01.08.2016

Gründen in Wien – vom Manager zum Unternehmer

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(c) Wirtschaftsagentur wien

Wie könnte ein alternativer Karriereweg aussehen?

Die Gründung eines eigenen Unternehmens, der Gang in die Selbständigkeit, oder der Erwerb eines Unternehmens sind Optionen die sehr oft im Raum stehen.

Wolfgang Bretschko, Gründer des COCOQUADRAT und selbst lange Jahre in Topmanagement-Jobs aktiv, hat den Schritt zum Founder gewagt.  Und moderiert die Podiumsdiskussion dreier Startups die es ihm gleich taten:

  • Michael Tillian
    Sport-Plattform Maxfun / ehemaliger Styria Geschäftsführer
  • Johannes Strassmayer
    PegelAlarm / ehemaliger Manager bei Raiffeisenbank
  • Werner Wutscher
    Business Angel / ehemaliger COO REWE International AG

Themen

– Was sind die wesentlichen Herausforderungen, wenn mann diesen Weg gehen will?
– Welche Erfahrungen macht man als Gründer in Österreich?
– Was sind die größten Unterschiede zwischen dem Job als Manager und jenem als Unternehmer?
– Worauf lässt man sich ein, wenn man den Weg in die Selbständigkeit wählt?
– Was sind Learnings, die auch für andere von Interesse sind?

Zielgruppe: Manager und Führungskräfte, die gerade ihr eigenes Unternehmen gegründet haben bzw. sich mit dem Gedanken tragen etwas Neues zu wagen, sich selbständig zu machen.

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

 

Wann? 7.10.2016, 08.00 Uhr – 09.30Uhr

Wo? Wiedner Hauptstraße 65, 1040 Wien

Mehr Infos & Ticket: facebook/gruendeninwien

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher / brutkasten

Dass sich die aktuell noch laufenden Verhandlungen zur EU Inc. auf Ratsebene nicht so entwickeln, wie es sich die Initiator:innen der gleichnamigen Initiative wünschen würden, ist allgemein bekannt. Übte man nach der Veröffentlichung des Kommissionsentwurfs im März noch deutliche Kritik an diesem, würde man ihn inzwischen wohl gerne so annehmen. Denn der aktuell noch in Ausarbeitung befindliche Vorschlag des Rats der EU-Justizminister:innen dürfte letztlich, wenn man mit den Verhandlungen vertrauten Personen Glauben schenken darf, kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Vorschlag der Initiative zu tun haben. Die absoluten Kern-Forderungen seien darin de facto zur Gänze gestrichen, was überbleibe sei „nicht mehr als ein Label und vielleicht etwas schnellere Gründung“, hört man.

Österreich als EU-Inc.-Antagonist

Das offizielle Österreich spielt dabei dem Vernehmen nach eher die Rolle des Antagonisten. Das SPÖ-geführte Justizministerium zähle in den Verhandlungen zu den Verhinderern. Rot-weiß-roter Gegenwind zur EU Inc. komme aber auch von anderer Seite, nicht nur, wie allgemein bekannt, von Notariatskammer und Arbeiterkammer, sondern auch von einflussreichen Personen in der Wirtschaftskammer.

Zehetner: deutliche Positionierung pro EU Inc.

In dieser durchaus komplexen Gemengelage von Interessen aus ganz unterschiedlicher Richtung, mag es fast verwundern, dass sich Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nun öffentlich durchaus deutlich positionierte. „Ich bin unzufrieden damit, wohin sich die Diskussion zur EU Inc. momentan entwickelt – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene“, sagte sie heute bei einer Keynote im Rahmen des Verbund Venture Day 2026 an der WU Wien. Auf diese Weise werde die EU Inc. nicht zur Alternative zur amerikanischen Delaware Inc., die auch sie sich wünsche.

Mitarbeiter:innenbeteiligung via FlexCo „noch nicht attraktiv genug“

Auch sonst gab sich Zehetner in ihrer Rede, die sich auf europäische Souveränität im Startup-Bereich fokussierte, kritisch. Die FlexCo etwa bezeichnete sie in Sachen Mitarbeiter:innen-Beteiligung als „ersten Schritt“, aber „noch nicht attraktiv genug“. Es brauche neue Steuerregeln, die Mitarbeiter:innenbeteiligung praktikabel machen. Auch ihre bereits einmal dezidiert geäußerte Forderung nach Steuererleichterungen bei Startup-Beteiligungen – vulgo Beteiligungsfreibetrag – wiederholte sie bei der Gelegenheit. Auf europäischer Ebene sieht sie Handlungsbedarf u.a. in Sachen Kapitalmarktunion. Lob gab es von Zehetner dafür für den European Scaleup Funds – ergänzt mit Eigenlob für den geplanten österreichischen Dachfonds.

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