Es war nicht das erste mal, dass etwas ähnliches passierte: Ein Hacker oder eine Hackerin fand vor einigen Tagen eine Lücke im Smart Contract des auf Darlehen spezialisierten Krypto-Dienstleisters ZEED und nutze diese, um YEED-Token dieses Dienstleisters im Wert von (zu diesem Zeitpunkt) umgerechnet einer Million US-Dollar herauszubekommen. Doch dann passierte etwas, das nun einige Leute verwundert: Anstatt die gestohlenen Coins auf seinen Account zu transferieren, löste der Hacker bzw. die Hackerin eine Art Selbstzerstörungsmechanismus aus. Die Token sind für immer unzugänglich.
„Zu aufgeregt“ oder Krypto-feindlich?
Das Krypto-Security-Unternehmen BlockSec machte den Hack via Twitter publik und spekulierte: „Wahrscheinlich war er/sie zu aufgeregt“. Doch mittlerweile kursieren auch andere Vermutungen im Netz. Das Magazin Vice schreibt dazu etwa: „Vielleicht wollten sie etwas beweisen, oder vielleicht wollen einige Leute einfach nur die Kryptowelt brennen sehen“. Falls letzteres beabsichtigt war, ist es zumindest im spezifischen Fall gelungen: Der YEED-Token, der auf der Binance Smart Chain läuft, rasselte nach der Aktion in den Keller.
Schwieriges Vorgehen nach Krypto-Hacks
Schon in der Vergangenheit zeigte sich häufig, dass die Vorgehensweise nach einem erfolgreichen Hack für Täter:innen alles andere als einfach ist – so etwa auch beim sehr bekannt gewordenen The DAO-Hack 2016, bei dem ein Österreicher verdächtigt wird. Denn genau das, was die Blockchain ausmacht – die komplette Nachvollziehbarkeit von Transaktionen – verunmöglicht klassische Geldwäsche. Hacker:innen versuchen es daher häufig mit erpresserischen Verhandlungen oder mit dem Schrittweisen tauschen der Coins über einen längeren Zeoitraum – meist auf dubiosen Plattformen.
ZEED: Problem wird behoben
Der konkrete Fall ist wegen der Zerstörung der Token gewisserweise bereits abgeschlossen, obgleich noch gänzlich unklar ist (und vielleicht bleibt), wer dahintersteckt. ZEED schreibt in einem Blogpost, man arbeite an der Behebung der Lücke und gestalte diesen Prozess transparent für die Nutzer:innen. Einstweilen wurde das Service vorübergehend gestoppt.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
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