17.07.2020

„Die Höhle der Löwen“ läuft ab 31. August wieder auf VOX

Ab 31. August läuft die achte Staffel von "Die Höhle der Löwen" acht Wochen lang immer montags um 20:15 auf VOX.
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Die Investoren-Jury von
Die Investoren-Jury von "Die Höhle der Löwen". (c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Neben der österreichischen Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls4 versorgt auch die VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ das deutschsprachigen TV-Publikum mit Gründern, die im Fernsehen vor einer Jury aus Investoren pitchen. Und „Die Höhle der Löwen“ (kurz: DHDL) startet nun am 31. August in die achte Staffel.

Nico Rosberg bei „Die Höhle der Löwen“

Ab dann werden die insgesamt acht neuen Folgen der VOX-Gründershow immer montags (anstatt wie zuletzt dienstags) um 20:15 ausgestrahlt. Neben den etablierten Investoren Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Judith Williams, Nils Glagau, Georg Kofler und Dagmar Wöhrl gehört ab sofort auch ein neues Gesicht zur Investoren-Runde bei „Die Höhle der Löwen“: Nico Rosberg.

Der 35-jährige ehemalige deutsche Rennfahrer Nico Rosberg holte sich 2016 den Weltmeister-Titel in der Formel 1, beendete seine Motorsportkarriere und ist seitdem als Investor und Nachhaltigkeitsunternehmer im Bereich grüne Mobilität und Zukunftstechnologien aktiv.

DHDL: Die Startups in der achten Staffel

Laut Presseaussendung werden diverse Sport-Startups “ mit Ideen aus den Bereichen Tennis, Fußball und Fitness sowie einem speziellen Trainingsprogramm nur für Mütter“ in der achten DHDL-Staffel antreten.

Außerdem wird „Die Höhle der Löwen“ immer grüner: Es pitchen Gründer aus den Feldern Elektromobilität, Verpackungsinitiativen, innovative Baustoffe und Plastikmüllvermeidung. Darüber hinaus präsentieren sich Food-Start-ups mit kulinarischen Ideen aus China, Lateinamerika und Griechenland. Und schließlich stehen Tiere auch wieder im Mittelpunkt: Mal dreht es sich um Marder, mal ist eine echte Kuh beim Pitch dabei.

Zum ersten Mal in der Geschichte von DHDL erhält außerdem ein Unternehmen fünf einzelne Angebote von fünf verschiedenen Löwen. Auch diesmal führt wieder „Die Höhle der Löwen“ Moderator Amiaz Habtu durch die Sendung.

DHDL ist erfolgreichste Primetime-Eigenproduktion bei VOX

Die Gründer-Show läuft seit 2014 bei VOX und ist laut Eigenangabe die erfolgreichste Primetime-Eigenproduktion in der mehr als 27-jährigen Geschichte des Kölner Senders. Dabei erreichte „Die Höhle der Löwen“ Quoten von bis zu 3,41 Mio. Zuschauern ab 3 Jahren sowie bis zu 21,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

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Sima D. sitzt auch selbst oft am Steuer für Flintaxi. | © FLINTAXI e.U.

Uber, Bolt oder ein Taxi einfach auf der Straße anhalten. Die privaten Fahrdienste sind ein beliebtes Mittel, um schnell und bequem nach Hause zu kommen. Doch sind sie auch sicher? Immer wieder erzählen Frauen von sexuellen Übergriffen oder Anspielungen durch Taxifahrer, wie das Profil im März berichtete. „Mittlerweile gibt meine Schwester zwei Hausnummern weiter an, damit der Taxler nicht weiß, wo sie wohnt“, sagt Sima D., die anonym bleiben möchte. Daher gründete sie Flintaxi: Wer bei ihrem Unternehmen bucht, dem garantiert sie eine sichere Fahrt.

Sicheres Ankommen für FLINTA-Personen

Die Wiener Firma fokussiert sich auf FLINTA-Personen, also u. a. auf Frauen, Lesben und Trans-Personen. So kann bei der Buchung eingestellt werden, dass man nur von einer FLINTA-Person abgeholt werden möchte. Es seien aber auch Männer bei ihr als Gäste willkommen, die die Philosophie von Flintaxi verstanden haben. Die Geschäftsführerin gesteht jedoch ein, dass diese Überprüfung schwierig sei. Ein Verifizierungssystem der Gäste soll für mehr Sicherheit auf Seiten der Fahrer:innen sorgen. Sima D., die hauptberuflich AHS-Lehrerin ist, ist es wichtig, Transparenz und Vertrauen auf beiden Seiten zu schaffen.

„Die Zukunft liegt sicher bei Flintaxi“

Mit fünf Fahrer:innen und einem Auto steht ihr Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Dennoch sieht sich Sima D. für die Zukunft gut aufgestellt. Laut ihr können Mitbewerber wie Sternenmädchen oder Ubers „Women Drivers“ nicht mit Flintaxi mithalten. „Bei Sternenmädchen muss man schon 24 Stunden vorher wissen, wann man heim möchte. Und das ist halt oft auch nicht so planbar. Bei mir ist es kurzfristiger möglich“, sagt Sima D. Gegenüber „Women Drivers“ von Uber sieht sie sich mit besseren Arbeitsbedingungen im Vorteil: „Die Zukunft wird sein, dass man bei Uber in 16 Stunden das verdient, was man bei mir in acht Stunden verdienen kann.“

Das hat im Endeffekt Auswirkungen auf den Preis. Brutkasten verglich Flintaxi mit Uber. Eine Fahrt vom Bahnhof Meidling zum Schottentor kostet auf Flintaxi 21,10 Euro, bei Uber sind es 16,59 Euro. „Also preislich kann ich bei Uber nicht mithalten, möchte ich auch nicht. Aber das wollen die Taxler:innen auch nicht. Die Zukunft liegt sicher bei Flintaxi“, erklärt Sima D., die ihre Angestellten laut eigenen Angaben besser als im Kollektivvertrag vereinbart bezahlt.

„Die Buchungen werden mit der neuen App sicher mehr“

Vor einem Monat wurde die neue Flintaxi-Website gelauncht. Seitdem sei ihre Erscheinung professioneller und es sei einfacher, eine Fahrt zu buchen. Die Entwicklung der Buchungen stimmt Sima D. zuversichtlich. Im letzten Monat kam Flintaxi auf rund 15 Fahrten, eine Verdreifachung gegenüber den Zeiten vor der Website. Nun arbeitet sie an einer App, deren Launch im Oktober angesetzt ist. „Wenn du eine Taxifahrt buchen willst, dann öffnest du im Normalfall schnell eine App am Handy. Deshalb glaube ich, dass die Buchungen mit der neuen App sicher mehr werden“, erklärt sie.

Die Investorensuche beginnt

Flintaxi wird durch eigene finanzielle Mittel und eine Crowdfunding-Aktion finanziert. Seit Juni hat sie 1.862 Euro gesammelt, wobei das Ziel bei 25.000 Euro liegt, um Kosten wie die App-Entwicklung decken zu können. „Also aktuell zahle ich noch von meinem eigenen Gehalt drauf“ erklärt Sima D., die sich auch einen Kredit bei ihrer Mutter aufgenommen hat. Laut der Lehrerin macht Flintaxi aktuell einen monatlichen Umsatz von rund 2.500 Euro. „Ich bin mit dem Tagesgeschäft nicht im Minus. Aber ich muss noch das Auto abfinanzieren“, erklärt Sima D.

Der nächste Schritt liegt für sie darin, das Unternehmen bekannt zu machen und auch Investoren zu finden. Eine Möglichkeit dazu sieht sie bei Events wie dem Gründerinnentag von der Wirtschaftskammer. Förderungen hat sie bereits bei der Wirtschaftsagentur und beim Austria Wirtschaftsservice angefragt, bisher ohne Erfolg.

Expansion aus Österreich

Sima D. kann sich auch bereits vorstellen, ihr Unternehmen auf andere Länder auszuweiten. Sichere Taxifahrten für FLINTA-Personen seien eine Nische, die es noch in jedem Land gebe. „In zehn, 20 Jahren bin ich sicher überall, wo es Bedarf gibt und wo das Ganze irgendwie auch aus österreichischer Sicht gut expandierbar ist“, sagt sie.

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AI Summaries

„Die Höhle der Löwen“ läuft ab 31. August wieder auf VOX

  • Neben der österreichischen Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls4 versorgt auch die VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ das deutschsprachigen TV-Publikum mit Gründern, die im Fernsehen vor einer Jury aus Investoren pitchen.
  • Und „Die Höhle der Löwen“ (kurz: DHDL) startet nun am 31. August in die achte Staffel.
  • Neben den etablierten Investoren Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Judith Williams, Nils Glagau, Georg Kofler und Dagmar Wöhrl gehört ab sofort auch ein neues Gesicht zur Investoren-Runde bei „Die Höhle der Löwen“: Nico Rosberg.
  • Der 35-jährige ehemalige deutsche Rennfahrer Nico Rosberg holte sich 2016 den Weltmeister-Titel in der Formel 1, beendete seine Motorsportkarriere und ist seitdem als Investor und Nachhaltigkeitsunternehmer im Bereich grüne Mobilität und Zukunftstechnologien aktiv.
  • Die Gründer-Show läuft seit 2014 bei VOX und ist laut Eigenangabe die erfolgreichste Primetime-Eigenproduktion in der mehr als 27-jährigen Geschichte des Kölner Senders.
  • Dabei erreichte „Die Höhle der Löwen“ Quoten von bis zu 3,41 Mio. Zuschauern ab 3 Jahren sowie bis zu 21,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

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  • Dabei erreichte „Die Höhle der Löwen“ Quoten von bis zu 3,41 Mio. Zuschauern ab 3 Jahren sowie bis zu 21,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

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