03.07.2023

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

Im Rahmen des KitzSummit haben wir mit Herbert Diess, ehemaliger VW-Chef und nunmehriger Aufsichtsratsvorsitzender von Infineon, darüber gesprochen, wie die Menschheit den Klimawandel in den Griff bekommen kann. Unter anderem spricht Diess über Rolle Chinas, die Bedeutung von Zukunftstechnologien und nennt geopolitische Aspekte, die wir berücksichtigen müssen.
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(c) Infineon

Können Innovationen und Technologie das Klima retten? Über diese Frage wird im Diskurs über die Klimakrise hitzig diskutiert. Während sich Klimaschützer:innen im Zuge der „Degrowth-Debatte“ vermehrt für eine Beschränkung des Wirtschaftswachstums aussprechen, sehen andere wiederum in der Skalierung von bereits verfügbaren Klimatechnologien und der Entwicklung von neuen Zukunftstechnologien die Lösung. Eine klare Position in dieser Debatte bezog bereits in der Vergangenheit des Öfteren Herbert Diess. Der ehemalige VW-Chef und nunmehriger Aufsichtsratsvorsitzender von Infineon gilt im deutschsprachigen Raum als einer der aktivsten Fürsprecher für technologische Innovationen als Lösung für die Klimakrise. Erst Ende November 2022 meinte er beispielsweise im ZDF-Talk bei Markus Lanz, dass die Klima-Problematik keine „unüberwindbare Hürde“ darstelle.

Herbert Diess im Talk am KitzSummit

Entkopplung von Wirtschaftswachstum & Emissionen

Im Zuge des KitzSummit legt Diess im brutkasten-Talk in der Debatte nun erneut nach. „Ich halte das Thema für überschaubar und beherrschbar“, so der Manager und studierte Ingenieur. Demnach hätte sich in Industrieländern das wirtschaftliche Wachstum von der Emissionsintensität bereits entkoppelt. „Es ist nicht so, dass Länder, die am stärksten wachsen, auch am stärksten in den fossilen Energien sind. Ganz im Gegenteil: Wachstum findet auch in der dekarbonisierten Welt statt“, so Diess.

Als Beispiel führt er Schweden an, wo die „Primärenergie“ aufgrund des Einsatzes erneuerbaren Energien bereits größtenteils CO2-frei erzeugt wird. Hier müsse Deutschland noch seine „Hausaufgaben“ machen, wie Diess kritisch anmerkt. So verfüge Deutschland über einen CO2-Verbrauch von sieben Tonnen pro Kopf pro Jahr, in Schweden sind es hingegen nur 3,5 Tonnen pro Kopf. Diesbezüglich sei auch eine CO2-Steuer, wie sie Schweden eingeführt hat, ein starker Hebel. Eine CO2-Steuer von 350 Euro pro Tonne sei für ihn durchaus vorstellbar und umsetzbar. Zudem könnte über eine derartige Steuer auch soziale Umverteilung erfolgen.

Entwicklungsländern & die Rolle Chinas

Weiters äußerte sich Diess im Talk auch zur Situation von Entwicklungsländern und der spezifischen Rolle von China in der Energiewende. Demnach könnten gewisse Länder in Afrika das fossile Zeitalter überspringen. Als Beispiel nennt Diess Nigeria. Das Land hat erst unlängst 16.000 Elektrobusse gekauft, die künftig mit Solarstrom versorgt werden. Dabei standen jedoch nicht primär der Klimaschutz, sondern wirtschaftliche Überlegungen im Zentrum. „Solarstrom ist einfach kostengünstiger als eine Infrastruktur mit Tankstellen aufzubauen, um Busse schlussendlich mit Diesel zu versorgen“, so Diess. Zudem würde es in Afrika mittlerweile fast so viele Solarprojekte wie in Europa geben.

Neben den Chancen für Entwicklungsländer geht Diess zudem auf die starke Position Chinas im Bereich der Energiewende ein. „China hat das Wachstum eindeutig entkoppelt von den CO2-Emissionen“, so der Ex-VW-Chef. Zwar sei die Solarindustrie anfänglich in Deutschland sehr stark gewesen, mittlerweile wurde sie aber von der chinesischen Solarindustrie abgehängt. So konnten chinesische Firmen den Watt-Peak-Preis – jene Einheit, mit der die elektrische Leistung von Solarzellen definiert wird – innerhalb von nur zehn Jahren um 90 Prozent senken. Möglich sei dies unter anderem mit starken Subventionen der chinesischen Regierung geworden, die gezielt in die Solarindustrie investiert hätte. Gleiches würde man derzeit auch in den USA mit dem Inflation Reduction Act erleben, wobei Milliarden in die Transformation der Wirtschaft gepumpt würden. Hier müsse Europa künftig Schritt halten, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Zukunftstechnologien & E-Mobilität

Eine klare Ansage macht Diess zudem zur Klimawirksamkeit von Zukunftstechnologien, wie beispielsweise der Kernfusion oder der Wasserstofftechnologie. „Hier müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu sehr den Bezug zur Gegenwart verlieren“, so Diess. Dementsprechend gehe es jetzt in erster Linie um das Ausrollen von Technologien, die bereits entwickelt wurden. Als Beispiel führt er die Solartechnologie und Stromspeicher an. „In Deutschland werden bereits sieben von zehn PV-Anlagen mit den entsprechenden Speichern gekauft“, so der Manager. Stromspeicher seien auch essentiell, um Preisschwankungen im Strompreis auszugleichen, da in der Mittagszeit Strom sehr günstig produziert wird und in der Nacht hingegen sehr kostenintensiv. Große Potentiale sieht er dabei auch in der Elektromobilität. „Die eine Million Elektroautos, die wir jetzt in Deutschland haben, verfügen zum Beispiel über mehr Stromspeicherkapazität als alle Pumpspeicherwerke zusammen“. Dementsprechend seien E-Autos künftig weit mehr als nur Fortbewegungsmittel.

Halbleiterchips & Geopolitik

Diess, der seit Feber 2023 Aufsichtsratsvorsitzender von Infineon ist, thematisierte zudem die Relevanz der Halbleiterindustrie im Rahmen der Klimakrise. Demnach würde diese aktiv dazu beitragen, die Stromeffizienz künftig zu erhöhen. Dementsprechend große Wachstumspotentiale sieht er auch für Infineon sowie den österreichischen Wirtschaftsstandort. So investierte Infineon 2021 rund 1,6 Milliarden Euro in den Ausbau seiner der High-Tech-Chipfabrik am Standort Villach.

Abschließend geht Diess auch auf die geopolitische Großwetterlage ein und mahnt: „Was mir schon Sorgen macht, ist momentan eine Welt, die sich immer mehr segmentiert. Einzelblöcke führen dazu, dass wir Effizienzen, die wir heute aufgrund von Arbeitsteilung in der Welt haben, abbauen.“ Sofern sich Europa von China stärker abkoppeln würde, könnte dies zudem zu noch mehr Inflation führen, was wiederum die Finanzierungskosten von Klimatechnologien in die Höhe treiben würde.

Titelfoto: (c) Infineon

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Die Gründer Wieland Moser, Gerald Stangl und Florian Hackl-Kohlweiß sowie Co-CEO Katharina Steppan und CEO Hüseyin Özcelik (v. l.). Foto: Nicky Webb

Es ist eine Wette darauf, dass sich die Wärmeversorgung europäischer Städte in den nächsten Jahren grundlegend verändert. Den Beweis, dass der Markt dafür bereit ist, hat Roots Energy nach eigener Darstellung bereits erbracht. „Wir haben bewiesen, dass Menschen dafür bezahlen“, sagt Gründer Gerald Stangl. Das Wiener Unternehmen hat eine vorgefertigte Nahwärme-Plattform aus Hardware und Software entwickelt, die die heute übliche Einzelplanung jedes Heizraums durch ein industriell gefertigtes System ersetzen soll – und damit europäische Städte unabhängig von fossilen Energie-Importen machen will. Die Investitionskosten sinken laut Unternehmen gegenüber konventionell geplanten Anlagen um bis zu 50 Prozent.

Die erste Anlage – das mehrfach ausgezeichnete Wiener Pilotprojekt SmartBlock Geblergasse, technisch geplant von Roots-Mitgründer Wieland Moser, unter anderem Träger des Österreichischen Staatspreises 2021 – läuft seit 2017. Mehr als 20 weitere Standorte in der DACH-Region befinden sich im aktiven Rollout. Seit dem zweiten Quartal 2026 fertigt Roots Energy die zentralen Komponenten gemeinsam mit einem österreichischen Industriepartner in Serie. Womit das Unternehmen die jahrelange Pilotphase hinter sich lässt – und in die Skalierung eintritt.

Vom Co-Living-Projekt zum Wärme-Standard

Die Geschichte beginnt nicht mit Energie, sondern mit Wohnen. Hinter Roots steht mit Gerald Stangl ein Gründer, der bereits eine der bekanntesten österreichischen Health-Tech-Erfolgsgeschichten mitgebaut hat: Das von ihm mitgegründete Unternehmen mySugr, eine App zum Diabetes-Management, wurde 2017 an den Pharmakonzern Roche verkauft. Die Parallele zieht Stangl selbst – mySugr sei erfolgreich gewesen, weil das Team sein eigenes Problem gelöst habe. Bei Roots ist es dasselbe Muster: Die Wärmelösung entstand aus dem konkreten Bedarf eines eigenen Bauprojekts. 2021 gründete er gemeinsam mit Dr. Hüseyin Özcelik und Florian Hackl-Kohlweiß die Roots Urban Villages GmbH, ein Co-Living-Konzept für die Stadt. Bei der Suche nach einer Wärmelösung für ein rund 20.000 Quadratmeter großes Areal stieß das Team auf ein grundsätzliches Problem: „Wir haben gemerkt, es gibt nichts. Entweder man geht auf Fossil oder auf Fernwärme, wo man extreme Preisabhängigkeit hat“, erinnert sich Stangl. 

(c) Nicky Webb

Den Ausschlag gab schließlich der russische Einmarsch in die Ukraine 2022. Die Energiepreise schossen nach oben, die Immobilienpreise nach unten – und damit verschob sich die Logik des gesamten Vorhabens. Erst in diesem Moment, so Stangl, sei dem Team das eigentliche Marktversagen aufgefallen – und damit der Moment gekommen, „all in“ zu gehen: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Das Team ließ das große Immobilienprojekt fallen, holte Energietechnik-Pionier Wieland Moser ins Gründer-Team, kaufte ein Gebäude als Forschungszentrum und entschied sich bewusst gegen frühes Investorenkapital: Ausschlaggebend war für Stangl der Zeitpunkt: Mit Kriegsbeginn sei die Stimmung unter Investoren schlecht gewesen, ein schneller Start mit hohem Tempo damals kaum finanzierbar. „Da haben wir gesagt, wir bootstrappen das.” 2023 wurde aus Roots Urban Villages die Roots Energy GmbH.

(c) Nicky Webb

Das Marktversagen: zwischen Fernwärme und Sackgasse

Warum es für dichte Städte bisher keine industrielle Wärmelösung gibt, lässt sich an drei Optionen festmachen, die alle nicht skalieren. Klassische Fernwärme erreicht nur profitable Kernzonen; bestehende Hochtemperatur-Netze (80 bis 135 Grad Vorlauf) sind faktisch nicht erweiterbar und verlieren über 30 Prozent ihrer Energie auf dem Transportweg. Wer dennoch ausbaut, riskiert hohe tote Investitionen, wenn die Anschlussquoten zu gering bleiben. Luftwärmepumpen und Heizcontainer wiederum scheitern im dichten Bestand an Platz, Schallschutz und Genehmigungen. Und individuell von Ingenieurbüros geplante Erdwärme-Anlagen funktionieren zwar technisch, bleiben aber teure Einzelstücke.

(c) Nicky Webb

Genau hier setzt die zentrale These vom „CapEx at Risk“ an. Das klassische Modell baut ein großes, zentrales Werk und steckt vorab viel Kapital hinein – in der Hoffnung, damit Tausende Haushalte zu versorgen. Bleiben die Anschlüsse aus, ist das Geld verloren. „Bei uns gibt’s dieses CapEx at Risk nicht“, sagt Stangl. „Die Energiequelle entsteht in diesen Netzen Schritt für Schritt.“ Statt eines Großkraftwerks liegen viele kleine Module vor; das System wächst mit der Nachfrage, nicht auf Verdacht.

Als Vorbild dient ausgerechnet Wien selbst. Nach den Ölpreisschocks Ende der 1970er-Jahre stellte die Stadt die dezentrale Ölheizung auf Gas um – und zwar, indem man günstig nur die Gasleitungen bis vor die Wohnungen legte. Ab da konnte jeder Haushalt frei entscheiden, wann er von Öl auf die überlegene Gastherme wechselt. „In weniger als einer Generation war das abgeschlossen“, erzählt Stangl. „Und wir machen genau das Gleiche.“ Roots verlegt schlanke, kostengünstige Soleleitungen – im Kern eine kalte Wasserleitung mit Alkohol-Wasser-Gemisch –, und jede Wohnung tauscht ihre Gastherme nach Bereitschaft gegen eine Soletherme.

(c) Nicky Webb

Komplexität von der Baustelle ins Werk

Technisch baut Roots auf sogenannter kalter Nahwärme – im Fachjargon 5th Generation District Heating and Cooling. Über die Soleleitungen wird Umgebungswärme aus Erdwärme, Grundwasser, Außenluft oder Abwasser vor Ort gewonnen und nahezu verlustfrei an die Gebäude geliefert. Die Plattform besteht aus drei Bausteinen: dem vorgefertigten Hydraulik- und Steuerungsmodul Roots·Hub, dem Betriebssystem Roots·OS, das das thermische Netz steuert, sowie standardisierten Kompressoren, die Wärme oder Kälte beim Endabnehmer erzeugen – inklusive der Option, im Sommer zu kühlen.

(c) Martin Holzner

Der Kerngedanke: Roots verlagert die Komplexität von der Baustelle ins Werk. Aus aufwändigen Sonderprojekten werden standardisierte, einfach einzusetzende Systemlösungen – und damit eine skalierbare Infrastruktur. Wichtig ist Stangl dabei die Abgrenzung – ein Punkt, mit dem das Unternehmen lange gerungen hat: „Wir liefern die Anlagensysteme, damit Firmen ihren Job machen können. Wir sind in keiner Konkurrenz.“ Roots sei weder Wärmepumpenfirma noch Projektierer, sondern Systemtechnik-Lieferant für Energieversorger, institutionelle Eigentümer und Contractors.

Markt mit hohem regulatorischem Druck

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Drei EU-Rechtsakte definieren bis 2040 das Ende fossiler Wärme im Gebäudebestand: Der EPBD-Recast schreibt den Ausstieg aus fossilen Heizkesseln bis 2040 vor, der EED-Recast verpflichtet jede Kommune ab 45.000 Einwohnern zu einem Wärmeplan, und ab 2028 greift mit ETS 2 eine CO₂-Bepreisung auf Gebäudewärme. Rund die Hälfte des EU-Endenergieverbrauchs entfällt auf Heizen und Kühlen – größtenteils noch fossil.

(c) Nicky Webb

Als Zielkunden hat Roots Energy Europas größte institutionelle Wohnungsanbieter im Blick. Allein die 30 größten kontrollieren nach eigener Auswertung ein Wärme-Dekarbonisierungs-Volumen von rund 65 Milliarden Euro – darunter die größten Bestandshalter aus Österreich und Deutschland. Gespräche zu ersten gemeinsamen Piloten sind in Vorbereitung.

Fünf Jahre bootstrapped, jetzt die erste Runde

Seit 2021 hat Roots Energy rund zehn Millionen Euro aus Eigen- ,Fördermitteln und geförderten Darlehen eingesetzt – je etwa fünf Millionen in Forschung und Produktentwicklung sowie in das 900 Quadratmeter große Forschungszentrum „Roots·House“ in Wien-Penzing, das der Klimafonds als „Leuchtturm der Wärmewende“ auszeichnete. Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG steuerte 2,4 Millionen Euro bei. Das Patent ist erteilt.

Nun geht das Unternehmen erstmals an externes Kapital: Eine erste Finanzierungsrunde soll im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Gespräche laufen mit europäischen Fonds aus den Bereichen Klima-, Resilienz- und Industrietechnologie. Das Kapital fließt in technische Kundenbetreuung, den Ausbau des Vertriebs und die Serienproduktion. Operativ geführt wird Roots Energy von Hüseyin Özcelik und Katharina Steppan; Stangl verantwortet als Gründer das Fundraising.

Das erklärte Ziel: Die Wärmeversorgung europäischer Städte soll künftig industriell organisiert sein – so wie Strom oder Telekommunikation heute. Den Hebel dorthin sieht Stangl weniger im Klimaargument als in handfesten Vorteilen für die Bewohner. „Wir müssen das Narrativ ändern“, sagt er. „Klima zieht in der aktuellen politischen Lage bei den Menschen wenig – dafür stehen Resilienz, Unabhängigkeit und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund.“


Mehr über Roots Energy könnt ihr auch hier erfahren.

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Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Inhalt dieses Artikels hat verschiedene gesellschaftspolitische Auswirkungen: 1. Debatte über den Klimawandel: Die Meinungen über die Bedrohung des Klimawandels und die möglichen Lösungsansätze sind geteilt. Der Artikel präsentiert die Position von Herbert Diess, dass der Klimawandel überschaubar und beherrschbar sei und dass Innovationen und Technologie die Lösung bieten könnten. Diese Position kann zu einer weiteren Auseinandersetzung mit der Klimakrise und den verschiedenen Strategien zur Bekämpfung führen. 2. Lösungsansätze durch Technologie und Innovation: Der Artikel betont die Rolle von technologischen Innovationen bei der Bewältigung der Klimakrise. Diess spricht von bereits verfügbaren Klimatechnologien und neuen Zukunftstechnologien als Lösungen, die sowohl in Industrieländern als auch in Entwicklungsländern zur Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Emissionen beitragen könnten. Dies kann zu Diskussionen über den Einsatz und die Förderung von Technologie und Innovation als Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels führen. 3. Rolle von Entwicklungsländern und China: Diess erwähnt die Potenziale von Entwicklungsländern wie Nigeria in Bezug auf erneuerbare Energien und die Rolle Chinas in der Energiewende. Dies kann zu Diskussionen über die Chancen und Herausforderungen, denen Entwicklungsländer gegenüberstehen, sowie über die Rolle von aufstrebenden Großmächten wie China in der globalen Klimapolitik führen. 4. Bedeutung der Halbleiterindustrie und geopolitische Aspekte: Diess hebt auch die Bedeutung der Halbleiterindustrie für die Stromeffizienz hervor und betont die geopolitischen Auswirkungen einer zunehmenden Segmentierung der Welt. Dies kann zu Diskussionen über die Abhängigkeit von bestimmten Wirtschaftssektoren und den Einfluss geopolitischer Entwicklungen auf die Umsetzung von Klimamaßnahmen führen. Insgesamt regt der Artikel zu Diskussionen über verschiedene Aspekte der Klimakrise an und kann das Bewusstsein für die gesellschaftspolitischen Herausforderungen im Umgang mit dem Klimawandel stärken.

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Artikel zeigt, dass Herbert Diess, ehemaliger VW-Chef und Aufsichtsratsvorsitzender von Infineon, davon überzeugt ist, dass Innovationen und Technologien zur Lösung der Klimakrise beitragen können. Er betont, dass eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Emissionen bereits in Industrieländern stattfindet und dass Deutschland noch seine „Hausaufgaben“ machen muss. Diess sieht auch großes Potenzial in Entwicklungsländern wie Nigeria und hebt die starke Position Chinas bei der Energiewende hervor. Er warnt jedoch vor einer sich segmentierenden Welt und einer möglichen Abkoppelung Europas von China, was negative wirtschaftliche Auswirkungen und höhere Finanzierungskosten für Klimatechnologien zur Folge haben könnte. Insgesamt könnte der Inhalt des Artikels zu einer verstärkten Investition in Technologien zur Bekämpfung des Klimawandels und zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ländern führen, um die Klimakrise anzugehen und wirtschaftliche Chancen zu nutzen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Der Artikel ist relevant, da er verschiedene Aspekte und Positionen zur Rolle von Innovationen und Technologie bei der Bewältigung der Klimakrise beleuchtet. Es wird verdeutlicht, dass Technologie und Innovationen bereits dazu beigetragen haben, dass sich Wirtschaftswachstum und Emissionen entkoppelt haben. Es wird auch auf die Rolle von Entwicklungsländern und China in der Energiewende eingegangen. Zudem wird betont, dass die Ausrollung bereits vorhandener Technologien wie Solarenergie und Stromspeicherung von großer Bedeutung ist. Die Erwähnung der Halbleiterindustrie und ihre Beitrag zur Steigerung der Stromeffizienz könnte auch für Innovationsmanager:innen interessant sein. Schließlich wird auf die geopolitische Großwetterlage hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Europa und China und ihren Auswirkungen auf Klimatechnologien eingegangen.

Herbert Diess: „Ich halte den Klimawandel für überschaubar & beherrschbar“

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Als Investor:in ist es wichtig, über aktuelle Entwicklungen und Trends im Zusammenhang mit dem Klimawandel informiert zu sein. Dieser Artikel liefert Einsichten aus dem diskutierten Thema und die Position von Herbert Diess, einem einflussreichen Manager und Befürworter technologischer Innovationen zur Bewältigung der Klimakrise. Seine Einschätzung zu Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Emissionen sowie die Rolle von Entwicklungsländern und China bieten potenzielle Investitionsmöglichkeiten in neue Klimatechnologien und erneuerbare Energien. Zudem werden die Chancen der Halbleiterindustrie in Bezug auf Stromeffizienz und das Potenzial für Unternehmen wie Infineon erwähnt. Diese Informationen können für Ihre Anlageentscheidungen relevant sein und Ihnen helfen, langfristige Chancen im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu erkennen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Der Inhalt dieses Artikels ist für Politiker:innen von Relevanz, da er verschiedene Aspekte der Klimakrise diskutiert und die Rolle von Innovationen und Technologien in der Bekämpfung des Klimawandels beleuchtet. Insbesondere werden die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Emissionen, die Situation von Entwicklungsländern und die Rolle Chinas, Zukunftstechnologien wie Kernfusion und Wasserstoff, die Bedeutung von Halbleitern sowie geopolitische Zusammenhänge angesprochen. Als Politiker:in ist es wichtig, über aktuelle Erkenntnisse und Sichtweisen informiert zu sein, um angemessene Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise zu entwickeln und umzusetzen.

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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Der Artikel thematisiert die Position von Herbert Diess, einem prominenten Fürsprecher für technologische Innovationen als Lösung für die Klimakrise. Diess betont, dass der Klimawandel überschaubar und beherrschbar sei und dass Innovationen und Technologie eine entscheidende Rolle bei der Rettung des Klimas spielen können. Er spricht sich für die Skalierung vorhandener Klimatechnologien und die Entwicklung neuer Zukunftstechnologien aus. Dabei betont er die Entkopplung von wirtschaftlichem Wachstum und CO2-Emissionen in Industrieländern und führt Schweden als positives Beispiel an. Er betont auch die Bedeutung von Entwicklungsländern und die Rolle Chinas in der Energiewende. Zudem betont Diess die Relevanz der Halbleiterindustrie und warnt vor einer zunehmenden Segmentierung der Welt und einer möglichen Abkopplung Europas von China. Das zeigt, dass es in der Debatte um den Klimawandel verschiedene Ansätze gibt, wobei Diess eine optimistische Haltung einnimmt und Technologie als Lösung betont.

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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

  • Herbert Diess

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Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

  • Volkswagen (VW)
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