18.04.2019

Hokify startet mobile Bewerbung per „Selfie-Video“

Das Wiener HR-Startup Hokify startet mit der "Selfie-Video"-Bewerbung ein weiteres Feature in seinem (mobilen) Job-Portal.
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Hokify: Co-Founder Karl Edlbauer führt das neue
(c) Hokify: Co-Founder Karl Edlbauer führt das neue "Selfie-Video"-Feature vor

„Ein Video kann zwar eine Bewerbung nicht ersetzen, ein Bewerbungsvideo ist jedoch eine tolle Möglichkeit, sich authentisch für einen Job vorzustellen und von Mitbewerbern abzuheben“, sagt Karl Edlbauer, Co-Founder von Hokify. Das Wiener HR-Startup startete nun ein entsprechendes Feature in seinem Job-Portal – vorerst im Testbetrieb ausschließlich in der Android-App. Dort kann man sich nun per „Selfie-Video“ direkt mobil für Jobs bewerben.

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„Besonders bei Jobs mit Kundenkontakt und im Kreativbereich“

Konkret können Jobsuchende in drei kurzen Videoclips ihre Motivation und ihren persönlichen Werdegang präsentieren – zusätzlich zu ihren Bewerbungsunterlagen. „Die Aufnahme erfolgt über das Smartphone und kann beliebig oft wiederholt werden. Solange, bis das Video sitzt“, heißt es in einer Aussendung dazu. Besonders bei Jobs mit Kundenkontakt und im Kreativbereich könnte das Bewerbungsvideo in Zukunft eine klassische Bewerbung ablösen, vermutet man bei Hokify.

Promo-Video: Hokify-Co-Founder Karl Edlbauer stellt das neue „Selfie-Video“-Feature vor:

Zielgruppe: „Generation Y“

Die wichtigste Zielgruppe ist dabei die „Generation Y“. Denn dort seien Selfie-Videos „gelebter Alltag“. 2018 hätten sich die täglich bei Instagram produzierten Videos vervierfacht, führt das Startup ins Treffen. Karriere-Portale hätten den Trend aber bislang noch nicht aufgegriffen. Dabei würde das Feature Personalverantwortlichen, die Möglichkeit bieten, bereits vorab einen „persönlichen Eindruck“ zu bekommen, was sonst nicht gegeben wäre. „Ob ein Kandidat ins Unternehmen passt, kann damit schnell eingeschätzt werden“, heißt es von Hokify.

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Bei der Eröffnung des neuen Radiopharmaka-Labors in Seibersdorf | (c) Seibersdorf Labor GmbH/APA-Fotoservice/Krisztian Juhasz

Gerade in der Krebsbehandlung spielt Präzisionsmedizin eine immer größere Rolle, um den massiven Nebenwirkungen gängiger Therapien zu begegnen. Hier wiederum sind Radiopharmazeutika, also Arzneimittel mit radioaktiven Bestandteilen, für einige Diagnose- und Therapieansätze essenziell. Sie binden an bestimmte Strukturen von Tumoren, wodurch Tumorherde sichtbar gemacht und gezielt behandelt werden können, etwa bei Prostatakrebs. Im niederösterreichischen Seibersdorf wurde nun ein neues Labor eröffnet, das diese Medikamente entwickelt und herstellt.

„Weltweit steigende Nachfrage bedienen“

Hinter dem Labor steht mit Seibersdorf Laboratories eine Einhundert-Prozent-Tochter des AIT Austrian Institute of Technology. 17 Millionen Euro wurden in die Einrichtung investiert, die nun zu den größten ihrer Art in Europa zählt. Der operative Produktionsbetrieb im neuen Gebäude ist ab 2028 vorgesehen. Bereits jetzt werden vor Ort Radiopharmazeutika hergestellt. Kunden sind Kliniken und Pharmaunternehmen. Mit dem größeren Labor soll die Versorgung für Österreich und darüber hinaus sichergestellt werden.

„Das neue Radiopharmaka-Labor ist entscheidend, um unsere Kapazitäten zu erweitern, die weltweit steigende Nachfrage zu bedienen und die Versorgung von Patient:innen auf höchstem Niveau zu sichern“, kommentiert Markus Neumann, Geschäftsführer Seibersdorf Laboratories. Und AIT-Geschäftsführer Alexander Svejkovsky erklärt: „Unser Tochterunternehmen Seibersdorf Laboratories kooperiert seit langer Zeit sehr erfolgreich mit Unternehmen aus Industrie, Pharma, Forschung und öffentlicher Verwaltung. Durch die Investition in das neue Labor- und Produktionsgebäude können wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen. So ermöglichen wir unseren Partner:innen den Einstieg in ein großes Zukunftsfeld und einen zukünftigen Wachstumsmarkt.“

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