Holy Pit: Nach DHDL möchte Wiener Startup nun bei „2min2mio“ zuschlagen
Das Wiener Startup rund um Branke Puljic und Asmir Samardzic such nun in Österreich nach einem Investment. Seit der Gründung im Jahr 2020 wurde das Produktportfolio um weitere nachfüllbare Sticks erweitert.
Erst im Jahr 2020 wurde das Wiener Startup Holy Pit von Branka Puljic und Asmir Samardzic gegründet. Das Motto des Nachhaltigkeits-Startups lautet: “Making the world refillable”. Genau das ermöglicht Holy Pit seinen Kund:innen mit diversen Körperpflegeprodukten samt Nachfüllmöglichkeit.
Gestartet mit der Produktion von veganen Refill-Deosticks, ist das Portfolio des jungen Unternehmens bereits um weitere nachfüllbare Produkte gewachsen. Von pflanzenbasierten Anti-Mücken-Sticks über mikroplastikfreie Hand- und Fußpflegesticks bis hin zu Shampoo- und Bodywash-Bars – Nachhaltigkeit schreibt sich das Startup nicht nur durch die Nachfüllmöglichkeit seiner Produkte auf die Fahne, sondern auch durch die faire Produktion seiner Produkte in Deutschland und Österreich.
Vom Urlaub in Vietnam zur Geschäftsidee
Die Idee zu Holy Pit kam Branka Puljic und Asmir Samardzic im Dezember 2019 beim Kajakfahren in Vietnam. Vor allem die Müllberge durch Einwegplastikprodukte hatten das Paar schockiert. “Strand und Meer waren voller Plastikmüll. Dinge des alltäglichen Lebens, die nicht mehr gebraucht wurden, landeten einfach im Wasser”, schreibt das Duo auf seiner Website. Aus dem Entsetzen des Duos entstand die Vision, Produkte zu entwickeln, die die Plastikmüllberge reduzieren. Gesagt, getan: Wenige Monate später entwickelten Puljic und Samardzic die Geschäftsidee rund um Holy Pit.
Holy Pit holte bereits 100.000 Euro Investment bei DHDL
Wem Holy Pit bekannt vorkommt, ist auf der richtigen Spur, denn das Wiener Startup nahm bereits im September 2021 an der deutschen Startup-Show “Die Höhle der Löwen (DHDL)” teil. Das Paar konnte sich damals 100.000 Euro für 20 Prozent der Unternehmensanteile holen. Eingestiegen sind Anne und Stefan Lemcke, Ankerkraut-Gründer:innen und mit ihrem Startup selbst einmal DHDL-Teilnehmer:innen. Seit dem Investment ist es Holy Pit gelungen, weitere nachfüllbare Produkte auf den Markt zu bringen.
Konzerne erschweren Einzug in Drogerie-Regale
Trotz der Unterstützung der Investor:innen und des neuartigen Nachfüllsystems aus Papier sei es dennoch nicht einfach, sich als junges Startup in der Branche zu behaupten. “Es ist schwer, gegen die großen Player im Drogerie-Regal anzukommen”, verkünden die Holy-Pit-Gründer:innen auf ihrer Website und ergänzen: “Da die großen Konzerne bisher auf ihre billigen Kassenschlager von vor 20 Jahren setzen, haben wir beschlossen, das in Angriff zu nehmen und Produkte anzubieten, die nachfüllbar sind.”
Holy Pit für eine lebenswertere Welt
Trotz diverser Hürden als Jungunternehmen hat es Holy Pit mit seinem Nachhaltigkeitsaspekt geschafft, sowohl mit dem Green Product Award ausgezeichnet zu werden, als auch den Finalplatz beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis zu belegen.
“Unsere Vision ist es, eine lebenswertere Welt zu schaffen, in der ein schonender Umgang mit Ressourcen Normalität ist und kein unnötiger Plastikmüll mehr entsteht. In unserer idealen Welt bewerten Menschen Unternehmen nach Innovation und Produkte nach Impact. Mit neuen Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag können wir nämlich zusammen Gutes bewirken”, schreibt das Holy-Pit-Team auf seiner Website.
Mehr zu Holy Pit gibt es in der nächsten Folge von “2 Minuten 2 Millionen” am kommenden Dienstag, den 27. Juni, um 20.15 Uhr auf Puls 4. Weiters mit dabei sind Airboom, Eco Top und PetAid.
„Co-Founder as a Service“: Wie Decoto International MedTech-Firmen in neue Märkte bringt
Das ursprünglich von Tokio nach Graz gewanderte Netzwerk Decoto International begleitet MedTech-Unternehmen als „Co-Founder as a Service“ beim Eintritt in neue Märkte. Nun stellt sich das Netzwerk organisatorisch breiter auf.
„Co-Founder as a Service“: Wie Decoto International MedTech-Firmen in neue Märkte bringt
Das ursprünglich von Tokio nach Graz gewanderte Netzwerk Decoto International begleitet MedTech-Unternehmen als „Co-Founder as a Service“ beim Eintritt in neue Märkte. Nun stellt sich das Netzwerk organisatorisch breiter auf.
v.l.n.r.) Sergio Rodríguez, Alejandro Huenich und Günter Winkler beim Decoto-Netzwerktreffen „Beyond the Pitlane 2026" am Red Bull Ring | (c) brutkasten
Millionenbudgets, erfahrene Business Developer und am Ende trotzdem kein einziger Abschluss: An diesem Muster scheiterten japanische Medizintechnik-Unternehmen immer wieder bei ihren Expansionsversuchen in die USA. „Zu Decoto kamen Unternehmen, die zuvor Millionen in ihr Business Development in den USA investiert und ihre besten japanischen Mitarbeiter dorthin geschickt hatten und nach zwei oder drei Jahren trotzdem keinen Umsatz erzielen konnten“, erzählt Alejandro Huenich im Gespräch mit brutkasten.
Aus genau dieser Beobachtung heraus gründete Sean Yoshikawa vor rund vier Jahren Decoto International in Tokio: als Antwort auf Handelshemmnisse, Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede, an denen die Internationalisierung von MedTech-Unternehmen häufig scheitert.
Huenich, der zuvor in der österreichischen Blockchain-Szene aktiv war, stieg später als Co-Founder ein. Kennengelernt hatten sich die beiden bereits Jahre zuvor bei einer Startup-Live-Veranstaltung in Österreich, an der Yoshikawa auf Einladung der WKO teilgenommen hatte. In die Medizintechnik kam Huenich zunächst ohne Branchenerfahrung: Innerhalb von 48 Stunden erhielt er zwei voneinander unabhängige Anfragen aus dem MedTech-Bereich, neben Yoshikawas Anruf auch eine Vermittlung zum Wiener Medizintechnik-Unternehmen Aurimod. „Das Universum hat mir innerhalb von 48 Stunden gleich zweimal MedTech auf den Tisch geknallt“, sagt Huenich.
Seit Jänner 2026 führt Huenich Decoto als Geschäftsführer und hat die Marke übernommen. Gründer Yoshikawa ist aus privaten Gründen aus dem operativen Geschäft ausgestiegen, begleitet das Netzwerk jedoch weiterhin punktuell beratend. Eine spätere Rückkehr bleibt offen.
Mit dem Wechsel an der Spitze kam auch eine strategische Neuausrichtung: „Ich habe Decoto stärker europäisch ausgerichtet“, sagt Huenich. Graz soll künftig als „Gateway to Europe“ dienen und internationalen MedTech-Unternehmen den Zugang zu europäischen Märkten erleichtern. Gleichzeitig bleibt das globale Modell bestehen: Partner in Mexiko öffnen den Zugang zu Lateinamerika, das Netzwerk in Japan zu Südostasien, weitere Partner decken Europa und die USA ab.
Ein Netzwerk ohne Angestellte
Decoto ist in mehr als elf Ländern aktiv, mit Schwerpunkten in Südostasien, Japan, Korea, den USA, Lateinamerika und Europa. China und die Schweiz sollen als nächste Märkte hinzukommen. Das Konstrukt dahinter ist ungewöhnlich: „Decoto ist ein System ohne Angestellte“, erklärt Huenich. Im Ökosystem arbeiten eigenständige Unternehmen, Expert:innen und Einzelunternehmer:innen projektbezogen zusammen, vergleichbar mit einer international aufgestellten Anwaltskanzlei. Vergütet wird, wer tatsächlich an einem Projekt beteiligt ist. Das hält die Struktur schlank und schafft für die Partner einen Anreiz, ihre Expertise einzubringen und das Netzwerk aktiv weiterzuentwickeln. Klassisches Marketing betreibe Decoto kaum, die Projektpipeline sei dennoch gut gefüllt.
Das Netzwerk unterscheidet sich nach Huenichs Verständnis jedoch nicht nur durch seine Struktur, sondern auch durch die Art, wie Partnerschaften aufgebaut und Geschäfte gemacht werden. „We are not a business company with some spiritual qualities. We are a spiritual company doing business“, beschreibt er den Ansatz. Im Gespräch wechselt er zwischen Deutsch und Englisch. Gemeint ist eine Unternehmenskultur, in der Achtsamkeit, Wertschätzung, Transparenz, Reflexion und kaufmännische Integrität die Grundlage der Zusammenarbeit bilden.
(v.l.n.r.) Günter Winkler, Alejandro Huenich, Sergio Rodríguez und Amel Havkic beim Decoto-Netzwerktreffen „Beyond the Pitlane 2026″ am Red Bull Ring. | (c) Decoto International
„Gute Beziehungen, Freude an der Zusammenarbeit und geschäftlicher Erfolg sind für uns kein Widerspruch, sie gehören zusammen“, sagt Huenich. Gerade die Monetarisierung von Netzwerken sei schwierig: Viele verfügten über starke Kontakte, schafften es jedoch nicht, daraus nachhaltige Projekte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Decoto sieht seinen bisherigen Erfolg deshalb in der Verbindung gemeinsamer Werte mit einer klaren Methodologie, definierten Rollen und konkreten wirtschaftlichen Zielen.
Gleichzeitig ist Huenich überzeugt, dass die zwischenmenschliche Ebene künftig noch wichtiger wird. Künstliche Intelligenz werde zunehmend Prozesse übernehmen, Vertrauen, persönliche Beziehungen und die Qualität der Zusammenarbeit ließen sich jedoch nicht auf dieselbe Weise automatisieren. Eine ähnliche Haltung verfolgt er als Founding Member von Conxious (brutkasten berichtete), einer Initiative für bewusstere und werteorientierte Formen des Unternehmertums.
Decoto versteht sich ausdrücklich nicht als reine Unternehmensberatung. Beratung ist zwar ein Bestandteil der Arbeit, der Ansatz geht jedoch deutlich darüber hinaus: Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern beteiligt sich Decoto aktiv an der Umsetzung und begleitet MedTech-Unternehmen beim Eintritt in neue Märkte. Unter dem Modell „Co-Founder as a Service“ übernimmt beispielsweise ein lokaler Partner den Aufbau der Aktivitäten vor Ort, bis das Unternehmen eigene Strukturen geschaffen hat und selbst übernehmen kann.
Die Partner kennen die jeweiligen Gesundheitssysteme, Marktmechanismen, kulturellen Besonderheiten und relevanten Entscheidungsträger. Dadurch erhalten die Unternehmen nicht nur strategische Empfehlungen, sondern auch operative Unterstützung und Zugang zu den notwendigen lokalen Netzwerken.
Wie finanziert sich Decoto?
Das Geschäftsmodell ruht auf drei Säulen: klassischer Beratung, Venture Building im Sinne des „Co-Founder as a Service“-Modells sowie erfolgsabhängigen Vergütungen im Vertrieb, die jeweils mit einem Retainer kombiniert werden. Beteiligungen an Unternehmen nimmt Decoto nur in Ausnahmefällen. „Equity ist nicht nur gut, es ist auch eine Verantwortung“, sagt Huenich. Inhaltlich konzentriert sich das Netzwerk auf MedTech und Life Sciences, von Digital Health bis Longevity. Pharma ist ausdrücklich ausgeschlossen.
Projekte von Decoto
Zu den aktuellen Projekten zählen laut Huenich die Ansiedlung eines iranischen Startups in Graz, die laufende Ansiedlung eines indischen Unternehmens, die Zusammenarbeit mit einem koreanischen Unternehmen im Demenzbereich sowie die Unterstützung österreichischer Startups.
Als Referenzprojekt nennt Huenich das koreanische Unternehmen Seven Point One, das mit „AlzWIN“ ein KI-gestütztes, sprachbasiertes Screening zur Früherkennung von Demenzrisiken entwickelt hat. Das Unternehmen war bereits in Korea etabliert und laut Huenich auch in Japan erfolgreich, kam beim Eintritt in den US-Markt jedoch zwei Jahre lang kaum voran.
Gemeinsam mit den Decoto-Partnern wurden anschließend unter anderem der FDA-Prozess, das Branding, die Kapitalaufnahme und die ersten Verkäufe an Krankenhäuser bearbeitet. Nach acht Monaten sei das Unternehmen bereit gewesen, seine Aktivitäten in den USA zu skalieren.
Das zentrale Learning daraus beschreibt Huenich so: „Wenn du als ausländisches Unternehmen in einen neuen Markt gehst, wirst du zunächst immer als ausländisches Unternehmen wahrgenommen. Es gilt fast überall: America first, Japan first oder India first.“ Deshalb brauche es lokale Partner, die nicht nur den Markt kennen, sondern auch über das notwendige Vertrauen und die richtigen Beziehungen verfügen.
Eine zentrale Rolle in diesem internationalen Modell übernimmt Sergio Rodríguez. Neben Alejandro Huenich und Günter Winkler ist er der dritte Co-Founder des neu ausgerichteten, stärker europäisch verankerten Decoto-Unternehmens. Rodríguez ist seit mehr als 17 Monaten Teil des Netzwerks, leitet die Aktivitäten in Spanien und Lateinamerika und verantwortet die Bereiche Projektmanagement und Finanzen.
Der Strukturbauer: Günter Winkler
Ab Herbst wird Günter Winkler das Team von Decoto verstärken. Der Wirtschaftsingenieur war lange in der Automotive-Branche tätig, zunächst bei einem OEM in Stuttgart, danach zehn Jahre beim Grazer Technologieunternehmen AVL, wo er zuletzt ein internationales Entwicklungsteam in Indien, Ungarn und Österreich leitete. Seit 2022 ist er Geschäftsführer von Ottronic, einem obersteirischen Entwicklungs- und Fertigungspartner für Medizintechnik-Unternehmen mit Sitz in Fohnsdorf. Bis Ende Oktober ist er noch Geschäftsführer von Ottronic, wie er gegenüber brutkasten erläutert.
Sein Weg zu Decoto begann zunächst als Kunde. Ausgangspunkt war die Wachstumsfrage von Ottronic: Der DACH-Markt allein passte nicht mehr zu den internationalen Zielen des Unternehmens. Die Zusammenarbeit begann mit einem geförderten Internationalisierungsprojekt, in dessen Rahmen Winkler gemeinsam mit Huenich zur World Health Expo und zur MedTech World nach Dubai reiste. Darauf folgte ein gemeinsames Südamerika-Projekt in Kooperation mit dem Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) mit einem Volumen von knapp 50.000 Euro.
In Zukunft wird es seine zentrale Aufgabe sein, aus dem bislang bewusst lose organisierten Zusammenschluss internationaler Expert:innen und Partner ein professionell strukturiertes Unternehmen zu entwickeln, das dem aktuellen Wachstum nachhaltig standhalten kann. Die organisatorische Weiterentwicklung ist notwendig, um die wachsende Nachfrage und die bestehende Projektpipeline künftig zuverlässig bedienen zu können.
Dabei soll Decoto vor allem in organisatorischer und struktureller Hinsicht professionalisiert werden, ohne jene bewährten Aspekte aufzugeben, die das Netzwerk bisher erfolgreich gemacht haben: seine Flexibilität, die persönliche Zusammenarbeit und die enge Verbindung zwischen den internationalen Partnern.
Die Arbeitsteilung bringt Huenich auf den Punkt: „Günter baut das Unternehmen, ich kümmere mich um die Menschen.“
Die klinische Perspektive: Amel Havkic und EvoMed
Mit Amel Havkic erweitert Decoto sein Netzwerk um klinisch-medizinische Expertise. Der Frankfurter Pneumologe ist Ärztlicher Leiter für Weaning und Heimbeatmung am St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt und Gründer von EvoMed Consulting. Als Partner im Decoto-Netzwerk bringt er insbesondere seine Erfahrung in der klinischen Bewertung und Clinical Adoption ein – also bei der Frage, wie medizinische Innovationen sinnvoll in den klinischen Alltag integriert und von den späteren Anwender:innen angenommen werden können.
Huenich und Havkic lernten sich zunächst über LinkedIn kennen. Persönlich trafen sie sich kurz darauf bei der von Dylan Attard gegründeten MedTech World Dubai. Decoto ist Partner der internationalen Veranstaltungsreihe und regelmäßig bei deren Events vertreten. Im November soll ein großer Teil des Decoto-Netzwerks bei der MedTech World Europe auf Malta zusammenkommen.
„Statt uns als Konkurrenz zu betrachten, haben wir schnell erkannt, dass sich unsere Kompetenzen sehr gut ergänzen“, sagt Havkic. Den strategischen Wert der Partnerschaft sieht Huenich vor allem in Havkics Nähe zur klinischen Praxis: „Er kennt den medizinischen Bereich und den Alltag der Menschen, die eine Innovation später im Krankenhaus anwenden müssen. Dieser Aspekt ist unglaublich wichtig und wird häufig massiv unterschätzt.“
Für Havkic ist Clinical Adoption eine der entscheidenden Erfolgsmetriken im Gesundheitswesen: Wenn Ärzt:innen und Pflegepersonal ein Produkt im Alltag nicht sinnvoll einsetzen können oder darin keinen konkreten Mehrwert erkennen, kann selbst die beste Technologie scheitern.
Wie die Netzwerkarbeit funktioniert
Wie Decoto Netzwerkarbeit versteht, zeigte sich zuletzt am Red Bull Ring. Beim ADAC Racing Weekend lud das Unternehmen gemeinsam mit CESA und Reiter Racing zum Event „Beyond the Pitlane 2026“ – einer kuratierten Runde aus Spitzensport, MedTech und Venture Capital. Das Programm reichte vom Lunch im Fahrerlager über den Renntag in der Box von Reiter Racing, dessen Team an diesem Wochenende den zweiten Platz belegte, bis hin zu einer Paneldiskussion.
Netzwerkveranstaltung am Red Bull Ring | (c) brutkasten
Auf dem Podium diskutierten unter anderem Amel Havkic von EvoMed Consulting, Lejla Pock von Human.technology Styria, Matthew Foran von Meadow Valley Capital, Guillermo Fernando Pezzetto von AVL Racetech, Aleksandra Krajnc vom Know Center und Shavini Fernando von OxiWear. Moderiert wurde die Diskussion von Alejandro Huenich.
Das Event war zugleich Teil eines aktuellen Decoto-Projekts: Peak Performance MedTech. Die Initiative soll eine Brücke zwischen medizinischer Innovation und Spitzensport schlagen. Der Motorsport bietet dafür ein besonders geeignetes Umfeld, da der menschliche Körper hier seit Jahrzehnten an seine Grenzen gebracht wird – häufig lange bevor daraus gewonnene Erkenntnisse Eingang in die reguläre Gesundheitsversorgung finden.
MedTech-Innovationen sollen im Hochleistungssport erprobt, weiterentwickelt und sichtbar gemacht werden und von dort ihren Weg in breitere Märkte finden. Gleichzeitig zeigt das Format, wie das Decoto-Modell im Kern funktioniert: Unterschiedliche Akteure werden gezielt zusammengebracht, persönliche Beziehungen aufgebaut und daraus konkrete Projekte und Partnerschaften entwickelt.
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Sehr geehrte Investor:innen,
wir präsentieren Ihnen heute das aufstrebende Wiener Startup Holy Pit, das eine revolutionäre Lösung für nachhaltige Körperpflegeprodukte entwickelt hat. Unser Motto lautet „Making the world refillable“, und genau das ermöglichen wir unseren Kund:innen.
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Unsere Inspiration kam uns während eines Urlaubs in Vietnam, als wir mit den Müllbergen durch Einwegplastikprodukte konfrontiert wurden. Dieses Erlebnis hat uns dazu bewegt, Produkte zu entwickeln, die diese Plastikmüllberge reduzieren. Und wir haben es getan. Innerhalb weniger Monate haben wir unsere Geschäftsidee rund um Holy Pit entwickelt und konnten bereits 100.000 Euro Investment bei „Die Höhle der Löwen“ gewinnen.
Trotz unserer innovativen Nachfüllsysteme aus Papier ist es in der Branche nicht einfach, sich als junges Startup zu behaupten. Doch unsere Mission ist wichtig: Wir möchten eine lebenswertere Welt schaffen, in der ein schonender Umgang mit Ressourcen Normalität ist und kein unnötiger Plastikmüll mehr entsteht.
Wir haben bereits Auszeichnungen wie den Green Product Award und einen Finalplatz beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten. Nun suchen wir Investor:innen, die uns bei unserem Wachstum unterstützen und uns helfen, unsere nachfüllbaren Produkte in die Regale der Drogerien zu bringen.
Investieren Sie in Holy Pit und gemeinsam können wir einen positiven Impact auf die Welt haben. Lassen Sie uns zusammen eine lebenswertere Zukunft gestalten.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Das Team von Holy Pit
Holy Pit: Nach DHDL möchte Wiener Startup nun bei „2min2mio“ zuschlagen
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Der Inhalt dieses Artikels zeigt, wie sich das Wiener Startup Holy Pit dem Thema Nachhaltigkeit und Plastikmüllvermeidung widmet. Das Unternehmen bietet nachfüllbare Körperpflegeprodukte an und setzt sich für eine lebenswertere Welt ein, in der ein schonender Umgang mit Ressourcen Normalität ist. Es geht darum, den Konsum von Einwegplastik zu reduzieren und stattdessen nachhaltige Alternativen anzubieten.
Gesellschaftspolitisch gesehen hat dieser Ansatz potenziell positive Auswirkungen. Die Reduzierung von Plastikmüll trägt zum Umweltschutz bei und kann langfristig zu einer nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Gesellschaft führen. Holy Pit zeigt auch, dass es als kleines Startup möglich ist, sich gegen etablierte Konzerne durchzusetzen und nachhaltige Produkte auf den Markt zu bringen.
Darüber hinaus hat der Artikel gezeigt, dass die Unterstützung von Investoren in Form von Investments und Beteiligungen eine wichtige Rolle spielen kann, um junge Unternehmen wie Holy Pit bei ihrer Entwicklung und ihrem Wachstum zu unterstützen. Dies kann dazu beitragen, dass innovative und nachhaltige Ideen eine größere Reichweite und Wirkung haben.
Insgesamt trägt das Engagement von Holy Pit zu einem bewussteren Umgang mit Ressourcen und einem stärkeren Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei. Es zeigt, dass Unternehmen eine soziale Verantwortung übernehmen können und dass Veränderungen im Umgang mit Plastikmüll möglich sind, wenn innovative und nachhaltige Lösungen gefördert werden.
Holy Pit: Nach DHDL möchte Wiener Startup nun bei „2min2mio“ zuschlagen
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
Für Innovationsmanager:innen ist dieser Artikel relevant, da er Einblicke in ein Wiener Startup namens Holy Pit bietet, das nachhaltige und nachfüllbare Körperpflegeprodukte herstellt. Das Unternehmen hat bereits Erfolge wie eine Teilnahme an der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ und verschiedene Auszeichnungen vorzuweisen. Es zeigt den Trend hin zu umweltfreundlicheren Produkten und die Schwierigkeiten, die junge Startups in der Branche haben, sich gegen etablierte Konzerne zu behaupten. Dieser Artikel bietet Inspiration und kann dazu dienen, Ideen für nachhaltige Innovationen im eigenen Unternehmen zu fördern.