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Nachdem der Deloitte Future Fund und der Wiener Impact Hub bereits seit Jahren in der Initiative found! zusammenarbeiten, stellten sie im Oktober das neue auf Green Startups fokussierte Programm Grow vor. Nun wurden die ersten sechs Finalisten vorgestellt. Diese kommen nun in ein halbjähriges Acceleration-Programm, wo sie mit Deloitte-Mentor:innen und Impact Hub-Expert:innen an ihren Business-Ideen feilen sollen.
Video-Talk: Das sind die Ziele des Programms Grow
„Bei der Auswahl der Finalist:innen haben wir auf die Skalierbarkeit der Geschäftsideen und die Nachhaltigkeit des Impacts geachtet. Unsere Teilnehmer:innen verbindet ein gemeinsames Ziel: Sie wollen mit ihren Startups einen positiven Beitrag zur Gestaltung einer klimaneutralen Zukunft leisten. Wir sind stolz darauf, junge Unternehmer:innen bei der Verwirklichung ihrer Ideen mit unserer fachlichen Expertise zu unterstützen“, kommentiert Deloitte Österreich CEO Harald Breit. Am Ende der Accelerator-Laufzeit gewinnen zwei Sieger-Startups insgesamt 15.000 Euro und 100 Pro-Bono-Arbeitsstunden von Deloitte.
Das sind die sechs Finalisten
BRüSLi hat sich der Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung verschrieben. Das Startup macht Knusper-Müsli aus überproduziertem Brot – der brutkasten berichtete bereits. Dabei werden mit jedem Kilo verzehrtem Müsli ein Kilo Brot sowie 1.410 Liter Wasser gespart.
COLO will zu einer „nachhaltigen Stadt mit Wohlfühlcharakter“ beitragen – mit begrünten Fassaden und Wohnungen, die sich durch angenehme Innenraumtemperaturen auszeichnen sollen. Das Startup legt seinen Schwerpunkt auf einen modular aufgebauten Fenstervorbau, der zur Begrünung und Beschattung ganzer Fassaden dienen soll.
Commonsun will seine Software als One-Stop-Shop für kollektive Photovoltaik-Anlagen etablieren. Die Software soll als Enabler dienen, um Energiegemeinschaften erfolgreich zu planen, aufzubauen und zu betreiben.
Plantika will eine „einfache und wirkungsvolle Lösung für mehr grüne Dächer in der Stadt“ entwickelt haben. Das Startup produziert Gründachmodule für geneigte Blech- und Ziegeldächer. Damit sei es erstmals möglich, eine Vielzahl bestehender Dächer ohne zeitaufwendige Vorplanung und komplizierte Baumaßnahmen zu begrünen, heißt es vom Unternehmen.
REEDuce will mit Lärmschutzwänden aus Schilf, Thermoholz und Lehm eine „Lärmschutzwende“ hervorrufen. Die Wände bestehen aus erneuerbaren Rohstoffen und sind im Sinne der Kreislaufwirtschaft aufgebaut. Sie sollen nicht nur effizient Lärm eindämmen sondern auch als Zuhause für Insekten dienen.
seedcup nutzt Kaffeesatz, um daraus einen zu 100 Prozent biologisch abbaubaren Einweg Coffee-to-go-Becher herzustellen. Dieser wird direkt vor Ort mithilfe einer Maschine gepresst. Nach Gebrauch zersetzt sich der Becher innerhalb von max. 72 Stunden und gibt Samen heimischer Pflanzen frei.





