04.11.2016

Hermann Hauser steigt mit sechstelligem Betrag bei Conda ein

Der Tiroler Investor sorgt gemeinsam mit bestehenden Geldgebern für einen insgesamt siebenstelligen Kapitalschub für die Crowdinvesting-Plattform.
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(c) I.E.C.T.: Hermann Hauser

„Mit Hermann Hauser haben wir einen der einflussreichsten und erfolgreichsten Venture Capital-Geber in Europa gewonnen“, sagt Conda-Chef Daniel Horak. Der „hohe sechsstellige Betrag“ des Tiroler Investors würde sich gemeinsam mit den Investments einiger weiterer Investoren und Altinvestoren zu einem niedrigen siebenstelligen Betrag summieren. Mit dem Geld soll eine Expansion finanziert werden, die eine Starke Positionierung am gesamteuropäischen Markt zum Ziel hat.

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Conda will auch von Hausers Netzwerk profitieren

„In der Internationalisierung der Plattform sehe ich großes Potenzial“, kommentiert Hermann Hauser das Investment. Conda habe in den letzten Jahren bewiesen, dass man viel bewegen könne. Beim Crowdinvesting-Unternehmen will man nicht nur von Hausers Investment, sondern auch von seinem Netzwerk profitieren. Hauser wurde als Unternehmer in Großbritannien in den 1980er-Jahren groß und wurde dort später auch als Investor aktiv und erfolgreich. In seiner Heimat Innsbruck gründete er das Institute for Entrepreneurship Cambridge – Tirol, das Startups unterstützt.

Conda als „wichtiger Player auf dem europäischen Markt“

(c) Anja Grundboeck: Daniel Horak
(c) Anja Grundboeck: Daniel Horak

Conda ist inzwischen Österreichs größte Crowdinvesting-Plattform. Bislang wurden 63 Projekte mit insgesamt 13,3 Millionen Euro über die Plattform finanziert. Sie ist in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein, Slowenien, der Slowakei und Polen aktiv. Die nun abgeschlossene Finanzierungsrunde soll weitere Expansionsschritte, vor allem im osteuropäischen Raum, ermöglichen, heißt es vom Unternehmen. Zugleich wolle man aber die bislang erfolgten Expansionen absichern. „Wir sehen uns damit als wichtigen Player auf dem europäischen Crowdinvesting-Markt“, sagt Horak.

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(c) Adobe Stock - kwarkot

In einem Interview mit brutkasten im Februar dieses Jahres hob die Wiener Digitalstadträtin Barbara Novak (SPÖ) den Standort Wien für eine „AI Gigafactory“ noch hervor. Die Abwärme der Server sollte dabei direkt in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist werden, so das Konzept. „Bei einer AI Gigafactory fällt sehr viel Abwärme an, mit der bis zu 200.000 Haushalte versorgt werden könnten. Das wäre ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung der Fernwärme und stellt eine klassische Win-win-Situation dar“, so Novak im Interview.

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Die Auflagen der Förderung seien von Seiten der EU nun aber dahingehend geändert worden, dass das Projekt an keinen bestimmten Standort bzw. an keine definierten Auflagen gebunden werden dürfe, berichtet die Tageszeitung Kurier. Ein zentrales Element der Wiener Bewerbung beinhaltet jedoch die erwähnte Anknüpfung der Gigafactory an das Fernwärmenetz (brutkasten berichtete). Laut Kurier wird in einem offiziellen Brief der Digitalstadträtin an die EU nun dazu aufgerufen, die Auflagen für die Förderung nochmal zu überdenken.

„Einkaufsgemeinschaften“ nicht passend für Stadt Wien

Das Finanzierungsmodell für das 5-Milliarden-Euro-Projekt sah ursprünglich vor, dass zwei Drittel der Mittel von privaten Investoren und ein Drittel gemeinschaftlich von der Stadt Wien, dem Bund sowie der EU aufgebracht werden. Aktuelle Bestrebungen in Brüssel sehen nun jedoch die Bildung von standortungebundenen „Einkaufsgemeinschaften“ vor. Für Wien würde dies bedeuten, dass das Projekt nicht mehr zwingend an die geplante Abwärme-Integration in das Fernwärmenetz gekoppelt werden dürfte. Da diese Koppelung jedoch eine Grundvoraussetzung der Wiener Bewerbung ist, wird eine Beteiligung unter den geänderten Bedingungen derzeit hinterfragt.

Fünf Gigafactories geplant

Bis zum Jahr 2028 plant die Europäische Union den Baubeginn von bis zu fünf neuen „AI-Gigafactories“. Diese hochmodernen Rechenzentren sollen speziell auf die enormen Anforderungen zugeschnitten werden, die das Training und der laufende Betrieb fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz mit sich bringen. Dabei legt die EU besonderen Wert auf strengste Maßstäbe in den Bereichen Datensicherheit, IT-Schutz und Energieeffizienz.

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