10.03.2020

Hakuma: Deal mit Hillinger in der Schwebe, dafür mehr Medien-Budget

Bei "2 Minuten 2 Millionen" konnte Hakuma das REWE-Startup-Ticket, einen Medien-Deal mit Daniel Zech und ein Investment von Leo Hillinger einheimsen. Abseits der Kameras hat sich aber viel getan. Während der Deal mit dem Winzer in der Schwebe ist, dürfen sich die Startup-Gründer über eine Erhöhung des Medien-Volumens freuen, wie Co-Founder Christian Koder dem brutkasten mitteilt.
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Hakuma
(c) Hakuma/Facebook - Das Hakuma-Team darf sich über eine österreichweite Handels-Listung und erhöhtes Medien-Budget freuen.

100.000 Euro für fünf Prozent Beteiligung. Soviel bot Investor Leo Hillinger den Gründern Christian Koder, Sebastian Podesser und Maximilian Mariel für ihr Getränke-Startup Hakuma vor laufender Kamera. Dazu kamen noch die Listung im Einzelhandel durch Markus Kuntke, sowie 200.000 Euro Medien-Budget von 7 Ventures für zehn Prozent Anteilsabgabe. Doch nach der Show ist vor der Verhandlung. Und da zeichnen sich Dinge anders ab, wie die Gründer erzählen.

+++ frank juice: Investment-Verhandlungen mit Tayenthal „weiter als mit Hillinger“ +++

Kein Deal mit Hillinger?

Was den Investoren-Deal betrifft, so zeigt sich das Hakuma-Team wenig auskunftsfreudig. Man befände sich noch im Gesprächen mit Hillinger, heißt es kryptisch. Dafür lässt man uns wissen, dass Daniel Zech und 7 Ventures eine hohe sechsstellige Summe in Hakuma investieren.

Know how-Transfer statt Investment

„Mit Daniel Zech und 7 Ventures ist alles unterzeichnet. Wir arbeiten sehr gut zusammen und können sogar noch weiter ausbauen. Und das REWE Startup-Ticket hat uns den Weg in den Handel in Österreich stark erleichtert“, sagt Co-Founder Koder. Und fügt an: „Leo Hillinger hat in seiner bisherigen Karriere Beeindruckendes auf die Beine gestellt. Von ihm kann man aus allen Bereichen sehr viel lernen und daher sind wir glücklich, die Möglichkeit zu diesem Know-How-Transfer zu haben“.

Hakuma: 2020 Millionen-Umsatz und neues Gewand geplant

Das Startup, das eigenen Angaben nach 2020 die Umsatz-Million deutlich überspringen wird, bietet aktuell drei verschiedene Sorten ihres Eistees – Focus, Energy und Refresh – an. Ab September soll es zudem neben der bisherigen 0,33 Liter Glasflasche eine neue Verpackungslinie geben.

Rollout nach Deutschland

„Damit einher geht der deutschlandweite Rollout. Der deutsche Markt bringt großes Potential für uns. In Österreich sind wir flächendeckend im Lebensmitteleinzelhandel bei Spar, Merkur, Billa, Sutterlüty, Bipa und Gewusst-Wie erhältlich. Ein weiterer wichtiger Absatzkanal ist die Gastronomie. Wir beliefern derzeit etwa 600 Betriebe. International operieren wir mit unseren Partnern mittlerweile in acht verschiedenen Ländern. Und planen langfristig, neben dem DACH-Raum Hakuma auch weltweit zu vertreiben“, so Koder abschließend.


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© EY/Point of View - Die Sieger:innen des EY Entrepreneur Of The Year 2026.

Seit über 30 Jahren zeichnet EY in 60 Ländern ausgewählte Entrepreneur:innen für besondere Leistungen aus. Zu den Beurteilungskriterien der Fachjury zählen Wachstum, Zukunftspotenzial, Innovation, Mitarbeitendenführung und gesellschaftliche Verantwortung.

Entrepreneur Of The Year in vier Kategorien

„Beim diesjährigen EY Entrepreneur Of The Year 2026 wollen wir unter dem Motto ‚Shapers of the Future‘ jene Unternehmer:innen in Österreich auszeichnen, die mit Weitblick und Entschlossenheit Veränderungen anstoßen, die langfristigen Erfolg ermöglichen und gleichzeitig positive Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft setzen“, sagt Erich Lehner, Partner bei EY und Verantwortlicher für den Award in Österreich.

Der Unternehmerpreis wurde heuer von der Fachjury in vier Kategorien vergeben: „Innovation & Hightech“, „Handel & Konsumgüter“, „Dienstleistungen“ und „Social Entrepreneur“. Darüber hinaus wurde Johannes Ferner, Gründer von fiskaly und Sieger des EY Scale-up Award 2026, in der Kategorie „Start-ups“ ausgezeichnet.

Fiskaly entwickelt cloudbasierte Lösungen für die steuerliche Compliance von Transaktionen in Europa: Fiskalisierung, E-Invoicing, Archivierung und digitale Belege. Das 2019 in Wien gegründete FinTech unterstützt Unternehmen dabei, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Johannes Ferner verfolgt seit der Gründung die Vision, „Fiskalisierung und steuerliche Compliance in Europa einfacher, effizienter und zukunftssicher“ zu gestalten.

Bogianzidis gewinnt Social Entrepreneur

Mit öKlo-Gründer Niko Bogianzidis wurde eine weitere Persönlichkeit aus der Startup-Szene ausgezeichnet. Der Founder erhielt die Auszeichnung als „Social Entrepreneur“ des Jahres. Sein Startup entwickelt nachhaltige Sanitärlösungen und verfolgt das Ziel, Kreislaufwirtschaft im Sanitärbereich voranzutreiben.

Volker Fuchs von Test-Fuchs indes wurde in der Kategorie „Innovation & Hightech“ prämiert. Das Familienunternehmen hat sich seit seiner Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg von einem regionalen Betrieb zu einem global agierenden Technologieunternehmen entwickelt und baut hochspezialisierte Testsysteme und technische Lösungen für internationale Industriekunden, insbesondere in der Luftfahrtbranche. Dabei werden Mechanik, Elektronik und Software unter einem Dach entwickelt und gefertigt. Fuchs wurde zudem ausgewählt, Österreich beim EY World Entrepreneur Of The Year Award im Juni 2027 zu vertreten.

Industrieanlagenbauer und Bäckerhandwerk

Die Kategorie „Dienstleistungen“ ging an Roman Zauner und Andreas Beck von der Zaunergroup, einem oberösterreichischen Industrieanlagen- und Rohrleitungsbauer, der auf die großen Industrien der Zukunft setzt. Zu den Meilensteinen zählen der Einstieg ins Data-Center-Geschäft, die Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner und internationale Großprojekte, darunter Vorhaben für Google in Norwegen und Österreich.

In der Kategorie „Handel & Konsumgüter“ überzeugte Martin Auer, der mit seinem gleichnamigen Unternehmen traditionelles Bäckerhandwerk mit Gastronomie, Markenerlebnis und hohem Qualitätsanspruch verbindet. Wachstumsimpulse setzt er mit der Expansion nach New York und dem Ausbau des Gastronomie- und Kaffeegeschäfts.

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Hakuma: Deal mit Hillinger in der Schwebe, dafür mehr Medien-Budget

  • 100.000 Euro-Deal mit Hillinger in der Schwebe.
  • Hakuma nun flächendeckend im Einzelhandel.
  • Hohe sechsstellige Summe von 7 Ventures fürs Medien-Budget.
  • Neue Verpackung für Rollout nach Deutschland.

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