14.11.2023

¿Habla español?: GoStudent führt Spanisch ein und expandiert mit VR-Unterricht

Der Spanischunterricht soll das Angebot von GoStudent VR um eine der meistgesprochenen Sprachen der Welt erweitern. Die Plattform zielt darauf ab, die fremdsprachlichen Fähigkeiten und das Selbstvertrauen von Schüler:innen zu verbessern.
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GoStudent VR, GoStudent, VR,
(c) GoStudent - Das heimische Unicorn GoStudent setzt auf VR-Unterricht.

Eine kürzlich veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des Nachhilfe-Instituts Studienkreis, das Teil der GoStudent-Gruppe ist, zeigt, dass 71 Prozent es wichtig finden, Spanisch als zweite Fremdsprache neben Englisch angeboten zu bekommen, noch vor Französisch. GoStudent VR bietet daher ab heute Englisch und Spanischunterricht an und ist neben Deutschland und Österreich auch in Spanien, Italien, Frankreich, Belgien und dem Vereinigten Königreich verfügbar.

GoStudent VR: Neuanmeldung über Studienkreis möglich

„Die Expansion von GoStudent VR unterstreicht unser Engagement, abwechslungsreiche Lernerfahrungen anzubieten. Mit der Einführung von Spanischunterricht öffnen wir Schüler:innen die Tore zu einer der meistgesprochenen Sprachen der Welt – und das in einer virtuellen, immersiven Umgebung“, sagt Alexander Nick, Direktor der GoStudent Future Labs. „Diese Mischung aus Technologie und innovativen Lehrmethoden festigt unsere Position an der Spitze der Bildungslandschaft. Neben den akademischen Vorteilen haben wir außerdem beobachtet, dass die Schüler:innen Spaß haben und ihr Selbstvertrauen wächst, während sie in dieser immersiven Umgebung lernen.“

Bestehende GoStudent-Kund:innen können sich für GoStudent VR anmelden und ein VR-Unterrichtspaket zusätzlich zu ihrer Mitgliedschaft erwerben. Schüler:innen, die noch keine GoStudent-Nachhilfe in Anspruch nehmen, können dies über Studienkreis tun.

Immerse und Meta

Die Unterrichtsstunden sind auf eine Dauer von 50 Minuten ausgelegt. Jede virtuelle Klasse, in Gruppen aus einem bis acht Schüler:innen, bietet konkret eine personalisierte, immersive und interaktive Lernreise. Dieses Bildungsangebot wurde in Zusammenarbeit mit Immerse, einer preisgekrönten VR-Trainingsplattform, entwickelt und wird von Meta durch eine Hardware-Spende von „Meta Quest 2 VR-Headsets“ unterstützt.

GoStudent VR als transformative Kraft

„Es ist wirklich bereichernd zu sehen, wie die Schüler:innen in diesem virtuellen Raum aus ihrem Schneckenhaus ausbrechen“, sagt Christina, eine Tutorin bei GoStudent VR. „Sie lernen nicht nur eine Sprache, sondern gewinnen an Selbstvertrauen und erleben die Freude am Lernen. Ihre Fortschritte zu beobachten und zu sehen, wie sie in einer solch interaktiven Umgebung aufblühen, bestätigt die transformative Kraft der immersiven Bildung.“

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V.l.n.r. LH Stv. Stephan Pernkopf, COO Gate Space Johannes Pammer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher | © NLK Filzwieser

Die Zukunft des ESA-Phi-Lab Austria ist bis 2031 sicher. Das Land Niederösterreich und die ESA (über den Bund) finanzieren den Space Hub in Schwechat mit 4,4 bzw. 5,2 Millionen Euro, wie bei den Austrian Space Days bekanntgegeben wurde. Somit können weitere Unternehmen gefördert werden. Ziel für die Förderperiode ab 2028 ist, neuartige Raumfahrttechnologien schneller vom Prototyp in die industrielle Produktion zu bringen.

Unabhängigkeit und Wertschöpfung

Aufgrund der geopolitischen Lage sei es zentral, mit der „Konkurrenz aus den USA und Asien mithalten zu können“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie präzisiert: „Wenn wir die Schlüsseltechnologien nicht in der Hand haben, dann steigt unsere Abhängigkeit sowohl politisch, aber vor allem auch wirtschaftlich. Was das heißt, haben wir in den letzten Jahren hautnah zu spüren bekommen.“

Außerdem sieht sie eine Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Wir erwarten uns neue Jobs, neue Unternehmen und dadurch auch neue Wertschöpfung, aber vor allem auch Wohlstand in der Zukunft.“ Während andere Branchen laut Mikl-Leitner wegen der wirtschaftlichen Lage verloren gingen, habe die Raumfahrt Potential. „Es gibt in der Raumfahrt ein Wachstum von zehn Prozent pro Jahr. Raumfahrttechnologie und auch Bahntechnologie sind die am schnellsten wachsenden Bereiche weltweit und da wollen wir natürlich auch mit dabei sein.“

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Die Verlängerung des ESA-Phi-Lab ist wichtig, um zu zeigen, dass wir auch in angespannten Budgetzeiten in Zukunftstechnologien investieren.“

Vier Ausschreibungen, mehr als 150 Einreichungen

Seit seiner Einführung im Jahr 2024 gab es vier Ausschreibungsrunden, in denen insgesamt über 150 Projekte eingereicht wurden. Einreichungen seien weiterhin laufend möglich. Die Förderung betrage zwischen 200.000 und 500.000 Euro die Projekte würden 12 bis 24 Monate begleitet werden. Der Schwerpunkt liege auf Upstream-Technologien, also der Hard- und Software für Satelliten und Raumfahrzeuge und ihren Betrieb. Das Programm verbindet die Finanzierung mit Unterstützung u. a. bei Geschäftsmodellen, Marktanalyse und Skalierung.

Im ESA Phi-Lab Austria werden aktuell 13 Projekte umgesetzt. Dabei sind Firmen wie Peak Technology, R-Space oder auch Gate Space beteiligt. Letztere designte einen Satelliten, der im Februar nächsten Jahres von SpaceX in den Orbit geschossen werden soll. Der Beaconsat ist Österreichs erster Militärsatellit und soll Angriffe auf Navigationssignale sichtbar machen.

Der Beatconsat (Bildmitte) wurde von Gate Space im Auftrag des Verteidigungsministeriums entwickelt. | © brutkasten

Auf Space Factory folgt Ausbau von Space Hub

Im Sommer dieses Jahres wurde die Space Factory, eine Infrastruktur für Prototyping und Tests, gegründet (brutkasten berichtete). Nun folgt der Ausbau des Space Hubs, um Platz für mehr Firmen zu schaffen. Aktuell sind dort zehn Unternehmen tätig. „Als österreichischer Generaldirektor bin ich wirklich sehr beeindruckt, wie dynamisch die Szene hier ist, wie schnell sich das aufbaut und wie vorwärtsschauend die Region Niederösterreich, aber Österreich insgesamt ist. Die Industrie ist aufgewacht und sehr aktiv. Das rennt jetzt“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.

Space Region Lower Austria

In Niederösterreich möchte man „Raumfahrt weiterdenken“ und arbeitet daher an der Initiative „Space Region Lower Austria“. Von Seibersdorf über Wiener Neustadt bis zum Flughafen Wien-Schwechat sollen Forschungseinrichtungen und Unternehmen besser vernetzt werden und unter einer Dachmarke auftreten. „Wir stehen für Raumfahrttechnologie, wir wollen im internationalen Wettbewerb auch mitspielen können. Wir wollen uns von den USA und letztendlich auch von Asien abheben können“, sagt Mikl-Leitner.

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