09.03.2021

Herr Michl: Die Speed-Kameratasche für Fotografen

Um die Kamera schnell griffbereit zu haben, entwickelte das Herr Michl-Team eine Tasche, die es ermöglicht den Fotoapparat flugs herauszuziehen.
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Herr Michl, 2 Minuten 2 Millionen,
(c) Herr Michl/FB - Durch das Design der Tasche lässt sich die Kamera schnell herausziehen.

Man kennt es. Ein Event, eine schöne Szenerie oder einfach Kinder, die etwas Lustiges machen. Man greift zur Kamera und just in dem Moment, wo man bereit wäre, ein Bildnis als Erinnerung zu knipsen, ist alles vorbei. Man hat den perfekten Moment verpasst. Michael und Marie Bösendorfer, Bettina Chocola und Iris Fritz haben daher eine Idee für dieses Problem entwickelt. Herr Michl ist eine aus PET-recyceltem Filz bestehende Kameratasche, bei der der Gurt der Tasche zugleich der Gurt der Kamera ist. Durch dieses Design soll es möglich sein, die Kamera mit nur einer flüssigen Bewegung flott aus der Tasche zu ziehen.

Herr Michl: „Schnellste Kameratasche der Welt“

Begonnen hat alles auf einer Reise durch Vietnam. Der Vorgänger von Herrn Michl war ein von Marie Bösendorfers Oma genähter Sack, der als Kameratragetasche diente. Gut, aber verbesserungswürdig so der Eindruck der Gründer. Dann trat Designer Chocola ins Leben der Gründer und die Idee zur aktuellen Tasche wuchs. Es gab viele Versuche, einige Prototypen und ein paar Flaschen Wein, bis das Team schlussendlich eine zufriedenstellende Variante entwickelte, die sie heute als die „schnellste Kameratasche der Welt“ bezeichnen.

(c) Herr Michl – Der Ahne von Herrn Michl – ein von der Oma genähter Sack.

Herr Michl ist sowohl für System- als auch Spiegelreflexkameras geeignet. Für größere Kameras gibt es auch eine vergrößerte Version. Sowohl die große als auch die kleine Variante haben ein verschließbares Außenfach, in dem ein zweites Objektiv verstaut werden kann.

Heute bei „2 Minuten 2 Millionen“

Als Material wird ein aus PET recycelter Filz verwendet, der leicht zu reinigen sein soll. Die Gründer stellen heute Abend bei „2 Minuten 2 Millionen“ ihr Produkt vor und gehen auf Investorenjagd. Außerdem dabei: Niloo, Probando, Happa Happa und Klaeny.

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Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter
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Nach der Wahl in den UNO-Sicherheitsrat strebt die Bundesregierung nach dem nächsten Coup. Österreich soll in Fragen der Künstlichen Intelligenz in Zukunft nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten. Das verkündete heute Bundeskanzler Christian Stocker. Der konkrete Vorschlag: Es soll ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien entstehen. Der Vorschlag wurde von Staatssekretär Alexander Pröll beim virtuellen internationalen Spitzentreffen zur Kontrolle von Frontier-KI-Modellen eingebracht. Das Treffen hat auf Initiative der Regierungschefs Finnlands und Norwegens stattgefunden.

„Fürchten wir uns nicht vor Künstlicher Intelligenz, sondern geben wir ihr einen Rahmen, der den Menschen Ängste nimmt und Sicherheit gibt. Ein KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen kann dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu verstehen und ihre Zukunft mitzugestalten“, sagt Stocker

Wien als „der richtige Standort“

Die Bundesregierung sieht Wien als idealen Standort an. Mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der CTBTO-Vorbereitungskommission sei die Stadt bereits Sitz von Institutionen, die den verantwortungsvollen Umgang mit komplexen Technologien behandeln und langjährige Erfahrung mit multilateralen Verfahren und Standards haben.

„Kein Staat kann diese Herausforderungen allein bewältigen. Die Weichen für die globale KI-Governance werden jetzt gestellt, und Österreich will diesen Prozess aktiv mitgestalten“, betont Staatssekretär Alexander Pröll.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ergänzt: „Österreich setzt sich konsequent für klare Grenzen und international verbindliche Regeln für KI-Waffen ein. Als einer der vier UNO-Amtssitze wäre Wien bestens als Standort für ein internationales KI-Zentrum geeignet.“

Treffen mit Hinton und Steinberger

Heute Abend trifft Stocker gemeinsam mit Staatssekretär Alexander Pröll den Physik-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und Peter Steinberger, der mit OpenClaw weltweite Bekanntheit erlangte. „Wir sprechen über unsere Initiative, über internationale Regeln für KI und darüber, wie Österreich bei dieser Zukunftstechnologie vorne mit dabei ist“, schreibt Stocker auf X. Hinton und Steinberger sind Gäste von TEDAI in der Wiener Hofburg.

Österreich im KI-Zeitalter

KI scheint im Bundeskanzleramt präsenter denn je zu sein, denn Pröll möchte zum Thema „Österreich im Zeitalter von KI“ am 19. November Stellung nehmen. Der Staatssekretär lädt zu einer Grundsatzrede in die Österreichische Nationalbibliothek ein, bei der er über eine der „größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit“ sprechen wird.

„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden, schaffen und denken. Was bedeutet das für uns Menschen und was bedeutet es für Österreich?“, heißt es in der Aussendung.

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