10.01.2020

Wiener Startup myClubs stellt eine Sportkollektion für H&M zusammen

Im Rahmen einer Kooperation hat das Wiener Startup myClubs eine Sportkollektion für die Mode-Handelskette H&M zusammengestellt. H&M Members bekommen zudem einen Rabatt auf das myClubs-Abo.
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Die H&M-Sportkollektion von myClubs
(c) H&M

„Mehr Sport machen“ ist wohl einer der häufigsten Neujahrsvorsätze, die sich Menschen zum Jahresanfang setzen und anschließend wieder über Bord werfen – dem möchten das Startup myClubs und die Modehandelskette H&M entgegen wirken, indem eine neue Sportkollektion die Menschen zu mehr Sport motivieren soll.

+++Wiener Sport-Startup myClubs kauft schweizer Fitnesscenter-Netzwerk Gymhopper+++

Das Startup myClubs hat im Rahmen der Kooperation zwei Looks für Damen und einen Look für Herren zusammengestellt. Die Sportkollektion ist ab 13. 1. 2020 in den H&M-Stores mit Sportabteilung, sowie im Onlinehandel erhältlich. Teil der Sportkollektionen sind unter anderem Shirts aus schnelltrocknenden Funktionsmaterialien, atmungsaktive Sporthosen, sowie Oberteile und -jacken.

Rabatt auf myClubs für H&M Members

„myClubs hat das Ziel möglichst viele Menschen in Bewegung und zu den besten Workouts in ihrer Stadt zu bringen“, sagt Tobias Homberger, CEO von myClubs. Das Startup ermöglicht es seinen Mitgliedern, zu einem monatlichen Fixpreis unlimitierten Zugang zu insgesamt über 800 Fitness-, Yoga- und Sportstudios in ganz Österreich zu bekommen.

Auf der Website von myClubs beginnen die Sport-Abos bei 45 Euro monatlich, dafür kann man pro Monat vier Mal trainieren. Für H&M Members – also Mitgliedern des Loyalitätsprogramms von H&M – gibt es im Rahmen der Kooperation 50 Prozent Rabatt auf den ersten Monat der myClubs Abos FLEX 4 oder UNLIMITED.

Wie die Kooperation zwischen myClubs und H&M entstand

„Wir fokussieren uns im Marketing stark auf digitale Kanäle, aber können so natürlich nicht alle Menschen erreichen. Die Kooperation mit H&M ermöglicht es uns eine weitere große Kundengruppe zu erreichen und ihnen einen echten Mehrwert bieten“, sagt Homberger.

Die Idee zur H&M Sportkollektion „selected by myClubs“ entstand aus einem gemeinsamen Workshop. „Wir haben uns überlegt, wie wir Fashion Retail mit unserem digitalen Sportmodell am besten verbinden können, um einen echten Mehrwert für H&M Kunden zu schaffen“, sagt Homberger. Das gemeinsame Ziel der Partner: Menschen zu mehr Sport motivieren und von einem sportlichen Lifestyle überzeugen. „Die Lösung, eine eigene Sportkollektion mit vergünstigten myClubs Mitgliedschaften für H&M Members zu kombinieren hat uns sofort gefallen“, sagt Homberger: „Zusätzlich nutzen wir auch die digitalen Kanäle von H&M, insbesondere die H&M Members App, zur Kommunikation.“

Die Umsetzung einer so großen Kooperation zwischen einem Konzern und einem Startup ist natürlich eine Herausforderung, wie Homberger weiter erläutert: „Aber wir waren positiv überrascht, wie agil H&M im Marketing ist und dass sie uns bei der Umsetzung viel Freiraum gegeben haben“, sagt der Unternehmer: „Durch unsere gemeinsamen Projekte mit großen Versicherungen und der Swisscom sowie SwissPass in der Schweiz hatten wir natürlich auch schon einige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit großen Unternehmen.“ Im Versicherungsbereich plant myClubs auch schon die nächsten Kooperationen.

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Die Strabag-Zentrale in Wien | (c) Erlacher / Strabag
Strabag startet Early-Stage VC Fonds. (c) Erlacher / Strabag

Schon vor über einem Jahr wurde bekannt, dass der österreichische Baukonzern Strabag einen eigenen Corporate VC Fonds eröffnen will, also eine Konzerntochter, die als Beteiligungsgesellschaft in Startups investiert. Nun dürfte dieser Plan mit Loom Ventures offiziell umgesetzt worden sein, wie der Managing Director Ilja Aizenberg auf LinkedIn bekanntgab.

Digital-, Energie- und Industrie-Infrastruktur

Auf ihrer Website beschreiben Loom Ventures genau, wen sie adressieren wollen: „Wir investieren in europäische Unternehmen in der Frühphase (Early-Stage) an der Schnittstelle von digitaler, Energie- und Industrie-Infrastruktur. Wenn Ihr Unternehmen reale Systeme autonomer, leistungsfähiger oder widerstandsfähiger macht, möchten wir von Ihnen hören“.

Weiters heißt es: „Infrastruktur ist längst mehr als nur reine Versorgung. Sie rückt näher an den Endnutzer heran, generiert mehr Wertschöpfung und bildet einen starken Integrationsvorteil (Moat) zwischen physischen Anlagen (Assets), Daten und Anwendungen. Ob in digitalen, Energie- oder Industriesystemen – wir sind stolz darauf, durch unseren Partner und Investor STRABAG über einen einzigartigen Branchenzugang zu verfügen. Dies untermauert unser Versprechen, unsere Gründungsteams weit über das reine Kapital hinaus aktiv zu unterstützen.“

100-Millionen-Euro-Fonds

Der Fonds hat laut Viktor Pasquali, Mitglied im Investment Committee von Loom Ventures, eine Größe von 100 Millionen Euro und sitzt in Wien. Pasquali kommentiert auf LinkedIn wie folgt: „Was vor zwei Jahren hinter den Kulissen begann, ist nun offiziell: Loom Ventures, ein 100-Millionen-Euro-Early-Stage-Venture-Capital-Fonds für europäische InfraTech-Unternehmen. Die Arbeit daran war genau die Art von Aufgabe, die ich am meisten schätze: eine Idee in eine Struktur zu verwandeln, die auf eigenen Beinen stehen kann – von der Konzeption und dem Aufsetzen des Fonds über die Governance und Positionierung bis hin zum Management-Team.“

Doppelspitze

Zum genannten Management-Team macht Pasquali genaue Angaben: Ilja Aizenberg und Toba Spiegel. Spiegel war zuvor Investment Director bei Trill Impact und war bereits Board-Observer für Soil Capital und tado.

„Ich habe mich entschieden, die Mission zu übernehmen, Loom Ventures mitzuleiten, weil es mir ermöglicht, die Art von Fonds aufzubauen, an die ich glaube: eine klare These, einen Fokus auf Investitionen, bei denen unsere Überzeugung am höchsten ist, und enge Zusammenarbeit mit Gründern. Gleichzeitig kann ich auf die industrielle Expertise und das Netzwerk von Strabag als eines der führenden Infrastrukturunternehmen Europas zurückgreifen, was mir noch bessere Wege gibt, das zu tun, was ich in diesem Job am erfüllendsten finde: für Gründer nützlich zu sein“, schreibt Spiegel auf LinkedIn.

Aizenberg war zuletzt Board Observer bei Wiliot und hat unter anderem auch für die Unternehmen NonoLINC, Corvic AI und Anjuna Security gearbeitet. Er bringt laut eigenen Angaben Erfahrung in KI und Materialwissenschaften sowie dem Unternehmensaufbau mit.

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Wiener Startup myClubs stellt eine Sportkollektion für H&M zusammen

„Mehr Sport machen“ ist wohl einer der häufigsten Neujahrsvorsätze, die sich Menschen zum Jahresanfang setzen und anschließend wieder über Bord werfen – dem möchten das Startup myClubs und die Modehandelskette H&M entgegen wirken, indem eine neue Sportkollektion die Menschen zu mehr Sport motivieren soll. Das Startup myClubs hat im Rahmen der Kooperation zwei Looks für Damen und einen Look für Herren zusammengestellt. Die Sportkollektion ist ab 13. 1. 2020 in den H&M-Stores mit Sportabteilung, sowie im Onlinehandel erhältlich. Das Startup myClubs ermöglicht es seinen Mitgliedern, zu einem monatlichen Fixpreis unlimitierten Zugang zu insgesamt über 700 Fitness-, Yoga- und Sportstudios in ganz Österreich zu bekommen. Auf der Website von myClubs beginnen die Sport-Abos bei 45 Euro monatlich, dafür kann man pro Monat vier Mal trainieren. Für H&M Members – also Mitgliedern des Loyalitätsprogramms von H&M – gibt es im Rahmen der Kooperation 50 Prozent Rabatt auf den ersten Monat der myClubs Abos FLEX 4 oder UNLIMITED.

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