23.06.2020

Grow F Demo Day: Diese 9 Frauen-geführten Startups pitchen

Grow F, der Accelerator von Female Founders, beendet mit einem virtuellen Demo Day am Donnerstag, 25. Juni seinen dritten Durchgang. Dazu sind Investorinnen und Investoren aus ganz Europa geladen.
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Grow F, Demo Day, Female Founders, Startups, Startup, Lenad Hödl
(c) Female Founders - Dritter Demo Day von Grow F am Donnerstag dem 25. Juni.
kooperation

Seit drei Monaten arbeiten neun Startups aus fünf Ländern im Zuge bei Grow F intensiv an ihrer Investment-Readiness. Die Unternehmen aus unterschiedlichsten Bereichen (SaaS, HealthTech, Sustainable Living) suchen die erste oder zweite Investmentrunde und stehen in den Startlöchern, um sich vor internationalen Investorinnen und Investoren zu präsentieren. Der brutkasten wird am 25.06. den Demo Day von 14-16 Uhr hosten. Anmeldungen für Investoren hier.

+++ Das waren die Startups des 2. Female Founders Accelerators +++

Grow F: Mehr Diversität für die Startup-Szene

Vorbereitet haben sich die Startups mit der Hilfe eines Netzwerkes, das Grow F zusammenbringt. „Die Europäische Startup-Szene hat mittlerweile erkannt, dass sie einen aktiven Beitrag zu mehr Diversität leisten muss“, sagt Nina Wöss, Co-Founderin bei Female Founders. „Wir konnten Top-Speakerinnen wie Gloria Baeuerlein von Back HQ und Christian Deger von payworks bieten und hatten Experten von Fonds wie Atomico, Acton Capital, Connect Ventures, Speedinvest und Auxxo Investments mit dabei“.

Das sind die 9 Startups aus Grow F Batch 3

Blazar, HealthTech aus Frankreich

Die Algorithmen von Blazar können feststellen, wie Patienten auf eine Krebsimmuntherapie reagieren werden, unterstützen bei „Clinical Data Management“ und erhöhen die Erfolgsrate von „Clinical Trials“.

Dime Digital, SaaS aus UK

Die Services von Dime automatisieren Branding und Social-Media-Aktivitäten für kleine Unternehmen und entlasten die finanziellen und zeitlichen Ressourcen der Unternehmen für diese wichtige Tätigkeit.

Impactory, Impact Marketplace aus Österreich

Impactory bietet eine Spendenplattform die NGOs mit Corporates verbindet und eine interaktive und messbare CSR ermöglicht. NPOs profitieren von mehr Spenden und Sichtbarkeit.

Omini, HealthTech aus Frankreich

Omini produziert biosensing Devices, die sofortige Bluttests direkt im Zuhause der Patienten ermöglichen. Die große Vision ist, die patentierte Technologie für eine neue Generation an mobilen Tests für chronische Krankheiten zu verwenden.

Rebel Meat, Food & Beverages aus Österreich

Rebel Meat produziert nachhaltige „Blended Meat“-Produkte, die nur zur Hälfte aus Biofleisch und zur anderen Hälfte aus Pilzen bestehen. Um den Fleischkonsum ohne große Einschränkungen zu reduzieren.

Renoon, FashionTech aus Holland

Renoon bietet einen Marktplatz für nachhaltige Fashion-Optionen und nutzt die verwendete Technologie für B2B-Datenanalysen.

Simplify.art, CultTech-SaaS aus Österreich

Ein Kunst-Inventory-System für Museen, Galerien und große Sammler, das es einfach macht relevante Informationen im Markt weiterzugeben und zu verwalten.

SuitApp, Recommendation-Algorithm aus Singapur

Die Algorithmen erkennen zusammenpassende Gegenstände und automatisieren so zum Beispiel die Outfit-Empfehlung in Online Fashion Stores. Weitere Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Inneneinrichtung.

UP’N’CHANGE, Personal Development SaaS aus Österreich

UP’N’CHANGE bietet kostengünstige Online-Tools, die persönliche Hilfe in Konfliktsituationen ermöglicht. Die B2B2C-Lösung bietet mittlerweile mehrere Tools im Bereich „Emotionale Intelligenz“ an.

Bewerbung für vierten Batch von Grow F offen

Für den vierten Durchgang von Grow F, der im Oktober 2020 startet, können sich Startups mit mindestens einer Frau im Gründungsteam noch bis 31. Juli über die Website von Female Founders bewerben.

Das Grow F-Kernteam Lena Hödl, Nina Wöss, Lisa Fassl und Michaela Rothleitner
(c) Female Founders – Das Grow F-Team rund um Lena Hödl, Nina Wöss und Lisa Fassl sucht Startups mit Frauen im Führungsteam.

Grow F: Innovation und Skalierbarkeit

„Wir suchen wieder die vielversprechendsten Startups mit Frauen im Führungsteam aus Europa und darüber hinaus“, sagt Lena Hödl, Programmleiterin von Grow F. „Uns ist das Innovationspotenzial der Idee, sowie die Skalierbarkeit wichtig. Darüber hinaus suchen wir Teams die groß denken und mit ihrer Idee einen wirkliches Problem lösen.“


⇒ Blazar

⇒ Dime Digital

⇒ Impactory

⇒ Omini

⇒ Rebel Meat

⇒ Renoon

⇒ Simplify.art

⇒ SuitApp

⇒ Up’n’change

⇒ Female Founders

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A1 Group CEO Alejandro Plater und A1 Group CTO Alexander Kuchar | (c) A1 Group
A1 Group CEO Alejandro Plater und A1 Group CTO Alexander Kuchar | (c) A1 Group

„Als sich das Internet durchgesetzt hat, gab es ‚Greenfield-Unternehmen‘ wie Google, die keine Legacy hatten und etablierte Unternehmen wie Microsoft, die sich transformieren mussten. Jetzt sind wir in der gleichen Situation. Während OpenAI, Anthropic und Co. etwas komplett Neues aufbauen, müssen die bestehenden Player, wie etwa auch wir, die Transformation schaffen“, sagt Alejandro Plater, CEO der A1 Group, am Rande des A1 ICT Summit. Und er fügt an: „Microsoft ist diese Transformation damals sehr gut gelungen. Wir wollen wie Microsoft sein.“

ICT als entscheidender Wachstumsmarkt

Mehr noch als um die Herausforderungen, die KI innerhalb des Konzerns mit sich bringt, geht es für die Gruppe dabei darum, dem Markt zu liefern, was gebraucht wird. Das große Schlagwort lautet ICT mit umfassenden Cloud- und KI-basierten Angeboten für Unternehmen. Von 2021 auf 2025 wuchs der Gruppenumsatz in dem Bereich von 285 auf 573 Millionen Euro – eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 19 Prozent. Was das mit dem KI-Boom zu tun hat, bringt Plater auf den Punkt: „Wir sind groß und haben die Möglichkeiten, schnell auf alle Entwicklungen zu reagieren. Viele Unternehmen sind klein und haben diese Möglichkeiten nicht. Das ist eine große Chance für uns.“

„Souveränität heißt für uns in erster Linie: Du hast die Wahl.“

Eine Rolle spielt dabei natürlich auch das aktuell große Thema Digitale Souveränität. „Souveränität heißt für uns in erster Linie: Du hast die Wahl. Es gibt mehrere Alternativen und du kannst entscheiden“, erklärt Alexander Kuchar, CTO der A1 Group. Das trifft vor allem auf den Cloud-Bereich zu, wo man mit der Tochter Exoscale ein eigenes Angebot mit Data-Centern an zahlreichen europäischen Standorten hat, gleichzeitig aber auch Angebote der US-Hyperscaler vertreibt. „Es kommt hier immer auf die konkreten Kundenbedürfnisse an, welche Variante die sinnvollste ist“, sagt der CTO.

In Sachen KI setzt A1 dagegen primär auf Open-Source-Modelle, also einen genuin souveränen Ansatz. Dass diese technologisch nicht mit den Frontier-LLMs der US-Giganten mithalten können, sieht Kuchar wenig problematisch. Die Entwicklung verlaufe verschoben, aber parallel. „Was die Frontier-Modelle heute können, werden die Open-Source-Modelle in kurzer Zeit können“, so der CTO. Entscheidend seien die tatsächlichen Bedürfnisse der Unternehmenskunden – und hier spiele etwa auch die Abwägung zwischen Performance und Kosten eine große Rolle. Die Wahl falle daher oft bewusst auf schwächere Modelle, die den spezifischen Zweck aber – günstiger – erfüllen.

Strategie: Leute vor Ort

CEO Plater sieht das Thema aus der Vogelperspektive: „Es geht nicht primär um die Technologie. Es geht um das Leadership in den Unternehmen.“ Entscheidend sei, wie die Technologie operativ ankomme und es gelinge, die ganze Organisation mitzunehmen. A1 setzt dabei auf Präsenz in seinen Märkten. „Es ist überraschend, wie unterschiedlich unsere Märkte sind. Wenn ein US-Player kommt, und den Unternehmen erklären will, wie sie ihr Business zu führen haben, wird das nicht funktionieren“, sagt Alexander Kuchar. Und Plater ergänzt: „Das ist unsere Strategie: Wir haben Leute vor Ort, die die Sprache sprechen. Wir haben Callcenter und Techniker, die zu einem kommen. Bei den Hyperscalern erreichst du niemanden.“

Dass die besagten Callcenter schon in absehbarer Zeit nicht mehr mit Menschen, sondern mit KI-Agenten besetzt sein werden, ist für den CEO gleichzeitig eine Selbstverständlichkeit: „Die KI passt sich sogar an den spezifischen Dialekt der Anrufenden an. Menschen können es damit nicht aufnehmen“, meint er. Und ob aber Kund:innen nicht dennoch mit echten Menschen sprechen wollen? „Man wird nicht erkennen, dass es eine KI ist“, so Plater, „bloß, wenn die Regulatorik vorschreibt, das schon bei Gesprächsbeginn kenntlich zu machen.“

Generell sei die Regulatorik auch etwas, das ihn beschäftige, sagt der CEO, konkret die Unterschiede zwischen den Ländern bzw. den Großregionen: „So viel ist klar: Die weniger regulierten bewegen sich schneller – im Positiven wie im Negativen – und die stärker regulierten bewegen sich langsamer – im Positiven wie im Negativen.“

„Je weniger Systeme, Tools und Prozesse man hat, desto einfacher ist es zu kontrollieren.“

Ein großes damit verbundenes Thema ist die Sicherheit. „Wir arbeiten mit mehreren Strategien daran, die Cyber-Security stetig zu verbessern“, sagt dazu Plater. Erstens versuche man etwa, wo es gehe, zu vereinfachen. „Je weniger Systeme, Tools und Prozesse man hat und je simpler alles ist, desto einfacher ist es zu kontrollieren.“ Zweitens habe man eigene Teams, die ständig die neuesten Entwicklungen im Auge behielten und solche, die konstant Angriffe auf das eigene System simulieren, um Lücken zu finden. Auch hier sieht der CEO eine große Chance für die A1 Group, die CTO Kuchar benennt: „Wir bieten hier maßgeschneiderte Lösungen für KMU.“

Und wie sieht es mit den zuletzt vielfach kolportierten globalen Bedrohungsszenarien durch KI aus, die bis zur befürchteten Auslöschung der Menschheit gehen? „Ich bin nicht sehr fatalistisch bei dem Thema“, sagt Plater. Man müsse solche Szenarien schon in Perspektive setzen. „Was sind die tatsächlichen Möglichkeiten, die so drastisch sein könnten? Das ist für mich eher Science Fiction. Aber wer weiß, vielleicht irre ich mich.“

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Grow F Demo Day: Diese 9 Frauen-geführten Startups pitchen

  • Seit drei Monaten arbeiten neun Startups aus fünf Ländern im Zuge von Grow F intensiv an ihrer Investment-Readiness.
  • Die Unternehmen aus unterschiedlichsten Bereichen suchen die erste oder zweite Investmentrunde und stehen in den Startlöchern um sich vor einer internationalen Investorenszene zu präsentieren.
  • Der brutkasten wird am 25.06. den Demo Day von 14-16 Uhr hosten.
  • Für den vierten Durchgang von Grow F, der im Oktober 2020 startet, können sich Startups mit mindestens einer Frau im Gründungsteam noch bis 31. Juli bewerben.

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  • Der brutkasten wird am 25.06. den Demo Day von 14-16 Uhr hosten.
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