16.11.2015

Hochkarätige Startup-Events: Livestream-Day am 18.11. auf derbrutkasten

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Der Brutkasten veranstaltet am 18. November seinen ersten Startup-Livestream-Tag.

Streamen tut heutzutage bekanntlich schon jeder. Deshalb lädt der Brutkasten am 18. November, hier auf der Homepage zum ersten Livestream-Tag ein. Zu sehen gibt es das „OrgDesign Lab“ und den „7 Ventures Pitch Day„.

Der Brutkasten freut sich Ihnen am 18. November diese beiden hochkarätigen Events der heimischen Startup-Szene präsentieren zu dürfen.

OrgDesign Lab – 09.30 bis 11.00 Uhr

Ordnung in die Struktur eines jungen und wachsenden Unternehmens zu bringen ist oft sehr schwer. Die Zentrale Frage dieses Events lautet daher: „Wie stellen wir uns auf, um eine möglichst agile und wachstumsfähige Organisation zu sein?“.

  • Startups sollen die Chance haben, ihre individuelle Situation mit der Unterstützung von Profis genau zu beleuchten
  • Ihre strukturelle Organisation soll bewusst auf den Prüfstein gestellt werden
  • Ein Plan für künftige Herausforderungen soll erarbeitet werden

Bewerben konnten sich

  • Entrepreneure mit internationalen Ambitionen,
  • mit mind. 3 Organisationsmitglieder, die
  • ihren Status Quo auf strukturelle Herausforderungen prüfen und sich bestmöglich aufs Wachstum vorbereiten wollen
  • Die Teilnahme ist für österreichische Startups kostenlos, die Teilnehmerzahl aber limitiert.

Das OrgDesign Lab ist eine Kooperationsinitiative zwischen BingeniumDerBrutkastendwarfs and GiantsNeuwaldegger Alumni & INiTS.

Seven Ventures Pitch Day – 13.00 bis 15.30 Uhr

+++ Hier geht’s zum Livestream: Livestream vom 7Ventures Pitch Day +++

  • veranstaltet von der Sendergruppe ProSiebenSat.1Puls4
  • neue Plattform für Startups, um ihre Idee einer ausgewählten Jury zu präsentieren
  • Pitching Session am 18. November in den PULS 4 Studios in Wien
  • 2 Minuten Zeit für den Pitch
  • Gewinner erhalten direkt nach den Pitches ein Mediavolumen von 25.000 €

Die Jury besteht aus

  • Rudi Semrad – Ex Swatch GROUP Manager, Investor
  • Katharina Klausberger – Gründerin und Geschäftsführerin „Shpock“
  • Markus Breitenecker, Geschäftsführer ProSiebenSat.1 PULS 4
  • Daniel Zech, Leitung SevenVentures Austria

Die ProSiebenSat.1PULS 4 Gruppe veranstaltet dieses Event im Rahmen ihrer Startup-Aktivitäten: SevenVentures Austria, die TV Show „2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show.

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Nach dem Ministerrat wurden zentrale Punkte der Staatsreform präsentiert. (c) BKA/Valentin Brauneis

Im Bundeskanzleramt traten Gesundheitsministerin Korinna Schuhmann (SPÖ), Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS), Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) heute vor die Presse. Nach „weit über 100 Stunden“ Verhandlungszeit, präsentierte Pröll die wichtigsten Punkte zur Staatsmodernisierung.

Abbau von Bürokratie, Fokus auf Digitalisierung

Eines der großen Themen ist die Entbürokratisierung durch Digitalisierung. „Wir befreien Bürger, Unternehmen und Verwaltung von unnötigen analogen Pflichten. Also: Was digital einfacher geht soll auch digital gehen“, sagt Pröll. Als Beispiel nennt er, dass die verpflichtende Barzahlung oder mehrfach auszudruckende Antragsunterlagen zukünftig wegfallen und durch digitale Wege ersetzt werden würden.

„Herzensprojekt“: Das Once-Only-Prinzip

Einer der dreizehn Punkte ist die langfristige Verwirklichung des Once-Only-Prinzips. Unternehmen müssten dadurch künftig keine Nachweise mehr vorlegen, die dem Staat ohnehin schon vorliegen. Dadurch würden Amtswege einfacher und schneller gemacht werden. Project X bildet die technologische und organisatorische Grundlage, um das Once-Only-Prinzip in der österreichischen Verwaltung in die Realität umzusetzen. Durch den Ausbau der zentralen Datenmanagement-Infrastruktur (dadeX) im Rahmen dieses Projekts wird sichergestellt, dass der Staat bereits vorhandene Daten selbstständig abrufen und verknüpfen kann.

„Das ist eines meiner Herzensprojekte, weil ich glaube, dass es eine maßgebliche Veränderung herbeiführen wird. […] Das ist ein Projekt, das definitiv über die nächsten zwei Jahre gehen wird, weil wir die Register ordnen müssen, wir müssen die Datenqualität erhöhen und wir müssen Schnittstellen schaffen. Aber es ist zentral, um einen modernen, effizienten und vor allem digitalen Staat zu haben“, so Pröll.

Chatbots bei Verwaltungsverfahren

Mit der neuen AVG-Novelle (Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz) soll der Kontakt zu den Behörden spürbar moderner und unkomplizierter werden. Es wurden rechtliche Regeln für den Einsatz von digitalen Helfern in der Verwaltung präsentiert. Das bedeutet, dass künftig Chatbots und digitale Assistenten ganz offiziell und rechtlich abgesichert dabei helfen dürfen, Bürger:innen und Unternehmen Schritt für Schritt durch Formulare zu führen. Gleichzeitig können einfache Standardfälle in Zukunft vollautomatisch erledigt werden. Insgesamt soll das Einreichen von behördlichen Anträgen dadurch leichter und zugänglicher werden. Die AVG-Novelle zur digitalen Verwaltung wurde bereits im März 2026 beschlossen.

Einheitliche Regelungen

Pröll spricht auch das Thema „Fleckerlteppich“ in Bezug auf Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung in Österreich zwischen Bund, Bundesländern und Gemeinden an. Diese teils sehr komplizierte Verteilung soll klarer werden. Durch die Kompetenzbereinigung wandern bestimmte Zuständigkeiten zum Bund, was einheitliche Regeln im ganzen Land schafft. Pröll nennt hier explizit für Unternehmen relevante Bereiche wie das Bauprodukterecht, das Wettwesen und das kleine Glücksspiel.

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