16.06.2025
WETTBEWERB

Grow-Finale: Zwei Wiener Startups gewinnen

Deloitte Österreich und Impact Hub Vienna küren im Zuge der Startup-Initiative „Grow“ vielversprechende grüne Unternehmen. STURC und All But Sugar aus Wien konnten sich unter den Finalist:innen durchsetzen.
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STURC freut sich über den ersten Platz. (c) Deloitte
STURC freut sich über den ersten Platz. (c) Deloitte

Auch – oder gerade – in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Faktor. Jungunternehmen können hier mit gutem Beispiel vorangehen und einen Beitrag für eine klimaneutrale Zukunft leisten. Damit können sie zur Steigerung der österreichischen Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Deloitte Österreich und der Impact Hub Vienna wollen mit der Initiative „Grow“ diesen Startups eine Bühne geben.

Aus zahlreichen Bewerbungen wurden vor einigen Monaten jene sechs Startups ausgewählt, die mit besonders innovativen und nachhaltigen Ideen herausstachen – brutkasten berichtete. Nach einem halben Jahr voller Workshops und Mentoring Sessions fanden die finalen Pitches statt. Eine Fachjury zeichnete im Zuge dessen STURC und All But Sugar aus Wien aus – diese beiden Startups können sich jetzt über ein Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro sowie jeweils 50 Pro-Bono-Stunden für die Beratung durch Deloitte Expert:innen freuen.

„Ausschlaggebend für die Wahl der Siegerinnen und Sieger war schlussendlich das große Engagement und das unternehmerische Verständnis, mit dem sie für mehr Nachhaltigkeit einstehen. Das hat uns inspiriert und wir freuen uns, die Startups über die kommenden Monate zu begleiten“, so Harald Breit, CEO von Deloitte Österreich.

Gewinnerteams freuen sich über Preisgeld und Beratung

STURC konnte den ersten Platz für sich entscheiden. Aus Kaffeeabfällen stellt das Startup Holzplatten her, mit denen man eine Alternative zu Möbel-Giganten bieten will und zudem ressourcenschonend produziert. Mit der Wiederverwertung von Kaffeeabfällen wird die Kreislaufwirtschaft gefördert. Für den ersten Platz erhält STURC 10.000 Euro und 50 Beratungsstunden von Deloitte. brutkasten hat bereits letztes Jahr über STURC berichtet.

All but Sugar freut sich über den zweiten Platz. Das Startup arbeitet an einem ersten Baukastensystem für Zuckeralternativen. Es ist gelungen, die Eigenschaften von Zucker auf nachhaltige Weise nachzubauen, aber die negativen Eigenschaften auszusparen. Mit dieser Idee konnte das Startup die Jury überzeugen und freut sich jetzt über ein Preisgeld von 5.000 Euro und ebenfalls 50 Beratungsstunden. All but sugar konnte sich bereits im Mai diesen Jahres über den Gewinn des Startup World Cup Austria freuen. brutkasten hat berichtet.

„Es begeistert mich zu sehen, mit welcher Innovationskraft und welchem Engagement junge Start-ups nachhaltige Lösungen entwickeln. Die vielfältigen Ansätze der Finalistinnen und Finalisten im Bereich Klimaschutz und Energie unterstreichen das enorme Potenzial für die österreichische Wirtschaft“, betont Jakob Detering, Geschäftsführer des Impact Hub Vienna.

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ContexMesh
© ContexMesh - (vlnr): Thomas Fröis, Kathrin Fröis, Manuel Scheiderbauer.

ContextMesh wurde 2023 von Thomas Fröis, Kathrin Fröis und Manuel Scheiderbauer gegründet. Das Startup ersetzt Stahlbewehrungen im Betonbau durch Bewehrungslösungen aus Carbon-, Basalt- und AR-Glasfasern (Anm.: AR = alkaliresistent). Diese Materialien sollen eigenen Angaben zufolge über eine „exzellente Korrosionsbeständigkeit sowie außergewöhnliche Langlebigkeit“ verfügen, die es ermöglichen, bis zu 70 Prozent an Beton einzusparen und damit den CO2-Fußabdruck maßgeblich zu senken, so der Claim.

ContexMesh: Skalierung geplant

Durch diese Materialeinsparungen gemeinsam mit dem geringen Gewicht der Bewehrungen sollen zudem die Arbeit auf der Baustelle erleichtert und die Bauzeit verkürzt werden. Dafür und für seine nichtmetallischen Bewehrungslösungen gab es jetzt ein Investment in siebenstelliger Höhe.

„Das Investment markiert einen entscheidenden Meilenstein und ermöglicht den gezielten Ausbau des Standorts Vorarlberg als Technology-Hub für Advanced Materials, Forschung und Produktion, sowie Skalierung des Vertriebs im EU-Raum“, heißt es per Aussendung. Die Investoren werden nicht genannt.

Basis des Unternehmens aus der Forschung

Die konkrete technologische Basis des Unternehmens ist das Ergebnis von mehr als 14 Jahren intensiver Forschung und Entwicklung. Durch diese wissenschaftliche Fundierung und eine enge Kooperation mit Universitäten wurde Expertise in den Bereichen Material-Science, Bemessung und Planung aufgebaut.

Die hauseigenen Bewehrungslösungen von ContexMesh kommen insbesondere in der Sanierung von Beton-Infrastruktur wie Brücken und Unterführungen, in der Betonfertigteilindustrie etwa bei Fassadenplatten und Sandwichwänden sowie in Neubauprojekten zum Einsatz – darunter auch Anwendungen wie 3D-Betondruck, beispielsweise bei Bodenplatten und Kanalanlagen.

Krumbachbrücke saniert

Seit der Gründung hat das Unternehmen bereits einige Projekte realisiert. Als globales Pionierprojekt gilt für die Vorarlberger die Sanierung der 120-Meter langen Krumbachbrücke in Damüls, die als Bauwerk komplett mit nichtmetallischer Bewehrung saniert wurde.

Zentrales Alleinstellungsmerkmal von ContexMesh bildet die automatisierte Fertigungstechnologie: Diese ermöglicht es, Hochleistungsfasern in jedem beliebigen Design präzise zu verlegen. Das Ergebnis sei eine maximale Performance bei gleichzeitig hoher Wirtschaftlichkeit.

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