08.03.2021

Niloo: „Siebenjähriger Erfinder“ bei 2 Minuten 2 Millionen

Niloo will das Problem lösen, dass Kinder sich den Mund am Ärmel abwischen. Erfinder Lino Häuslmayer ist selbst noch ein Kind.
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Der siebenjährige Niloo-Erfinder Lino Häuslmayer mit seiner Mutter Petra
Der siebenjährige Niloo-Erfinder Lino Häuslmayer mit seiner Mutter Petra (c) PULS 4/Gerry Frank

„Oh, deinen Mund sollten wir noch… Nein! Nein, tu’s nicht…“ – Eltern kleiner Kinder kennen das Problem: Der eigene Ärmel scheint instiktiv als bessere Option für das Abwischen des Mundes wahrgenommen zu werden, als die griffbereite Serviette. Wenn sich der frisch bekleidete Sprössling knapp vor dem Aufbruch zum Kindergarten noch schnell die Nutella ins weiße Leiberl schmiert, wechselt man letzteres vielleicht doch noch einmal – man will ja keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Genau dieses Problem will Niloo lösen.

Niloo: Zipp-Tier schluckt in Ärmel eingebaute Serviette

Das junge Kindermode-Label baut in seine „Sauber-Zauber-Kinderkleidung“ Stoffservietten ein, die sich hinter einem Zipp in Form eines Tiers namens Nilo verbergen. Nachdem sich die Kleinen ihren Mund im Ärmel der Niloo-Kleidung abgewischt haben, können sie also die verschmutzte Stelle einfach einzippen.

Erfunden haben soll dieses System mit Lino Häuslmayer ein Volksschüler. Er tritt in der diese Woche ausgestrahlten Folge der Puls4-Investment-Show 2 Minuten 2 Millionen auf und war zum Zeitpunkt der Aufzeichnung im Herbst sieben Jahre alt. Begleitet wird er von seiner Mutter Petra Häuslmayer, die eine ganze Kinderkleidungs-Kollektion mit dem Niloo-Prinzip geschaffen hat.

Derzeit noch kein Webshop auf spartanischer Homepage

Diese kann man auf der ausgesprochen spartanischen Website des Labels und der Instagram-Page mit gerade einmal zwei Einträgen ansehen. Auf der Homepage heißt es, ein Webshop sei im Entstehen. Ob dieser rechtzeitig zur Ausstrahlung am Dienstagabend vorbereitet wird, ist der brutkasten-Redaktion gegenwärtig nicht bekannt.

Außerdem sind diese Woche bei 2 Minuten 2 Millionen zu sehen: Happa Happa, kleany, Herr Michl und Probando.

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Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.

Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.

GO SHANGHAI offen für alle Branchen

Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.

Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria

Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.

Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien

Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.

Fünf intensive Tage in Shanghai

Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.

Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent

GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
  • Bereits erfolgte Seed-Investition
  • Funktionierender Prototyp bzw. MVP
  • Einzigartiges Produkt oder Lösung
  • Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
  • Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern

Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.


GO SHANGHAI 2027 ist ein Programm des Global Incubator Network Austria (GIN), der gemeinsamen Initiative von Austria Wirtschaftsservice (aws) und Österreichischer Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), und Teil von GO ASIA. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Austria. Weitere Informationen zum aktuellen Call finden Startups hier: https://gin-austria.com/calls/goshanghai2027

Kontakt

Bei Fragen zu GO SHANGHAI oder zum Bewerbungsverfahren können sich Startups an folgenden Kontakt wenden:

My Yen Lau
Project Manager | GO ASIA
T +43 1 501 75 394
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