, ein Wiener Startup von Robert Leder und Jan Raufeiser hatte im ersten Lockdown im Frühjahr dieses Jahres eine Eingebung der gebeutelten Szene zu helfen.
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  • HolyRecipe liefert seine Zutaten-Boxen österreichweit aus und möchte in naher Zukunft mehr auf Regionalität achten, wenn mehr Restaurants als Kunden gewonnen werden konnten.

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