28.08.2018

Helvetia Venture Fund: Investment in Sicherheitsstartup Alarmplane.de/Theftex

Der Schweizer Helvetia Venture Fund investiert in das deutsche Sicherheitsstartup Alarmplane.de/Theftex. Dieses hat ein Alarmsystem für Planen von Lastkraftwagen und Sattelauflieger entwickelt, das die Sicherheit für Güter im Transportwesen erhöhen soll. Helvetia Venture Fund ist außerdem Partner beim brutkasten Meetup #InsureTech am 12. September.
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Der Helvetia Venture Fund investiert in das deutsche Sicherheitsstartup Alarmplane.de/Theftex.
(c) Helvetia Gruppe. Der Helvetia Venture Fund investiert in das deutsche Sicherheitsstartup Alarmplane.de/Theftex.

Der Helvetia Venture Fund beteiligt sich am deutschen Sicherheitsstartup Alarmplane.de, das inzwischen unter dem Namen Theftex agiert. Das deutsche Jungunternehmen hat ein Alarmsystem für Planen von Lastkraftwagen und Sattelauflieger entwickelt. Damit ist ein kostengünstiger und einfach nachzurüstender Schutz für Planen und Türen vor Ladungsdiebstählen möglich. Schneidet ein Dieb eine LKW-Plane auf, um zu sehen, was der Lastkraftwagen oder Sattelauflieger geladen hat, ertönt ein lautes Alarmsignal. Zusätzlich kann sich der Halter auch über den Vorfall informieren lassen. Dabei erhält er unter anderem die Geo-Informationen zum Standort zugeschickt.

+++ Helvetia startet 50 Mio Euro VC-Fonds und vermeldet erstes Investment +++

Alarmplane.de/Theftex: Ausbau von Marketing und Vertrieb

„Als einer der führenden Transportversicherer Deutschlands wissen wir, dass Diebstähle bei Lastkraftwagen und Sattelaufliegern ein großes Ärgernis sind. Alarmplane.de bietet einen wirksamen und günstigen Schutz dagegen“, erklärt Thomas Lanfermann, Vorstand Komposit und Mitglied der Geschäftsleitung Helvetia Versicherungen Deutschland. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Helvetia Versicherungen einen Partner gefunden haben, der nicht nur einen hohen Bezug zu unserer Tätigkeit hat, sondern uns auch bei der Markterschließung unterstützt“, sagt Andreas Gießler, Gründer und CEO von Alarmplane.de/Theftex. Mit dem zusätzlichen Kapital wird das Startup Marketing und Vertrieb weiter ausbauen. Helvetia Kunden profitieren außerdem von speziellen Konditionen für die Alarmplane und für die Transportversicherung.

brutkasten Meetup #InsureTech am 12. September

Am 12. September findet in Kooperation mit dem Helvetia Venture Fund, der über ein Kapital von rund 50 Millionen Euro verfügt, das brutkasten Meetup zum Thema InsureTech im weXelerate statt. Dort haben Startups die Möglichkeit, ihre Ideen vor einer hochkarätigen Jury zu pitchen un Feedback von Experten zu bekommen. Unter den Jurymitgliedern ist u.a. Michael Wieser, ein Partner beim Helvetia Ventre Fund, mit dabei. Nach seinem Jus-Studium in Wien und Singapur gründete er selbst bereits zwei Startups und investiert als Business Angel in verschiedene Startups. Ein guter Eindruck und ein solider Pitch könnten sich also bezahlt machen. Weitere Artikel rund um das Thema InsureTech findet ihr hier.

+++ Weitere Investment-News +++

Über den Helvetia Venture Fund

Der Helvetia Venture Fund investiert in Startups im Bereich InsureTech und in Jungunternehmen, deren Geschäftsmodelle eine Brücken- oder Unterstützungsfunktion zum Versicherungsgeschäft von Helvetia aufweisen. Der Fund ist eine Tochtergesellschaft mit Sitz in Luxemburg der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG. Er fokussiert sich auf Startups aus ganz Europa, mit einem Schwerpunkt auf die Schweiz sowie Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Spanien. Das Gesamtvolumen beträgt 55 Mio Schweizer Franken.

Medienbericht vom MDR über Alarmplane.de/Theftex

https://www.youtube.com/watch?v=8YTX8YLv48w


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Podero-Gründerduo Moritz Schrader (l.) und Chris Bernkopf (r.) © Podero

Anfang 2025 schloss das Wiener Startup Podero eine überzeichnete Seed-Runde über 5,5 Millionen Euro ab (brutkasten berichtete). Heuer folgte Ex-N26-Manager Christian Strobl als CCO, um das Wachstum voranzutreiben. Nun vermeldet man eine Kooperation mit dem Kärntner Energieversorger Kelag.

Podero entwickelt eine B2B-Software, die Energieversorgern helfen soll, die Kosten für flexible Verbrauchsgeräte zu senken – mit dem Ziel einer Win-Win-Situation für Anbieter und Verbraucher:innen zugleich. CEO Chris Bernkopf, der das Startup gemeinsam mit Moritz Schrader gegründet hat, beschrieb im April das Prinzip im brutkasten-Talk so: „Wir verbinden uns mit Wärmepumpen, Elektro-Autos, Batterien, also allen großen Geräten im Haushalt und wir steuern diese dann nach dem Strommarkt.“ Dadurch könne Podero Prognosen und Handlungsempfehlungen liefern, die es Energieversorgern ermöglichen, „ihre gebündelte Leistung auf den Energiemärkten zu handeln.“

Podero mit neuem Energieprodukt

Wie es heute mitteilt, brachte das Startup bereits Ende Mai das Energieprodukt „Kelag Smart Charging“ für Endkundinnen und Endkunden (allerdings nur im Energietarif „Kelag Strom Pro“) auf den Markt. Der Service steuert das Laden von Elektrofahrzeugen automatisch in jene Stunden, in denen die Day-Ahead-Preise an der Strombörse EPEX besonders niedrig sind, heißt es per Aussendung. Dabei werden sowohl die gewünschte Abfahrtszeit als auch der angestrebte Ladezustand berücksichtigt. Zusätzliche Hardware sei dafür nicht notwendig.

„Mit Kelag haben wir einen Partner gefunden, der die Anforderungen an ein modernes Energieprodukt sehr genau versteht – und der Beweis dafür steht: ein fertiges Produkt, weniger als einen Monat nach Projektstart. Gemeinsam ermöglichen wir es österreichischen Endkunden schon heute, die Energieprodukte der Zukunft zu erleben“, sagt Bernkopf.

Österreichweiter Rollout bis Ende Juni

Während die technische Plattform vom Wiener Software-Unternehmen bereitgestellt wird, erfolgt die Anmeldung über das Kundenportal der Kelag und führt direkt in eine App, in der Nutzerinnen und Nutzer ihr Elektroauto sowie weitere Geräte wie etwa Wechselrichter innerhalb weniger Minuten verbinden können sollen.

Für Haushalte mit Photovoltaikanlage und Smart Meter ist ein Home Energy Management integriert: Das Elektroauto wird bevorzugt mit selbst erzeugtem PV-Überschuss geladen, bevor Strom aus dem Netz bezogen wird. Das Angebot ist derzeit im Netzgebiet der KNG-Kärnten Netz GmbH verfügbar. Eine Ausweitung auf ganz Österreich ist bis Ende Juni 2026 geplant.

„Intelligentes Smart Charging in Kooperation mit Podero unterstützt unsere Kundinnen und Kunden im dynamischen Tarif ‚Kelag Strom Pro‘ dabei, ihr Elektrofahrzeug gezielt dann zu laden, wenn Strom an den Börsen besonders günstig ist“, sagt Alexander Jordan, Vertriebsleiter, Kelag. „Das spart bares Geld und zeigt die Möglichkeiten, die E‐Mobilität als integrierter Baustein des Energiesystems bereits heute bietet.“

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