09.03.2017

Hansmann und Runtastic investieren in Mimo

Das Programmierkurs-Startup Mimo hat ein Investment in der Höhe von 611.000 Euro bekommen. Investiert haben unter anderm Hansi Hansmann und die Gründer von Runtastic.
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Lorenz Schimik (CPO), Henry Ameseder (COO), Johannes Berger (CEO) und Dennis Daume (CTO) von Mimo. © Mimo

Eine Seedfinanzierung von 611.000 Euro konnte sich das österreichische Startup Mimo sichern. Das Kapital stammt von einigen der bedeutendsten Unternehmer und Investoren des Landes, darunter Hansi Hansmann und die Gründer von Runtastic. Außerdem mit an Bord sind Bernhard Niesner (Co-Founder und CEO von Busuu), PUSH Ventures und Techstars.

Investoren waren überzeugt

„Wir haben bereits vor über zwei Jahren unseren ersten Prototypen veröffentlicht und von da an an Konzept, Business Model und Umsetzung geschraubt. Im Sommer 2016 waren wir eines von zehn Startups, das am Techstars Accelerator in Berlin teilnehmen durfte und haben dort intensiv an Mimo gearbeitet. Mit Mimo haben wir mehrere Themen rund um das Programmieren im Angebot und unser Bezahlmodel auf ein Abosystem geändert. Die ersten zahlenden Kunden haben uns recht gegeben. Trotz der frühen Phase, haben wir Metrics, die weit über dem Industrie-Durchschnitt liegen, aufweisen und somit unser Potenzial zeigen können. Bei unseren Investoren hat es sofort „Klick“ gemacht und wir waren uns auf beiden Seiten einig, dass wir ein gutes Team abgeben werden. Am Ende ist es dann ganz schnell gegangen“, erzählt CEO Johannes Berger. Vor dem Investment hatte das Startup zwei Jahre lang ohne externe Finanzierung gearbeitet.

Redaktionstipps

Team und Angebot vergrößern

Mimo hat es sich zum Ziel gemacht, Lehrinhalte zum Thema Programmieren, die früher ganze Bücher und Unterrichtsstunden füllten, zu kurzen Einheiten herunter zu brechen und sie den Ansprüchen der mobilen Generation entsprechend zur Verfügung zu stellen. Die Lessons sollen Spaß machen, interaktiv sein und die persönliche Weiterentwicklung fördern.

Mit dem frischen Kapital soll zunächst das derzeit acht-köpfige Team vergrößert, und das Kursangebot erweitert werden.

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fonio
© fonio/canva - Alexander Brix.

Das Scaleup fonio.ai von Daniel Keinrath und Matthias Gruber ist eines der aufstrebendsten Startups Österreichs. Im Juni sicherte man sich ein 14,6 Millionen Euro Seed-Investment und knackte rund zwei Monate später die 10-Mio.-ARR-Marke. Am AustrianStartups Summit verkündete CCO Alexander Brix gegenüber brutkasten die nächsten Ziele. Und die sind ambitioniert.

fonio: Globaler Rollout

Fonio.ai möchte im kommenden Jahr seine Präsenz global ausbauen. „Wir wollen 20 neue Märkte in Nord Amerika und Europa aufgreifen“, sagt Brix. „Wir streben aber auch Asien an, um auf der globalen Landkarte präsent zu bleiben und eine global führende Marke aus Wien heraus aufzubauen. Auch ein Büro in New York ist geplant. Das größte Risiko für uns ist momentan, langsamer zu werden und unsere schnelle Arbeitskultur zu verlieren.“

Mehr Arbeitskraft geplant

In diesem Sinne möchte das Wiener KI-Startup 2027 auch 300 neue Mitarbeiter:innen einstellen und schielt schon, zumindest peripher, auf einen Decacorn-Status hin. Eine genaue Timeline dafür hat das Team nicht, aber das Mindset dafür wohl bereits inhaliert, wenn Brix sagt: „Es ist kein Status, auf den man hinarbeitet, sondern man möchte einen guten Job machen und das Produkt in möglichst viele Unternehmen bringen. Dass man dann vielleicht Decacorn wird, ist ein Nebeneffekt. Einen Zeitrahmen, bis wir das schaffen, haben wir uns nicht gesetzt, aber es ist unsere Ambition einen Global Player zu bauen und sicherzustellen, dass der ‚AI Communication Layer‘ aus Europa kommt und nicht von amerikanischen oder vielleicht chinesischen Unternehmen besetzt wird. Wer die Kommunikation beherrscht, der hat sehr viel Macht. Und wir wollen diese Macht auf jeden Fall in Europa halten. Das heißt, um das zu schaffen, ist es der natürliche Weg, dass wir ein Decacorn werden.“

Series-A steht an

Auf diesem Weg habe man aktuell ein Angebot entwickelt, das mittlerweile sämtliche textbasierten Kommunikationskanäle sowie Telefonsysteme in Form von PBX umfasse. Damit könne man die gesamte „Communication Suite“ mittelständischer Unternehmen bereits vollständig abdecken, erzählt Brix von einer weiteren Neuerung. Eine andere Neuigkeit betrifft die Finanzierung. Zwar gibt sich Brix dazu etwas bedeckt, lässt aber fallen, dass man kurz vor einer Series-A-Finanzierung stehe. Details sollen im kommenden Jahr folgen.

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