23.05.2022

Höhle der Löwen: Wiener Startup schnappt sich zwei Investoren

In dieser Folge Höhle der Löwen waren es Wiener, die Löwen zähmen konnten. Zudem gab es CBD-Kosmetik, Spielhäuser und einen Grill-Lieferservice.
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Höhle der Löwen, Keego,
RTL/Bernd-Michael Maurer - Bernd Deussen (r.) und Lukas Angst konnten gleich zwei Löwen mit Keego überzeugen.

DIe Höhle der Löwen startete mit Pim Ampikitpanich. Die Founderin weiß, dass rund 800.000 Deutsche jährlich nach Thailand reisen, denn „sie lieben das Wetter, die Menschen und das Essen. Dank meines Startups müssen sie jetzt nicht mehr so weit fliegen“, erklärte sie den Löwen.

Konkrua: Thailand in der Höhle der Löwen

Vor neun Jahren kam die gebürtige Thailänderin nach Deutschland, um Werbung und Marketingkommunikation zu studieren. In dieser Zeit hat sie ihren Freundinnen beigebracht, wie sie authentische thailändische Gerichte zu Hause selbst kochen können. Ihre Gerichte kamen so gut an, dass sie die Idee hatte, allen Menschen ihre Koch-Geheimnisse zur Verfügung zu stellen.

So entwickelte sie Konkrua – eine Thai-Kochbox für die traditionellen thailändischen Gerichte, wie z. B. rotes und grünes Thai-Curry oder Pad Thai. Jede Box enthält neben den Rezeptkarten alle notwendigen Zutaten, die ohne Kühlung auskommen, wie z. B. Kokosmilch, Fischsaue, eine Kräutermischung, Duftreis, echten Palmzucker und Currypaste ohne Glutamat. Frische Zutaten wie Gemüse oder Fleisch müssen Kund:innen separat besorgen.

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RTL/Bernd-Michael Maurer – Pim Ampikitpanich hat mit Konkrua Thai-Kochboxen entwickelt.

Das Besondere: Alle Kochbox-Zutaten kommen direkt aus Thailand, aus lokalen Produktionsstätten. Verpackt sind sie in Taschen aus Bambus: „Sie werden von älteren Damen handgefertigt. Dadurch haben die Frauen eine sichere Einkommensquelle und müssen keine körperlich schwere Arbeit auf den Feldern verrichten“, sagte Ampikitpanich.

Für eine neue Website, Marketingaktivitäten und Warenbeschaffung benötigte die Gründerin 250.000 Euro und bot 20 Prozent der Firmenanteile an.

Mit 1.000 Euro gestartet

Ampikitpanich hatte am Anfang ihrer Idee über 1.000 Euro Startkapital verfügt, dann aber im ersten Jahr 35.000 Euro Umsatz geschafft, den sie innerhalb von drei Jahren auf 200.000 Euro steigern konnte. Zudem überzeugte sie massiv mit ihrer 40 Prozent Widerverkaufsrate, sowie mit einem 2-Tages-Umsatzvolumen von 50.000 Euro nach der Aussendung eines Newsletters.

Daher boten Dagmar Wöhrl und Judith Williams 250.000 Euro und forderten 30 Prozent. Danach trat Kofler mit dem gleichen Angebot in Konkurrenz.

Der Gründerin waren 30 Prozent zu viel und sie schlug 23 Prozent vor. Wöhrl und Williams stimmten rasch zu. Kofler meinte, eigentlich würde er in der Regel nicht mit sich verhandeln lassen. Allerdings seien die Begründungen der Gründerin – viele automatisierte Prozesse und ein lückenloses Unternehmen ohne Problem – das allerbeste Argument. Auch er stimmte zu. Und bekam denn Deal.

Imagine Playhouse: Ein Kreativitätshaus für Kinder

Roman Römmich folgte als nächster in der Höhle der Löwen. Er hat mit Imagine Playhouse ein Startup gegründet, das erweiterbare Spielhäuser mit Türen und Fenstern entwickelt.

Die einzelnen Bauelemente bestehen aus einem abwaschbaren Kunststoff (wasserfest und recyclebar). Um die Kinder beim Spielen zu unterstützen, gibt es zusätzlich wieder verwendbare Sticker-Sets, die den Kindern weitere Gestaltungsmöglichkeiten geben und zu Rollenspielen wie Prinzessin oder Polizist einladen sollen.

Ein zusätzlicher Vorteil sei die fast unbegrenzte Erweiterbarkeit. Dank der flexiblen Elemente können mehrere Spielhäuser miteinander kombiniert werden.

Imagine Playhouse
RTL/Bernd-Michael Maurer – Investorin Judith Williams wurde beim Design-It-Yourself-Spielhaus „Imagine Playhouse“ von Roman Römmich wieder zum Kind.

„Der Aufbau ist kinderleicht. Man verbindet die einzelnen Bauelemente einfach mithilfe der Klettverschluss-Kanten und in fünf Minuten steht der Rohbau“, erklärte der Gründer den Löwen. „Und wenn die Spielzeit vorüber ist, lässt sich alles schnell und unkompliziert wieder abbauen und platzsparend verstauen.“ Die Forderung: 50.000 Euro für 20 Prozent seiner Firmenanteile.

Ein sehr souveräner Gründer, der nicht nur seine Zahlen, sondern auch Vertriebskanäle im Griff hatte, sah, was sich immer andeutet, wenn Ralf Dümmel lange schweigt.

Der Handelsprofi wollte mitmachen und offerierte 50.000 Euro für 25 Prozent. Deal für Imagine Playhouse

This Place: Hanfkosmetik

Laura Simonow, Finn Hänsel und Fabian Friede, Gründer der Sanity Group, zu der das nächste Startup This Place gehört, waren die nächsten in der Höhle der Löwen. Das Unternehmen des Trios bietet Naturkosmetik an, bestehend aus Silberweide, blauen Rainfarn, Zink, Zimtrinde, Arnika und Cannabidiol (CBD).

Die Cremes und Öle beinhalten natürliche Inhaltsstoffe und jedes der vier Produkte, wie etwa „The Glow“ oder die Periodencreme „The Hug“, ist für einen bestimmten Anwendungsbereich entwickelt worden und enthält CBD.

Höhle der Löwen
RTL/Bernd-Michael Maurer – Fabian Friede (l.), Laura Simonow und Finn Hänsel bieten mit This Place CBD-Kosmetik an.

Das Startup folgt einem wissenschaftlichen Ansatz, denn die natürlichen Inhaltsstoffe werden mit aktuellen Erkenntnissen aus der Medizin verbunden. Die Forderung: 200.000 Euro für zehn Prozent.

Für Maschmeyer gab es bei This Place zwei Probleme. Erstens die Firmenkonstruktion. Ideengeberin Simonow sollte als Geschäftsführerin der neuen GmbH bloß zehn Prozent Anteile erhalten, zweimal 40 Prozent würden der Sanity Group zustehen, der Rest wäre für die Löwen gedacht.

Das Inkubator-Problem

Ein weiteres Problem war, dass die Sanity Group eine weitere Firma besitzt und beim Multi-Investor das Bild eines Inkubators einnahm. Er ging.

Judith Williams indes war bereit, einzusteigen. Aber für deutlich mehr Prozente als geboten. Die Löwin forderte 30 Prozent von This Place. Die Pitcher:innen wollten dann 250.000 Euro für 20 Prozent haben, was zu einem Gegenangebot von 25,1 Prozent führte. Dies lehnte das Trio ab. Kein Deal.

Keego aus Wien mit erster quetschbaren Titanflasche

Das Wiener Starup Keego von Lukas Angs und Bernd Deussen weiß, was die Probleme von Plastikflaschen sind.

„Plastik beeinträchtigt den Geschmack, neigt zur Schimmelbildung und fördert damit eine Wegwerfkultur. Auch gibt es bei Plastik immer wieder Gesundheitsdiskussionen, aktuell z.B. rund ums das Thema Mikroplastik“, erklärten die beiden Gründer.

Keego, Höhle der Löwen
RTL/Bernd-Michael Maurer – Bernd Deussen (r.) und Lukas Angst erfanden eine quetschbare Titan-Trinkflasche.

Doch warum werden diese Flaschen weiterhin benutzt? Die Antwort des Duos: „Eine Sportflasche muss quetschbar sein, um schnell, in Bewegung, einhändig auf dem Fahrrad oder auch ganz wichtig hygienisch ohne Mundkontakt beim Teilen im Team zu trinken.“

Bei der Entwicklung ihrer Sportflasche sind die beiden Gründer daher auf das Material Titan gestoßen, das auch in der Luft- und Raumfahrttechnik oder in Medizin für Prothesen zum Einsatz kommt.

Titan ist geschmackslos

„Titan ist absolut beständig und dauerhaft, es ist geschmacks- und geruchslos und hat anti-bakterielle sowie schmutzabweisende Eigenschaften”, erklärte Deusser. Beide Founder haben, um – auch als USP – Titan elastisch zu machen, eine neuartige Materialkombination gefunden.

Keego besteht aus mehreren Schichten. Auf der Innenseite soll reines Titan vor Plastik schützen und das Getränk sauber halten. Außen sorge ein langlebiger Kunststoff für Robustheit. Das Angebot 380.000 Euro für zwölf Prozent der Firmenanteile.

Zum Problem wurde kurz eine Art Vorführeffekt. Nils Glagau hatte die Flasche gequetscht und für einen sogenannten „Weißbruch“ gesorgt. Zur Erklärung: Weißbruch ist die weißliche Verfärbung, die bei Überstreckung bzw. Überdehnung auftritt. Als die Gründer erklärten, dass dies nicht der klassische Bruch einer Flasche sei und manchmal auftreten könnte, ging es weiter.

Harte Verhandlungen zwischen Löwen und Wiener Startup

Es kamen erste Absagen. Dann zeigte sich Kofler interessiert, haderte aber wie auch Maschmeyer mit der Bewertung. Ein eigener Produktionsprozess und das Patent waren die Argumente der Gründer für ihre hohe Forderung.

Die letzten beiden Löwen wollten für die 380.000 Euro insgesamt 25,1 Prozent Beteiligung aushandeln. Das war den Foundern jedoch zu viel. Ihr Gegenangebot: 18 Prozent. Maschmeyer warf sofort 20 in den Ring. Deal für Keego.

Grillaxed als „All in one“-Grill-Lieferservice

Jonas Bräuer, Jonas Möslein und Erik Lachmann waren die letzten Investorensucher in der Höhle der Löwen. Ihr Startup Grillaxed ist ein Lieferservice für das Grillen. So geht’s: Über die Website einloggen, Lieferort und -zeit auswählen, Personenanzahl angeben und das Grillmenü inkl. Getränke zusammenstellen. Per Lastenfahrrad werden die Grillboxen samt Grill, Anzünder, Grillzange, Geschirr und Bestecke angeliefert.

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RTL/Bernd-Michael Maurer – Erik Lachmann, Jonas Bräuer und Jonas Möslein stellten ihren Grillaxed-Lieferservice vor.

„Das Herzstück unserer Box ist der eingebaute Holzkohlegrill. Dank neuster Technik ist es sowohl raucharm als auch funkenflugfrei sowie innerhalb von fünf Minuten auf Betriebstemperatur“, erklärte Lachmann den Löwen. „Nach dem Grillen holen wir alles wieder ab, inklusive des Mülls. So bleiben die Parks schön sauber und die Kunden können ganz relaxed bleiben.“

Bisher ist Grillaxed in der deutschen Stadt Leipzig vertreten, plant aber die Expansion in mehrere Städte. Dafür benötigen sie Kapital. Konkret: 75.000 Euro für 20 Prozent.

Trotz eines sympathischen Auftritts konnten die Gründer die Löwen nicht überzeugen. Kein Deal für Grillaxed.

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Cécile Deterre (Co-Founderin von Blue Planet Ecosystems) und Renaud Viot (CEO und Co-Founder des Startups Lynxia) führen La French Tech Vienna als Co-Präsident:innen | (c) Emma Brycove/Französische Botschaft in Österreich

Im Foyer der französischen Botschaft in Wien läuft an diesem Abend ein Gast auf vier Beinen über den Marmorboden. Auf seinem Rücken sitzt ein Kamerakopf, daneben ragt eine Funkantenne hervor. Im Hintergrund stehen drei Flaggen: die französische, die europäische und die österreichische.

Der Hausherr hält es an diesem Abend betont analog. „Ich muss sagen, meine Rede wurde nicht von ChatGPT geschrieben, sondern von Menschen“, sagt Botschafter Matthieu Peyraud zur Begrüßung. Dann wird er grundsätzlich: Technologische Souveränität lasse sich nur auf europäischer Ebene erreichen, kein Mitgliedstaat schaffe das allein.

Der Anlass für Roboter und Rede am 8. Oktober: der offizielle Start von La French Tech Vienna, laut Peyraud der ersten French-Tech-Community in Österreich. Sie ist Teil von La French Tech, einem Netzwerk mit nach eigenen Angaben mehr als 100 Communities in Frankreich und weltweit, das großteils von Freiwilligen getragen wird.

Zwei Jahre Pilotphase

Neu ist die Initiative nicht. Sie lief zuvor unter dem Namen French Startups Vienna. Peyraud bezeichnet diese Phase in seiner Rede als „eine Art Pilotprojekt“. Seit rund zwei Jahren bringt sie französische und österreichische Gründer:innen, Forschende und Investor:innen zusammen.

Der französische Botschafter Matthieu Peyraud eröffnete am 8. Oktober den offiziellen Start von La French Tech Vienna in der Botschaft in Wien. Seine Botschaft: Technologische Souveränität gelingt nur auf europäischer Ebene. | (c) Emma Brycove/Französische Botschaft in Österreich

„Wir haben sehr klein angefangen, nur mit französischsprachigen Leuten, die mehr über Tech sehen und hören wollten“, sagt Renaud Viot im Gespräch mit brutkasten. Er ist Co-Präsident von La French Tech Vienna und CEO des Startups Lynxia. Er versteht die Initiative als Community: Die Mitgliedschaft ist kostenlos und steht österreichischen wie französischen Startups offen. „Wir verlangen nur, dass die Leute entweder neugierig auf Tech sind oder bereit, ihr Wissen über Tech zu teilen“, sagt er. Das Kernformat sind regelmäßige Events.

Souveränität als Leitthema

Inhaltlich steht der Abend im Zeichen technologischer Souveränität. Künstliche Intelligenz, Cloud Computing, Cybersicherheit, Halbleiter und Dateninfrastrukturen seien zu strategischen Gütern geworden, sagt Peyraud. Frankreich und Österreich hätten starke Forschungseinrichtungen wie das französische CNRS und das AIT Austrian Institute of Technology. Die gemeinsame Herausforderung sei, wissenschaftliche Exzellenz in globale Technologieführerschaft zu übersetzen. Zu oft gelinge es europäischen Innovationen nicht, im Tempo und in der Größe der internationalen Konkurrenz zu skalieren.

Als Beleg dafür, dass es anders geht, nennt der Botschafter Mistral AI. Die Übernahme des Linzer Startups Emmi AI durch Mistral AI zeige, wie Unternehmen aus verschiedenen europäischen Ländern ihre Expertise bündeln. Sie unterstreiche zudem die technologische Stärke Österreichs.

„Noch nicht so sehr am Radar“

Wo es konkret hakt, schildert Arnaud Béasse. Der Managing Director von 1764 Advisory kümmert sich in der Community um die Investorenbeziehungen. „An erster Stelle möchte ich Investoren mit Startups verbinden“, sagt er im Gespräch mit brutkasten. Das gelte in beide Richtungen. Österreicher:innen nach Frankreich zu bringen, habe bisher sehr gut funktioniert. Die größere Aufgabe sei nun der umgekehrte Weg: französische Investor:innen auf das aufmerksam zu machen, was in Österreich entsteht. Das sei bei ihnen „noch nicht so sehr am Radar“.

Das österreichische Deep-Tech-Startup iono Robotics aus Linz hat mit dem WORKMATE den ersten humanoiden Arbeitsroboter „Made in Austria“ entwickelt. | (c) Emma Brycove/Französische Botschaft in Österreich

Béasse nennt dafür mehrere Gründe. Größere Fonds würden oft mit Teams aus Deutschland auf Österreich schauen. „Das genügt nicht“, sagt er. Dazu komme bei manchen Venture-Capital-Fonds die Angst vor der Sprachbarriere. Bei Business Angels sei diese Hürde noch höher.

Seine Rolle sieht Béasse deshalb nicht nur im Vermitteln von Kontakten. Es gehe darum, Investor:innen auch beim Ökosystem und bei der Kultur zu begleiten. Aus französischer Sicht sehe man in Europa zuerst Spanien, Italien, Deutschland und die Benelux-Länder. Österreich müsse man erst aus dem Schatten von Deutschland und der Schweiz holen.

Acht Startups aus Frankreich und Österreich pitchten vor dem Publikum in der französischen Botschaft, abgestimmt wurde per Smartphone. | (c) Emma Brycove/Französische Botschaft in Österreich

Chancen sieht er bei Corporate Venture Capital. Französische Konzerne seien in Österreich vertreten. Hier gebe es derzeit viele Innovationen in den Bereichen Defense und Dual Use, die für solche Gruppen interessant seien.

ABA will Brücke zwischen den Ökosystemen schlagen

Auf österreichischer Seite ist die Austrian Business Agency (ABA) eingebunden. Verena Gruber, Director Western Europe, ist außerordentliches Mitglied im Board der Community. Als Standortagentur der Republik sei die ABA dafür da, französische Startups dabei zu unterstützen, die Chancen in Österreich zu entdecken, sagt sie im Gespräch mit brutkasten. Mit La French Tech Vienna habe man nun „ein tolles Tool“, um Verbindungen herzustellen, bei Investments ebenso wie bei Kooperationen mit Corporates. Am Tag nach dem Launch standen laut Programm Besuche bei der ABA, der Wirtschaftsagentur Wien und ecoplus sowie eine Führung durch die AI Factory Austria (AI:AT) auf dem Plan.

Die Initiative ist noch sehr jung. Als Beispiel dafür, was möglich ist, nennt auch Gruber den Emmi-AI-Deal. Er zeige die Kompetenz Österreichs bei Industrial AI. „Das ist eine Nische, worauf wir uns auch sehr stark konzentrieren können“, sagt Gruber. Damit könne Österreich auch einen Beitrag zur europäischen Souveränität bei Technologie leisten.

Acht Startups auf der Bühne

Nach den Reden pitchen acht Startups, das Publikum stimmt per Smartphone ab. Aus Frankreich kommen Proxima, VirtualBrowser, PleIAs und Manabou, aus Österreich Cyberaci, Eustella, Prop Corn und Ablatic. Sechs der acht ordnet die Event-Website dem Thema Souveränität zu, von europäischen Sprachmodellen bis Cybersecurity.

Manche der französischen Startups sehen laut Renaud Viot einen Market Fit mit Österreich, andere suchen einen Partner vor Ort, wieder andere haben hier bereits Kund:innen. Die beiden Ökosysteme seien einander ähnlich, beide seien stark bei Spinoffs und in der Forschung. Gemeinsam könne man einander „zu Partnern statt zu Konkurrenten“ machen, sagt Viot.

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