19.10.2020

Höhle der Löwen-Finale: Investoren treffen auf den „härtesten Verhandler der Showgeschichte“

Beim Staffelfinale von "Die Höhle der Löwen" wurden hohe Anteil abgegeben, es ging um Plastikeinsparung und lokales Superfood. Zudem kamen zwei Löwen beim Ausverhandeln eines Deals ordentlich "ins Schwitzen".
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Höhle der Löwen, Dümmel, Maschmeyer, Kofler, Wöhrl, Glagau, Rosberg, Williams, Nui Cosmetics
(c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer - Swantje van Uehm aus Berlin präsentierte mit NUI Cosmetics Naturkosmetik.
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Die ersten beim Staffelfinale auf der Höhle der Löwen-Bühne – die bisher immer Montags um 20.15 Uhr bei VOX zu sehen war und weiterhin jederzeit auf Abruf über TVNOW.at nachsehbar ist – waren Richard Birich und seine Cousine Inga Plochow. Sie präsentierten den Löwen die erste wiederverwendbare Wasserfilterkartusche. Leitungswasser zu trinken, erspart nicht nur das Kistenschleppen, sondern ist auch nachhaltig. Doch manchmal ist es unumgänglich, das Wasser aufgrund von enthaltenen Schwermetallen, Schadstoffen wie Blei und Chlor oder des Geschmacks zu filtern, so die Gründer.

24 Kartuschen pro Jahr im Müll

Mit einer Tischwasserkanne sei das zwar kinderleicht, aber der regelmäßige Austausch der Filterkartuschen produziert eine Menge Müll und macht aus Umweltschutzgründen keinen Sinn. Innerhalb von zwei Jahren werden 24 Kartuschen verbraucht. „So landen jährlich über zwölf Millionen Kartuschen im Restmüll. Dabei ist die Filterkartusche einwandfrei, es ist lediglich das Filtermedium erschöpft“, erklärt der Gründer.

Trinkwasserfilter-System in der Höhle der Löwen

Da es keine Alternative zu den üblichen Produkten auf dem Markt gab, hat Richard Birich Yucona entwickelt. Das Trinkwasserfilter-System besteht aus der wiederverwendbaren Kartusche und den Filtertaschen aus Vlies mit natürlicher Aktivkohle aus Kokosnussschalen. Nur diese müssten dann zukünftig gewechselt werden. Dadurch werde bis zu 96 Prozent des Kartuschenmülls eingespart. Die ersten Packages konnten bereits online verkauft werden. Um zu wachsen, benötigen die Gründer ein Investment von 250.000 Euro und bieten dafür 20 Prozent der Firmenanteile an.

Yucona
(c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer – Inga Plochow und Richard Birich brachten ihre wiederverwendbare Wasserfilterkartusche „YUCONA“ mit.

In einem Jahr zwei Millionen Umsatz?

Die Firma kann bisher 16.000 Euro Umsatz und für die Marke einen Gebrauchsmusterschutz vorweisen. Im Business-Plan seien zwei Millionen Euro für nächstes Jahr eingeplant.

Fehlendes Zertifikat

Konzernchef Nils Glagau glaubte jedoch nicht daran und stieg als erster aus. Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl folgte, da dem Startup in Sachen Trinkwasserqualität das deutsche Zertifikat noch fehle. Auch Carsten Maschmeyer zog sich zurück, ihm war unter anderem der Gründer „zu selbstbewusst“ und die Firmenbewertung zu hoch.

Produkt großartig

Beauty-Queen Judith Williams stimmte passiv zu und meinte, der Gründer müsste sich etwas beim Präsentieren und Verhandeln zurücknehmen, das Produkt wäre aber großartig.

Dümmel schickt Gründer hinter die Bühne und…

LEH-Experte Ralf Dümmel, der das Wasser-Geschäft gut kennt, meinte, die Gründer hätten etwas entwickelt, das der „absolute Hammer“ sei. Allerdings wäre die Bewertung deutlich zu hoch. Statt ein Angebot zu machen, sandte er die Gründer hinter die Bühne, um mit einem besseren Deal-Vorschlag zurückzukehren.

…fordert mehr Anteile für Cousine

Inga Plochow und Richard Birich kamen mit folgendem Vorschlag zurück: 250.000 Euro für 45 Prozent Beteiligung. Nach diesem überraschendem Angebot, machte der Löwe etwas Ungewöhnliches: Er nahm 35 Prozent für die Viertelmillion und verlangte, dass Plochow zu den bisherigen fünf Prozent Anteilen, die ihr gehörten, die restlichen zehn dazubekäme. Deal für Yucona.

2000 Jahre altes Rezept

Die nächsten Gründer in der Höhle der Löwen hatten die Idee zu einem lokalen Superfood. Jannis Birth und Alexander Wies verbrachten während einer gemeinsamen knapp dreijährigen Reise zwei Jahre auf einer Vulkaninsel inmitten eines Süßwassersees in Lateinamerika und arbeiteten dort auf einer biologischen Plantage. Durch sein Fernstudium der Philosophie stieß Birth zufällig auf ein 2000 Jahre altes Rezept – ein sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen.

Schon vor Ort haben sie dieses Rezept ausprobiert und die Rezeptur immer weiter verbessert. Zurück in Deutschland gründeten sie ihr eigenes Unternehmen AHO.BIO – mit lokalen Zutaten. Die Grundlage für ihre Cracker ist immer eine alte Getreidesorte, sowie Leinsamen und Sonnenblumenkerne aus Deutschland – je nach Geschmacksrichtung mit Gewürzen verfeinert.

Verpackung kompostierbar

Für zwei Tage wird der Getreidebrei schonend bei 42 Grad gedörrt, so bleiben alle Nährstoffe und Enzyme erhalten. AHO.BIO ist zu 100 Prozent bio und vegan, reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Omega 3-Fettsäuren. Die Verpackung ist kompostierbar. Für den Ausbau ihres Unternehmens benötigen Birth und Wies 75.000 Euro und boten den Löwen 15 Prozent der Firmenanteile.

Knäckebrot & Pizza

Nach der Vorstellung meinte Dümmel sich an Knäckebrot erinnert zu fühlen, während Maschmeyer und Kofler äußerten, die Pizza-Variante schmecke ihnen nicht.

Fragwürdiges Kompliment?

Das Konzept vom „lokalem Superfood“ indes kam bei den Löwen jedoch gut an. Kofler gratulierte beiden Gründern zur persönlichen Weiterentwicklung vom „Hippie-Dasein“ zu Unternehmern, stieg aber aus. Wöhrl fand das Gründer-Duo großartig, konnte aber nicht investieren, da ihr das Produkt nicht schmeckte.

Die letzte Hoffnung

Auch Maschmeyer stieß in die gleiche Kerbe und ging ebenso als potentieller Investor. Dümmel folgte seinen Vorgängern und ließ Nils Glagau als letzte Hoffnung über.

Kein Höhle der Löwen-Deal

Der gestand, ebenfalls einen bunten Lebenslauf zu haben, nannte die Gründer authentisch, hatte aber ebenfalls Probleme mit dem Geschmack. Kein Deal für Aho.

Der rote Lippenstift

Mit NUI Cosmetics hat Swantje van Uehm eine Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten erschaffen. Die Gründerin pitchte ihre Idee als Dritte im diesjährigen Finale der Höhle der Löwen und erzählte gleich von den Anfängen. Begonnen hat alles mit einem roten Lippenstift.

Blut der Schildläuse

Denn in den vielen herkömmlichen Produkten ist Karmin, das Blut der Schildläuse, enthalten. Alternativen aus der Naturkosmetik hatten aber nicht die gewünschten modernen Farben in ihrem Angebot. Also kreierte Swantje ihren eigenen Lippenstift ohne synthetische Inhaltsstoffe und ohne Karmin. Mittlerweile umfasst ihr Sortiment 13 Kategorien, darunter Produkte für die Augen oder den Teint.

NUI, Höhle der Löwen
(c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer – Swantje van Uehm drängt mit ihrer NUI Cosmetics“ in die glamouröse Naturkosmetikwelt hinein.

Patentierte Verpackung

Eine weitere Innovation ist ihr besonderes Packaging: Für Produkte wie Eyeshadow, Bronzer und andere hat die Gründerin eine patentierte Verpackung entwickelt, die aus recyceltem Material besteht und in Deutschland hergestellt wird. NUI Cosmetics ist bereits erfolgreich am Markt und war von Beginn an profitabel. Van Uehm erhofft sich durch einen Deal mit den Löwen vor allem einen strategischen Partner, mit dem sie ihre Produkte weiterentwickeln und die Marketing- und Vertriebsmaßnahmen ausbauen kann. Das Angebot der Gründerin an die Löwen: 250.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

Style und Farben

Die Gründerin, die 2009 mehrere Monate im Krankenhaus lag, um ihr Leben gebangt und dort den Gedanken entwickelt hatte, Unternehmerin zu werden, diskutierte mit den Löwen um ihre genaue Intention in Sachen Naturkosmetik. Bisheriges in dem Bereich wäre langweilig. Sie würde mehr Wert auf starke Farben und Style legen.

Eine Million Euro Umsatz

Nils Glagau und Georg Kofler stiegen ziemlich rasch aus, während vor allem Judith Williams interessiert zuhörte. Besonders als die Gründerin kundtat, dass sie eine Million Euro Umsatz seit 2017 geschafft hatte.

Kein USP

Die drei Löwen waren allesamt relativ rasch weg. Wöhrl meinte indes, das Motto der Gründerin mit „natürlich & vegan“ wäre nicht neu und sogar zu stark am Markt vertreten. Auch sie ging ohne Angebot.

Löwin verlangt 40 Prozent

Swantje van Uehm wollte nicht aufgeben und sagte, sie gehe nicht ohne Löwen aus dem Studio. Williams hatte tatsächlich Lust mitzumachen und bot 250.000 Euro für satte 40 Prozent.

Deal or No Deal…

Die Gründerin ging in die Verhandlungsrunde und verlangte 300.000 Euro für 40 Prozent. Williams versicherte daraufhin, dass benötigtes Kapital natürlich folgen würde, die Gründerin müsse sich keine Sorgen machen. Schlussendlich blieb der Deal mit der Viertelmillion bestehen.

Inspiriert durch Kinder

Nummer vier in der Folge der Höhle der Löwen war Eike Meyer, der sich inspiriert durch seine beiden Kinder, auf die Suche machte, nach einer Möglichkeit Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben. Seitdem wird Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt und ohne Verpackung gekauft oder Wasser wird aus dem Wasserhahn bzw. aus Mehrwegflaschen getrunken.

Reinigungskonzentrate in Glasflaschen

„Doch bei einer Sache haben wir nichts für uns finden können, und das waren Reinigungsmittel“, erinnert sich der Familienvater. Das sollte sich ändern. Mit Twentyless stellte Eike den Löwen seine umweltfreundlichen Reinigungskonzentrate in Glasflaschen vor und sagt: „Ich möchte das Reinigen zu einer sauberen Sache machen.“

Milch- und Zitronensäure in der Höhle der Löwen

Das Reinigungskonzentrat aus natürlichen Stoffen wie Milchsäure, Zitronensäure oder Zuckertensiden wird mit Wasser gemischt und in die mitgelieferte Sprühflasche umgefüllt, sodass man mit dem Inhalt einer Glasflasche 20 Plastikflaschen mit Reinigungsmitteln ersetzen kann. Mit seinem Glasreiniger, Allzweckreiniger und Sanitärreiniger bietet der 37-Jährige drei Produkte in seinem Online-Shop an. Damit sein Unternehmen wachsen kann, benötigt der gelernte Einzelhandelskaufmann 70.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent Firmenanteile.

Höhle der Löwen, Twentyless
(c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer – Eike Meyer möchte mit Twentyless“ 20 Flaschen Reinigungsmittel einsparen.

Nach dem Pitch sah man Löwen dem Putzfimmel verfallen, insbesondere Kofler, der den Boden wusch und Wöhrl, die eine vorbereitete Platte des Gründers säuberte. Auch Dümmel machte den Praxistest und zeigte sich wie Rosberg über „Null-Chemie“ überzeugt.

Über 12.000 Euro Umsatz

Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung war das Produkt drei Monate am Markt und hatte in der Zeit kumuliert über 12.000 Euro Umsatz machen können. Da die USP des Gründers in der Glasverpackung lag und von den Löwen nicht sonderlich geschätzt wurde, schaffte es Meyer auf charmante Art und Weise zu erklären, dass er sich über sein Alleinstellungsmerkmal Gedanken gemacht habe. Und es in seinem Fall schwer sei.

Gründer ist selbst die USP

Jedoch würde ja, so der Founder, Wöhrl nicht aufhören Hotels zu betreiben, weil es andere Hotels gebe. Oder andere einen Toaster nicht verkaufen, weil es bereits drei andere gibt. Am Ende bezeichnete er sich selbst als USP und erntete sympathisierende Lacher der Löwen.

Zu wenig kommuniziert

Kofler ging dennoch als erster, er könne nicht viel mit Putzmitteln anfangen. Glagau fand den Gründer „klasse“, glaubte aber nicht an Twentyless. Nico Rosberg kritisierte, dass der Gründer die Besonderheiten des Produkts – Natürlichkeit, Einsparung von Plastikflaschen – nicht stark genug kommuniziere. Mit dem F1-Weltmeister waren drei potentielle Investoren plötzlich weg.

Twentyless B2B?

Wöhrl erwähnte, dass ihre Hotels rund drei Millionen Euro im Jahr für Reinigungsmittel ausgeben würden. Die Löwin ordnete das Produkt dem B2B-Bereich zu, stand damit konträr zum Gründer und war auch raus. Ralf Dümmel hingegen widersprach seiner Vorrednerin.

„Befreit die Haushalte!“

„Befreit die Haushalte von Plastikflaschen“, sprach der Löwe freudig, meinte jedoch, dass der Founder seine Idee leider nicht schützen könne. Das Thema sei jedoch riesig. Für den privaten Bereich gebe es ja bisher keine Glasflaschen. Dümmel bot 70.000 Euro für 25 Prozent. Der Gründer schlug schnell zu. Deal für Twentyless.

Verbindungselement für Metall und Faserverbundelemente in der Höhle der Löwen

Lars Molter – der fünfte Pitcher in der Höhle der Löwen – hat mit seinem Unternehmen HYCONNECT ein spezielles Verbindungselement namens FAUSST entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt. Dies setzt dabei vor allem auf die Reduktion von Materialgewicht, denn gerade im Schiffbau oder auch in der Automobilindustrie kann mit leichteren Baumaterialien das Gewicht und somit der CO2-Verbrauch gesenkt werden. Denn 25 Prozent der globalen CO2-Emissionen entstehen im Verkehr, so der Gründer.

Metall und Leichtbauwerkstoffe durch Textil verbunden

„Je schwerer ein Transportmittel ist, desto mehr Energie wird auch benötigt. Wir verbinden Metall und Leichtbauwerkstoffe mit einem Textil. Dieses Textil wird wie ein Schal aus Metall- und Glasfaserfaden gestrickt und dann verbauen wir es zu Verbindungselementen, die wiederum in die Faserverbundbauteile integriert werden“, erklärt Molter.

Höhle der Löwen, FAUSST
(c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer – Lars Molter aus Hamburg lieferte den Löwen eine kleine Verhandlungsschlacht.

Kein komplexes Klebeverfahren mehr

Der Clou: „Wir verzichten also auf das bisher komplexe Klebeverfahren und können Leichtbau-Bauteile schweißbar machen“, so der Gründer. Mit diesem Verfahren soll der Industrie ermöglicht werden, mehr Leichtbau einzusetzen. Das fördert leichtere Designs, weniger Gewicht und dadurch auch mehr Nachhaltigkeit. Dementsprechend großes Potenzial sieht der 39-Jährige in seiner Erfindung, die er mit einem Löwen weiterentwickeln möchte. Dafür benötigt er 500.000 Euro und würde 12,5 Prozent seiner Firmenanteile abgeben.

Textil macht leichter

Nach dem äußerst souveränen Pitch, der stark an eine Leichtmaterial-Bau-Lektüre erinnerte, mussten die Löwen durch Fragen erst verstehen, worum es in diesem Fall wirklich ging. Durch sein Textil würde Molter das „Leichter werden, leichter machen“, fasste Maschmeyer zusammen.

Strukturklebemarkt mit 1,6 Milliarden Euro Umsatz

Der Gründer servierte den Löwen den Schiffbau als Zielmarkt, meinte aber, er habe mit anderen Industrien bereits gesprochen, etwa mit dem Flugzeug- oder Automarkt. Allein im Vorjahr habe der Strukturklebemarkt rund 1,6 Milliarden Euro Umsatz gemacht, nur in Europa.

„Was damit anfangen?“

Maschmeyer und Rosberg zogen sich nach diesem Informationsfluss nach hinten zur Beratung zurück. Dümmel und Wöhrl stiegen aus, der Löwin würden diverse Zertifizierungsprozesse zu lange dauern. Sie hatte auch keine Idee, was sie mit diesem, „zugegebenermaßen tollen“, Material anfangen würde.

Das kluge Nordlicht

Williams nannte Meyer ein „extrem gescheites Nordlicht“, stieg aber aus. Dann kehrten Rosberg und Maschmeyer zurück: Der Formel 1 Weltmeister meinte, genau wegen solchen Ideen wäre er der Höhle der Löwen beigetreten. Er übergab an seinen Kollegen, der hervorhob, dass Vertrieb und die Kontakte zur Automobilindustrie bei den Löwen nicht zu bezweifeln wären und dem Gründer das gewünschte Kapital in zwei Raten bot.

Zwei mal eine Viertelmillion in der Höhle der Löwen

250.000 Euro sofort und 250.000 Euro, wenn die Lizenz da ist. Und das für insgesamt 24,9 Prozent. Molter war das Angebot zu teuer. Nach kurzer Beratung kehrte er „bloß“ mit seinem Ursprungsangebot zurück. Seine Erklärung: In ein paar Jahren würde die Firma eine zweite Investitionsrunde brauchen, damit könne er heute nicht so viele Anteile abgeben.

Verhandlungs-Hick-Hack beim Finale der „Höhle der Löwen“

Dies ließ die beiden Investoren erneut aufspringen und zuerst vorsichtig nach einer Kompromissbereitschaft fragen. Molter bejahte, meinte aber dass er maximal 15 Prozent weggebe. Rosberg fragte dennoch nach 18,75 Prozent Beteiligung. Schlussendlich wurden es nach einem kleinen Hick-Hack 17,5 Prozent für 500.000 Euro. Deal für den, laut Maschmeyer, härtesten Verhandler der Löwengeschichte.

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Innox-Gründer Hans Sailer. (c) brutkasten / Haris Dervisevic

Wer Innovationsmanagement hört, denkt an Methoden, an Design Thinking, Scouting, Stage Gates. Hans Sailer nennt etwas anderes zuerst: Empathie. Ohne Draht in die Fachabteilungen und in den Vorstand komme man nicht weit, weil dort das Wissen liege. Sailer hat mit Innox ein Netzwerk aufgebaut, in dem sich Innovationsmanager:innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz austauschen, und dabei beobachtet, wie sich ihre Rolle laufend verändert hat: von Ideenmanagement über Open Innovation bis zum Corporate Venturing.


brutkasten: Was war der ausschlaggebende Grund, Innox zu gründen? Gab es eine Vision oder hat sich das organisch entwickelt?

Hans Sailer: Es hat keine Vision gegeben. Am Anfang war einfach ein Treffen von fünf Firmen, die sich austauschen wollten. Dabei waren A1, Magna, Siemens, Erste Bank und der ÖAMTC. Wir sind von einer Firma zur anderen gefahren und haben uns zum Beispiel angehört: Wie macht Siemens Innovation, welche weltweiten Ideen-Wettbewerbe gab es, was waren die Learnings? Mich hat das persönlich immer interessiert, ich hatte damals kein Geschäftsinteresse. Aus diesen fünf Firmen hat dann jeder gesagt: „Du, ich kenne da noch einen, kann die oder der mitgehen?“ So ist das über die Jahre gewachsen. Ich habe das fast zehn Jahre ohne Geschäftshintergrund gemacht, das war privates Vergnügen. Wir haben sogar eine Reise nach Hamburg gemacht und das Airbus Innovation Lab besucht.

Wann kam der Schritt in die Selbstständigkeit?

Irgendwann hat Casinos Austria gesagt: „Warum machst du dich nicht selbstständig?“ Da habe ich mir gedacht: Jetzt bin ich fünfzig. Wenn ich es jetzt nicht mache, dann mache ich es nie. Also habe ich gekündigt und mich selbstständig gemacht. Und dann ist es richtig losgegangen, weil ich gesehen habe, was passiert, wenn du deine ganze Energie konzentriert in eine Sache legst. Gleichzeitig kam die Pandemie. Ich habe geschaut: Was kann ich einem Innovationsmanager jetzt liefern, was er gut brauchen kann? Wir haben digitale Austausch-Treffen organisiert, bei denen Firmen erzählt haben, welche Plattformen sie verwenden. Und ich habe gesehen: Online erreichst du viel mehr Leute. Da ist es auch in Deutschland losgegangen. Die deutschen Firmen tauschen sich genauso gerne aus wie die Österreicher und die Schweizer.

Was braucht ein guter Innovationsmanager, eine gute Innovationsmanagerin?

Das Wichtigste ist Empathie. Weil er oder sie Zugänge ins ganze Unternehmen braucht, ob zum Vorstand oder in eine Fachabteilung. Wenn man diesen Draht nicht aufbauen kann, wird es ganz schwierig, denn das Know-how liegt in den Fachabteilungen. Eine große Unterscheidung, die man machen muss: Bin ich Innovator:in oder bin ich Innovation Facilitator:in? Das war am Anfang oft stark verschwommen. Die Rolle der Innovationsmanager:innen hat sich seither laufend geändert und ändert sich gerade wieder extrem stark.

Inwiefern?

Als ich angefangen habe, gab es die ganzen Venturing-Bestrebungen noch gar nicht. Venturing ist in großen Firmen in der M&A-Abteilung passiert. Damals ging es in Corporates eher um Ideenmanagement-Plattformen und das Nutzen der internen Intelligenz, bald kam Open Innovation mit allen externen Stakeholdern, dann ist Design Thinking aufgekommen und ein verbessertes Trend- und Foresight-Management. Ab etwa 2015 kam das Venturing dazu, und plötzlich musstest du wissen: Wie kooperiere ich mit einem Startup? Wie bewerte ich ein Startup? Dieses Know-how hat ein Innovationsmanager vorher nie gebraucht. Das war auch für Corporates keine leichte Aufgabe, da ist viel Geld für diese Learnings ausgegeben worden.

Hans und Karin Sailer von Innox im Gespräch mit brutkasten-Chefredakteur Martin Pacher. (c) brutkasten / Haris Dervisevic

In dem Zusammenhang fällt oft der Begriff „Innovationstheater“.

Da muss man vorsichtig sein. Natürlich kann man Sichtbarkeit überbetonen, dann ist es Theater. Aber wenn ich nicht sichtbar mache, was meine Innovationsabteilung leistet, werde ich nicht wahrgenommen, und dann arbeiten die Abteilungen auch nicht gerne mit mir. Das ist ein feiner Grat. Wir haben oft erlebt, dass die Sichtbarkeit über externe Medien größer war als intern: Ohne Artikel in einer Zeitung bist du in der eigenen Firma gar nicht aufgefallen. Bei denen, die nie etwas auf die Straße gebracht haben, bin ich beim Vorwurf des Innovationstheaters dabei. Aber das wollte auch nie jemand bewusst.

Wie ordnest du Corporate Venturing in Österreich im Vergleich zu Deutschland ein?

Die Deutschen sind ein bisschen mutiger, haben vielleicht auch mehr Geld und nehmen Dinge als Erste in die Hand. Projekte, die wir bei der Innovationsagentur Hyve in Deutschland gemacht haben, haben wir zwei Jahre später in Österreich umgesetzt. Das Venturing ist dort schneller losgegangen, aber auch bei uns wurde es in einigen Corporates ordentlich aufgezogen. Dass Venturing auch ein Hype war, ist unbestritten, und wie bei jedem Hype gibt es Gewinner und Verlierer. Aber man kann aus heutiger Sicht nicht sagen: Das bringt nichts, das muss zurückgefahren werden. Man muss fragen: Wie gut ist es gemacht worden? Wenn du etwas komplett Neues herausbringst, brauchst du mindestens sieben Jahre, bis du damit etwas verdienst. Diesen langen Atem haben wenige Firmen. Jede Firma muss für sich draufkommen, ob das Vehikel zu ihr passt. Nur weil es bei einer anderen funktioniert hat oder nicht, heißt das nichts für die eigene.

Welchen Stellenwert hat Innovation in der aktuellen Wirtschaftskrise?

Dass Innovation näher ans Kerngeschäft geführt wird, ist sichtbar. In Krisen wird üblicherweise viel zusammengefahren, das hat man in der Pandemie ganz stark gesehen. Aber es kommt der Punkt, an dem alle Firmen sagen: „Ohne Innovation werden wir das nicht schaffen.“ Dann werden Innovationsabteilungen wieder größer aufgestellt, und diese Schwankungen tun mir oft weh. Ganz schlimm ist es, wenn eine Abteilung komplett aufgelöst wird. Dann verlierst du oft die Personen, die die kurzen Wege in die Firma hatten. Bis sich das jemand Neuer wieder erarbeitet hat, vergehen zwei Jahre. Das wird oft übersehen, wenn man zusammenspart. Vorteile durch Innovation erhalte ich dann nicht schnell auf Knopfdruck.

Und welche Rolle spielt KI?

So ein gutes Hilfsmittel hatten wir noch nie. Ich glaube, dass das Innovationsmanagement dadurch gerade wieder eine spannende Rolle bekommt. Die IT ist der technologische Enabler, aber nicht die Abteilung, die für die Transformation sorgt. Innovationsmanager:innen werden in Zukunft Orchestratoren von mehreren KI-Agenten sein: ein Agent für Foresight, einer für Patentprüfungen, einer für Potenzialanalysen. Wofür du früher zwei Wochen oder einen Monat gearbeitet hast, das bekommst du plötzlich in ein paar Minuten. Dann wird die Entscheidungsgeschwindigkeit zum KPI: Wie schnell kann ich mich auf ein Thema festlegen? Innovationsmanager:innen brauchen künftig eine Ahnung von Vibe Coding und davon, wie man KI-Agenten bestmöglich verwendet. Aber genauso muss man wissen, wie die eigene Firma tickt. Nur weil eine neue Technologie kommt, ist sie nicht sofort erfolgreich. Es geht immer mit dem Tempo, in dem du die Transformation machst. KI alleine wird dabei aber auch nicht die eierlegende Wollmilchsau sein. Entscheidend wird das Thema Ownership: Wer schnallt sich Ideen um und läuft die notwendigen Extrameilen, und wie realisiert man sie dann gemeinsam? Da wird es weiter Menschen brauchen, die ihre Firmen gut kennen, Know-how und ein Feingefühl für People-Management haben.

Ihr habt Ende August wieder euer Summercamp veranstaltet, diesmal bei der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der FFG. Was ist die Idee hinter dem Format, und was waren heuer die wichtigsten Erkenntnisse?

Das Summercamp dient dem Zweck, sich mit möglichst vielen Innovationsmanager:innen aus anderen Unternehmen und anderen Branchen zu vernetzen, auf die man sonst nicht zugehen würde. Genau dieser Cross-Industry-Austausch ist wichtig, um neue Impulse zu bekommen und Partner für gemeinsame Projekte zu finden. Wir machen das mit interaktiven Übungen zu aktuellen Innovationsthemen, das ist ein bisschen wie zwei Tage intensives Speed-Dating mit ganz viel positiver Energie. Heuer waren wieder knapp 100 Personen dabei, die ihr Wissen teilen und offen über ihre Erfahrungen sprechen. In den Sessions ging es an den Beispielen AVL Creators Co-Lab und Wiener Stadtwerke um erfolgreiche Cross-Industry-Kooperationen, mit dem Lufthansa Innovation Hub um AI Augmented Leadership und mit Miele um Intrapreneurship versus Venture Building. aws und FFG stellten gemeinsam mit Infineon, Bionic Surface und XBC erfolgreiche Förderprojekte vor.

Unsere wichtigste Erkenntnis: Die Zusammenarbeit in Ökosystemen bringt Unternehmen viele Vorteile, dafür braucht es aber das Commitment aller Beteiligten, vor allem des oberen Managements, sowie eine gute Orchestrierung und moderierte Begleitung. Wir haben außerdem gesehen, dass Förderorganisationen Firmen mit ganz unterschiedlichen Services unterstützen, nicht nur mit Finanzierungen. Und KI bringt sehr unterschiedliche Erwartungshaltungen ins Unternehmen: Was sich das Management vorstellt und was in den Abteilungen tatsächlich möglich ist, liegt in der Praxis oft weit auseinander. Eine wesentliche Aufgabe der Innovationsabteilungen ist es, voranzugehen, gesichertes Wissen aufzubauen, mit der schnellen Entwicklung Schritt zu halten und eine vorteilhafte KI-Nutzung breit in der Firma zu etablieren.

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AI Summaries

Höhle der Löwen-Finale: Investoren treffen auf den „härtesten Verhandler der Showgeschichte“

  • Da es keine Alternative zu den üblichen Produkten auf dem Markt gab, hat Richard Birich Yucona entwickelt. Das Trinkwasserfilter-System besteht aus der wiederverwendbaren Kartusche und den Filtertaschen aus Vlies mit natürlicher Aktivkohle aus Kokosnussschalen.
  • Die nächsten Gründer in der Höhle der Löwen hatten die Idee zu einem lokalen Superfood. Durch sein Fernstudium der Philosophie sind sie zufällig auf ein 2000 Jahre altes Rezept gestoßen – ein sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen.
  • AHO.BIO ist zu 100 Prozent bio und vegan, reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Omega 3-Fettsäuren und die Verpackung ist kompostierbar.
  • Mit NUI Cosmetics hat Swantje van Uehm (32) eine Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten erschaffen.
  • Inspiriert von seinen beiden Kindern, machte sich Eike Meyer (37) auf die Suche nach einer Möglichkeit Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben. Deshalb erfand er einen umweltfreundlichen Reinigungskonzentrat in der Glasflasche.
  • Lars Molter hat mit Fausst ein spezielles Verbindungselement entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Höhle der Löwen-Finale: Investoren treffen auf den „härtesten Verhandler der Showgeschichte“

  • Da es keine Alternative zu den üblichen Produkten auf dem Markt gab, hat Richard Birich Yucona entwickelt. Das Trinkwasserfilter-System besteht aus der wiederverwendbaren Kartusche und den Filtertaschen aus Vlies mit natürlicher Aktivkohle aus Kokosnussschalen.
  • Die nächsten Gründer in der Höhle der Löwen hatten die Idee zu einem lokalen Superfood. Durch sein Fernstudium der Philosophie sind sie zufällig auf ein 2000 Jahre altes Rezept gestoßen – ein sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen.
  • AHO.BIO ist zu 100 Prozent bio und vegan, reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Omega 3-Fettsäuren und die Verpackung ist kompostierbar.
  • Mit NUI Cosmetics hat Swantje van Uehm (32) eine Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten erschaffen.
  • Inspiriert von seinen beiden Kindern, machte sich Eike Meyer (37) auf die Suche nach einer Möglichkeit Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben. Deshalb erfand er einen umweltfreundlichen Reinigungskonzentrat in der Glasflasche.
  • Lars Molter hat mit Fausst ein spezielles Verbindungselement entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt

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Höhle der Löwen-Finale: Investoren treffen auf den „härtesten Verhandler der Showgeschichte“

  • Da es keine Alternative zu den üblichen Produkten auf dem Markt gab, hat Richard Birich Yucona entwickelt. Das Trinkwasserfilter-System besteht aus der wiederverwendbaren Kartusche und den Filtertaschen aus Vlies mit natürlicher Aktivkohle aus Kokosnussschalen.
  • Die nächsten Gründer in der Höhle der Löwen hatten die Idee zu einem lokalen Superfood. Durch sein Fernstudium der Philosophie sind sie zufällig auf ein 2000 Jahre altes Rezept gestoßen – ein sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen.
  • AHO.BIO ist zu 100 Prozent bio und vegan, reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Omega 3-Fettsäuren und die Verpackung ist kompostierbar.
  • Mit NUI Cosmetics hat Swantje van Uehm (32) eine Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten erschaffen.
  • Inspiriert von seinen beiden Kindern, machte sich Eike Meyer (37) auf die Suche nach einer Möglichkeit Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben. Deshalb erfand er einen umweltfreundlichen Reinigungskonzentrat in der Glasflasche.
  • Lars Molter hat mit Fausst ein spezielles Verbindungselement entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt

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Höhle der Löwen-Finale: Investoren treffen auf den „härtesten Verhandler der Showgeschichte“

  • Da es keine Alternative zu den üblichen Produkten auf dem Markt gab, hat Richard Birich Yucona entwickelt. Das Trinkwasserfilter-System besteht aus der wiederverwendbaren Kartusche und den Filtertaschen aus Vlies mit natürlicher Aktivkohle aus Kokosnussschalen.
  • Die nächsten Gründer in der Höhle der Löwen hatten die Idee zu einem lokalen Superfood. Durch sein Fernstudium der Philosophie sind sie zufällig auf ein 2000 Jahre altes Rezept gestoßen – ein sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen.
  • AHO.BIO ist zu 100 Prozent bio und vegan, reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Omega 3-Fettsäuren und die Verpackung ist kompostierbar.
  • Mit NUI Cosmetics hat Swantje van Uehm (32) eine Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten erschaffen.
  • Inspiriert von seinen beiden Kindern, machte sich Eike Meyer (37) auf die Suche nach einer Möglichkeit Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben. Deshalb erfand er einen umweltfreundlichen Reinigungskonzentrat in der Glasflasche.
  • Lars Molter hat mit Fausst ein spezielles Verbindungselement entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt

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  • Da es keine Alternative zu den üblichen Produkten auf dem Markt gab, hat Richard Birich Yucona entwickelt. Das Trinkwasserfilter-System besteht aus der wiederverwendbaren Kartusche und den Filtertaschen aus Vlies mit natürlicher Aktivkohle aus Kokosnussschalen.
  • Die nächsten Gründer in der Höhle der Löwen hatten die Idee zu einem lokalen Superfood. Durch sein Fernstudium der Philosophie sind sie zufällig auf ein 2000 Jahre altes Rezept gestoßen – ein sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen.
  • AHO.BIO ist zu 100 Prozent bio und vegan, reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Omega 3-Fettsäuren und die Verpackung ist kompostierbar.
  • Mit NUI Cosmetics hat Swantje van Uehm (32) eine Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten erschaffen.
  • Inspiriert von seinen beiden Kindern, machte sich Eike Meyer (37) auf die Suche nach einer Möglichkeit Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben. Deshalb erfand er einen umweltfreundlichen Reinigungskonzentrat in der Glasflasche.
  • Lars Molter hat mit Fausst ein spezielles Verbindungselement entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

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Höhle der Löwen-Finale: Investoren treffen auf den „härtesten Verhandler der Showgeschichte“

  • Da es keine Alternative zu den üblichen Produkten auf dem Markt gab, hat Richard Birich Yucona entwickelt. Das Trinkwasserfilter-System besteht aus der wiederverwendbaren Kartusche und den Filtertaschen aus Vlies mit natürlicher Aktivkohle aus Kokosnussschalen.
  • Die nächsten Gründer in der Höhle der Löwen hatten die Idee zu einem lokalen Superfood. Durch sein Fernstudium der Philosophie sind sie zufällig auf ein 2000 Jahre altes Rezept gestoßen – ein sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen.
  • AHO.BIO ist zu 100 Prozent bio und vegan, reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Omega 3-Fettsäuren und die Verpackung ist kompostierbar.
  • Mit NUI Cosmetics hat Swantje van Uehm (32) eine Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten erschaffen.
  • Inspiriert von seinen beiden Kindern, machte sich Eike Meyer (37) auf die Suche nach einer Möglichkeit Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben. Deshalb erfand er einen umweltfreundlichen Reinigungskonzentrat in der Glasflasche.
  • Lars Molter hat mit Fausst ein spezielles Verbindungselement entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt

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  • Mit NUI Cosmetics hat Swantje van Uehm (32) eine Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten erschaffen.
  • Inspiriert von seinen beiden Kindern, machte sich Eike Meyer (37) auf die Suche nach einer Möglichkeit Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben. Deshalb erfand er einen umweltfreundlichen Reinigungskonzentrat in der Glasflasche.
  • Lars Molter hat mit Fausst ein spezielles Verbindungselement entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt

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